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pausenclown

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Re: Apostelgeschichte 21

von pausenclown am 23.04.2026 09:18

Dankeschön Nusskeks für den Link setzen und anschauen.

Shalömle 

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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 23.04.2026 08:31

Hallo und herzlich willkommen in Clownis Welt.

Die Postings davor waren nur eine lange Einleitung zum Thema:

Jesus und die Pharisäer.

Im Grunde könnte ich mit diesem Satz aufhören. Keine Ahnung, wie viele Sichtweisen es auf dieses Thema gibt.
Ich möchte niemandem vorschreiben, wie diese Beziehung beurteilt werden soll.
Eine sehr weit verbreitete Perspektive ist, die Beziehung ist von Feindschaft geprägt.


Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2026 08:31.

Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 23.04.2026 08:13


Donnerstag   

Der Himmel ist der Himmel des HERRN; 
aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.   Psalm 115,16   

Deshalb beuge ich meine Kniee vor dem Vater, 
von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden  
seinen Namen hat.   Epheser 3,14-15  


BG:Lied 108,4  

Schöpfer, du schreibst deinen Namen tief ins Buch der Menschheit ein:  
Lass in uns dein Bild wachsen, 
hilf uns, Christus näher sein,
dass durch unsres Lebens Antwort glänzt in deinem Schein.  

(c) Fred Kaan/Dieter Trautwein  

TagesL: Epheser 4,11-16  Gaben innerhalb Gemeinden 
fortlL: Epheser 4,17-24  Mahnung zu gottgefälligem Leben   



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Burgen am 23.04.2026 08:00


Clownies Welt  solche Beiträge, Erklärungen sind ungemein hilfreich.  

Meinte, dass sie, sofern die ersten Juden, die Christus annahmen, damit das 'große Los' gezogen hatten. Zeigt es doch, dass Jesus über dem Gesetz steht, es jedoch niemals 'ausgelöscht' hatte. Im Gegenteil, er hat es in sich selbst für die Welt in der wir leben vollbracht am Kreuz. 

Das meine ich nun nicht emotional was alles daraus entstand. Sondern einerseits auf die griechische Sprache und Ausdrucksweise. Die Griechen dachten eben anders - waren, würde man vielleicht sagen, waren mehr im Kopf und darauf sogar stolz. 

Nachtrag: 

Vorwort »Wo erhalte ich einen knappen, verständlichen, aktuellen und zuverlässigen Überblick über das Ganze der Hebräischen Bibel?« Das fragen etwa Theologiestudierende in ihren ersten Semestern, verwirrt durch die Fülle auf sie einstürzender Informationen; oder Walter Dietrich, „Vorwort“, in Die Welt der Hebräischen Bibel: Umfeld – Inhalte – Grundthemen, hg. von Walter Dietrich, 2., erweiterte und überarbeitete Auflage (Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, 2021), 15.

So ähnlich dachte ich als junger Mensch, indem ich dachte: Warum, wozu muss ich soviel über das AT in der Bibel lernen ... Und heute liebe ich die Schriften, und ihre Aussagen im AT ... 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2026 08:22.

pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 23.04.2026 07:04

Hallo und willkommen in Clownis Welt.

Jesus versuchte, mit Fragen zu fangen, kennt jemand diese Aussage, aus Predigten?
Aber wer kennt die Begriffe wie: Machloket le-schem schamajim, Pilpul oder Nisajon?

In der jüdischen Streitkultur sind das zentrale Begriffe. Machloket le-schem schamajim , frei übersetzt bedeutet, Streit um der Sache willen. Das Prinzip besagt, dass eine Debatte dann heilig und dauerhaft ist, wenn sie der Wahrheitsfindung dient und nicht dem eigenen Ego oder Machtstreben. Es geht nicht zwangsläufig um Einstimmigkeit.
Es klingt vielleicht seltsam und für westliche Ohren nicht positiv auf die Probe stellen!

Pilpul (Pfeffer): Ist ein jüdisches Konzept den anderen im Gespräch oder in der Debatte auf die Probe zu stellen und seine Argumente herauszufordern.

Kal wa-Chomer (vom leichten zum Schweren): Dies ist die älteste der jüdischen Auslegungsregeln, die bereits zur Zeit Jesu von Gelehrten wie Hillel angewendet wurde. Es ist der Schluss vom Leichten auf das Schwere. Man prüfte ein Argument, indem man zeigte: "Wenn schon das kleine Gebot X gilt, wie viel mehr muss dann das große Gebot Y gelten!" 
Zum verdeutlichen Matthäus 7.11.
Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten! 

Zum Schluss ein Spruch aus unserer Tradition:
Jeder Streit, der um des Himmels willen geführt wird, hat am Ende Bestand. Ein Streit aber, der nicht um des Himmels willen geführt wird, hat am Ende keinen Bestand.“

Dennoch gingen die Diskussionen mit und über Jesus über die übliche Streitkultur hinaus und man suchte nach Gründen, ihn zu verurteilen.
Vielleicht hilft es etwas zum Verständnis, wieso viele Dialoge zwischen Jesus und den Pharisäern so gelaufen sind.
Das sich ständig auf Probe stellen ist ein völlig normaler Vorgang.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2026 07:06.

nusskeks

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Re: Apostelgeschichte 21

von nusskeks am 22.04.2026 15:44

Ich finde Gottesdienst und Predigt gut.

Gerade der Grundgedanke, dass man sowohl jüdische als auch heidnische Identität als legitim ansieht, finde ich wichtig.

Ein paar Anfragen hätte ich, da ich denke, dass ein paar Schlussfolgerungen etwas zu kurz greifen, oder biblische Aussagen übersehen. Aber das tut der Gesamtqualität der Predigt keinen Abbruch. Daher kann ich es auch einfach dabei belassen.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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nusskeks

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Re: Apostelgeschichte 21

von nusskeks am 22.04.2026 11:03

Apostelgeschichte 21


Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2026 11:04.

nusskeks

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 22.04.2026 11:00

Sprichwörtlich haben alle Jesusnachfolger das große Los gezogen. Eindeutig. Denke ich weiter, dann gibt gar keinen Lostopf. Es gibt Erwählung, Liebe, Gnade und Vorsehung. 

Wir haben einen Messias. Jesus Christus. Wenn er sagt, es gibt ein einziges Volk, eine einzige Herde, welches aus den Hebräern (Juden) und den Nicht-Juden (Heiden) besteht, dann nehme ich es so an. Er selbst, der Messias, hat den Zaun durchbrochen, der die Völker trennte, so sagt es Paulus. Ich will das gerne annehmen.

Es ist jedoch so wundersam, dass ich weiter erforschen muss, worin mein Erbe genau besteht. Denn Paulus nennt mich einen Erben, gleichwie Isaak. Das hätte ich mir selbst nicht zugeschrieben. Ich nehme es an, weil es in der Bibel so steht.

Das Heil kommt aus den Juden. Auch das nehme ich an. Mein Messias hat es gesagt und der muss es wissen.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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pausenclown

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 22.04.2026 10:33

Hallo Burgen.

Um Himmels Willen, nein! Tut mir leid, dass ich dir widerspreche, ich habe kein anderes Los gezogen als du.
Du hast das selbe Los gezogen, Jesus Christus. Vielleicht gibt es zwei Lostöpfe und trotzdem haben beide Töpfe den gleichen Gewinn.


Shalom Pausenclown 

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pausenclown

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Apostelgeschichte 21

von pausenclown am 22.04.2026 10:07

Hallo.

Vielleicht kann jemand daraus einen Link erstellen.

https://www.youtube.com/live/xumt_-SHKW0?is=IkAtKZ-_SUbgXTv

Es ist ein Mitschnitt einer Konferenz von messianischen Juden und Christen. 
Der Redner ist einer meiner Helden, Igor Swiderski, Leiter der messianischen Gemeinde in München.

Er legt Apostelgeschichte 21 aus, wo Paulus das letzte mal Jakobos und die Ältesten trifft.
Es ist ihnen aber über dich berichtet worden, dass du alle Juden, die unter den Nationen sind, Abfall von Mose lehrst und sagst, sie sollen weder die Kinder beschneiden noch nach den Gebräuchen wandeln usw.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2026 10:07.
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