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nusskeks

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Re: Impulse

von nusskeks am 04.04.2026 18:15

Auferstehung

Die Auferstehung Jesu ist nicht ein freundlicher Nachsatz nach Karfreitag. Sie ist Gottes Antwort auf das Kreuz. Am Kreuz trägt Christus die Sünde. In der Auferstehung erklärt Gott öffentlich: Das Opfer ist angenommen. Der Tod hat ihn nicht festhalten können. Der Sohn ist nicht gescheitert. Darum ist Ostern nicht bloß Trost für traurige Menschen, sondern der Durchbruch einer neuen Wirklichkeit. Wenn Christus auferstanden ist, dann ist die Macht der Sünde nicht die letzte Macht, dann ist das Grab nicht das letzte Wort, dann ist die Hoffnung der Gläubigen nicht fromme Selbstberuhigung, sondern Wahrheit.

Dabei ist die Auferstehung keine Erfindung des Neuen Testaments. Schon das Alte Testament kennt diese Hoffnung. Hiob ringt sich mitten im Leid zu der Gewissheit durch, dass er Gott schauen wird (Hiob 19,25–27). David spricht davon, dass Gott seinen Frommen nicht der Verwesung preisgeben wird (Ps 16,10). Jesaja bekennt, dass Gott den Tod auf ewig verschlingen wird (Jes 25,8), und sagt sogar: „Deine Toten werden leben" (Jes 26,19). Daniel redet unmissverständlich von einer kommenden Auferstehung, zum Leben oder zum Gericht (Dan 12,2). Das Neue Testament bringt also nicht einen fremden Gedanken, sondern die Erfüllung dessen, was Gott längst angekündigt hat. Was im Alten Bund wie Morgenlicht am Horizont aufscheint, steht in Christus in vollem Tageslicht vor uns.

Darum ist es auch so bezeichnend, dass Paulus in 1. Korinther 15 nicht sagt: Bewahrt einfach den Geist Jesu in euren Herzen. Er sagt: Christus ist gestorben für unsere Sünden nach den Schriften, er ist begraben worden, und er ist auferweckt worden am dritten Tag nach den Schriften. Dann nennt er Zeugen. Kephas. Die Zwölf. Mehr als fünfhundert Brüder. Jakobus. Zuletzt sich selbst. Das ist keine Sprache eines Märchens. Das ist die Sprache eines Mannes, der weiß, dass der christliche Glaube fällt oder steht mit einem wirklichen Geschehen. Paulus versteht die Auferstehung also als historische Tatsache; die genannten Augenzeugen werden gerade deshalb angeführt, weil sie die Auferstehung als objektives Geschehen bezeugen sollen. Die neutestamentlichen Berichte sprechen nicht von bloß visionären Innerlichkeitserlebnissen, sondern von Begegnungen mit dem Auferstandenen.

Wenn man also weltanschauliche Prämissen einmal beiseitelässt und die Texte zunächst als das liest, was sie sein wollen, dann ist die Auferstehung Jesu erstaunlich stark bezeugt. Natürlich kann ein Mensch sich trotzdem weigern zu glauben. Aber er sollte wenigstens ehrlich sagen, woran es liegt: nicht zuerst an der Schwäche der Zeugnisse, sondern an der Frage, ob man Gott zutraut, dass er wirklich handelt. Das Neue Testament redet jedenfalls nicht tastend, symbolisch oder verlegen. Es redet mit der Ruhe von Menschen, die wussten: Das Grab war nicht das Ende.

Darin liegt die geistliche Kraft dieser Wahrheit. Die Auferstehung Jesu bedeutet nicht nur, dass er lebt. Sie bedeutet, dass alle, die ihm gehören, in ihm Leben haben. Der auferstandene Christus ist nicht nur ein Beweisstück der Vergangenheit, sondern der lebendige Herr der Gegenwart. Wer an ihn glaubt, ist nicht an einen Toten gebunden, nicht an eine Erinnerung, nicht an ein weit entferntes Vorbild, sondern an den Lebendigen selbst. Darum kann ein Christ auch in Dunkelheit hoffen. Darum kann er gegen die Sünde kämpfen. Darum kann er leiden, ohne innerlich zu zerbrechen. Darum kann er sterben, ohne verloren zu sein. Die Auferstehung ragt in das Hier und Jetzt hinein. Die Wirklichkeit der Auferstehung reicht so in die Gegenwart hinein, dass Christen Mut haben, das Evangelium in einer gottlosen Welt zu glauben, zu verkündigen und zu leben.

Vielleicht ist das das Schönste an Ostern: Dass Gott nicht nur eine Lehre gesandt hat, sondern seinen Sohn. Nicht nur Worte, sondern ein Werk. Nicht nur Trost, sondern Sieg. Jesus ist nicht im Grab geblieben. Und weil er nicht im Grab geblieben ist, muss auch der, der an ihn glaubt, nicht in Verzweiflung, Schuld oder Todesfurcht bleiben. Die Auferstehung ist Gottes helles, unüberhörbares Wort über seinen Sohn und über alle, die in diesem Sohn geborgen sind: Das Leben hat gesiegt.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Cleopatra
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 04.04.2026 10:40

Das ist eine gute Idee Burgen, 
es ist ja schon alles gesagt und es wird nur wiederholt.

Ich schließe daher jetzt diesen Thread.
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Merciful

55, Männlich

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Sanftmut - Demut - Glaube - Hoffnung - Liebe

von Merciful am 04.04.2026 09:56

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.
 
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir;
denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
 
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
 
(Evangelium nach Matthäus 11,28-30; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
 
(1. Korintherbrief 13,13; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Die biblische oder paulinische Trias Glaube - Hoffnung - Liebe ist sehr bekannt.
 
Die Lehre und Verkündigung des Apostels zielt auf diese Dreiheit, in welcher alle Tugenden zusammengefasst sind.
 
Die angemessene Antwort des Menschen auf Gottes Gnade in Jesus Christus besteht letztlich und wesentlich in dieser Dreiheit.
 
Der Glaube an Jesus begründet eine lebendige Hoffnung und er wird tätig in Liebe.
 
Dies ist der Weg zur Seligkeit, die Gott in seiner vorlaufenden Gnade vorherbereitet hat, indem er die Welt mit sich versöhnte.
 
Auch Jesus sprach von der Liebe, von der Liebe zu Gott, von Nächstenliebe und von Feindesliebe.
 
Er gab seinen Jüngern das neue Gebot: Liebet einander, wie auch ich euch geliebt habe!
 
Interessant aber, dass Jesus hier in Matthäus 11 von Sanftmut und Demut spricht.
 
Vielleicht ist es das, was wir in der Schule Jesu zuerst lernen.
 
Vielleicht besteht hier auch eine Parallele zur Einsicht des Weisheitslehrers:
 
Die Furcht Gottes ist der Weisheit Anfang.
 
Mit Demut, Langmut, Sanftmut fängt es an. Mit Glaube, Hoffnung, Liebe geht es weiter.
 
Möge Gott uns beides geben in der Schule Jesu.
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.04.2026 10:12.

Burgen

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Re: Harmonie - Frieden - Einssein?

von Burgen am 04.04.2026 09:11



Eine gute Sicht auf den "Frieden" schenkt uns 1.Korinter 7, 15   
Der Vers steht im Zusammenhang zur Aussage über Ehescheidung (auch Jesus sprach darüber)  

15 Wenn aber der Ungläubige sich scheidet, so scheide er sich. 
Der Bruder oder die Schwester ist in solchen >Fällen< nicht gebunden;  
zum Frieden hat uns Gott doch berufen.  

16 Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? 
Oder weist du, Mann, ob du die Frau retten wirst?   

Ausser der allgmeinen zwischenmenschlichen Beziehungen von Haus aus,  
ist die Ehe nach dem Elternhaus die kleinste gemeinschaftlich Einheit. 

Und Unfrieden wirkt sich schlimm aus.  
::: 
Römer 12, "... 18  
Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden!  
19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn >Gottes<! 
Denn es steht geschrieben: 
Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der HERR"  
::: 
Röm 14,17 {V13-18 Zusammenhängend} 
17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, 
sondern Gerechtigkeit und Friede, und Freude im Heiligen Geist. 
18 Denn wer in diesem dem Christus dient, ist Gott wohlgefällig 
und den Menschen bewährt.  

Ich denke, daran liegt die einzigartige 'Arbeit' eines Christen,  
immer wieder zurück auf Jesus blicken, und sich neu auf IHN ausrichten, justieren. 
Er ist derjenige, der Christen hilft in vielerlei Hinsicht - auch durchzuhalten,  
wenn vielleicht gerade alles 'schief' läuft im Leben. 

Da macht uns auch Paulus anhand seines Lebens Mut. 
Sein Mut kommt aus Jesus in der Schrift AT und NT, 
der Geist weht wo er will. 
Ihn Eintüten wie während oder nach nach einem Schopping funktioniert nicht. 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 04.04.2026 07:57



Vielleicht sollte der Tread damit zu einem guten Ende gekommen sein, liebe Cleo   



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 04.04.2026 07:52


Kar-Samstag   /  Passafest  ...  


Wie lieblich sind deine Wohnungen , HERR Zebaoth!  Psalm 84,2  

(Wie lieblich sind deine Wohnungen, HErr der Heerscharen!  Ps 84,2  Elb) 

(Parallel: 4.Mose 24, 4.5.6  
4 Es spricht, der die Worte Gottes hört, der ein Gesicht des Allmächtigen  
sieht, der niederfällt mit enthüllten Augen: 
5 Wie schön sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnungen, Israel!  
6 Wie Täler breiten sie sich aus, wie Gärten am Strom, wie Aloebäume,  
die der HERR gepflanzt hat, wie Zedern am Wasser.  Elb )  

Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: 
Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?   Joh 14,2  


TagesL: 1.Petrus 3,18-22     fortlL: Johannes 19,31-42    Ps 84    



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Cleopatra
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 04.04.2026 07:50

Guten Morgen, 


Geist-Licht: vAllversönung erfolgt sobald Gott sein Wort einlöst: "Siehe, ich gestalte alles neu." Oder gibt es irgendetwas, welches ausgelassen wird? Es ist schon ein allumfassendes Vorhaben das gesamte Universum, Welt-All, neu zu gestalten.

Also sprichst du bei der Allversöhnung von der Zeit quasi nach Offenbarung? Nach dem Gericht, wenn die Erretteten im Paradies sind?

Würdest du mir das bitte ganz simpel mit einem "Ja" oder "Nein" beantworten?


Argo:

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich langsam keine Lust mehr habe, alles zu wiederholen, wenn dann einfach sämtliche Bemühungen umsonst waren und alle wiederlegten Behauptungen immer und immer wieder wiederholt werden.
Natürlich ist dir erlaubt, zu glauben, was du möchtest, keine Frage.
Aber wir sind hier ein evangelistisches Forum, hier soll der Leser zum Evangelium hingeführt werden, nicht von der Seelerettenden Botschaft weggeführt werden.
Das ist ein Dilemma, in dem ich mich mitlerweile befinde.
Ich kann ja nicht immer und immer wieder alles wiederholen, nur weil du wieder neu die Behauptungen aufstellst.


Argo: Aber hier gehen die Meinungen von vielen über die Bedeutung der Allversöhnung auseinander.


Allversöhnung (auch „Universalismus") ist die Lehre, dass am Ende alle Geschöpfe mit Gott versöhnt und gerettet werden – ohne endgültige Verdammnis.



Zu deinem Text:

1. „Am Ende werden alle gerettet (inkl. Satan)"

 

Widerlegung:

Matthäus 25,46: „ewige Strafe" vs. „ewiges Leben" → zwei bleibende Zustände, keine Allversöhnung.
Offenbarung 20,10: Satan wird „gequält werden von Ewigkeit zu Ewigkeit" → keine Rettung Satans.
Johannes 3,36: Wer nicht glaubt, bleibt unter dem Zorn Gottes.

👉 Fazit: Die Bibel lehrt keine universale Erlösung aller Wesen.

2. „Erbsünde ist abgeschafft – wir werden sündlos geboren"

Widerlegung:

Römer 5,12: Durch Adam kam die Sünde zu allen Menschen.
Psalm 51,7: „in Sünde empfangen" → Sündhaftigkeit von Anfang an.
Epheser 2,3: „von Natur Kinder des Zorns".

👉 Fazit: Die Sündennatur bleibt real, auch nach Christi Werk.

3. „Jesus hat Sünde beseitigt → wir könnten danach nicht mehr sündigen"

Widerlegung:

1. Johannes 1,8: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, betrügen wir uns selbst."
Römer 7,18-19: Selbst Gläubige kämpfen weiterhin mit Sünde.

👉 Fazit: Christen sind erlöst, aber nicht sündlos.

4. „Gnade ist in jedem Menschen und muss nur aktiviert werden"

Widerlegung:

Epheser 2,8-9: Gnade ist Geschenk Gottes, nicht etwas in uns Aktivierbares.
Johannes 1,12-13: Neue Geburt kommt von Gott, nicht aus menschlicher Entscheidungskraft allein.
Römer 3,11: „Niemand sucht Gott."

👉 Fazit: Gnade ist kein inneres Potenzial, sondern Gottes souveränes Handeln.

5. „Wenn wir sündigen, wirkt Gnade nicht mehr"

Widerlegung:

Römer 5,20: „Wo die Sünde mächtig wurde, ist die Gnade noch mächtiger geworden."
1. Johannes 2,1: Jesus ist Fürsprecher gerade wenn wir sündigen.
2. Timotheus 2,13: Gott bleibt treu, auch wenn wir untreu sind.

👉 Fazit: Gnade hört nicht bei Versagen auf, sondern trägt durch.

Gesamtfazit (kurz):

Die Aussagen vermischen Wahrheit mit Fehlern. Biblisch gilt:

Keine Allversöhnung aller Wesen
Sündennatur bleibt real
Gläubige kämpfen weiter mit Sünde
Gnade ist Gottes Geschenk, nicht Selbstaktivierung
Gnade wirkt auch bei Versagen weiter

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen

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Harmonie - Frieden - Einssein?

von Burgen am 04.04.2026 07:35


Guten Morgen,  

untenstehende Ausführung aufgrund der Themenerstellung, bezogen auf unsere Gedanken zum Threas "Allversöhnung". Mir fiel dort auf, dass dort, von mir empfunden, eine Art Kontroverse entstanden ist zum Thema Harmonie und Frieden im Besonderen. 

Jesus selbst sagt ja in den Evangelien den Grund dessen, warum er auf diese Welt gekommen ist. 
Ua geht dieser Riß in Sachen, ihm zu glauben, sogar durch Familien bis hin zum Mord. 

Deshalb denke ich, dass wir uns bisher mit dem Begriff 'Harmonie' es uns einfach zu leicht, gar oberfläche Betrachtung anstellen, gemacht haben.  
Wahr ist jedoch, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, wenn er mit Christus in Kontakt gekommen ist, sei es durch Lesen, durch Hören, durch Kunst, wie durch andere Hinweise von manchmal fremden Menschen oder Kollegen, Familie usw. ,  
Gottes Wirken als eine Entscheidung für IHN erleben, und wissen werden können. Und das ist dann als Harmonie betrachtet nicht gerade biblisch, jedoch eine kleine Wegbeschreibung. Wegbeschreibung - dessen, was in der Heiligen Schrift, zu lernen ist und bis ans Lebenende durchträgt, gegen alle auftretenden Widrigkeiten und Erlebnisse zum trotz. 

Denn er ist es, er allein, nicht Harmonie am Arbeitsplatz oder so.  


Ihre Frage verbindet drei Konzepte, die in den Suchergebnissen unterschiedlich beleuchtet werden und sowohl Überschneidungen als auch grundlegende Unterschiede aufweisen.
Frieden in biblisch-theologischer Perspektive ist nicht einfach Harmonie oder Einssein, sondern etwas Relationales und Prozessuales.
Wenn der Mensch von Gott anerkannt wird, entsteht Frieden mit Gott durch die Überwindung von Entfremdung und Trennung1.
Entscheidend ist:
Der Gegenbegriff zu Frieden ist nicht Krieg, sondern Feindschaft1.
In zwischenmenschlichen Beziehungen ist Frieden nicht einfach ein Zustand, sondern eine Handlung—ein aktives Tun, das Verzicht auf Vergeltung und wohlwollende Einstellung gegenüber Menschen bedeutet1.
Frieden ist kein einmal erreichter Zustand, sondern eine Form des Einklangs, um die Menschen immer wieder kämpfen müssen, da sich Menschen, ihre Umstände und Beziehungen ständig wandeln2.

Harmonie hingegen beschreibt einen Zustand der Ordnung und des Einklangs.
Harmonie bedeutet, dass Spannungen vermieden werden und Einklang das Zusammenleben bestimmt3.
Dies ist ein eher statisches Konzept—ein Zustand der Ausgewogenheit. 

Einssein steht dem gegenüber als mystisches oder philosophisches Ideal.
Ein Pantheist lebt, um Einheit mit dem Universum zu erreichen, erkennend, dass alles Teil dieser Einheit ist4. 

Dies unterscheidet sich fundamental vom christlichen Friedensverständnis: 
Während biblisches Christentum darauf ausgerichtet ist, das zu tun, woran man glaubt, 
geht es beim Pantheismus darum, nichts zu tun, sondern einfach zu sein4.  

Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass christlicher Frieden relational und verpflichtend ist—er erfordert aktive Versöhnung, gegenseitige Achtung und fortlaufende Anstrengung.

Harmonie ist ein Zustand, 

Einssein eine mystische Auflösung von Unterschieden. 

Frieden dagegen ist ein Prozess der Überwindung von Entfremdung, der Unterschiede anerkennt und gerade darin Beziehung schafft.

KI - Anfrage als Informationsthema  

1 Moisés Mayordomo, „Frieden und Krieg im Neuen Testament“,
in Frieden und Krieg, hg. von Alexandra Grund-Wittenberg und Markus Öhler, Lebenswelten der Bibel (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2022), 153–154. 
2 Beate M. Weingardt, Was die Seele bewegt, bewegt auch den Körper: 
Psychosomatische Signale verstehen - bewusster leben (R.Brockhaus, 2015), 122. 
3 Ingrid Maisch, Der Brief an die Gemeinde in Kolossä,
hg. von Ekkehard W. Stegemann u. a., Theologischer Kommentar zum Neuen Testament 
(Stuttgart: W. Kohlhammer GmbH, 2003), 12:100. 
4 George Barna, Think Like Jesus: Make The Right Decision Every Time 
(Nashville, TN: Thomas Nelson, 2005). [Siehe hier, hier.]

obige 1-4: Entspechende Lesebuch-Vorschläge  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Argo

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Argo am 03.04.2026 23:14

Hallo Geistlicht

  Du hast alles wunderbar geschrieben und so in Wirklichkeit ist. Aber hier gehen die Meinungen von vielen über die Bedeutung der Allversöhnung auseinander.


   Es gibt Befürworter, wenn es um die rettende Kraft Gottes geht, die am Ende zur Rettung und Versöhnung aller Geschöpfe mit Gott führt, einschließlich Satan siehe Kolosser 1,19-20 und Gegner die auf die Notwendigkeit der persönlichen Entscheidung und den Ernst des Gerichtes berufen, siehe Matthäus 25,46, Johannes 3,36.

   Du schreibst, dass durch das Leid Jesus Christus die Erbsünde, Engelssturz - Entfremdung von Gott, erfolgreich beseitigt wurde. Die Erbsünde geht uns heute nicht mehr an. Das war die Sünde des Adams. Sie wurde durch Jesus abgeschafft. Somit erben wir die Sünde Adams mit unserer Geburt nicht mehr. Wir kommen auf die Welt ohne Sünde. Wir haben keine Sünde in unserem GNA mehr und nur eine gute Seele die zusammen mit dem Körper auf ein gerechtes Leben auf der Erde wie Gott es will, uns garantieren. Die Bereitschaft aber zu Sünden ist uns weiter in unserer Natur geblieben. Also wir können nach der Geburt sündigen.

   Wenn in der Bibel steht: Jesus hat unsere Sünden auf sich genommen, bedeutet, dass Jesus unsere von uns gemachte Sünden auf sich nimmt und sie nicht im Buch des Lebens anrechnet. Er erwartet, dass wir danach nicht mehr sündigen. Wird aber nicht möglich sein weil wir von Natur geschaffen sind zu sündigen. Was machen wir da?

   Dafür hat Gott gesorgt und hat uns seine Gnade spendiert. Sie ist in jedem von uns in unseren Herzen vorhanden, wir müssen sie nur aktivieren. Weil Gott uns liebt wie jeder Vater auf der Erde seine Kinder auch liebt. Es liegt an uns diese Liebe anzunehmen oder abzulehnen.

   Alle drei Personen Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist kümmern sich um uns. Wenn wir sündigen macht Jesus unsere Sünden und die Folgen davon uns bewusst. Wir erkennen unsere Sünden und sind bereit sie nicht wieder zu machen. Wir erhalten die Gnade Jesus wenn wir IHN und Heiligen Geist in unseren Herzen geschlossen haben (wir glauben an die Hilfe) und weil die Wiedergutmachung unsere Sünde uns gut getan hat, wollen wir dann allein dem Weg Jesus folgen, damit wir die Sünde nicht wieder machen. Die Gnade Gottes ist in diesem Fall aktiviert, weil Jesus und Heilige Geist in uns leben. Wenn wir den Weg Jesus nicht folgen(weil wir mit anderen Sachen unser Leben befüllen) und weiter Sünden machen, dann wirkt die Gnade Gottes in uns nicht mehr und Jesus kann uns nicht helfen. Dann geht es uns wieder schlecht.

Liebe Grüße und FROHE OSTERN

Argo

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Burgen

-, Weiblich

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 03.04.2026 21:11

Hallo Geist-Licht

weißt du, du bist ein geliebtes Kind Gottes. Gott /Jesus liebt dich. Das ist die Wahrheit. Diese Wahrheit möge dir Schutz und weiterhin Gewissheit Gottes sein. Weit über das hinaus, was du überblicken kannst. Seine Augen sind immer offen. Und manchmal kann dieses Wissen richtig glücklich machen.
Die beiden Emmausjünger waren mit Freude und Kraft getankt, nachdem ER ihnen das Verständnis dafür gab, wo überall in den Schriften und Propheten in der Heiligen Schrift, aufgetan hatte. Und der Höhepunkt war in der Folge das Mahl, welches er mit ihnen feierte.
Postwendend hatten sie, erfüllt mit Freude und Kraft denselben Marsch zu den anderen gelaufen um zu erzählen, was sie gerade mit Jesus erlebt hatten und dass er wirklich lebte.

Gruß
Burgen


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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