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Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 28.08.2025 14:16Re: Bibelkritik - Was macht das mit dem eigenen "Gottesbild"?
von nusskeks am 28.08.2025 12:49Ein Beitrag noch, über den ich lange nachgedacht habe:
Tja, die historische Kritik der Universitäten. Was kann man dazu sagen?
Menschen, die die Bibel durch die Brille der historisch-kritischen Methode lesen, gehen oft (meistens?) davon aus, dass sie nicht in erster Linie Gottes inspiriertes Wort vor sich haben, sondern eine Sammlung menschlicher Zeugnisse, die über Jahrhunderte hinweg verändert, ergänzt und bearbeitet wurden. Das liegt an den Ursprüngen dieser Denkschulen. Aus dieser Sicht sind Widersprüche, angebliche Fehler und literarische Motive vor allem Spuren menschlicher Gestaltung – und nicht Ausdruck göttlicher Inspiration.
Der Punkt ist, dass diese Haltung die Grundlage verschiebt: Nicht mehr Gottes Selbstoffenbarung ist das Maßstabgebende, sondern die menschliche Analyse und Rekonstruktion. Was als historisch oder theologisch „plausibel" gilt, wird dann zum Kriterium für das, was als Wort Gottes gelten darf. Die Autorität der Schrift wird damit faktisch von außen begrenzt. Der Leser beurteilt die Bibel, nicht (mehr) umgekehrt.
Eine bibeltreue Sicht dagegen nimmt ernst, was die Schrift über sich selbst sagt: Sie ist „von Gott eingegeben" (2Tim 3,16), „kann nicht gebrochen werden" (Joh 10,35) und ist „Wahrheit" (Joh 17,17). Jesus selbst behandelte die Schriften des Alten Testaments nicht als fehleranfällige Überlieferungen, sondern als göttlich verbindliche Autorität – in seinen Auseinandersetzungen mit Gegnern, in seinen Lehren und sogar am Kreuz. Wenn er zitiert, tut er es mit der Gewissheit, dass Gott in diesen Worten spricht.
Das bedeutet nicht, dass es keine Unterschiede in Perspektive, Stil oder Detailreichtum geben darf. Im Gegenteil: Gott gebrauchte über Jahrhunderte verschiedene menschliche Autoren mit ihren Persönlichkeiten, um ein facettenreiches Zeugnis zu schaffen, das dennoch in der Hauptsache einheitlich ist. Unterschiedliche Berichte sind nicht automatisch Widersprüche – oft ergeben sie ein vollständigeres Bild. Bei Alt-Historikern völlig normal, in der liberalen Theologie leider nicht.
Wer die Bibel auflöst in „Realität und Fiktion", trennt, was Gott zusammengefügt hat. Er stellt sich damit über den Text und entscheidet selbst, was gültig ist und was nicht. Das aber ist genau der Schritt, vor dem die Bibel selbst warnt (5Mo 4,2; Offb 22,18-19).
Darum ist es entscheidend, die Schriften mit dem Grundvertrauen zu lesen, dass Gott fähig und willens war, sein Wort treu zu bewahren – trotz und durch die Jahrhunderte hindurch. Textforschung und Archäologie haben immer wieder bestätigt, dass die biblischen Texte erstaunlich zuverlässig überliefert sind. Die entscheidende Frage bleibt daher nicht, ob wir Gottes Wort nach unseren Maßstäben zurechtschneiden, sondern ob wir uns von Gottes Wort zurechtbringen lassen.
Diese Haltung schenkt Sicherheit – nicht weil wir alles restlos verstehen, sondern weil wir wissen, wer gesprochen hat. Der, der nicht lügen kann, hat geredet, und er steht zu seinem Wort.
One of Israel
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 28.08.2025 10:23Tageslese (29) *** Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein
von Burgen am 28.08.2025 07:56
... Psalm 118,24+25: ... O HERR, hilf! O HERR lass wohlgelingen -
getrost und unverzagt - und gewiss, dass du da bist
Ps 118, 28+29
Du bist mein Gott, (Herr Jesus Christ) und ich danke dir, mein Gott Vater, ich will dich preisen.
Danket dem HERRN, denn er ist freundlich - und seine Güte währet ewiglich.
LOSUNG
Du wirst sein eine schöne Krone in der Hand des HERRN und
ein königlicher Reif in der Hand deines Gottes. Jesaja 62,3
Lukas 14,10
Jesus sprach:
Wenn du eingeladen bist, so geh hin und setz dich untenan, damit,
wenn der kommt, der dich eingeladen hat, er zu dir sagt:
Freund, rücke hinauf!
Dann wirst du Ehre haben vor allen, die mit dir zu Tisch sitzen.
TagesL: Römer 11,(13-16) 17-24 fortlL: Apg 27,27-44 Ps 17
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Lukas - Evangelium: was ist bekannt? wer ist/war Lukas ? was sticht besonders hervor?
von Cleopatra am 28.08.2025 07:20Oh- Danke nusskeks,
ich habe mich vertan, du hattest das ja geschrieben.
Danke für die Aufllistung.
LG Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Lukas - Evangelium: was ist bekannt? wer ist/war Lukas ? was sticht besonders hervor?
von nusskeks am 27.08.2025 18:53Hallo pray,
Oh, in Ordnung. Cleo hatte sich an einen anderen User gewandt, daher wollte ich nicht vorwitzig sein.
Es sind 12 Stellen, aber tatsächlich weichen einige davon von dem ab, was eigentlich die Nachfrage war. Ich kann die Stellen hier gerne nennen.
Hier die Stellen:
Gen 21,17 – Engel Gottes zu Hagar: „Fürchte dich nicht" (אַל־תִּירְאִי).
2Kön 1,15 – Engel des HERRN zu Elia: „Geh mit ihm hinab; fürchte dich nicht vor ihm."
Dan 10,12 – himmlischer Bote zu Daniel: „Fürchte dich nicht, Daniel" (μὴ φοβοῦ).
Dan 10,19 – derselbe Bote: „Fürchte dich nicht ... Friede dir!" (אַל־תִּירָא / μὴ φοβοῦ).
Ri 6,23 – Der HERR zu Gideon direkt nach der Erscheinung des „Engels des HERRN": „Friede dir! Fürchte dich nicht; du wirst nicht sterben."
Mt 1,20 – Engel im Traum zu Josef: „Fürchte dich nicht, Maria als Frau zu dir zu nehmen" (μὴ φοβηθῇς).
Lk 1,13 – Engel zu Zacharias: „Fürchte dich nicht, Zacharias" (μὴ φοβοῦ).
Lk 1,30 – Engel zu Maria: „Fürchte dich nicht, Maria" (μὴ φοβοῦ).Lk 2,10 – Engel zu den Hirten: „Fürchtet euch nicht" (μὴ φοβεῖσθε).
Lk 2,10 – Engel zu den Hirten: „Fürchtet euch nicht" (μὴ φοβεῖσθε).
Mt 28,5 – Engel am Grab zu den Frauen: „Fürchtet euch nicht" (μὴ φοβεῖσθε).
Mk 16,6 – „junger Mann in weißem Gewand" (allg. als Engel verstanden) am Grab: „Erschreckt nicht/Seid nicht bestürzt" (μὴ ἐκθαμβεῖσθε) – sinngleich.
Apg 27,24 – Engel Gottes zu Paulus auf See: „Fürchte dich nicht, Paulus" (μὴ φοβοῦ).
Bitte lass Dich von den griechischen Worten nicht irritieren. Sie waren bei der Recherche für mich wichtig, da ich sie ggf. in Wörterbüchern nachschlagen will / wollte. Wie gesagt treffen nicht alle Verse genau dem Profil, was weiter oben angefragt wurde. Ich habe sie trotzdem aufgeführt. Der Vollständigkeit halber.
gruß
nk
One of Israel
Re: Lukas - Evangelium: was ist bekannt? wer ist/war Lukas ? was sticht besonders hervor?
von pray am 27.08.2025 18:08Re: Bedeutungssprektrum: der Geist und die Braut sprechen: Komm HErr Jesus ...
von Burgen am 27.08.2025 16:53
Offb 22,17
Und der Geist und die Braut sagen:
Komm!
Und wen dürstet, der komme;
wer will,
nehme das Wasser des Lebens umsonst.
Offb 22,20
Der diese Dinge bezeugt,
spricht: Ja, ich komme bald. -
Amen;
komm, Herr Jesus!
1.Korinther 16,22
Wenn jemand den Herrn Jesus Christus
nicht lieb hat, der sei verflucht;
Maranatha!
1.Tim 4,8
fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit,
die der Herr, der gerechte Richter,
mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag;
nicht allein aber mir, sondern auch allen,
die seine Erscheinung lieben.
Titus 2,13
indem wir erwarten die glückselige Hoffnung
und Erscheinung unseres großen Gottes und
Heilandes Jesus Christus,
Hebr 9,28
So wird auch der Christus, nachdem er einmal
geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen,
zum zweiten Mal denen, die ihn erwarten,
ohne Sünde erscheinen zur Rettung.
Jak 5,7-8
Habt nun Geduld Brüder, bis zur Ankunft des Herrn.
Siehe,
der Ackerbauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde
und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh - und Spätregen
empfängt.
Habt auch ihr Geduld,
befestigt eure Herzen,
denn die Ankunft des Herrn
ist nahe gekommen.
(Kann jeden Moment kommen ...)
:::
Vielleicht führen eure eigenen Gedanken in eine ganz andere Richtung , dann vergesst nicht mit uns zu teilen ;)
Falls Interesse besteht, können gerne von mir oder anderen hier noch entsprechende Collagen - Verse hinzukommen ...
Hab kein Monopol 'gepachtet' :)
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 27.08.2025 16:45Bedeutungssprektrum: der Geist und die Braut sprechen: Komm HErr Jesus ...
von Burgen am 27.08.2025 16:18
Hallöchen,
geht es euch auch manchmal so, dass ein bestimmtes Bibelwort oder gar ein Satz sozusagen 'plötzchlich' im Gedächtnis präsent sind?
Bei mir kam das schlichte Wort fast schriftlich greifbar: Der Geist und die Braut sprechen:
Ja, komm Herr Jesus, ganz deutlich,
so dass nach der entsprechenden Bibelstelle suchte
und daneben darüber nachdachte, was mag das bedeuten (für mich, kann ja nur von mir sprechen - schreiben. ;)
Diese exakte Stelle zu finden war nicht ganz einfach. Und fragte auch nach dem Grund.
Denke, dies hat mit der heutigen Impuls - Andacht von nk zu tun, weil es mir den Vormittag noch nachging.
@ jetzt habe ich in Logos einige - etliche - Bibelstellen gefunden, sodass immer drei Bibelübersetzungen nebeneinander zu lesen sind.
Elberfelder CSV ; Basisbibel ; Schlachter .
Werde mich aber jetzt auf die Elberfelder konzentrieren.
Da wir hier nur Texte untereinander schreiben, werde ich einige, etliche Bibelstellen untereinander präsentieren. Allein schon beim Lesen kann einem aha - Empfindungen kommen. Jedenfalls ist es ja auch zudem so, dass Bibelworte die Seele waschen - und das ist doch schon mal ein schöner 'Nebeneffekt'.
Hier also die Worte:
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)