Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

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Burgen

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Burgen am 01.03.2026 16:27


Hallo Pausenclown, 

Wörterbuch Hebr/Aram - kahal  das habe gerade im Browser entdeckt. 

Es betrifft in diesem Fall die Versammlung und Gemeinde Israels. 

Die neutestamentliche Gemeinde mag ähnlich sein und auch daraus hervorgegangen sein. 

Eine Gemeindeversammlung hat vielfältige Gründe und gemeinsame Interessen 
fördern meist ein Zusammenhaltgefühl. 

Denke im NT kommt dann noch der Heilige Geist mit hinzu. 
Der, wenn er von Menschen, die bewusst zu Jesus gehören, können innerhalb eines 
Gottes-Dienstes den Saal in eone Anbetung  und einen Lobpreis verwandeln, der nicht mit 
Händen gemacht wurde. 
Das hängt oftmals mit dem Prediger oder dem Lobpreisleiter zusammen. 
Je nachdem, wie sie und die Gemeinde gestrickt ist.;) 

Habe gerade bei mir auf den Link oben geklickt und gesehen, dass ich dies habe. 
Leider hakt es es effektiv benutzen zu können, da mir die hebr. Buchstaben nicht 
geläufig sind. Jedoch die obige Auswahl des Eintrags macht deutlich, wie ertragreich 
die Übersetzungen in deutsche Wörte sind, mehr als die Interlinealbibel hervorbringt. 

Es hatte sich vorhin nahtlos ins kostenlose Basisprogramm eingefügt, da ich es gekauft hatte. 

Nusskeks ist da wohl bewanderter. 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Burgen am 10.03.2026 08:37


Habe mir gerade Gedanken darüber gemacht, welchen 'Dienst' eine Gemeinde für einzelne Menschen tut, tun könnte, tun wird. 

Nicht jeder, der die Gemeinde besucht, sich in den Gottesdienst am Sonntag setzt, und rein äusserlich fromm und konzentriert aussieht ist ja schon ein Christ, wie man vielleicht einen Christen versteht. 

Manch ein Mensch, der da in der Bank oder auf einem Stuhl sitzt, war sogar noch nie in einer Kirche, Gemeindesaal, Gotteshaus. Oder dieser Mensch, diese Familie ist ganz frisch hinzu gezogen, aus einer anderen Stadt, einem anderen Land. 

Kommt aus einer 'frommen' Gemeinde oder aus einem ganz anderen Hintergrund. 
Vielleicht ist dieser Mensch sogar aus einer missbräuchlichen Vergangenheit einfach dort sitzend. 
Die Gründe könnten vielfältig sein - vielleicht will der Mensch sich einfach mal ausruhen. 
Und verwickelt sich derart, dass seine Worte nicht oder kaum mit den Vorstellungen derer, die jeden Sonntag brav in die Gemeinde kommen, übereinstimmt. 

Habe gelesen, dass in den Schulen jetzt wieder das Fach 'christliche Religion' eingeführt werden soll - aber - ohne Jesus Christus. 
Sozusagen ein bereinigtes Glaubenssystem anhand einer christlichen Vergangenheit, die mal für unser Land durchschlagene Wirkung hatte, ohne jemals 'perfekt' gewesen zu sein.  

Manchmal braucht es viele Jahre um seinen Glauben, dem was in Gedanken, Herzen und Seele anderen Augen und anderen Glaubensüberzeugungen  gefällig ist. Heißt es nicht, es gäbe konzentrische Kreise? Heißt, wenn man einem Gottzustimmt, den man nicht sehen kann, und die Sparten der anderen Fächer studiert hat, die eventuelle Leere in einem sich immer mehr zuzieht, bis das Herz endlich glaubt, dass Jesus wirklich durch Gott und in iHM die eigene Seele befruchtend ausfüllt. 

Deswegen sollte man sich wirklich fragen: Wer sich ewig bindet, wem er sich bindet und warum, wozu? Gott jedenfalls ist treu und lässt niemanden einfach so fallen, wenn seine Worte nicht mit dem Glaubenssystem auf dem ersten Blick zusammenpassen. 

Religion tötet - das kann man im Groben und im Kleinen sehen. Religion kann jedoch über das hinausschauen, und die innere Leere und den Stillstand im eigenen Herzen füllen und sozusagen ins Licht führen. Ähnlich Nikodemus, der bei Nacht zu Jesus kam, versuchte die führende Elite umzustimmen  und zum Schluss Jesu Leichnam bettete.  

Dennoch musste alles so kommen wie es kam. n einem Monat ist unser Osterfest vorüber ... und dann?   







Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von nusskeks am 11.03.2026 09:39

Petrus schreibt an Jesusnachfolger folgendes:

"Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht; die ihr einst nicht sein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid." (2Mo 19,6; 5Mo 4,20; 5Mo 7,6; Eph 5,8; Offb 1,6) 1Petrus 2,9+10

was mich sehr bewegt. Wie schon die kleine Aufzählung an Bibelversen zeigt, ist das was Jesus da formt keine Innovation. Es ist Erfüllung und ich bin nicht sicher, ob wir uns dessen so bewusst sind. Ob wir uns der Verantwortung und der hohen Würde bewusst sein. Ehrfurcht ist es, die mich da bewegt.  

Zumindest wenn ich in meine Ortsgemeinde schaue kann ich sagen, dass sich nicht alle Menschen dort mit Petrus eins machen. Das ist der Jammer einer Ortsgemeinde in der EKD. Sie nennen sich "Christen", wollen aber den Christus der Bibel nicht. Die Bibel selbst ist ihnen in Teilen zu wider.

Das soll mich jedoch nicht abhalten die Worte Gottes dort in 1Petrus 2 hochzuhalten. 

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Burgen

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Burgen am 12.03.2026 16:09


Vorhin entdeckte gerade ein Büchlein von "1980: Wo komm ich her - wo geh ich hin?" 
in meinem Regal. Es nennt sich: Gespräche mit Kindern, die nach Gott fragen, 
von Felicitas Betz aus dem Herder Verlag aus Freibung. 

Einleitung: Zur Situation der Christen heute - damals um 1980  
   Vom Samenkorn, das nur Frucht bringt,  wenn es stirbt.  
1 Wo wohnt der Liebe Gott? 
   Vom unbegreiflichen Da-Sein Gottes  
2 Auf dem Berg hat Jesus geleuchtet  
   Vom Erscheinen Gottes in Jesus 
3 Gibt es im Himmel Autos?  
   Von der kindlichen Bildsprache  
4 Bei Uwe beten sie nie!  
   Von der Notwendigkeit unserer Ausrichtung auf Gott  
5 Wann strickst du wieder? 
   Von der Muße für das Unvergängliche   
6 Anfang und Ende des Menschen  
   Vom Sterben und Geborenwerden  
7 Warum sind die Johannesbeeren rot?  
   Von der Kernfrage des Kindes  
8 Anfang und Ende der Welt  
   Das Schöpfungsdrama - und die Erhebung des Menschen  
9 Sind die Märchen wahr? 
   Vom Urwissen über den Kapf mit dem Drachen 
10 Wo komm' ich her - wo geh' ich hin? 
    Unser aller Frage nach dem Sinn 
64 Seiten  6,80 DMark 

Die damaligen Ur-Großeltern zwischen 80 - 65 oder ähnlich.  
Nachkriegszeit / und Wohlstands Aufbauzeit mit Adenauer und Erhardt  
Die damaligen Eltern dürften jetzt so um die sog. Rentenzeit sein, 
die damaligen Kinder vielleicht um die 45 -50  und deren Kinder ...  

Die Einleitung steht unter Math 16,21-23 Vom Samenkorn, das nur 
Frucht bringt, wenn es stirbt. 

:::  

Bin vor einigen Tagen durch die eine Filiale unserer großen Buchhandlung  
spaziert. Die Etage war völlig auf die Kinder und Jugendlichen ausgerichtet.  

Allein die Buchdeckel und Themen waren furchtbar anzusehen - für mich. 
War froh wieder draußen zu sein. 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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Geist-Licht

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Geist-Licht am 12.03.2026 22:21

Grüß Gott
Wie kann ein Samenkorn Frucht bringen, wenn es stirbt?
 
Ein Samenkorn verwandelt sich und bringt Frucht. Siehe das Gleichnis mit dem Senfkorn.
  
Jesus Christus hat die Saat seines Geistes auch in diese Erde gebracht, bevor seine (rück)Verwandlung zum Schöpfer erfolgt. Ist der Christ dabei gesrtorben? Für das kurzsichtige irdische Auge, welches vom Schleier der Täuschung verblendet wird, kann es so erscheinen. Schule den Blick für die geistigen Zusammenhänge und es wird klar in der Seele.
 

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Burgen

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Burgen am 13.03.2026 08:56



Geist-Licht schrieb: 

Wie kann ein Samenkorn Frucht bringen, wenn es stirbt? Ein Samenkorn verwandelt sich und bringt Frucht.
Siehe das Gleichnis mit dem Senfkorn.
Jesus Christus hat die Saat seines Geistes auch in diese Erde gebracht, bevor seine (rück)Verwandlung zum Schöpfer erfolgt.
Ist der Christ dabei gesrtorben?
Für das kurzsichtige irdische Auge, welches vom Schleier der Täuschung verblendet wird, kann es so erscheinen.
Schule den Blick für die geistigen Zusammenhänge und es wird klar in der Seele.

Hallöchen, 

Ich denke, es ist kurzsichtig gedacht, dies als eine Aufforderung mitzuteilen. 
Sozusagen von hinten evtl. Wahrheiten der Schrift aufzudröseln. 

Aus einem einzigen Samenkorn wächst ein großer Senfkorn-Baum heran. 
Manchmal erhalten Besucher eines Gottesdienstes in einem Tütchen ein paar  
Senfkörner mit nach Hause zum Einpflanzen.  
Die Vögel werden sich später recht freuen. 

Die Saat des Geistes Christi ist bluterkauft. Jesus, als Gottes Sohn geboren  
in einem menschlichen Körper, gelebt genau wie du, ich und andere als  
ein Mensch auf dieser Erde, ca um die 30 Jahre alt geworden. 

Mit 12 Jahren hatte er schon mehr Erkenntnis und Wissen als die Priester  
des Alten Testament. 
Bevor er als ein Mensch geboren war, war er als Baumeister, Wolke,  
Feuersäule, und mehr schon auch als ein Engel auf Erden gegenwärtig. 

Und dann als ein Mensch, eingesperrt in einen menschlichen Körper ....   
Ja, er musste Sterben. Seinen Zeitpunkt auf dem Weg ist sehr speziell 
in den Evangelien aufgeschrieben - uns übermittelt worden, bis heute. 

Petrus predigte in Apostelgeschichte, Paulus predigte ... 
Wir bekommen ein sehr gutes Bild darüber, wer Jesus vor seinem Tod, 
und warum, wozu er sterben musste. 

Vorher erklärte er sich, wurde jedoch nicht verstanden. 
Nach dem Tod bis heute muss es geglaubt werden und  
in eine reale Beziehung gebracht werden. 

Das ist Leben, welches sich über Jahrtausende vermehrt - wie ein  
totgeglaubter Senfkorn oder ein sehr gut gepflegter Weinstock  
bis in unsere Zeit hinein und darüber bis in die Ewigkeit gereichend.  

Gott ist derselbe, damals, gestern, heute und in Ewigkeit. 
Er ist das Leben und damit unsere auf Glauben, 
Offenbarung, Erkenntnis usw. Versicherung des Ewigen Lebens. 







Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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nusskeks

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von nusskeks am 13.03.2026 09:13

Geist-Licht: Wie kann ein Samenkorn Frucht bringen, wenn es stirbt?

Es wäre besser gewesen, den Bibeltext vorher zu lesen, bevor darauf Bezug genommen wird.

Der entscheidende Fehler liegt darin, dass hier biblische Bilder vermischt und dann esoterisch umgedeutet werden. Beim Senfkorn spricht Jesus nicht vom Sterben des Korns, sondern vom Wachstum des Reiches Gottes aus einem kleinen Anfang. Wenn es im Neuen Testament tatsächlich um das Sterben des Korns geht, dann vor allem in Johannes 12,24 und 1. Korinther 15,36. Dort steht im Grundtext ausdrücklich das normale Wort für sterben und nicht ein Wort für innere Verwandlung oder geistige Höherentwicklung.

In Johannes 12,24 sagt Jesus vom Weizenkorn: Wenn es nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. Das steht im Zusammenhang mit seinem bevorstehenden Kreuzestod. Jesus redet also nicht von einer mystischen Rückverwandlung zum Schöpfer, sondern von seinem wirklichen Tod, aus dem Heil für viele hervorgeht. Ebenso sagt Paulus in 1. Korinther 15,36: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Auch hier wird das Sterben nicht weg erklärt, sondern vorausgesetzt.

Natürlich geht es bei diesem Bild nicht um Vernichtung, als würde aus dem absoluten Nichts etwas Neues entstehen. Aber ebenso falsch ist die Behauptung, das Korn sterbe gar nicht, sondern verwandle sich nur. Das biblische Bild lautet vielmehr: Das Alte geht in seiner bisherigen Gestalt zu Ende, und gerade daraus schafft Gott Frucht und neues Leben. Nicht Selbsterlösung, nicht verborgene Seelenkräfte, nicht „Geist Licht", sondern Gottes Handeln durch den wirklichen Tod und die wirkliche Auferstehung Christi.

Darum verfehlt diese esoterische Deutung den Text. Sie ersetzt das biblische Zeugnis vom Kreuz durch eine nebulöse Spiritualität. Entscheidend ist nicht ein angeblich geschulter Blick für höhere Zusammenhänge, sondern ob man Jesu Worte in ihrem Zusammenhang stehen lässt. Andernfalls kommen "interessante" Ergebnisse dabei heraus.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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