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Burgen

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Re: In Gedenken an Michle

von Burgen am 12.03.2026 19:24


Ich denke gerade, untenstehendes Zitat aus der Schatzkammer Davids durch C.H. Spurgeon im Hinblick auf das Leben, den Tod und die Ewigkeit aufgrund des Gedenkens an Michle und seiner zurückgebliebenen Eltern könnte auch für jeden von uns hilfreich und zukunftweisend sein in Bezug auf Psalm 90. 
 
Sind wir doch, die wir Gott glauben, einerseits Pilger, andererseits Früchte am Weinberg sowie Arbeiter des Weinbergs. 

Der Wohnort der Gemeinde des HErrn ist in allen Zeitaltern der gleiche; ihre Verbindung mit Gott ändert sich nie.

1) Die Seele hat ihre Heimat in Gott.
a) Ihrem Ursprung nach, denn aus Gott ist sie geboren, Gott ist ihr heimatliches Element, Gott Ursprung und Heimat ihrer Gedanken, ihres Willens, ihres Gewissens, ihrer Neigungen und Wünsche.
b) Der Erfahrung nach. Wenn die Seele zu Gott zurückkehrt, fühlt sie sich daheim. »Kehre ein, meine Seele, zu deiner Ruhe« (Ps 116,7.)
c) In Ewigkeit. Wenn die Seele einmal in dies ihr Heim eingekehrt ist, verlässt sie es niemals. »Und soll nicht mehr hinausgehen.« (Offb 3,12.)

2) Die Seele ist nirgendwo anders daheim. Gott will die Wohnstätte sein
a) für alle Menschen, b) zu allen Zeiten. Er ist stets derselbe, und auch die Bedürfnisse der Seele sind wesentlich stets dieselben. George Rogers 1874.

V. 2. Die Betrachtung der Ewigkeit Gottes kann dazu dienen:
1) dass unser Glaube gestärkt wird, und zwar in Hinsicht auf unsere eigene Zukunft, in Hinsicht auf unsere Nachkommen und in Hinsicht auf das Bestehen der Gemeine des HErrn bis zum Ende der Welt.
2) Dass unser Gehorsam angeeifert wird. Wir dienen einem Gott, der uns einen ewigen Lohn geben kann.
3) Dass gottlose Menschen aus ihrer Sicherheit aufgeschreckt werden. John Tillotson † 1694.

 

C. H. Spurgeon, Die Schatzkammer Davids: Eine Auslegung der Psalmen, hg. von James Millard, 3. Auflage (Bellingham, WA: Faithlife, 2004), Ps 90,1–2.




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2026 19:26.

Argo

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Argo am 12.03.2026 16:19

Guten Tag

   Das Kapitel 12 des Johannesevangeliums spricht nicht über eine All-Versöhnung. Die Rede ist hier (12,27–50) über Tod und Licht: Jesus lehrt, dass man sterben muss, um Frucht zu bringen (wie ein Weizenkorn), und ruft die Welt auf, an das Licht zu glauben, solange sie es hat.

   Das Kapitel schließt mit Jesu Erklärung, dass er als Licht gekommen sei, um die Welt zu retten und nicht, um sie zu richten, und lehrt den Wert der Gebote des Vaters.


   Dieses Kapitel verdeutlicht den Gegensatz zwischen Glauben und Unglauben sowie die Notwendigkeit von Jesu Opfer.

   Der Begriff Versöhnung bezeichnet die Veränderung einer Beziehung, die von feindselig zu freundschaftlich geworden ist. Um welche Beziehung handelt es sich? Um jede! Der Mensch selbst wird auch als Beziehung zu sich selbst, zum gleichen und zum anderen Geschlecht, zu Vorfahren und Nachkommen, zu Fremden und Einheimischen sowie zu seinen Landsleuten definiert, kurzum, zu seiner Beziehung zur Welt im Allgemeinen.

   Eine Allversöhnung erfordert den Bruch von Beziehungen, die Feindlichkeit, Uneinigkeit, Konflikt, Rivalität, Streit, wiederherzustellen. Das ist ein globales Problem.

   Die Vergebung der Sünden ist eine persönliche Sache, aber die Versöhnung betrifft mindestens zwei Personen....

   Man kann ohne Feinden leben. Hängt von uns ab, ob wir unser inneres Herz hören der uns immer sagt was wir gut oder schlecht gemacht haben. Das geschieht nicht mit Zwang, kommt ganz von sich allein. Wir müssen nicht unbedingt Gauner sein, oder die anderen Hassen, oder immer streiten, unsere Beziehungen immer brechen u.s.w.

   Die Bedeutung der Vergebung ist nicht nur eine rechtliche Befreiung, sondern eine Heilung der eigenen Seele, die die Rückkehr in die von Gott uns geschenkte Gesetze des Guten, ermöglicht.

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Burgen

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Burgen am 12.03.2026 16:09


Vorhin entdeckte gerade ein Büchlein von "1980: Wo komm ich her - wo geh ich hin?" 
in meinem Regal. Es nennt sich: Gespräche mit Kindern, die nach Gott fragen, 
von Felicitas Betz aus dem Herder Verlag aus Freibung. 

Einleitung: Zur Situation der Christen heute - damals um 1980  
   Vom Samenkorn, das nur Frucht bringt,  wenn es stirbt.  
1 Wo wohnt der Liebe Gott? 
   Vom unbegreiflichen Da-Sein Gottes  
2 Auf dem Berg hat Jesus geleuchtet  
   Vom Erscheinen Gottes in Jesus 
3 Gibt es im Himmel Autos?  
   Von der kindlichen Bildsprache  
4 Bei Uwe beten sie nie!  
   Von der Notwendigkeit unserer Ausrichtung auf Gott  
5 Wann strickst du wieder? 
   Von der Muße für das Unvergängliche   
6 Anfang und Ende des Menschen  
   Vom Sterben und Geborenwerden  
7 Warum sind die Johannesbeeren rot?  
   Von der Kernfrage des Kindes  
8 Anfang und Ende der Welt  
   Das Schöpfungsdrama - und die Erhebung des Menschen  
9 Sind die Märchen wahr? 
   Vom Urwissen über den Kapf mit dem Drachen 
10 Wo komm' ich her - wo geh' ich hin? 
    Unser aller Frage nach dem Sinn 
64 Seiten  6,80 DMark 

Die damaligen Ur-Großeltern zwischen 80 - 65 oder ähnlich.  
Nachkriegszeit / und Wohlstands Aufbauzeit mit Adenauer und Erhardt  
Die damaligen Eltern dürften jetzt so um die sog. Rentenzeit sein, 
die damaligen Kinder vielleicht um die 45 -50  und deren Kinder ...  

Die Einleitung steht unter Math 16,21-23 Vom Samenkorn, das nur 
Frucht bringt, wenn es stirbt. 

:::  

Bin vor einigen Tagen durch die eine Filiale unserer großen Buchhandlung  
spaziert. Die Etage war völlig auf die Kinder und Jugendlichen ausgerichtet.  

Allein die Buchdeckel und Themen waren furchtbar anzusehen - für mich. 
War froh wieder draußen zu sein. 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Servant1

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Re: In Gedenken an Michle

von Servant1 am 12.03.2026 10:52


Vielen Dank für deine lieben Worte Chestnut.

Ich kannte Michle seit 19 Jahren. Wir lernten uns im chat von Jesus.de kennen und zogen dann nach der Schließung im Juni 2021 hierher in den chat. Michle hat mir in all den Jahren soviele Ratschläge gegeben, ob es nun um Computer ging, Auto, irgendwelche Reparaturen im Haus oder welcher Tee für welche Krankheit gut ist. Er wusste soviel. Michle war immer da und man konnte ihn fragen. Trotz seiner Krankheiten hatte er immer einen Witz oder Pointe zur Hand. Aber man konnte auch mit all seinen Sorgen zu ihm kommen. Er versuchte immer die Leute zu beruhigen und sich in ihre Situation hineinzuversetzen. 

Als ich an dem Samstag Ende Febuar in den chat kam und man mir sagte das Michle seit Donnerstag spät Abend nicht mehr zu erreichen war, hatte ich sofort den Eindruck das etwas passiert sein musste. Denn wenn sein WLAN ausgefallen wäre hätte er uns eine Whats App Nachricht geschickt. Sonntag Abend kam dann die traurige Nachricht dass er nicht mehr zum chatten kommen kann, da er seinen Wohnort gewechselt hat und im Himmel ist. 

Er fehlt uns im Chat. Der Gedanke das wir die letzten Menschen waren mit denen er an diesem Donnerstag Abend sprach, beschäftigte mich tagelang. Ein Trost -  er musste nicht mehr leiden. Für ihn wäre ein Aufenthalt in einem Krankenhaus schon sehr schlimm gewesen durch seine vielen Allergien. Wir beten für seine betagten Eltern die beide über 80 sind. Wie schlimm muss es für Eltern sein wenn das einzige Kind stirbt. 

Wir werden Michle weiter in unseren Herzen tragen und uns gerne an die gute Zeit und seine Scherze erinnern.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2026 10:53.

Burgen

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Re: In Gedenken an Michle

von Burgen am 12.03.2026 07:52


Danke, 
hatte mir schon so ähnlich gedacht. 

Wirklich schade, dass er nicht mehr da ist. Gottes Wege sind eben immer anders als gedacht. 
Möge er im Frieden ruhen in dem, was ihn hier unter uns bewegte. 

Gruß Burgen  



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 12.03.2026 07:49


Nusskeks schrieb: 
Bevor ich mich hier in eine zu detailverliebte Erklärung zu Joh. 12,32 verliere, fasse ich mich kurz: 

gerne hoffen wir auf deine Erklärungen, Einsichten oder einfach nur Gedanken.
Denke wir alle würden gerne deine Erklärung im Detail lesen ;)  

Gruß Burgen  






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Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2026 09:31.

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 12.03.2026 07:47


Donnerstag   


Durch seine Wunden sind wir geheilt.   Jesaja 53,5  

{Der vollständige Vers lautet: 
Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen (unserer Treue-Brüche Gott gegenüber), zerschlagen um unserer Sünden willen. 
Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.} ElbfB 10. Gesamtauflage

Gott hat Jesus wegen unserer Verfehlungen in den Tod gegeben. 
Und er hat ihn auferweckt, damit wir vor Gott gerecht sind.  Römer 4,25  





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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 12.03.2026 07:36



Ja, nusskeks, 

da kann man echt nur staunen, wie kompakt und aussagekräftig die Verse, uns zugut, eigentlich sind. Einzeln genauso wie thematisch und im Kontext betrachtend.  

Selbst bei meinen Losungen. Sie wirken sogar im Kopf und tragen durch den Tag, und wirken bis in die Seele hinein. Meist führt das dann weiter in die Schrift hinein. 
Früher war mir meist das Gebet darunter wichtig, weil es mich oder wenn es mich emotional ansprach. Die Psalmen sind mir heutzutage als Gebetbuch wichtiger und wichtig geworden. 

Besonders auch die Psalmen, die dem König David zugeschrieben werden. Denn er 'verarbeitet' dort ziemlich gut seine Beziehung zu Gott, dem HErrn und Heiland. 

Aber ein Blick in die Vergangenheit wie oben mitgeteilt kann auch nicht schaden ...  



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Burgen

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 12.03.2026 07:22


Zitat:

Johannes 12,32 und die Allversöhnung stehen in einer interessanten theologischen Spannung, die die Sucherergebnisse verdeutlichen.

Die Allversöhnung (apokatástasis pántōn) versteht die Vollendung als ausnahmslose Aufnahme aller Menschen in das Reich Gottes, im Gegensatz zur weit verbreiteten Vorstellung eines doppelten Ausgangs mit Geretteten und Verworfenen.1 Allerdings wird diese Position theologisch kontrovers diskutiert. Einige Theologen argumentieren, dass die Schrift nicht von Allversöhnung spricht, sondern vom Gericht und einem doppelten Ausgang: Seligkeit oder Verdammnis.2

Die stärkste theologische Begründung für die Allversöhnung basiert auf Christologie: Die Lehre von der Wiederbringung aller Dinge geht davon aus, dass Christus in seinem Leiden und Sterben die ganze Hölle der Gottverlassenheit für die Versöhnung der Welt erlitten hat—darin liegt der göttliche Grund für die Versöhnung des Alls.2 Die wahre christliche Begründung der Hoffnung auf Allversöhnung ist die Kreuzestheologie, und die einzig realistische Konsequenz aus der Kreuzestheologie ist die Wiederbringung aller Dinge.2

Ein entscheidender Punkt betrifft die Natur des Endgerichts selbst: Wenn Jesus der Richter ist, kann er dann nach einer anderen Gerechtigkeit urteilen als nach dem Recht der Feindesliebe und der Annahme der Armen und Sünder, die er selbst offenbart hat? Kann die Gerechtigkeit des jüngsten Gerichts eine andere sein als die erlösende Gerechtigkeit Gottes, die das Gesetz und die Propheten bezeugen?2 Dies stellt die Frage, ob das Gericht letztlich der Verdammnis oder der universalen Wiederherstellung dient.

1
Hartmut Rosenau, „Allversöhnung", in Religion in Geschichte und Gegenwart, hg. von Hans Dieter Betz u. a. (Tübingen: Mohr Siebeck, 1998), 322.
2
Jürgen Moltmann, Das Kommen Gottes: Christliche Eschatologie, Jürgen Moltmann Werke (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2005), 263–264, 266, 279. 
Zitat Ende 

:::::::::::::::  

Steigt man tiefer in das Thema ein, lernt man sehr interessante Gedanken ua von Hieronomus und andere aus der frühen Kirchengeschichte. Glaubensmäßig verarbeitet durch Calvin und Luther. Immer auch verbunden damals mit der griechischen Philosophie. 

Will sagen, je mehr man sich mit solchen Büchern und Aussagen beschäftigt, fällt auf, mir zumindest, wie 'eingeschränkt' der Alltagsglaube einzelner Menschen und Verkündigung eigentlich ist.  
Vielleicht kommt da auch Ketzerei und all die Schrecklichkeiten des Mittelalters mit zu tragen? 

Andererseits wissen wir ja auch heute, dass Jesus den Tod besiegt hat und der göttliche Geist und die Seele des Menschen nicht sterben kann. Aber ich denke auch, dass es keine Gleichmacherei gibt. Eissein im Glauben ist etwas anderes. 

Jesus als HErr, Herrscher, Priester, König und mehr wird wiederkommen, wie die Bibel es sagt und ausdrückt. Nur viel umfassender wird sein Herrschaftsanspruch sein als wir denken, denke ich mir. 

Nachtrag: 
Habe nochmal gerade obigen Text nachgelesen und denke, dass es doch so aussieht, dass es einer echten Entscheidung bedarf. Und dass das Kreuz so stabil ist, dass jeder sein Leben mit Jesus am Kreuz, Tod und Auferstehung zum neuen Leben in und mit IHM ausrichten sollte. 

Aber - es gibt ja immer Menschen, die zB von der Atmosphäre der Gemeinde, ihren Gottesdiensten, Bibelgesprächsstunden, Gesang der Anbetung und Lobpreis und sogar von den Gebäuden angezogen werden. Und dies irgendwie gar nicht recht verstehen können, also geht man hin. Und fühlt sich hinterher 'aufgeladen', und irgendwie besser. 

Die anderen, die sich für echte Christen wissen, können natürlich nicht in das Herz der anderen Menschen, manchmal nicht in sein eigenes Herz blicken. Von daher sollten wir lernen, Gott allein zu vertrauen, denn nur er weiß, welche Gefühle, Gedanken, Ängste und Unsicherheiten wie ein Hauch im Herzen des anderen Menschen sich bewegt. 
Und Worte selbst, nichteinmal Bekenntnisse ausgesprochen, können erstmal nichts daran ändern. Egal wie schlau jemand meint, dass er ist. 

Ich habe mal gehört, dass jemand meinte, später, wenn diese Ära abgeschlossen ist undwir dann in der Ewigkeit uns befinden, könnte man an Farben sehen, ob jemand gerade andere Gedanken als die der Liebe hat. Und dann einander selbst in der ewigen Ewigkeit helfen. Jesus wird dann zumindest von allen der Mittelpunkt des ewigen Lebens sein. 






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Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2026 09:29.

nusskeks

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 12.03.2026 07:15

Hallo Burgen,

Burgen: Liest man jedoch nur den oberen Vers 12,32 , liest es sich eben so, als würden alle Menschen zu Jesus gezogen werden. Es sei denn, sie lehnen explizit dieses ab.

damit hast Du schon einen wichtigen Hinweis gegeben, der sich auch nicht nur bei der Allversöhnung auswirkt: Lesen ohne Kontext. Man kann quasi jedes Schriftstück so hindeuten, wie man es möchte, wenn man Aussagen ohne ihren Zusammenhang betrachtet.

Bevor ich mich hier in eine zu detailverliebte Erklärung zu Joh. 12,32 verliere, fasse ich mich kurz:

Joh 12,32 sagt nicht, dass alle Menschen ohne Ausnahme gerettet werden, sondern dass der gekreuzigte und erhöhte Christus Menschen aus der ganzen Welt zu sich ruft und zieht. Der Vers ist universal in der Reichweite des Heilsangebots und in der internationalen Ausdehnung des Heils, aber nicht universalistisch im Sinn einer ausnahmslosen Endrettung aller.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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