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Geist-Licht

77, Männlich

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 16.01.2026 22:20

Blume des Lebens 
Anfang Juli 2014

 

In manchen Märchen und Mythen wird von einer Blume berichtet, die Heil und Gesundheit bringen soll. Ich habe diese Blume gefunden. Es blüht für einen jeden Menschen eine solche Blume wahrscheinlich nur einmal. Aber weil vielen der Glauben fehlt, bleibt diese Blume für sie unauffindbar.

Doch was der Mensch glaubt, wird ihm werden.

Während einer meiner zahlreichen Wanderungen durch die Astrale Welt, (Traumwelt), kam ich mal wieder in einen mir unbekannten Bereich. Der Boden auf dem ich gehe ist dabei oftmals nicht wahrnehmbar. Eher erscheint es mir, als ob ich schwebe.
Meistens ist es ein diffuses Dunkel mit hellgrauen Nebelschwaden durchzogen. Es ist eine Sanddünenwellige Gegend mit etwas Grasbewuchs, sowie hier und dort ein dunkler Strauch. Nach einiger Strecke Weges lichten sich diese Nebel und verschwinden. Ein Halbdunkel bleibt. --- Und da ist es wie in einer Gewitternacht; plötzlich,aus einem Punkt heraus in Bodennähe, ein Blitz, der das gesamte Blickfeld in grellweißem Licht aufleuchten läßt, so das nur dieses Licht zu sehen ist, wohl für eine knappe Sekunde; mit schwach grünlichem Schimmer darin. Dann verschwindet dieses Licht wieder in dem Punkt der Entstehung und ich sehe dort die Blüte, einem Bergkristall ähnlich, wohl sechseckig, acht Zentimeter lang, noch in gleichem Lichte leuchten, das aber sehr rasch verlischt. So schnell es geht eile ich zu der Blume. Nun stehe ich davor. Es ist am Rand eines Renaissance Gartens. Vor mir ein schmaler Sandweg, der rechts wie links mit einem sehr niedrigen Buchsbaumheckchen bepflanzt ist. Dieses Heckchen führt vor mir im Bogen nach rechts wie links zur Seite hin. Im rechten Bogen steht die Blume, die nun das Aussehen eines dünnen Blütenstandes hat. Innerhalb drei Minuten muß diese Blume nun aufgegessen sein, danach verliert sie ihre Wirkung.
Ich habe sie in dieser Zeit verzehrt.

Das ist nun im Jahre 2014 gewesen, seit dem geht es mir, ganz langsam, immer besser.
In einem weiteren Traum leitete mit meine Freundin zu ihrer Blume. Die blühte in dem linken Bogen der kleinen Hecke.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 11

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 16.01.2026 21:44

Grüß Gott
Argo
Die meisten Träume werden am selben Tage aufgeschrieben.
Bei diesem waren einige Wochen dazwischen und es folgten noch weitere.
Der Abschlußtraum mit Opa war, wie  ich ihn in einer Kinderschaar gesehen habe,
die vorbereitet war zu einem meuem Leben.
Wochen darauf wurde in der Familienlinie ein Kind geboren.
Seit dem ist kein Traum mehr mit Opa.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.01.2026 21:49.

Burgen

-, Weiblich

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Beiträge: 2563

Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 16.01.2026 09:50


Freitag  


Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.   Sacharja 8,23   

Wir sind durch seinen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen,  
Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.   1.Korinther 12,13   


TagesL: Lukas 12,49-53 >> Das Bekenntnis zu Christus bringt Trennung <<   
49 Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu bringen, und wie wünschte ich, es wäre schon entzündet! 
50    Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie drängt es mich, bis sie vollbracht ist! 
51    Meint ihr, dass ich gekommen sei, Frieden zu geben auf Erden? 
52    Nein, ich sage euch, sondern vielmehr Entzweiung! ...  

fortlL: 5.Mose 2,16-25  Als alle Kriegsleute gestorben waren, 
17 redete der HERR mit mir /Mose/ und sprach: 
18 Du wirst heute durch das Gebiet der Moabiter ziehen bei Ar 
19 und wirst in die Nähe der Ammoniter kommen. 
Denen sollst du keinen Schaden tun noch sie bekriegen
ich will dir vom Lande der Ammoniter nichts zum Besitz geben; 
denn ich hab's den Söhnen Lot zum Besitz gegeben . - ...   

Psalm 96, 1-13 ; 1-6  ; 7-10 ; 11-13  

7 // Ihr Völker, bringt dar dem HERRN, / bringet dar, dem HERRN Ehre und Macht! 
8 Bringet dar dem HERRN die Ehre seines Namens, / bringet Geschenke und kommt in seine Vorhöfe!  
9 Betet an den HERRN in heiligem Schmuck; / es fürchte ihn alle Welt!  
10 Sagt unter den Heiden : Der HERR ist König. / Er hat den Erdkreis gegründet, dass er nicht wankt. Er richtet die Völker recht.  

11 // Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich, / das Meer brause und was darinnen ist;  
12  das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist; / es sollen jauchzen die Bäume im Walde 
13  vor dem HERRN;  / denn erkommt, zu richten das Erdreich.  
:::  
~~~ Sieht inzwischen aus:  
die Felder meist eher verbrannt, vergüllt,  
die Wälder gerodet, die darin lebenden Tiere mehr oder weniger gewildert 
sowie ausgestorben sind 
oder in Angst und Schrecken vor Menschen leben müssen.  
Einschließlich die Meere und ihre Tiere gejagt, verstümmelt, 
...  der Boden aufgewühlt, verölt, kaputt, verschmutzt, vermüllt ... 
~~~ 

Man könnte hilflos und hoffnungslos werden - dennoch: 
Jeder kann sich daran beteiligen - umkehren - Neues Tun - und Gott Vater sein Herz schenken und um Wegweisung - ein erneuertes Herz (Heiligen Geist) für (Geist, Seele , Leib) bitten - Es ist nie zu spät !  

Sein Wort: Solange die Erde besteht, soll nicht weichen  Saat und Ernte ... und er denkt an die Erde sobald der Regenbogen am Himmel steht. 

Nicht die Welt -,  die Erde. Sie wird erneuert werden! Das ist ein göttliches Versprechen   



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

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Re: Adam - Noah - Abraham

von pausenclown am 16.01.2026 07:34

Hallo Merciful.

Ich erspare dir rabbinische Sichtweisen dazu.

Das ganze Thema Esau und Jakob begann ja schon im Mutterleib und ging weit über das Leben von Esau und Jakob hinaus.

Psalm 137
HERR, vergiss den Söhnen Edom nicht den Tag Jerusalems, / da sie sagten: »Reißt nieder, reißt nieder bis auf den Grund!«

Hier geht der Psalmist auf die Rolle Edoms, bei der Zerstörung Jerusalems und der Zerstörung des ersten Tempels ein.
Im späteren Verlauf wurden aus den Edomitern die Idumäer, so wurden sie in der griechischen Sprache bezeichnet. 

Der nächste unrühmliche Punkt zwischen Israel und Edom:
Unter dem hasmonäischen Herrscher Johannes Hyrcanos I. wurden die Idumäer um 126 v. Chr. unterworfen und zur Konversion zum Judentum gezwungen. Von diesem Zeitpunkt an waren sie rechtlich Teil des jüdischen Volkes. Hyrcanos stellte die Bewohner vor die Wahl: Vertreibung oder Konvertierung zum Judentum einschließlich der Beschneidung und ich glaube, eine Beschneidung bei Erwachsenen ist mäßig lustig. Dies gilt als der erste Fall einer Zwangsbekehrung in der jüdischen Geschichte.

Einer dieser Edomiter/Idumäer wird den meisten bekannt sein: Herodes der Große.
Herodes war verantwortlich für den Ausbau des zweiten Tempels.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.01.2026 07:35.

Argo

85, Männlich

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Argo am 15.01.2026 23:41

Hallo Geist-Licht.

   Erstaunlich wie du dich deinen Traum mit solche Einzelheiten erinnern kannst. Meistens werden Träume schnell aus dem Gedächtnis gelöscht. Weil eben Träume und nicht Ereignisse sind.
   Trotzdem müsste sehr erfreulich für dich sein, deinen verstorbenen Opa im Traum zu sehen. Ich habe sehr viele ähnliche Erlebnisse von Menschen gehört und ich persönlich finde sie real.
   Die Realität eines Lebens nach dem Tod werden für viele die daran glauben durch solche Ereignisse bestätigt. Ich glaube, dass diese Zeichen die unsere verstorbenen manchmal uns geben, sind Zeichen ihrer Anwesenheit in unserem Leben nach ihrem Tod, als Anerkennung der Liebe, oder Aufmerksamkeit, oder Freundschaft die wir für sie ausgegeben haben. Sie sind nicht dauerhaft zu erfahren, meistens passieren sie die erste Zeit nach dem Tod und langsam verschwinden sie für immer.
Durch eigene Erfahrung kann ich die Aussage der Bibel, dass die Seele des Menschen nach dem Tod weiter lebt, bestätigen. Für mich bedeutet es, dass die Seele während des Lebens des Menschen Gefühle entwickelt hat, die nach dem Tod eine Zeitlang weiter bestehen und manchmal vermittelt werden, bis die Seele dann endgültig die Reise zum Himmel antritt. Das ist nicht generell die Regel sondern wird von jeden Menschen individuell erfahren.

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nusskeks

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Re: Adam - Noah - Abraham

von nusskeks am 15.01.2026 18:46

Merciful: Ist dies nicht eine erfrischend andere Sichtweise, die wir hier vorfinden?

Die Schrift berichtet uns über die Menschen von denen sie überliefert nie einseitig. Auch über Esau nicht. Das über ihn viel negativ in der Schrift berichtet wird liegt daran, dass es über ihn so viel negatives zu berichten gibt. Besonders was die Sicht des Ewigen auf ihn angeht. Als Esau Buße suchte, war es zu spät, sonst hätte der Ewige sie ihm gewährt. Es ist nicht unbegründet, dass Esau nicht zu den Zeugen gezählt wird, an denen spätere Glaubende sich ein Vorbild nehmen sollen.

Merciful: Und sie weinten, keine Tränen der Bitterkeit oder Verzweiflung, vielmehr Tränen der überströmenden Freude.

Sie sahen sich danach nur noch einmal wieder, als sie ihren Vater zu Grabe trugen. 

Merciful: Wir haben gelernt, dass jüdische Theologie häufig unterschiedliche Interpretationen nebeneinander akzeptiert.

Keine Theologie ist perfekt. Auch die jüdische nicht. Im Neuen Testament zeigt Jeshua dies an etlichen Stellen auf. Dies bedeutet nicht, dass man aus diesem Bereich nichts lernen kann und soll. Das Gegenteil ist der Fall. Auch das kann man in der Schrift lernen.


gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Merciful

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Re: Adam - Noah - Abraham

von Merciful am 15.01.2026 18:01

Wir haben gelernt, dass jüdische Theologie häufig unterschiedliche Interpretationen nebeneinander akzeptiert.
 
Oder vielmehr darin sogar einen Reichtum an Verständnismöglichkeiten entdeckt.
 
Schon innerhalb der Bibel gibt es solch unterschiedliche Betrachtungen.
 
Ich denke etwa an Esau, den Bruder Jakobs.
 
Meist wird er eher negativ dargestellt.
 
Er war derjenige, der sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht verkaufte.
 
Sein Vater Isaak hatte für ihn keinen Segen mehr, da sein Bruder Jakob bereits - durch eine List - den Segen empfangen hatte.
 
Im Neuen Testament heißt es einmal, dass der gottlose Esau keinen Raum zur Buße fand, obwohl er sie mit Tränen suchte.
 
Im Alten Testament finden wir aber auch eine Begegnung, in der Esau deutlich positiver in Erscheinung tritt.
 
Nachdem Jakob den Segen des Vaters empfangen hatte, flüchtete er in die Ferne zu Laban, dem Bruder seiner Mutter.
 
Dort hatte Jakob dem Laban 20 Jahre gedient.
 
Er hatte von 2 Frauen und 2 Nebenfrauen zu diesem Zeitpunkt 11 Söhne und eine Tochter empfangen.
 
Dazu war er von Gott reich gesegnet worden an Schafen und Ziegen, Eseln, Rindern und Kamelen.
 
Als er sich nun mit seinen Frauen, Kindern und Herden auf den Heimweg machte, zog ihm Esau entgegen.
 
Jakob fürchtete sich sehr vor dem Zorn Esaus, daher wollte er ihm ein Geschenk bereiten.
 
Indem er von seinen Herden etliche Tiere gruppierte und voranschickte als eine Gabe für Esau.
 
Nun lesen wir von der Begegnung der beiden Brüder:
 
Esau aber lief ihm entgegen und herzte ihn und fiel ihm um den Hals und küsste ihn, und sie weinten.
 
(1. Mose 33,4; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Esau sprach:
Ich habe genug, mein Bruder; behalte, was du hast.
 
Jakob antwortete:
Ach nein! Hab ich Gnade gefunden vor dir, so nimm mein Geschenk von meiner Hand; denn
ich sah dein Angesicht, als sähe ich Gottes Angesicht, und du hast mich freundlich angesehen.
 
Nimm doch meine Segensgabe an, die dir gebracht wurde;
denn Gott hat sie mir beschert, und ich habe von allem genug.
 
So nötigte er ihn, dass er sie nahm.
 
(1. Mose 33,9-11; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Ist dies nicht eine erfrischend andere Sichtweise, die wir hier vorfinden?
 
Nicht allein Jakob war reich gesegnet worden, auch sein Bruder Esau hatte genug, wie er zu verstehen gibt.
 
Weswegen er die Segensgabe zunächst einmal wohlmeinend ablehnt.
 
Aber Jakob bestand darauf, dass sein Bruder einen Anteil bekäme an oder von dem, was er empfangen hatte.
 
So empfing Esau von Jakob eine beträchtliche Zahl Schafe und Ziegen, Esel, Rinder und Kamele.
 
Aber noch wichtiger:
 
Esau hegte hier keinen Groll mehr gegen seinen Bruder, vielmehr herzten und küssten sie einander.
 
So betrachtet feierten sie in diesem Augenblick gemeinsam ein Fest der Versöhnung.
 
Und sie weinten, keine Tränen der Bitterkeit oder Verzweiflung, vielmehr Tränen der überströmenden Freude.
 
Merciful

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Argo

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von Argo am 15.01.2026 15:01

Hallo!

   Das Alte Testament ist bekanntlich die Vorbereitung der Menschen auf das Neue Testament. So wie das Neue Testament (d. h. Gottes Verheißung des Himmelreichs an die Menschen) mit dem Blut Jesu Christi besiegelt wurde, so wurde das Alte Testament mit dem Blut von Tieren besiegelt, die die Juden im alten Israel im Rahmen der Anbetung des wahren Gottes opferten.
   Tieropfer waren in allen Religionen ein gängiger Brauch. Doch heidnische Religionen opferten diese Tiere den „Göttern" (und oft auch Menschen!), während im Alten Testament die Tieropfer zur Vergebung der Sünden dargebracht wurden. Etwas für uns heute unvorstellbares.
   Was hat das vergießen des Blutes eines Tieres mit der Vergebung der Sünden der Menschen zu tun? Das Blut zusammen mit anderen Teilen des Körpers eines Lebewesens ermöglicht dem Lebewesen zum leben. Warum sollten wir es unnötig töten? Ist etwas was lebt, bewegt, arbeitet... Sünden sind im Gegenteil die Folgen von geistigen Verfehlungen unsere Seele. Also ohne Körper nur mit Geist. Dafür sollten wir nicht Tiere opfern sondern uns selbst opfern, denn wir sind die Sünder und nicht die Tiere.
   Wir opfern uns im Sinne eines gerechteren Lebens. Wir bringen Opfer nicht Gott gegenüber – er hat es nicht nötig, weil er der Stärkste und einzige ist der die Macht über uns hat – sondern uns gegenüber indem wir auf vieles verzichten, die uns schlechte Menschen machen und somit ein gutes Leben auf der Erde ermöglichen. Eine Liste davon steht im AT und NT niedergeschrieben. Jesus und der Heilige Geist führen sie uns und vergeben sie uns unsere Sünden.
   Wie der Apostel Paulus erklärt, tilgt das Blut von Tieren nicht die Sünden und vollendet den Menschen nicht. Allein das heilige Blut Jesu Christi bewirkt dies (Hebräerbrief, Kapitel 9 und 10), das heißt seine Lehre und seine Bereitschaft uns zu vergeben.

   Blut hat im Judentum eine tiefgehende symbolische Bedeutung als Sitz des Lebens und der Seele (Nefesch), weshalb sein Verzehr strengstens verboten ist, da es als eine Form des Verschlingens des Lebens selbst angesehen wird; daher wird bei der koscheren Schlachtung (Schächten) das vollständige Ausbluten des Tieres vorgeschrieben, um das Leben vom Fleisch zu trennen und Respekt vor dem Akt des Tötens zu zeigen, wobei der Verzicht auf Blut, Teil der Identität und der religiösen Praxis bleibt...
   Das töten eines Lebewesens mit oder ohne Ausbluten der nicht zum Verzehr des getöteten Lebewesens führt, bleibt ein Tötungsdelikt auch wenn es religiöse Bräuche erfüllt. Die Tiere als Nahrung für die Menschen ist in der Bibel streng geregelt.

 

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nusskeks

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Re: Adam - Noah - Abraham

von nusskeks am 15.01.2026 09:53

Hallo Merciful,

Merciful: Aber ist es nicht eher so, dass die Bibel wahrheitsgetreu damit umgeht und Verfehlungen offen zur Sprache bringt?
Ja, die Schrift ist da sehr offen. Das Beispiel Abrahams ist da sehr hilfreich. Die Schrift beschreibt seine Fehler. Sie beschreibt jedoch auch, dass seine Fehler nichts an seiner Grundhaltung änderten. Das ist wichtig für uns, da er dadurch für alle Generationen als Vorbild im Glauben angesehen werden kann (siehe z.B. Brief an die Hebräer). 

Menschen wie Abraham brauche ich dringend. Denn ich erlebe Sünde in meinem Leben, wie es auch bei Abraham der Fall war. Trotzdem darf ich mir Hoffnung machen Teil des Volkes Gottes zu bleiben. 

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
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nusskeks

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Re: Wie findet man d a s Wort d e n Gedanken aus der Fülle

von nusskeks am 15.01.2026 09:42

Hallo Burgen,

die vielen Kriege derzeit erinnern mich an die Worte Jeshuas was die Zeit vor dem Ende angeht. Natürlich gab es schon etliche Zeiten, in denen es viele Kriege gab. In der Schrift wird das als "Wehen" (wie vor einer Geburt) bezeichnet. Ob wir also derzeit in den letzten Wehen liegen, kann ich nicht sagen. Aber manchmal wünschte ich mir, es wäre so und Jeshua käme bald zurück. Was den steigenden Antisemitismus angeht, so könnten zumindest die Anfänge erkennbar sein. Man schaue sich nur an, wie in den Medien über all die Konflikte oder von Menschen gegen Unterdrückung protestiert / berichtet wird. Da ist der Hang, etwas gegen Juden zu sagen und zu tun, schon ziemlich offensichtlich.


Burgen: Juden und Christen sollen Jesus bekennen. Zu jeder Zeit - sogar, wenn dieses augenscheinlich nicht den erhofften Erfolg zeigt.
Ja, das hat uns unser Herr aufgetragen. Es gilt für alle Menschen des Neuen Bundes. Gerade (aber längst nicht nur) in Zeiten wie diesen ist die Notwendigkeit deutlich.

Burgen: Denn wer in Jesus lebt, ist durch seine Präsenz im selbigen geschützt und fällt nicht Gericht, wie in Offenbarung zu lesen, verkündet ist. Wird jedoch trotzdem einer Beurteilung unterzogen.

Geschützt vor dem Gericht des Ewigen, ja. Dieser Schutz begleitet uns jedoch nicht zwangsläufig durch ein friedliches und leidfreies Leben. Gerade für die Endzeit ist allen Menschen des Neuen Bundes sehr viel Leid angekündigt. In den letzten Tage wurde der Weltvervollgungsindex veröffentlich. Für Jesusnachfolger sieht es da weltweit offenbar sehr schlecht aus. Da können wir in Europa noch ein vergleichsweise ruhiges Leben führen. 

Burgen: Also: wie findet man das Wort der Schriftfülle für sich und für den anderen sowie Gottes Wirken bezüglich dieser derzeitigen Welt? Da doch alles komlizierter als zu der Zeit Moses zu sein erscheint?

Einfach durch persönliche Kontakte und intensive Gespräche. In den letzten Tage ergaben sich Gespräche mit Arbeitskollegen. Die Vertrauenswürdigkeit der Schrift stand zur Diskussion. Ich war sehr froh, meinen Teil dazu beitragen zu können. Anders kann es für mich nicht laufen. Meine Einschränkungen lassen alle öffentlicheren Aktivitäten nicht zu.

Burgen: Mose war damals der Mann, den Gott als demütigsten Mann bezeichnete,

Er gehört zu der Wolke an guten Vorbildern die wir uns nehmen sollen. Auch wenn er buchstäblich nicht über den Jordan ging, macht das seine demütige und gottesfürchtige Haltung nicht zu nichte. Darüber bin ich sehr froh, gab und gibt es in meinem Leben doch so viel, das mich als sündigen Menschen ausweist. Unser Gott ist groß, gerecht, barmherzig und gnädig. Davon lebe ich.

gruß
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Hoditai, Mensch des Weges 
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