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Re: Adam - Noah - Abraham
von nusskeks am 30.01.2026 17:52Dann wünsche ich den Ärzten Weisheit bei der Behandlung und Dir eine vollständige und gute Genesung.
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Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Adam - Noah - Abraham
von nusskeks am 30.01.2026 12:00In Ordnung.
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Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem
von nusskeks am 30.01.2026 09:15Israel braucht unser Gebet, noch immer. Die Lage dort ist weiterhin fragil.
Juden brauchen unser Gebet, gerade auch hier in Deutschland. Die großen Mdeien mögen derzeit wieder andere Themen im Fokus haben, aber darauf sollte man nicht viel geben. Denn dieser Fokus ist oft kaum nachvollziehbar. Zumindest für mich nicht. Durch diesen Fokus bestimmen die großen Medien was, was gerade im Brennpunkt der Aufmerksamkeit stehen soll. Wonach da entschieden wird, erschließt sich mir längst nicht immer.
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Re: Impulse
von nusskeks am 30.01.2026 07:36Wasser und Wind
Wenn die Jünger im Boot schreien, ist das keine fromme Übertreibung. Der See wird zur Todesdrohung. Doch das eigentlich Erstaunliche beginnt nach der Rettung: Als Jesus den Sturm stillt, steht da (Mk 4,41), dass sie „mit großer Furcht" erschraken, griechisch ἐφοβήθησαν φόβον μέγαν (ephobēthēsan phobon megan). Die Angst wechselt ihren Gegenstand: erst Furcht vor dem Sterben, dann Ehrfurcht vor dem, der sie gerettet hat.
Warum? Weil die Bibel dieses Gebiet seit Jahrhunderten markiert: Wind und Wasser gehören in der Schrift zur Sphäre Gottes.
Der Psalmist kennt Menschen, die auf See in Sturmnot geraten; sie taumeln, schreien zu JHWH, und er macht aus dem Unwetter Stille und führt sie in den Hafen (Ps 107,23–30). Ein anderer Psalm bekennt: Gott herrscht über das Toben des Meeres; wenn seine Wogen sich erheben, stillt er sie (Ps 89,10). Wieder anders: Gott stillt das Brausen der Meere und das Tosen ihrer Wellen (Ps 65,8). Und Hiob hört aus Gottes Mund: Das Meer hat Grenzen, die nur Gott setzt: „Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter" (Hi 38,8–11).
Sprüche 30,4 treibt diese Wahrheit als Frage auf die Spitze: „Wer ist hinaufgestiegen zum Himmel und herabgestiegen? Wer hat den Wind in seine Fäuste gesammelt?" – מִי אָסַף־רוּחַ בְּחָפְנָיו (mi 'asaf-ruach bechofnav). Das ist keine Naturpoesie, sondern ein Fingerzeig: Nur Gott beherrscht so die Schöpfung.
Und dann sitzt Jesus in einem Boot, steht auf, bedroht Wind und Wellen, und es wird große Stille. Die Jünger fragen nicht: „Wie hat er das gemacht?", sondern: „Wer ist denn dieser...?" (Mk 4,41). Genau das ist der Punkt. Jesu Tat ist nicht nur Hilfe in der Not, sondern Ausweis seiner Autorität: Der, dem Wind und See gehorchen, handelt im Bereich dessen, was das Alte Testament Gott zuschreibt.
Darum ist ihr Erschrecken verständlich: Nicht nur „wir leben noch", sondern: Gott ist uns näher, als wir dachten. Im Sturm wollten sie Jesus als Retter; nach dem Wunder stehen sie vor dem Geheimnis seiner Person. Ehrfurcht ist die richtige Antwort, wenn der Schöpfer in dein Boot tritt.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Verheißungen in der Schrift - wie angewendete Bedeutung damals bis heute
von nusskeks am 28.01.2026 12:40Hallo Burgen,
Ein Gedanke zu diesem Bereich sei noch genannt: Mir erscheint der Vergleich heutiger Kirchengebäude und die Ereignisse rund um 2. Samuel 6 etwas unglücklich. Ich denke nicht, dass aktuelle Kirchengebäude bei Gott den selben Status haben wie damals die Lade des Bundes. Die Regeln rund um die Lade waren klar. Das die Lade zurück nach Israel gebracht werden konnte, war von hoher Symbolik und Aussagekraft. Dahinter stehen konkrete historische Ereignisse die Gottes Zuverlässigkeit und sein Vermögen zur Umsetzung seines Planes deutlich hervorheben.
Aktuelle Kirchengebäude hingegen sind... eben Gebäude. Vielleicht irre ich mich, aber mir ist kein Auftrag Gottes bekannt, solche Gebäude zu bauen. Dabei spricht die Schrift sehr wohl von Gebäuden, wenn es um die Versammlung von Jesusnachfolgern geht, die jedoch keine Ähnlichkeit zu dem haben, was wir heute als "Kirche" bezeichnen.
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Re: Verheißungen in der Schrift - wie angewendete Bedeutung damals bis heute
von nusskeks am 28.01.2026 09:25Hallo Burgen,
hm, wirklich? Diese Aussage ist wohl etwas zu kurz gegriffen. Immerhin ist Jeshua das lebendige Wort Gottes.
Jeshua kannte den gesamten Teil der Bibel den wir heute Altes Testament nennen. Wenn Du ein wenig nachliest, wirst Du etliche Stellen finden, in denen er sich auf Aussagen quer durch das ganze AT bezieht. Aussagen wie die in Lukas 24,44 bestätigen das.
Das NT basiert auf und atmet das AT. Entsprechend muss man die Schriften lesen. So hat Jeshua es seinen Jüngern gelehrt. Wir sollten es ihnen gleichtun. Beim täglichen Lesen der Schrift behalte ich immer die ganze Schrift in der Perspektive. Dazu nutze ich viele Hilfsmittel.
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Re: Leben nach dem Tod
von nusskeks am 28.01.2026 09:13Nein, da liegt kein Irrtum vor: Das Leben vor dem Tod wird in der Bibel wesentlich ausführlicher behandelt als das, was danach kommt. Das Leben vor dem Tod ist die entscheidene Zeit, gerade im Hinblick auf das Leben danach, falls man denn stirbt.
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Re: Fragen über Fragen :-)
von nusskeks am 19.01.2026 09:44Tatsächlich kenne ich das sehr gut. Liegt bei mir vermutlich teilweise an meinem leichten Autismus. Ich habe mir bereits etliche Bücher gekauft, die sich nur um jeweilige Spezialfragen drehen und die vermutlich sonst kaum jemanden interessieren. Schwierig wird es, wenn ich dann in einem Gesprächskreis oder so bin. Da stelle ich oft fest, dass die Fragen die mich interressieren keinem anderen der Anwesenden kommen. Umgekehrt stelle ich oft fest, dass Fragen, die in unserem Kreis gestellt werden und die Leute lange beschäftigen, sicher mir gar nicht stellen.
Ich fragte mich zum Beispiel, weshalb Potifar den Joseph nicht einfach hingerichtet hat? Die versuchte Vergewaltigung seiner Ehefrau hätte ihm bei einem hebräischen Sklaven mit Sicherheit das Recht dazu gegeben. Hat er seiner Frau vielleicht nicht wirklich getraut? Sie wird ja nicht erst bei Joseph so übergriffig geworden sein.
Hat Joseph in seiner Zeit im Gefängnis eigentlich nie wegen seiner Situation geklagt? Immerhin saß er Jahre lang unschuldig im Gefängnis und das er auch dort schnell mit Aufgaben betraut wurde, half ihm darüber bestimmt nicht hinweg. Es wird nicht berichtet. Nur "zwischen den Zeilen" kann man etwas vermuten, wenn Joseph Ägypten als "Land seines Elends" bezeichnet. Oder, weshalb hat keiner seiner Brüder ihn erkannt? Hatten sie sich zuvor schon so entfremdet? War Josef stark geschminkt und sprach ägyptisch akzentfrei, oder stand er zu weit weg, oder waren die Brüder so sehr mit ihrer Schuld beschäftigt, dass sie ihr Gegenüber nicht richtig ansahen? Durften sie dem Vizekönig vielleicht gar nicht richtig anschauen, weil "starren" als unhöflich angesehen wurde?
Machte Israel den selben Fehler bei Benjamin, wie er es bei Joseph gemacht hatte? Wie kamen sich die Brüder wohl vor, dass Israel ihnen zunächst Joseph als Lieblingssohn und dann Benjamin vorsetzten? Man liest von Neid nichts mehr. Sind die Brüder an dem, was sie Joseph angetan hatten (sie dachten ja, er wäre bereits tot) zerbrochen?
Ergänzung: Was mir an mir auch auffällt ist, dass mir Dinge die mir auffallen unglaublich wichtig werden und ihre Lösung mir vorkommt, als hätte ich einen großen Durchbruch erzielt. Mir ist natürlich klar, dass dies keine obejktive Wahrnehmung ist. Gleichzeitig spornt es mich jedoch an, weitere Fragen zu klären.
Auch für meine Fragen brauche ich keine Antworten. 
All so zeugs.
nk
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Re: Die Bedeutung der Geburt Jesus Christus.
von nusskeks am 19.01.2026 07:26Hallo!
Die Bedeutung der Geburt des Jesus Christus lässt sich sehr gut daran erkennen, was und wer seine Geburt den Menschen angekündigt hat. Zum Beispiel Lukas 2, 8ff. Da waren Hirten auf dem Feld und ihnen erschienen Engel. Das die Hirten dort waren ist nicht bedeutsam, da es ihre Arbeit war. Engel hingegen erschienen auch damals nicht einfach so. Dann erschien die Schechina-Herrlichkeit Gottes. Auch das ist nicht gewöhnlich. Im Gegenteil. Dann wird Jesus als Heiland, Messias und Sohn Davids beschrieben, womit sich gleich eine ganze Reihe von Prophezeiungen erfüllten. Jeder, der sich etwas mit diesen Begriffen und ihrer Bedeutung innerhalb der Schrift befasst, wird von den Socken sein.
Die Bedeutung der Geburt des Jesus Christus ist buchstäblich nicht zu überschätzen.
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Re: Adam - Noah - Abraham
von nusskeks am 15.01.2026 18:46Die Schrift berichtet uns über die Menschen von denen sie überliefert nie einseitig. Auch über Esau nicht. Das über ihn viel negativ in der Schrift berichtet wird liegt daran, dass es über ihn so viel negatives zu berichten gibt. Besonders was die Sicht des Ewigen auf ihn angeht. Als Esau Buße suchte, war es zu spät, sonst hätte der Ewige sie ihm gewährt. Es ist nicht unbegründet, dass Esau nicht zu den Zeugen gezählt wird, an denen spätere Glaubende sich ein Vorbild nehmen sollen.
Sie sahen sich danach nur noch einmal wieder, als sie ihren Vater zu Grabe trugen.
Keine Theologie ist perfekt. Auch die jüdische nicht. Im Neuen Testament zeigt Jeshua dies an etlichen Stellen auf. Dies bedeutet nicht, dass man aus diesem Bereich nichts lernen kann und soll. Das Gegenteil ist der Fall. Auch das kann man in der Schrift lernen.
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