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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror, Gazastreifen, Jerusalem 2. Versuch
von Burgen am 14.03.2026 08:45
aktuelle Situation im Heiligen Land
Schluss des obigen Gespräches:
Ich habe die große Sorge, dass das irgendwann hier mal so ein christliches Disneyland wird, wo Pilger kommen und die heiligen Stätten besuchen, aber eben keine Christen mehr leben, die seit 2000 Jahren die Tradition am Leben hielten.
Denn wir Christen gehören hierhin, genauso wie die Juden und die Muslime und die Drusen und die Bahai und die Tscherkessen und die Samaritaner und alle anderen.
Wir Christen gehören ebenfalls zu diesem Mosaik.
Wir sind hier nicht Gäste, wir sind ein authentischer, autochthoner Teil des Landes.
Wenn man sieht, wie die Juden weltweit eine große emotionale Bindung haben zu Israel und die Muslime weltweit eine große emotionale Bindung zu Palästina und dann vergleicht,
wie schwach die emotionale Bindung vieler Christen, vieler Katholiken zum Heiligen Land ist – also, da kann man sich wirklich was abschauen von den beiden anderen großen abrahamitischen Religionen.
Tags: Krieg, Krieg im Heiligen Land, Iran-Krieg, Abt Nikodemus Schnabel OSB, Jerusalem, Christentum im Nahen Osten, Christen im Heiligen Land
Ein sehr aufrüttelndes Gespräch - im bibeltv-Newsletter entdeckt
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von pausenclown am 14.03.2026 08:36Hallo Burgen.
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Burgen am 14.03.2026 08:21
Pausenclown,
deine Worte oben sind wahrlich ein highlight des Verstehens.
Du solltest auch mal eine Broschüre oder Buch herausgeben.
Auch wenn es deine restliche Lebenszeit dafür braucht.
Gruss Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von pausenclown am 14.03.2026 08:16Dankeschön Cleo.
Shabbat Shalom
Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 14.03.2026 08:14
Samstag Sabbat
Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland,
aus der Knechtschaft, geführt habe. 2.Mose 20,2
Galater 5,13
Zur Freiheit seid ihr berufen worden, liebe Brüder und Schwestern.
Auf eins jedoch gebt acht:
dass die Freiheit nicht zu einem Vorwand für die Selbstsucht werde,
sondern dient einander in der Liebe!
{Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder.
Nur [gebraucht] nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch,
sondern dient einander durch die Liebe!}
Als Erklärung darunter: Christliche Freiheit ist nicht nur
Freiheit vom >> Gesetz, sondern Freiheit zur Liebe und
damit etwas anderes als fleischliche Freiheit.
Kapitel-Überschrift:
Warnung vor fleischlichem Mißbrauch der Freiheit _
Ermahnung zum Leben aus dem Geist
:::
(c) Elberfelder Bibel 10.Gesamtausgabe mit Erklärungen
und fotografischem archäologischem Karten-Bildmaterial.
Wunderbare Ergänzung zur 2. Auflage 2010,
7.Gesamtauflage mit hebräischen Sprachschlüssel für das AT
und Lexikalischem Sprachschlüssel für das NT,
und Konkordanz
Beides dicke Bibeln, die sich gut und ausdrücklich ergänzen,
und geeignet sind für ein ganzes Leben zum selbstständigen
Lesen und studieren, selbst für ganz normale Menschen ;)
für eine gute, sinnstiftende Gottes Jesus Beziehung
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Cleopatra am 14.03.2026 08:04von pausenclown am 13.03.2026 10:43:
Großer Sicherheit kannte Jesus diesen Segensspruch: "Gepriesen bist Du, Ewiger, der Du die Toten belebst" (Mechaje HaMetim). Ein Teil des jüdischen Konzeptes der Auferstehung.
Aber auch die Metapher des Weizenkorns ist in der damaligen jüdischen Tradition fest verankert und wurde später im Talmud verschriftlicht: Beispiel des Weizens abgeleitet: So wie Weizen, der nackt begraben wird [...] und doch mit mehreren Schichten Gewand [...] aus dem Boden hervorkommt, so werden die Gerechten [...] erst recht ordentlich gekleidet hervorkommen."
Keiner der damaligen Zuhörer hat sich jetzt am Kopf gekratzt und war überfordert, sondern jedem war die Metapher bekannt.
Und die jüdische Schlussfolgerung ist: Wenn schon ein einfaches Weizenkorn, das nackt gesät wird, in prachtvollerer Form wieder aufersteht, um wie viel mehr gilt dies für die Gerechten, die bereits in ihren Kleidern bestattet wurden?
Das „Sterben" des Korns wurde nicht als Vernichtung gesehen, sondern als notwendige Verwandlung, um eine neue Existenzform zu erreichen. Dazu kommt, dass in unserer Tradition das Korn ein Bild für die Hoffnung des ganzes Volkes Israel ist. Jesus identifiziert sich selbst als das Korn. Keine Mystik, nur jüdische Theologie
Shalom Pausenclown
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Cleopatra am 14.03.2026 08:02Guten Morgen,
pausenclown- ich kopiere deinen Text dann auch mal in den anderen Thread, wohin es passt, ja?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Argo am 13.03.2026 17:56Hallo Geist-Licht
Johannes Kapitel 12, 24.: Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Du schreibst: Wie kann ein Samenkorn Frucht bringen, wenn es stirbt?
Ein Samenkorn verwandelt sich und bringt Frucht. Siehe das Gleichnis mit dem Senfkorn. Jesus Christus hat die Saat seines Geistes auch in diese Erde gebracht, bevor seine (rück)Verwandlung zum Schöpfer erfolgt. Ist der Christ dabei gesrtorben? Für das kurzsichtige irdische Auge, welches vom Schleier der Täuschung verblendet wird, kann es so erscheinen. Schule den Blick für die geistigen Zusammenhänge und es wird klar in der Seele.
Jesus verwendet das landwirtschaftliche Bild des Samens, um zu lehren, dass wahres Leben und Frucht aus Opferbereitschaft, Selbstverleugnung und dem „Tod" des Egoismus entstehen - was seinen eigenen bevorstehenden Tod und die Auferstehung symbolisiert - die die Erlösung bringen wird.
Der Samen, der nicht stirbt: Er symbolisiert die Anhänglichkeit an ein egoistisches, irdisches Leben, das zu Isolation und seelische Unfruchtbarkeit führt (ein Samen der allein bleibt, übrig bleibt...).
Der Samen, der stirbt: Er symbolisiert Opferbereitschaft und die Hingabe an den Willen Gottes. So wie der Samen in der Erde verrottet, um zu keimen und neue Frucht zu bringen, so findet der Mensch, der sein Leben für Christus opfert, die Frucht des ewigen Lebens.
Diese Worte sprach Jesus kurz vor Ostern, als er verkündete, dass die Zeit für sein glorreiches Opfer gekommen sei.
Jesus ermundet uns das gleiche zu machen - Opfer bringen - damit wir besser auf dieser Welt leben und wenn wir sterben bei IHM gut aufgehoben sind.
Die Seele wird erst dann klar werden, wenn sie die Notwendigkeit von Opfern wie z.B. nicht lügen, liebe den Nächsten, liebe die Gerechtigkeit, baue den Egoismus ab, Geduld haben, sich versöhnen, Glauben entwickeln, Liebe entwickeln u.v.a., um seelische Fruchtbarkeit zu erlangen, begreift. Sonst lebt der Mensch ein zufälliges Leben, ein gewissenloses Leben, welches zu schnell vorbei geht, ohne Hoffnung auf die Ewigkeit.
Der Christ stirbt nicht, er wird nur verblendet vom Reichtum des Bösen. Wenn aber seelische Opfer wiederbringt und folgt Jesus mit seinem eigenen Opfer, dann sieht er das Leben wieder klarer und lebt wieder gewissenhaft.
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von pausenclown am 13.03.2026 10:43Hallo.
Nachtrag, vielleicht habe ich jetzt an der falschen Stelle gepostet, oder hat Geist-Licht zweimal das mit dem Weizenkorn gepostet?
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von nusskeks am 13.03.2026 09:13Es wäre besser gewesen, den Bibeltext vorher zu lesen, bevor darauf Bezug genommen wird.
Der entscheidende Fehler liegt darin, dass hier biblische Bilder vermischt und dann esoterisch umgedeutet werden. Beim Senfkorn spricht Jesus nicht vom Sterben des Korns, sondern vom Wachstum des Reiches Gottes aus einem kleinen Anfang. Wenn es im Neuen Testament tatsächlich um das Sterben des Korns geht, dann vor allem in Johannes 12,24 und 1. Korinther 15,36. Dort steht im Grundtext ausdrücklich das normale Wort für sterben und nicht ein Wort für innere Verwandlung oder geistige Höherentwicklung.
In Johannes 12,24 sagt Jesus vom Weizenkorn: Wenn es nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. Das steht im Zusammenhang mit seinem bevorstehenden Kreuzestod. Jesus redet also nicht von einer mystischen Rückverwandlung zum Schöpfer, sondern von seinem wirklichen Tod, aus dem Heil für viele hervorgeht. Ebenso sagt Paulus in 1. Korinther 15,36: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Auch hier wird das Sterben nicht weg erklärt, sondern vorausgesetzt.
Natürlich geht es bei diesem Bild nicht um Vernichtung, als würde aus dem absoluten Nichts etwas Neues entstehen. Aber ebenso falsch ist die Behauptung, das Korn sterbe gar nicht, sondern verwandle sich nur. Das biblische Bild lautet vielmehr: Das Alte geht in seiner bisherigen Gestalt zu Ende, und gerade daraus schafft Gott Frucht und neues Leben. Nicht Selbsterlösung, nicht verborgene Seelenkräfte, nicht „Geist Licht", sondern Gottes Handeln durch den wirklichen Tod und die wirkliche Auferstehung Christi.
Darum verfehlt diese esoterische Deutung den Text. Sie ersetzt das biblische Zeugnis vom Kreuz durch eine nebulöse Spiritualität. Entscheidend ist nicht ein angeblich geschulter Blick für höhere Zusammenhänge, sondern ob man Jesu Worte in ihrem Zusammenhang stehen lässt. Andernfalls kommen "interessante" Ergebnisse dabei heraus.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel


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