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Re: Der schmale Weg
von Geist-Licht am 17.04.2026 12:09Gott zum Gruß
Merciful
Es gab mal einen Philosophen, Zaratustra?
Der sprach:
Was du nicht willst, was man dir tuh, das füg auch keinem andern zu.
Die moderne Form ist so wie Jesus Christus es sagt:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
Der Psalm selbst kommt aus der alten Welt.
In den acht Versen finde ich keine ethische Tugend und das WORT Liebe fehlt.
Heute ist der Spruch:
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und unseren Himmlischen Vater über alles.
In der Liebe sind alle ethischen Tugenden enthalten und die Zehn Gebote Gottes.
Damit wird der "schmale Weg" zu einem silbern leuchtenden Pfad, der durch die Dunstwolken dieser Welt hinaus,
hinauf ins Himmelreich unseres uns liebenden Himmlischen Vates leitet.
Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von pausenclown am 17.04.2026 08:28Hallo.
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von pausenclown am 17.04.2026 07:15Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 17.04.2026 06:42
Freitag
Gott, du holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde.
Du machst mich sehr groß und tröstest mich wieder. Psalm 71,20-21
Jesus sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf!
Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden,
und Jesus gab ihn seiner Mutter. Lukas 7,14-15
Gebet:
Herr, unser Gott, lass nicht zuSchanden werden die, so in ihren
Nöten und Beschwerden bei Tag und Nacht auf deine Güte hoffen
und zu dir rufen.
((c) Johann Heermann)
TagesL: Offenbarung 7,13-17 ... Die Erlösten aus Israel und allen Nationen
fortlL: Epheser 2,11-22 Juden und Heiden - eins in Christus
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von Burgen am 17.04.2026 06:29
Hallo Pausenclown,
Hatte mir gedacht, dass es vielleicht hilfreich sein könnte einen wichtigen Text beider Bibelbücher parallel zu betrachten.
Der obige Erklärungstext im Epheserabschnitt von Judenchristen und der untere Text von Christen erklärt.
In beider Betrachtungsweise liegt, zumindest oben, die ganze Last oder Erkenntnis der jewiligen Glaubensgemeinschaft zugrunde, denke dies gerade.
Während ab V11 Epheser 2,ab 11 explizit als Überschrift besser einzuordnen: Juden und Heiden - eins in Christus, die Aussage des Textes ist.
Liegt doch die Wurzel durch Jesus Christus, dem Messias, durch Gott in den Schriften und Glauben, und Tun im Alten Bund.
Der alte Bund ist ja nicht gerade unwichtig - aber durch Jesus und in Jesus enthält er das vollbrachte Werk für beide, Juden und Christen.
Dies zu verstehen, anzunehmen und wertzuschätzen kann eigentlich nur in die Anbetung führen und dazu beitragen, alles besser für das eigene Leben lebbar machen.
So ähnlich denke ich: eins in Christus.
Der eigentliche Bibeltext im Epheserbrief spricht deutliche Worte ;)
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von pausenclown am 16.04.2026 16:26Hallo.
Um ehrlich zu sein, ich verstehe den Thread überhaupt, nicht einmal das Ziel.
Shalom
Re: Clownis Welt
von pausenclown am 16.04.2026 16:23Hallo und herzlich willkommen in Clownis Welt.
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von Burgen am 16.04.2026 16:12
NT aus jüdischer Sicht
Epheser 2,1–10 Durch Christus aus der Sünde wiedergeboren
1 Tot durch eure Übertretungen und Sünden, die Verbindung von Tod und Sünde könnte mit der biblischen Vorstellung zusammenhängen, dass Sünde eine Ursache von Unreinheit ist;
diese wird mit dem Tod assoziiert, der ebenfalls eine Quelle von Unreinheit ist; vgl. Lev 16,16 und Num 19
2 Dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, vgl. Eph 6,11–12 und Kol 1,13. Vgl. auch die gefallenen Engel in äthHen 6,2–6 und die Engel der Finsternis in 1QS 3,20–21, die ihre menschlichen Nachfolgerinnen und Nachfolger auf Irrwege führen. Solche bösartigen übernatürlichen Mächte spielen in der rabbinischen Tradition keine bedeutende Rolle.
3 Begierden unseres Fleisches, im Gegensatz zu den geistigen Begierden bringen die fleischlichen von Natur aus vom rechten Weg ab; vgl. die rabbinische Vorstellung des jezer ha-raʿ (Drang zum Bösen), der häufig mit fleischlicher Lust assoziiert wird (z.B. bSuk 52a–b). Dieser wird aber auch verteidigt, da er für die Besiedlung der Welt notwendig ist, indem er den Mann antreibt, sich eine Frau zu suchen, ein Haus zu bauen und Kinder zu zeugen (BerR 9,7).
4–5 Reich ist an Barmherzigkeit [...] große Liebe [...] aus Gnade, der Autor des Briefes behauptet, dass die Erlösung Gottes ein Ausdruck seiner Liebe sei und „nicht aus Werken" (Eph 2,9) stamme; die Barmherzigkeit als göttliche Eigenschaft betonen auch Schlüsselstellen im Tanach; vgl. z.B. Ex 34,6–7 und Num 14,18. 5–6 Mit Christus lebendig gemacht [...],
vgl. Eph 1,20; die Gläubigen sind so untrennbar verbunden mit der Erfahrung, die Christus selbst gemacht hat, wie ein Körper mit dem Kopf (Eph 1,22–23).
6 Himmel, der himmlische Thron wird im Tanach ausführlich beschrieben (Jes 6,1; Ez 1,26 u.a.) und in Anlehnung an solche Visionen auch in Offb 4,2–11. In der rabbinischen Lehre wird darauf verwiesen, dass die Gerechten in der kommenden Welt an der Seite Gottes sitzen und sich der Herrlichkeit seiner göttlichen Gegenwart erfreuen werden; vgl. bBer 17a.
7 Gnade durch seine Güte, vgl. Anm. zu 2,4–5. 8–9 Seid ihr gerettet, in den unstrittig authentischen Paulusbriefen ist die Erlösung in der Regel ein zukünftiges Ereignis, kein gegenwärtiger Zustand. Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, vgl. Anm. zu 2,4–5. Damit sich nicht jemand rühme, vgl. Röm 3,27.
10 Geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, Werke (entsprechen den hebr. mizwot) werden im Epheserbrief nicht ausgeschlossen, aber sie sind das Resultat der Erlösung, nicht ihre Ursache. Dass wir darin wandeln sollen, vgl. den hebr. Begriff halacha für den „Weg, auf dem es zu laufen gilt".
„DEN ZAUN ABGEBROCHEN", „DAS GESETZ ... ABGETAN" FÜR „EINEN NEUEN MENSCHEN" (Eph 2,14–15)
Das jüdische Gesetz trennte observante Juden von Angehörigen anderen Gruppen. Die Vorstellung aus Ex 19,6, dass Israel ein „heiliges Volk" sein soll, wird in Lev 19,2 und andernorts wieder aufgegriffen. „Heiligkeit" (hebr. q-d-sch) erfordert eine Absonderung (der frührabbinische Midrasch Sifra übersetzt Lev 19,2 „du sollst heilig sein" mit „du sollst dich fernhalten"). Insbesondere die Speisegebote der Tora (Lev 11) sorgten für eine solche Trennung, doch spätere Ausweitungen des Gesetzes – das Verbot, heidnische Speisen zu essen (z.B. Dan 1,8–12), die Ausweitung von Unreinheit auf Nichtjuden (Sifra, Savim 1,1 zu Lev 15,2) und andere – machten „den Zaun" noch höher.
Dass eine solche Absonderung bei einigen Nichtjuden Feindseligkeit gegenüber Juden hervorrief, wird am deutlichsten von Tacitus bezeugt, der schreibt: „Juden sind einander gegenüber extrem loyal ... Allen anderen Völkern gegenüber fühlen sie aber nur Hass und Feindschaft. Sie essen gemeinsam und schlafen getrennt ..." (Tac.hist. V,1–2).
Manche Juden empfanden auch Feindseligkeit gegenüber Nichtjuden, wie mAS 2,1a belegt, wo es (u.a.) heißt: „Man darf kein Vieh in Herbergen von Heiden unterstellen, ...
Durch die Abschaffung von Gesetzen, die Juden und Nichtjuden voneinander abgrenzen, wie etwa das trennende Zeichen der Beschneidung, können Nichtjuden „nahe" (Eph 2,13) kommen und kann die gespaltene Menschheit wieder vereint werden.
[Heiden galten, gelten heute auf Nationen bezogen]
[Fussnoten: gelöscht] 17.4.
----David Kraemer, „DER BRIEF DES PAULUS AN DIE EPHESER", in Das Neue Testament – jüdisch erklärt, hg. von Wolfgang Kraus, Michael Tilly, und Axel Töllner, übers. von Monika Müller und Jan Raithel (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), 418.----
Erklärungsbibel: - Elberfelderbibel:
Epheser 2, 1-10 Vom Tod zum Leben
2,1-10 Die Auferweckung hat eine dreifache Auswirkung: Sie rettet aus dem Verlorensein (Totsein) und macht lebendig
V. 1.5. Sie erlöst aus dem Verfallensein an den Zeitlauf dieser Welt (d. h. Machtbereich mit Gehorsamspflicht gegenüber den Mächten;
V. 2-3, das sich im Willen des Fleisches zeigt (Fleisch ist der Mensch in seiner Rebellion gegen Gott; vgl. Röm 8,5-8).
Und sie versetzt die Geretteten in den Machtbereich Jesu (Himmelswelt; V. 6-7).
Umgekehrt zum Zeitlauf dieser Welt geschieht dieses nicht in menschlicher Weise (Werken zum Ruhm V. 9),
sondern aus Gottes Macht und Art (Gnade, Gabe V. 8).
Die guten Werke werden von neuen Menschen getan, in deren Leben ihr Schöpfer geehrt wird (V. 10).
Geschaffen zeigt hier eine Neuschöpfung an.
----Elberfelder Bibel mit Erklärungen (Holzgerlingen: SCM, 2023), Eph 2,1–10. ---- kursiv von mir
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Clownis Welt
von pausenclown am 16.04.2026 09:14Hallo und herzlich willkommen in Clownis Welt.


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