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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 14.02.2026 18:23

Hallo Argo.

Ich fasse hier die Geschichte des Antijudaismus etwas zusammen, dein Posting hat was damit zu tun?
Deine Meinung in allen Ehren, sie ersetzen nicht Fakten.
Meinungen, die wiederholt werden, bleiben, was sie sind, Meinungen.
Deshalb fällt es mir schwer, einen Dialog zu führen, Fakten vs. Meinung.

Wir haben hier Meinungsfreiheit, du kannst sie unabhängig vom Thema schreiben, das ich mich an Fakten halte und nicht deiner Meinung bin, bin ich deshalb ein schlechter Mensch, oder ich bin für Krieg?

Du schreibst:
Der Glaubens-Dialog zwischen Christen und Juden besteht seit Entstehung,

Die Geschichte widerspricht deiner Meinung.

Aber wie immer Argo, es ist unser Fehler , wir sind nicht Kompromissbereit, nicht Dialogbereit usw, natürlich unser Fehler.
Weißt du, was die meisten Juden eigentlich wollten und wollen?
In Ruhe leben, in Ruhe lieben, in Ruhe Familien gründen, in Ruhe ein Zuhause/Heimat haben, in Ruhe in die Synagoge…
Für meine Familie: nicht vertrieben zu werden, immer und immer werden, nicht verfolgt, keine Shoa. 
Die Zeit für Dialogbereitschaft war selten vorhanden und an keinem Punkt der Geschichte hätte Verfolgung und Vertreibung und Tod, hätte Dialog uns gerettet.

 
LG 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.02.2026 18:24.

Argo

85, Männlich

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Re: Clownis Welt

von Argo am 14.02.2026 16:20

Die Welt sollte volle Kompromisse sein. Wie? mit Dialog und Bereitschaft!

   Der Dialog über Friedensbewegungen oder wirtschaftliche Zusammenarbeiten ist der Trend der im Moment die Welt bewegt.

   Der Dialog zwischen Religionen scheint keinen Erfolg zu haben. Die Ursache ist die Materie des Problems.

   Auf der einen Seite haben wir mit materiellen Gütern die messbar und sichtbar sind zu tun die das Leben besser machen könnten – die das Gute fördern – und auf der anderen Seite haben wir auch mit materiellen Gütern die sichtbar und messbar sind, die das Leben aber schlechter machen könnten – die das Böse fördern. Beide führen zu sichtbaren Ergebnissen und sind korrigierbar.

   Der Glaubens-Dialog zwischen Christen und Juden besteht seit Entstehung... der Menschheit, hat aber zu keine Annäherung gebracht. Wo die Seele spricht gelten andere Regeln. Sie sind nicht sichtbar, wie sie selber nicht sichtbar ist.

   Man freut sich aber über das Kennenlernen von Menschen die das gleiche im Kopf haben, nämlich versuchen gute Menschen zu sein und die anderen nicht mit unnötigen Belehrungen zu bombardieren.

   Aber wie unter Menschen immer passiert, dass sie anders denken, aber willig sind das Fremde oft anzunehmen, auch wenn sie es nicht wollen.

   Wenn man versucht das ganze zwischen Judentum und Christentum zu analysieren, stoßt man immer auf menschliches Versagen. Würde ich als Christ versuchen einen Juden das Christliche – oder umgekehrt - beizubringen würde ich keinen Erfolg oder selten einen haben.

   Es ist auch nicht notwendig, für einen der beiden Dialogteilnehmer den anderen zu überzeugen oder seine Einzigartigkeit zu beweisen, sondern es spiegelt vielmehr den angeborenen menschlichen Wunsch wider, den anderen zu verstehen, Kompromisse einzugehen und sich zu versöhnen.

   Das gleiche gilt mit dem Dialog zwischen anderen Religionen.

   Wir alle Menschen von allen Kontinenten der Erde die heute auf diese neue Welt leben – die Welt die inzwischen über das Leben des Menschen vieles mehr entdeckt hat – sollten wir glauben, dass ein einziger Gott die Menschheit erschaffen hat. Warum? Weil wir alle gleich sind. Weil wir alle einen Körper und eine Seele haben.

   Über den Körper haben die Menschen nie gestritten, sie haben sich sogar gegenseitig geholfen. Gestritten haben und streiten immer noch über die Seele des Menschen. Warum? Weil sie, sie bis jetzt weniger als der Körper erforscht haben. Sie sind noch nicht einig, was nach dem Tod des Menschen passiert. Gott war aber inzwischen nicht untätig und hat den Menschen gezeigt wie sie ihre Seele behandeln sollten damit sie ein gutes Leben auf der Erde führen können.

   Der Tod ist kein Mysterium mehr, ist ein Teil von seinem ewigen Leben. Wie konnte anders sein?

   Ewiger Gott erschafft ewige Menschen.

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Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 14.02.2026 08:46


Samstag   Sabbat   


Psalm 97,10  
Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie retten aus der Hand der Frevler.   

Apostelgeschichte 9,31   
So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa 
und Galiläa 
und Samarien und baute sich auf 
und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich  
unter dem Beistand des Heiligen Geistes.   







Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 13.02.2026 11:42

Hallo.

Mal ein kleines Zwischenfazit von mir. 
Ich weiß nicht, wie es euch mit den Postings geht.
In zahlreichen Diskussionen, in denen ich verwickelt war, kamen reflexartig Sätze wie: Haja, gerade die Kreuzzüge, waren keine richtigen Christen. Ich kann diesen Reflex verstehen, aber ich finde das nicht zu Ende gedacht.
Es impliziert die Frage: Was ist ein richtiger Christ und wurde es in jeder Epoche anders verstanden und definiert?

Wo die Reise hingeht, wird immer deutlicher.
Im Laufe der Zeit wurde der theologische Rahmen verlassen und die Aspekte Gewalt, Verfolgung und Tod kamen dazu.
Und ehrlich, ich kann das nachvollziehen, was es nicht bedeutet, zu tolerieren. 
Wenn die Identitätsbildung des Christentums in Abgrenzung zum Jüdischen passierte und zum Fundament dazugehört.
Dieses Fundament wurde ja über die Jahre verfestigt. 
Bevor ich falsch verstanden werde, ist die Abgrenzung als Merkmal ein Teil der Identitätsbildung.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.02.2026 11:42.

Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 13.02.2026 08:11


Freitag   

1.Samuel 12,15  
Werdet ihr der Stimme des HERRN nicht gehorchen, so wird  
die Hand des HERRN gegen euch sein wie gegen eure Väter.  

Kolosser 2,6-7  
Wie ihr nun Christus Jesus, den HErrn, angenommen habt,  
so lebt nun auch in ihm: 
verwurzelt in ihm und aufgebaut auf diesem Fundament,  
gefestigt im Glauben, 
so wie ihr unterrichtet worden seid.  





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 13.02.2026 06:53

Hallo

Nachdem das Christentum im 4. Jahrhundert zur Staatsreligion aufgestiegen war, änderte sich der Status der Juden grundlegend.
Das Konzil von Nicäa überspringe ich und die weitreichenden Maßnahmen wurden gegen die damaligen Juden getroffen zusammen.
Diese lassen sich in drei Bereiche unterteilen.

1. Rechtliche Degradierung: 
Ausschluss von Staatsämtern.
Verbot von Mischehen.

2. Religiöse Unterdrückung.
Um die Ausbreitung des Judentums zu verhindern und Übertritte zum Christentum zu fördern, wurden drakonische Strafen eingeführt.
Christen, die zum Judentum konvertierten, verloren ihr Erbe und ihre bürgerlichen Rechte. Der Bau neuer Synagogen wurde untersagt.

3 Soziale und wirtschaftliche Ausgrenzung. 
Sklavenverbot, Juden war es untersagt, christliche Sklaven zu besitzen.
Durch die Predigten der Kirchenväter wurden Juden gesellschaftlich als „Gottesmörder“ gebrandmarkt, was zu einem feindseligen Klima und gelegentlichen Übergriffen wie Synagogenbränden führte, die oft straffrei blieben.
Kleine Anmerkung von mir.
Die Gesetzgebung zielte darauf ab, das Judentum in einem Zustand der Schwäche und Erniedrigung zu halten, um die Überlegenheit des Christentums sichtbar zu machen. Die Juden sollten nach der Zeugnistheorie des Augustinus zwar überleben, aber als gedemütigtes Beispiel für die Folgen des Unglaubens dienen.

Mit dem ersten Kreuzzug um 1096 fingen zahlreiche Pogrome gegen Juden in Europa an. Das eigentliche Ziel des Kreuzzuges war die Befreiung Jerusalems von den Muslimen.
Paradoxerweise fingen gleichzeitig massivsten Ausschreitungen, bekannt als Gezerot Tatnu, konzentrierten sich auf das Rheinland. Besonders betroffen waren die Städte Speyer, Worms und Mainz sowie Köln, Trier und Xanten.
Weitere Regionen: Auch in Prag und in jüdischen Siedlungen entlang des Weges nach Ungarn kam es zu Massakern.
Die geschätzten Opferzahlen belaufen sich
Auf 2000 bis 12000 Juden. Viele Juden wählten den Freitod (Kiddush HaShem), um der Zwangstaufe oder Ermordung zu entgehen.
Die Zahl der zerstörten jüdischen Gemeinden in der Zeitspanne der Kreuzzüge beläuft sich auf ca. 500, darin eingeschlossen auch die Pestpogromen.

Tut mir leid, aber das wird insgesamt erst einmal nicht besser.
Shalom Pausenclown

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.02.2026 06:54.

pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 12.02.2026 09:57

Hallo.

Woher kommt eigentlich dieser ganzer Wahnsinn? 
War das schon immer so?

Zurück zu den Anfängen, der Blick zurück zeigt, wie lange es schon seltsame Ansichten über das Judentum gibt. Dass das Fundament so tief ist, wundert es mich nicht, dass es in vielen Köpfen und Herzen noch aktuell ist.
Starten möchte ich mit einem Überblick und den Hauptknackpunkten in der Entwicklung der frühen Kirche seit dem 2. Jahrhundert.

Im 2. und 3. Jahrhundert werden kirchliche antijüdische Dokumente veröffentlicht. Es entstand eine „Adversus-Judaeos-Literatur". Dem Judentum wird vorgeworfen:
1. Ihre eigene hebräische Bibel würde von Juden falsch verstanden.
2. Die Heilszusagen Gottes an die Juden seien auf die Kirche als „das neue Israel" übergegangen. (Betrifft das ganze Thema Substitutionstheologie oder Ersetzungstheologie genannt)
3. Das Alte Testament (die Tora) sei durch das Neue Testament überholt und ersetzt.

Weiter zitiere ich Aussagen und Gedanken der Kirchenväter, die meisten stehen für sich alleine.
Frühe Kirche: Ignatius (110-117 Bischof in Antiochia)
Ignatius verwandte in seinen Briefen erstmals die Bezeichnung „Christentum", das er dem „Judentum" entgegensetzte. Es ging dem Bischof um eine Identitätsbildung des Christlichen in scharfer Abgrenzung zum Jüdischen.
Hier wird ein Mechanismus der Ausgrenzung ersichtlich, der in der Identitätsbildung gegen
Kleine Anmerkung: Bis heute begegnen mir solche Ideen, die ihren Ausdruck darin finden: Bei uns Christen ist es so und bei den Juden so. Nicht als Unterschied, sondern Abgrenzung, Wir haben Gnade und ihr Gesetz.


Melito von Sardes (Bischof 161-180)
erhebt erstmals den Vorwurf des „Gottesmordes" als Kollektivschuld der Juden. Aus einer Osterpredigt zitiert:
Höret es, alle Geschlechter der Völker und sehet: Unerhörter Mord geschah inmitten Jerusalems.
 Gott ist getötet, der König Israel ist durch Israels Rechte beseitigt worden.”

Kleine Anmerkung: Hier kommen zwei Aspekte zusammen, die Kollektivschuld und Mord muss gesühnt werden. 
Aus Ausgrenzung wurde Hass.
.
Johannes Chrysostomos (ca. 354-407)

Johannes Chrysostomos kämpfte gegen die in seiner Gemeinde in Antiochien aufkommende Sympathie für Juden. Die Synagoge sei der Ort des „Götzendienstes": „Wenn sie [die Juden] tatsächlich den Vater nicht kennen, den Sohn kreuzigten, die Hilfe des Geistes ausschlugen, wer würde es da nicht wagen zu sagen, der Ort sei ein Unterschlupf der Dämonen? Nicht Gott wird dort angebetet. Vielmehr ist es ein Ort des Götzendienstes."
In der 6 Spricht er uns direkt an: Weil ihr Christus getötet habt , weil ihr gegen den Herrn die Hand heroben habt, weil ihr sein kostbares Blut vergossen habt, deshalb wird es für euch keine Verbesserung mehr, keine Verzeihung und keine Entschuldigung mehr.
(Chrysostomos, Acht Reden gegen die Juden, Erste Rede)

Weitere gravierende Einschnitte in dieser Beziehung: Das Christentum wurde im römischen Reich zur Staatsreligion erklärt und die ersten Kreuzzüge.
Davon das nächste Mal.

Shalom Pausenclown.

P.S. beim Schreiben ist mir ein Gedanke gekommen, viele mögen heute noch das mit, Amen stimmt doch beipflichten.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.02.2026 09:59.

Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 12.02.2026 08:35


Donnerstag   


Jesaja 44,22  
Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke 
und deine Sünden wie den Nebel.  

Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!   

Ihr wisst, dass Jesus Christus erschienen ist, 
              damit er die Sünden wegnehme,   
und in ihm ist keine Sünde. 
[ist keine, war keine, wird keine Sünde sein,
absolut vertrauenswürdig ist er]  
1.Johannes 3,5  

::: ::: ::: 

TagesL: 1.Thess 1,2-10  Der vorbildliche Glaube der Gemeinde   
V9 Denn sie, die Thessalonicher selbst, berichten uns, welchen 
    Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch 
    bekehrt habt zu Gott von den Abgöttern, zu dienen dem 
    lebendigen und wahren Gott V10 und zu warten auf seinen  
    Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten,  
    Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn errettet.   

fortlL: 5.Mose 16,1-17  Von den drei jährlichen Hauptfesten   
V15 Sieben Tage sollst du dem HERRN, deinem Gott, das Fest halten 
an der Stätte, die der HERR erwählen wird. Denn der HERR, dein  
Gott, wird dich segnen in deiner ganzen Ernte und in allen Werken  
deiner Hände; darüber sollst du fröhlich sein. [entspannt und fröhlich]  

V16 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist in deiner Mitte, 
vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen, an der Stätte, die 
der HERR erwählen wird: 
zum Fest der ungesäuerten  Brote, 
zum Wochenfest und  
zum Laubhüttendest.  
Sie sollen nicht mit leeren Händen vor dem HERRN erscheinen,  

V17 sondern ein jeder mit dem, was er zu geben vermag; nach 
dem Segen, den der HERR, dein Gott, gegeben hat.  
[diese Feste haben ihren Wert bis heutzutage, die Jahrtausende, überstanden]   




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Cleopatra
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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem

von Cleopatra am 12.02.2026 08:26

Guten Morgen, 

ja, das Thema ist sehr umstritten leider geworden.
Bei Diskussionen muss man natürlich immer das pro, aber auch kontra zulassen/anhören, bzw aushalten, wenn andere Meinungen bestehen.

Ich hatte gehofft, dass die wiederholten Erinnerungen an den Gebetsthread ausreicht und ein Eingreifen meinerseits nicht nötig ist, aber dann hat scheinbar immer jemand noch ein Argument, einen Gedanken, eine Idee.

Natürlich wünschen und erbeten wir alle Frieden. Keine Frage.
Das Problem: Wenn es Organisationen gibt, die sich als Ziel gesetzt haben, eine Nation auszulöschen, dann wird es schwer, diese zu verharmlosen oder einfach in Gedanken Wege zu überlegen, wie ein Frieden geschehen wird.
Fakt ist: Menschen haben Entscheidungen getroffen, die weitreichende Konsequenzen für andere wieder bedeuten.

Und überall geschieht Unrecht und die schlimmsten Sünden.

Wir dürfen froh sein, wie gut es uns geht, aber auch in dieser ruhigen, friedlichen eigenen Welt die Zeit und Energie nutzen, für unsere Glaubensgeschwister und für die vielen, die aufGrund dieses Terrors leiden zu beten.
Das hört sich erstmal nicht so viel an, aber wir wissen, wie stark das Gebet sein kann, wie sehr Gott doch sein Volk liebt.

Nur Gott kann Herzen ändern, nur Gott kann den Frieden ins Herz derer legen, die leiden und Gott kann WUnder wirken.

Lasst uns gemeinsam beten für die ganze Situation.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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pausenclown

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Clownis Welt

von pausenclown am 12.02.2026 06:53

Hallo und herzlich Willkommen in Clownis-Welt.

Durch den Thread nebenan bin etwas du inspiriert worden die Thread zu starten.
Solche absurde Ideen wie, man müsse das politische Israel von den Juden trennen, na klar, wir dürfen keinen Staat haben….
Ich werde ein bisschen über mich schreiben, ein bisschen über das christliche Fundament.
Ich werde über die Vorurteile über uns schreiben, über die Geschichte des Antijudaismus usw 

In den letzten 25 Jahren war ich in Dauer Diskussionen verwickelt. Zum einen in meiner Arbeit, zusätzlich Aufklärungsarbeit , dann als Ehrenamtlicher Mitarbeiter in einer KZ Gedenkstätte.
Das hat mich müde gemacht und bin den meisten Diskussionen aus dem Weg gegangen und dann kam der 7.Oktober
In den letzten 2.5 Jahren habe ich Menschen, die medial an der Front standen, mit Recherchen bezüglich des Krieges und der Geschichte des Nahostkonflikts versorgt.

Der Thread soll kein Thread gegen Christen sein, sondern es geht um die Geschichte, woher die Feindseligkeit mancher Christen gegen uns herkommt und bis heute in manchen Köpfen und Herzen ist.
Ein Blick in die frühe Kirchengeschichte und was ist eigentlich Antijudaismus im Gegensatz zu Antisemitismus.

Zu Begriffen Unter Antijudaismus wird die religiös und theologisch begründete Judenfeindschaft verstanden.
Antisemitismus ist die Gewalt gegen Juden, weil sie Juden sind. Antisemitismus bezeichnet eine Geistes-haltung wie auch verbale und tätliche Übergriffe gegen Jüdinnen und Juden sowie gegen jüdische Einrichtungen. 
Ich habe eine Studie aus 2024 gefunden.
Kleine Auszüge:
12% der Bevölkerung sind der Meinung, die jüdische Religion legitimiere die Gewalt gegen Kinder,
ein Viertel stimmt der offenen Version der Verschwörungstheorie vom übermäßigen Einfluss der Juden" zu,
47% fordern, einen „Schlussstrich unter die Vergangenheit" des Holocausts zu ziehen.
Quelle: Studie „Antisemitismus in der Gesamtgesellschaft von Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024”

Shalom Pausenclown.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.02.2026 06:54.
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