Neueste Beiträge

1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  6901  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69008 Ergebnisse:


Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2498

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 18.04.2026 12:33

 
(Clemens Bittlinger, YouTube)
 
Merciful

Antworten

pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 519

Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 18.04.2026 09:57

Aber in Deutschland gibt es ein paar Konferenzen mit messianischen Juden und Christen, diese kommen meistens aus der Israel freundlichen Ecke.

Und jeder ist dazu herzlich eingeladen.
Shabbat Shalom 

P.S. Nusskeks, natürlich und Gott sei Dank ist Versöhnung möglich.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.04.2026 09:59.

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 716

Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 18.04.2026 09:53

Krass. Mir ist völlig unverständlich, wie Herr Chrysostomos auf solche Aussagen kam. Hat er die Schrift denn nicht gelesen? Ich hoffe, er hat Zeit seines Lebens noch Fortschritte gemacht und sich, zumindest innherlich, von solchen Gedanken und Worten distanziert. Spätestens wenn er vor dem Ewigen gestanden ist, wird er darüber erneut nachgedacht haben. 


Was Menschen die sich "Christen" nennen, im Laufe der Jahrhunderte so alles gemacht haben, lässt mich ziemlich erschüttert zurück. Da kann man nur hoffen, dass Versöhnung trotzdem irgendwie möglich ist und in dem einen Volk Gottes nicht solch krasse Differenzen fortbestehen. Im Einzellfall scheint es ja, mit messianischen Juden, zu möglich zu sein.

Bei so einigen vermeintlichen Christen habe ich darüberhinaus den Verdacht, diese könnten unter falscher Flagge unterwegs gewesen sein. Ein Schibbolet gibt es da nicht. Ab und an bedauere ich das etwas.

gruß
nk


Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 716

Re: Der schmale Weg

von nusskeks am 18.04.2026 09:39

Die Bergpredigt ist nicht als Leiter in das Reich Gottes gemeint, sondern als Offenlegung der Gerechtigkeit, die Gott in den Seinen wirkt. Jesus beschreibt darin nicht bloß äußere Gebote, sondern das Herz, die Gesinnung und das Verhalten von Menschen, die unter der Herrschaft des Messias stehen. In diesem Sinn ist sie eher Zustandsbeschreibung und Zielbeschreibung des erneuerten Menschen und kein Katalog von Leistungen zur Erlangung des Heils.

Interessant fand ich, dass Arnold Fruchtenbaum, ein messianischer Jude, die Schlusswarnungen in Matthäus 7 als vier Gegensatzpaare liest: zwei Wege, zwei Bäume, zwei Bekenntnisse, zwei Häuser.

Nach Herrn Fruchtenbaum läuft alles auf dieselbe Grundfrage hinaus: Welche Gerechtigkeit ist echt, und welcher Lehrer führt wirklich in Gottes Willen? Der schmale Weg steht also nicht isoliert für ein diffuses Gefühl religiöser Strenge, sondern für den einen richtigen Weg der von Jesus gelehrten Gerechtigkeit. Die beiden Häuser zeigen dann dasselbe Bild noch einmal: Man kann weiter auf der pharisäischen Auslegung bauen, dann baut man auf Sand; oder man baut auf Jesu Auslegung der Gerechtigkeit Gottes, dann baut man auf Fels.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten

pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 519

Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 18.04.2026 08:57

Hallo Argo.


Ein kleiner Realitätscheck, ein 2000 jähriger Dialog?

Johannes Chrysostomos (ca. 349–407)
Adversus Judaeos :„Die Synagoge ist nicht nur ein Bordell und ein Theater, sie ist auch eine Räuberhöhle und eine Unterkunft für wilde Tiere... eine Behausung von Dämonen.“
Über die Juden: „Gott hat sie verlassen... Warum soll man sie nicht hassen? Sie haben das Heil von sich gestoßen... sie sind das gemeinsame Feindbild der ganzen Welt.“

Wie hätten wir darauf reagieren sollen?

LG 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.04.2026 08:58.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2798

Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 18.04.2026 08:19


Samstg   Sabbat   

Der HERR, dein Gott, 
ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.   5.Mose 4,24   


Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert 
wird, lasst uns 
dankbar sein und so Gott dienen mit 
Scheu und Furcht, 

wie es ihm gefällt.   Hebräer12,28   


Lied 281,5 

... Kommt, heiligt seinen Namen! 
Sein Auge hat uns stets bewacht, 
ihm sei Anbetung, Ehr und Macht. 
Gelobt sei Gott! 
Ja, Amen. 

( (c) Matthias Jorissen   

TagesL: Apostelgeschichte 8,26-39   Der Kämmerer aus Äthiopien / Taufe  
fortlL: Epheser 3,1-13   Des Apostels Dienst für die Nationen aus den Heiden  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5495

Re: Der schmale Weg

von Cleopatra am 18.04.2026 08:07

Matthäus 7, 13-14: "Gehet ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch dieselbe eingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden."

So lautet der Bibelvers.Im Vorfeld gibt es Anweisungen über das allgemeine anständige Leben.

Interessanterweise gibt es direkt danach die Warnung vor den "falschen Propheten, die in Schafskleidern kommen". Auch der Hinweis, dass nicht jeder gerettet ist, der "Herr Herr" sagte, ist im direkten Anschluss.
Das sollte wirklich ernst gemeint werden, denke ich.

Jesus warnt und nimmt es ernst:

Nicht alles, was schön kling.
Nicht einfach "Herr" sagen, aber die Gobote Gottes missachten.

Ja, der Weg ist schmal, aber es ist der richtige Weg.

Und jedes kam extra auf die Erde zu uns, um uns diesen Weg zu zeigen.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2798

Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Burgen am 18.04.2026 08:05


Ja, Argo, das hast du mMn gut herausgearbeitet. 

Die um die 50 Autoren des obigen Buches sind allesamt Juden der heutigen Zeit und lassen uns einen Blick in das Schriftverständnis von damals bis in unsere Zeit tun.  

Dies zu lesen, zu bedenken und miteinander im Leben verbinden war und ist noch nie ganz leicht gewesen. Wir können mMn Gott dankbar und froh sein, dass die Heilige Schrift es so gut und fast unbeschadet in unsere Zeit und in die Zukunft geschafft hat, uns zu gut und Gott Jesus zu Ehre. 


Gruss 
Burgen 



 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2798

Re: Der schmale Weg

von Burgen am 18.04.2026 07:59


Geist-Licht schrieb: 

Der Psalm selbst kommt aus der alten Welt. In den acht Versen finde ich keine ethische Tugend und das WORT Liebe fehlt.

Ja, warum sollte das Wort Liebe denn dort geschrieben sein? 

Die ganze Heilige Schrift IST Grundlagenausdruck der Liebe Gottes zu seinem Volk im AT sowie als Weiterführung des NT. Sie, die Schrift wird zur Einladung Gottes für alle Menschen, sofern diese Jesus glauben. Es geht um Jesus. 

Dabei nicht nur einfach um logisches Verständnis, sondern um 'das Leben'. 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

Argo

85, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 287

Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Argo am 17.04.2026 23:27


   Unterschiede gibt es genug aber die Hauptsubstanz von beiden Religionen ist die Gleiche. Sie glauben beide an einen allmächtigen, allwissenden, allgegenwärtigen, ewigen und unendlichen Gott. Beide Religionen glauben an einen heiligen und gerechten, zugleich aber auch liebenden, vergebenden und barmherzigen Gott. Christentum und Judentum teilen die Hebräischen Schriften (das Alte Testament) als authentisches Wort Gottes, wobei das Christentum zusätzlich das Neue Testament einschließt.

   Wir alle sind für Versöhnung und Nächstenliebe, ungeachtet des Geschlechts, der Rasse, der Religion oder der sozialen Klasse, sowie für die Akzeptanz des Fremden und des Andersartigen, für Unterstützung und Solidarität mit allen Opfern der Geschichte und müssen wir Kompromissbereitschaft zeigen.

   Dialoge zwischen Christentum und Judentum, gibt es seit 2.000 Jahren. Die christliche Kirche und das Judentum gehen zwei unterschiedliche Wege , die trotz ihres gemeinsamen Ausgangspunktes parallel verlaufen und keine Aussicht auf ein Wiedersehen haben, da sie in verschiedene Richtungen führen.  Diese Trennung führte oft zur Isolation der beiden religiösen Traditionen deswegen wird heute eine Zurückhaltung registriert. Im Wesentlichen wird aber bestätigt, dass sich die beiden Wege nie vollständig trennten.

   Die ersten Jahrhunderte der gemeinsamen Geschichte von Christentum und Judentum bezeugen, dass die Menschen in ihrem Alltag immer Wege des friedlichen Zusammenlebens fanden. In jedem Fall greifen die beiden religiösen Traditionen auf gemeinsames kulturelles Material zurück.

   In der Lehre Jesu spiegelt viele theologische Fragen wider, die seine jüdischen Zeitgenossen beschäftigten: das Verhältnis von Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Vergebung, die Bedeutung wahrer Gottesverehrung, die Merkmale eines wahren Mitglieds des Volkes Gottes usw.

   Jesus ist nicht gekommen, um das Gesetz als überflüssig abzuschaffen, sondern um es zu erfüllen, die Antwort auf die Erwartungen der Propheten zu geben. Für Christen aller Jahrhunderte ist sein Tod ein weiterer Aspekt seines messianischen Status, während Jesus für Juden zum zeitlosen Symbol des jüdischen Volkes wird, das blinde Gewalt erfährt und ungerecht furchtbares Leid erträgt. Jesus Christus wird somit auf paradoxe Weise zum gemeinsamen Bezugspunkt von Christentum und Judentum.

   Heute wenden sie sich sowohl Juden und Christen in den wichtigsten Momenten ihres Lebens, in Freude, Trauer und Leid, und an ihren wichtigsten religiösen Feiertagen dem Alten Testament zu und lesen darin.

   Was Paulus im 11. Kapitel des Römerbriefs sagt, ist bezeichnend: Er vergleicht Israel mit einem zahmen Ölbaum und die heidnischen mit den wilden Ölzweigen, die auf diesen zahmen Baum aufgepfropft wurden. Es ist Gottes Wille, dass die Völker ein organischer Teil seines Volkes werden, so wie es auch  ohne Umkehr die Gaben und die Berufung Gottes (11,29) ist, und somit Paulus bekräftigt, dass letztlich ganz Israel gerettet werden wird.

   In der Vision des Paulus, teilen Christen und Juden eine gemeinsame glorreiche Zukunft und haben gemeinsam Anteil an Gottes Heilswerk.

Antworten
1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  6901  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite