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Re: Leben nach dem Tod
von Argo am 18.02.2026 19:10Hallo Cleopatra,
weil du den Römerbrief als Maßstab für unseren Glauben nimmst, schreibe ich dir meine Meinung dazu.
Man soll aus dem Kuchen – Römer Brief des Paulus – nicht nur die Rosinen herausnehmen Kapitel 3, 22-24, die sehr leicht zu holen sind sondern den ganzen Kuchen verzerren...
Im Römerbrief beschreibt der Apostel Paulus das Thema des Gewissens, um die Verantwortung der Menschen zu erklären, unabhängig davon, ob sie das geschriebene Gesetz haben, Juden oder nicht Juden sind.
Paulus argumentiert, dass Heiden (die das mosaische Gesetz nicht kannten), das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben haben. Ihr Gewissen fungiert als Zeuge, der ihre Handlungen anklagt oder verteidigt. Römer 2: 14-15. Diese innere Kontrolle hält alle Menschen vor Gott verantwortlich, da jeder ein grundlegendes Gespür für Recht und Unrecht besitzt.
Paulus sieht das Gewissen als göttliche Gabe, die die Stimme Gottes im Menschen widerhallen lässt und zur Selbstprüfung führt.
Paulus ermahnt Christen, sich den staatlichen Obrigkeiten nicht nur aus Furcht vor Strafe, sondern um des Gewissens willen unterzuordnen, also aus moralischer und geistlicher Verantwortung vor Gott.
Wer ehrlich sein Geld verdient wird von Gott belohnt.
Paulus betont, dass alles, was nicht im Glauben geschieht (d. h. in der Überzeugung, dass es vor Gott richtig ist), Sünde ist, Römer: 14, 23. Das Gewissen muss rein sein und mit dem Glauben übereinstimmen.
Jesus kann uns retten wenn wir aktiv mittun. Wenn wir selbstbewusst sind. Wenn wir unser Gewissen aktiviert haben.
Paulus behauptet, dass wir alle Sünder sind. Das ist richtig wir spüren es selber. Die Sünden können wir selbst nicht löschen, das kann nur Jesus, dieses bestätigt uns Paulus, wir können nur versuchen sie zu vermeiden oder die gleichen nicht zu wiederholen. Dafür gibt uns Paulus in seinem Brief an die Römer Hinweise und Tips wie wir leben sollten, wie wir mit den anderen Menschen uns verhalten sollten. Und Schwerpunkt in seiner Lehre nimmt das Gewissen ein.
Das Gewissen ist nichts anderes als das Wort Gottes...(Gerechtigkeit, Wahrheit, Hoffnung, Liebe, Geduld, u.s.w.) das in unserem Herzen wie Paulus sagt ist, Römer 2,15. Es ist ein Gefühl, eine Wahrnehmung in einem Moment unseres Lebens. Vielleicht geht es z. B. um Gerechtigkeit. Dieses Gefühl diese Wahrnehmung ist in unserem Gehirn gespeichert. Wenn wir auf eine Ungerechtigkeit reagieren ist ein Zeichen dass unser Gewissen reagiert hat.
Wenn unser Herz nicht reagiert auf unsere negative Handlungen - keine Reue zeigen - weil eben Sünder sind, dann ist unser Gewissen deaktiviert und Jesus kann unsere Sünden nicht mehr löschen. Sie wachsen dann und belasten sie uns. Jesus ist dann nicht mehr in uns!
Re: Clownis Welt
von pausenclown am 18.02.2026 16:04Re: Fragen über Fragen :-)
von Burgen am 18.02.2026 14:05
Heute mal eine ganz andere Art der Fragen. Nämlich anhand der frühen Geschichte Israels.
Für manch einen ist dies alles fast eher wie ein Märchen. Andererseits wissen wir, Juden und auch Christen, dass Gottes Wort innerhalb der beiden Buchdeckel nicht dem Zufall entspringen. Genau wie eben auch die ganze Schöpfung nicht auf einem zufälligen Geschehen fusst.
zur Heiligen Schrift
Im Alten Testament ist eine sichere Datierung der biblischen Ereignisse vor der Zeit der Könige Israels schwierig.
Von vielen Bibelauslegern wird die Schöpfung auf etwa 4000 v.Chr. angesetzt,
die Lebenszeit Abrahams auf ca. 2000 v.Chr.
Der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten unter Mose wird von manchen Auslegern auf 1561,
von anderen auf 1446 v.Chr. angesetzt.
Auch die auf die Einnahme des Landes folgende Zeit der Richter wird unterschiedlich datiert.
Dagegen haben wir mit dem Beginn des Königtums in Israel ziemlich zuverlässige Daten;
das gilt auch für die Zeitangaben im Neuen Testament.
Die folgenden Tabellen sollen dem Bibelleser einen Überblick
über die geschichtlichen Ereignisse der Bibel
und die ungefähre Entstehungszeit der biblischen Bücher bieten.
v.Chr. vor Christi Geburt ; ca. cirka, ungefähr v.Chr. vor Christi Geburt ; v.Chr. vor Christi Geburt
R. C. Sproul, Reformations-Studien-Bibel,
übers. von Andreas Münch, Wilhelm Schneider, und Dirk Wilke, 2. Auflage (Waldems: 3L Verlag, 2021), 2675.
Diese Reformations-Bibel enthält gute Zeittabellen über den beinahe ganzen Ablauf innerhalb der Bibel. Da sie bei mir online auf dem Rechner ist, ist dies alles sicherlich ausführlicher und mit anklickbaren Bibelstellen durchsetzt als in der Papierversion.
Sie ist so aufgeteilt, dass sie eine riesige, wohl Einleitung/ Inhaltübersicht enthält, dann die Bibel Vers für Vers den Leser informiert und zum Schluss ein reichhaltiges Lese - und Verstehensangebot zur vielfältigen Geschichte. Ua eben auch alle wichtigen Namen aufgeführt in ihrem Kontext.
Um dies in diesem Fragen über Fragenthread ainzustellen, dachte ich daran, dass es aufgrund dieser Zahlen - angefangen ca 4000 Jahre vor Chr mit der Schöpfungsgeschichte, dann ca 32 nChr mit der Kreuzigung und nun sind wir 2000 Jahre weiter, sodass wir, die wir noch leben, sozusagen nach dem 6000 sten Jahr leben.
Also ziemlich nah mit der Hoffnung auf die Entrückung leben. Andere sagen, dass wir jetzt am 6. Tag leben. Gemessen am Schöpfungsbericht.
Es heißt ja, dass bei Gott 1 Tag wie 1000 Jahre sind. Und umgekehrt.
In dieser Bibel, im Wissensteil sind die wichtigsten Glaubensbekenntnisse und eben fast die ganze Kirchengeschichte - wie die zur Zt von Tyndale enthalten. Das war mir vorher nicht klar. Die fing ja schon zur Zeit der ersten Gemeindebildung statt ;)
Habe gelsesen, dass die ersten geschriebenen Seite so wertvoll wie Diamanten waren. Also sehr kostbar. Und die Kirche Roms wollte nicht, dass sie in den Umgangssprachen für alle lesbar sein würden. Das hat sich dann ja mit dem Buchdruck geändert, obwohl Hinrichtungen gang und gäbe wurde.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Leben nach dem Tod
von Cleopatra am 18.02.2026 07:38Lieber Argo,
so, wie du es beschreibst, findet es sich aber nicht in der Bibel.
Jetzt leben wir aber nicht allein und deswegen unsere Natur verändert sich und weil die Menschen unterschiedlich sind und nicht vorprogrammierbar sind, entstehen die verschiedenen Sünden
Dein Lieblingsthema scheint ja das Gewissen zu sein.
Aber nein- der Mensch wird in der Sünde geboren. Das kannst du schon bei Kleinkindern sehen, sie entscheiden sich irgendwann, zu sündigen. Ganz von sich aus, ohne dass ihnen das jemand mal gesagt oder gezeigt hat.
Römer 3,10: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer."
1. Johannes 1,8: „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns."
Römer 3,22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:
23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen,
24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.
Römer 5,12 Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben
13 – denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist.
14 Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist.
usw.
Argo ich empfehle die grundsätzich, dich nochmal mit dem Römerbrief auseinanderzusetzen. Lies den nochmal, denn ich merle an mehreren Stellen, dass das, was du schreibst, im Römerbrief wunderbar erklärt ist.
Du verwechselst das Thema "Saat und Ernte" mit dem Thema Sünde.
Nein- Sünde kannst du nicht einfach von Anfang an beherrschen durch ein Gewissen.
Das Gewissen wurde uns gegeben, um weniger zu sündigen, das ist so. Aber der Umkehrschluss ist falsch.
Du siehst das Leben als Europäer in deiner kleinen Welt- nicht böse gemeint.
Aber gerade zum Thema Gewissen habe ich dir ja schon ganz oft versucht, zu erklären, wo der Harken ist: ZB als Extrembeispiel nehmen wir mal an, jemand wird im IS groß.
Das Baby kann ja nichts für, dass es komplet andere Moral-und Ethikvorstellungen beigebracht bekommt als wir weichen, braven, ruhigen Europäer.
Oder machen wir es weniger drastisch: Wenn ich mir so Videoclips anschaue von Amerikanern, wie die miteinander kommunizieren, dann wird mir richtig schwindelig. Die Kraftausdrücke, die wilde Gestik, die lauten Worte.... Hier im braven, ruhigen Europa würde ich nicht so mit mir reden lassen, ich würde auf einen respektvollen Umgang pochen.
Aber dort ist es normal, es wird anders empfunden.
Wieso? Weil Kultur und Umfeld anders sind.
Und wir Europäer wollen von hier aus bestimmen, was nun richtig und was falsch ist...?
Noch etwas fällt mir auf in deinen Worten:
Hier machst du auch einen Fehler, denn du verwechselst deine Sicht mit Gottes Sicht:
Wir machen einen Unterschied, wie groß eine Sünde ist, wie schwer sie wiegt.
Aber da Gott heilig ist, kann keine einzige Sünde bestehen, und sei sie auch so klein.
Der Mörder "sitzt quasi neben dem, der einmal schlecht über jemanden gedacht hat".
Ja- wir können es uns kaum vorstellen. Aber das ist es ja eben.
Deshalb hat jeder nötig, die Sünde, die auf uns lastet vergeben zu bekommen.
Vor Gott können wir nur heilig und ohne Sünde stehen.
Und deshalb ist ein prima Leben absolut wertlos, wenn du noch die alte Sünde (und sei sie noch soooo klein) an dir haften hast.
Und du wirst diese Sünde nicht mit guten Taten los.
Du wirst sie nur los durch die Sündenvergebung.
Deshalb pochen wir auch immer auf die Notwendigkeit der Sündenvergebung.
Lies nochmal den Römerbrief durch, da ist alles wunderbar beschrieben, auch wie Burgen erwähnt hat die Sache mit dem Hohepriester.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11
von Burgen am 18.02.2026 06:54
Mittwoch
HERR, lass mir deine Gnade widerfahren, deine Hilfe nach deinem Wort. Psalm 119,41
119,41
deine Gnade
Damit ist Gottes Liebe oder Hingabe denjenigen gegenüber gemeint, die mit ihm in einem Bundesverhältnis stehen.
(R. C. Sproul, Reformations-Studien-Bibel,
übers. von Andreas Münch, Wilhelm Schneider, und Dirk Wilke,
2. Auflage (Waldems: 3L Verlag, 2021), 997.)
Ps 119,41
Und lass über mich kommen deine Gütigkeiten, HERR, deine Rettung nach deiner Zusage!
(Die Heilige Schrift.
Aus dem Grundtext übersetzt. Elberfelder Übersetzung. Edition CSV Hückeswagen, 7. Auflage
(Hückeswagen: Christliche Schriftenverbreitung, 2015), Ps 119,41.)
Lukas 4,36
Es kam eine Furcht über sie alle, und sie redeten miteinander und sprachen:
Was ist das für ein Wort?
Jesus gebietet mit Vollmacht und Gewalt den unreinen Geistern,
und sie fahren aus.
Gebet:
Du erreichst uns mit deinem Wort. Du zeigst uns deinen Weg, ...
...
Du bist das Wort für uns, wenn uns die Worte ausgehen.
(c) Kurt Wolff
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Leben nach dem Tod
von Burgen am 17.02.2026 23:29
Unsere Natur hat den Stempel ' Sünde '.
Ziemlich egal, was der Mensch meint, in seinem Leben erreichen zu wollen.
Er wird keine reine Weste haben. Unabhängig davon wie er bemüht ist,
sich auf sein gutes Gewissen zu stützen.
Vor Gottes Augen sind alle Menschen / Personen gleich.
Sogar auch dann, wenn er ein 'guter' Mensch ist.
Die Änderung tritt ein, wenn er sein Herz mit Haut und Haar in die Hände Jesu legt.
Dazu braucht er den Glauben - die Entscheidung.
Danach erst ist er ein guter Mensch, und Gott Jesus wird seine Seele heilen, ihn immer
weiter seine ureigene Gnade erfahren lassen.
Manch ein Bibelwort wird ihm im Herzen aufleuchten, seine Freude über Vergebung
wird ihn verändern.
Ihm Vertrauen in ihm vertiefen. Kommen alte bedenkliche Emotionen hoch, können
diese sogleich oder später verarbeitet werden - unter Gottes Jesus Hilfe.
Und ja, da der Mensch ständig in seinem Gehirn am Denken samt Bilder hat,
steht er auch da vor dem Angesicht Gottes und wird um Hilfe sowie Vergebung bitten.
Oft kommt sofort der Friede Gottes ins Herz.
Das ist ja gerade das Wunder. Übergabe des eigenen Lebens schenkt ,
dass Jesus Hilfe nur einen Wimpernschlag entfernt ist.
Manche haben eben das Gewissen mehr oder weniger häufig als Leitplanke.
Andere wissen sich im Frieden Jesu und werden im Vertrauen wachsen.
Wachsen in Tiefe, Höhe und Breite unabhängig vom Gewissen, allein im Vertrauen.
Jesus, das Wort verspricht, dass er uns nicht verlassen wird.
Nur manchmal oder öfter entfernen wir uns immer mal aus seinem inneren Gesichtsfeld,
dann , wenn uns anderes wichtiger wird. WIe zB das Abrutschen in Süchte, oder oder oder.
Der Möglichkeiten heutzutage gibt es viele. Nicht immer, rein menschlich gesehen,
böse oder schlimme Sachen.
Das Wissen um die Liebe und Gnade Gottes ist selbst auf einer Insel eine große Kraft.
Und selbst dann ist Glaube und Vergebung nur einen Wimpernschlag entfernt.
Nachtrag:
Jesus nimmt den Sünder an. Sobald der Mensch IHM glaubt.
Jedoch kommt in den Himmel - nachdem er gestorben ist - ohne Sünde in den Himmel.
Jesus sagt von sich:
Ich bin der Weg - Ich bin die Wahrheit - Ich bin das Leben
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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Re: Leben nach dem Tod
von Argo am 17.02.2026 22:17Liebe Leute,
wenn ich mich selbst betrachte und die Theologie nicht berücksichtige dann muss ich feststellen, dass ich nicht unbedingt großer Sünder im Sinne dessen was uns als Menschen in der Theologie vorgeworfen wird (Mörder, Lügner, Ehebrecher, u.s.w.), bin. Ich habe meinen Charakter der vieles in mir nicht ändern lässt. So ergeht auch anderen. Wir tragen auch den Begriff Sünder mit, obwohl wir nicht gesündigt haben wie die großen Sünder es gemacht haben. Da sollte man es als logisch betrachten.
Unsere menschliche Natur wie von Gott gegeben ist, funktioniert nicht wie ein Computerspiel das nach einem gleichbleibenden System vorprogrammiert ist und uns immer das gleiche Ergebnis gibt. Unsere Natur ist eine Natur die nicht vorprogrammierbar ist, sondern sie lebt jeden Moment anders. Mit anderen Worten unser Leben welches wir mit der Geburt erhalten haben bestimmt unseren Weg im Leben. Dieses Leben können wir nicht beenden und ein neues beginnen. Wir können nur unser Leben verbessern oder verschlechtern.
Wenn wir allein auf eine Insel leben würden, würden wir sicher mit den Eigenschaften und Fähigkeiten die wir als Menschen mit unseren Geburt erhalten haben leben und weder schlechteres noch besseres Leben erreichen. Unsere Natur würde immer die gleiche bleiben bis sie stirbt. Ohne Sünden. Wir hätten unser Gewissen nicht gebraucht.
Jetzt leben wir aber nicht allein und deswegen unsere Natur verändert sich und weil die Menschen unterschiedlich sind und nicht vorprogrammierbar sind, entstehen die verschiedenen Sünden. Die Sünden machen unser Leben schwieriger und sind eine Last für uns. Sie sind da, weil wir alle zusammenleben müssen und wir werden sie nie ganz los werden.
Um diese Sünden zu verkleinern hat Gott uns ein Werkzeug gegeben - das Gewissen - mit dem wir unsere Sünden kontrollieren können. So können wir uns ein gutes Leben verwirklichen. Verwenden wir das Gewissen nicht und machen wir weiter viele Sünden dann erreichen wir ein schlechtes Leben.
Das bedeutet unsere Natur verändert sich zum Besseren oder zum Schlechteren sie kann aber nicht neu werden.
Ein Beispiel dazu: Wenn ich rauche oder Drogen nehme verschlechtere ich meine Natur mein Leben. Wenn ich versuche durch selbst Erkenntnis das rauchen aufzuhören, dann verbessere ich meine Natur.
Die Theologie – das Wort Gottes – hat der Menschheit dazu geholfen, den Wunsch Gottes (die Menschen von der Selbstzerstörung zu retten) zu erfüllen. Damit das erfüllt werden konnte hat Gott seinen eigenen Sohn als Mensch auf der Erde geschickt - Ihn auf dem Kreuz geopfert und drei Tage später Ihn aus dem Tod zum Leben wieder erweckt - und somit der Menschheit seine unbeschreibliche Macht gezeigt. Wir haben erfahren, dass für Gott alles möglich ist.
Jesus hat uns das Wort Gottes gelehrt. Er ist der Anfang und das Ende, Er ist alles. Durch unseren Glauben an Jesus können wir auf ein besseres Leben hoffen, jetzt und nach unserem Tod.
Der Glaube an Jesus Christus allein, ist nicht das Privileg des Menschen, ungestraft sündigen zu können, sondern der Weg zur Befreiung von der Sünde. Wenn aber die Früchte des Lebens (Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung) nicht hervorgebracht werden, ist der Glaube tot. Jeder Baum, der keine Frucht bringt, wird abgehauen und verbrannt (Matthäus 3,10). Dies wird auch im ersten Brief an die Korinther deutlich gesagt: Wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht erben werden? (1. Korinther 6,9). Auch im Brief an die Galater heißt es: Niemand kann Gott verspotten. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.
Gott kennt uns in- und auswendig und kann uns seine Gnade schenken, wenn wir ihn von ganzem Herzen darum bitten. Die Reue, die aus der Zerbrochenheit unseres Herzens erwächst, führt uns auf die Wege, auf denen Gottes Schutz sichtbar ist.
Re: Beten u.a. mit der Bibel in der Hand - ein großes Vorrecht?
von Burgen am 17.02.2026 17:53Viel wichtiger für Gott ist, dass du die Gebote hälst und wenn du sie nicht hälst dann wendest du dich Gott um dir zu helfen.
Ein Pastor, der in seinen Büchern öfter mal die Tyndale-Bibel zitiert, hat mich dazu gebracht innerhalb dem Logos-Software Programm nach ihm zu suchen.
Dieser kleine Abschnitt, der noch weitergeht, zeigt wichtige Punkte der Kirchengeschichte auf, besonders der Kampf um Gottes Wort.
Er tat genau das, und andere auch, was auch Luther tat. Allerdings wurde Luther nicht hingerichtet. Jedoch der Kampf um Gottes Wort ging auch auf dem alten Kontinent weiter.
Viele alte Namen aus der Kirchengeschichte sind meist noch heute bekannt, denn die Anglikanische sowie die Lutherische Kirche gingen daraus hervor und einige andere.
Und denke, dies ist auch heute nicht anders. Nur mit anderen Vorzeichen. Und es ist nach wie vor schwierig in anderen Ländern eine Bibel oder Teile von ihr zu besitzen. Familien driften auseinander, Verleumdung und gar Todesdrohungen sind bewiesen.
:::
Und ich selbst bin sehr dankbar, dass mein Glaubensweg immer mehr in die Bibel hineingeführt hat, auch wenn dies bis ans Lebensende nicht ihre priorisierende Wichtigkeit verliert - und nie das Lernen aufhört.
Und so stelle fest, dass auch Gebete , meine Gebete, das Wort Gottes in eine Form gibt, die Kraft enthält. Die Worte der Schrift sind wie Diamanten und nicht beliebig. Sie reinigen die Seele und formen bestenfalls den Charakter. Ebenso sind die Worte der Schrift, ihr Umgang damit, innerlich zerstörte Menschen heil werden zu lassen. Das ist Gnade. Nicht Gesetz, nicht Sündenbewusstsein. Das sind Wege Gottes mit den Menschen aus Gnade, weil er Liebe ist.
Diese Gnade und das, was er ist, geht soweit, dass sein Bestes am Kreuz verblutet, geschlagen, hingerichtet worden ist.
Sieht man nun in die Kirchengeschichte, dass unglaublich viele millionenfache Zahlen von Menschen genau diesen selben Weg gehen mussten aufgrund anderer Menschen und ihrer Ideologien.
Das Gesetz tötet, bringt Menschen dazu sich zu verbiegen, Lücken zu finden, um am Leben zu bleiben.
Die Gnade Gottes sowie die Inhalte der Heiligen Schrift rütteln auf, bewirken Veränderung und Erneuerung durch Nachsinnen, Anbeten ; das ist Gnade, weil er uns liebt, mit einer Liebe wie Feuer. Deshalb kam Christus Jesus, der uns nicht verbrennt. Aber zum Weinen bringen kann.
Gruss
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Clownis Welt
von pausenclown am 17.02.2026 12:02Hallo.
Israel braucht unser Gebet. Terror, Gazastreifen, Jerusalem 2. Versuch
von nusskeks am 17.02.2026 10:16Auf der Webseite der Jüdischen Allgemeinen, fand ich folgenden ermutigenden Artikel.
https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/gegen-judenhass-in-de-buett-gestiegen-diesen-redner-muss-man-lieben/
Dort ist auch eine Fastnacht Rede verlinkt, die nicht nur ich bemerkenswert finde. Ich wurde positiv überrascht und bin dem Ewigen dankbar für diese Überraschung.
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p.s.: Dieser Thread ist NICHT als Diskussionsthread gedacht. Er ist dem Gebet für Israel und den Juden gewidmet. Falls ihr für Israel und die Juden nicht beten mögt sondern diskutieren wollt, so ist das euer freies Recht. Nutzt dazu bitte anderen Stellen hier im Forum.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel


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