Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Burgen am 14.03.2026 11:45
Ja, Pausenclown. das verstehe ich.
Aber genau das ist der Punkt. Wir lernen ja alle von anderen.
Unsere Glaubensfüße stehen wohl alle auf den Köpfen anderer, wie bei einer Pyramide. Das hinkt natürlich.
Jedenfalls dachte ich daran, wie wichtig solche Erklärungen, wie die oben von dir, unser aller Verständnis des Glaubens, dem Wissen und die Bedeutung der vielleicht gegenseitigen Betrachtungsweise der Schrift hilfreich wäre.
Gerade auch für diejenigen, die fast ausschließlich im Neuen Testament lesen und ihren Glauben darauf ausrichten und einrichten.
zB gab es ja schon vor Luther mindestens an die drei aufeinanderbezogenen Bibeln für den englischen Sprachraum. Und sie mussten vom damaligen König abgesegnet werden. Die erste Königin Elisabeth war strikt dagegen und ließ Verhaftungen durchführen. Die zweite Elisabeth wurde sowas wie Schirmherrin der anglikanischen Kirche. Ist beinahe zum Lachen oder Schmunzeln.
Aber das betrifft ja nun nicht dein obiges Posting.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von pausenclown am 14.03.2026 08:36Hallo Burgen.
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Burgen am 14.03.2026 08:21
Pausenclown,
deine Worte oben sind wahrlich ein highlight des Verstehens.
Du solltest auch mal eine Broschüre oder Buch herausgeben.
Auch wenn es deine restliche Lebenszeit dafür braucht.
Gruss Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von pausenclown am 14.03.2026 08:16Dankeschön Cleo.
Shabbat Shalom
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Cleopatra am 14.03.2026 08:04von pausenclown am 13.03.2026 10:43:
Großer Sicherheit kannte Jesus diesen Segensspruch: "Gepriesen bist Du, Ewiger, der Du die Toten belebst" (Mechaje HaMetim). Ein Teil des jüdischen Konzeptes der Auferstehung.
Aber auch die Metapher des Weizenkorns ist in der damaligen jüdischen Tradition fest verankert und wurde später im Talmud verschriftlicht: Beispiel des Weizens abgeleitet: So wie Weizen, der nackt begraben wird [...] und doch mit mehreren Schichten Gewand [...] aus dem Boden hervorkommt, so werden die Gerechten [...] erst recht ordentlich gekleidet hervorkommen."
Keiner der damaligen Zuhörer hat sich jetzt am Kopf gekratzt und war überfordert, sondern jedem war die Metapher bekannt.
Und die jüdische Schlussfolgerung ist: Wenn schon ein einfaches Weizenkorn, das nackt gesät wird, in prachtvollerer Form wieder aufersteht, um wie viel mehr gilt dies für die Gerechten, die bereits in ihren Kleidern bestattet wurden?
Das „Sterben" des Korns wurde nicht als Vernichtung gesehen, sondern als notwendige Verwandlung, um eine neue Existenzform zu erreichen. Dazu kommt, dass in unserer Tradition das Korn ein Bild für die Hoffnung des ganzes Volkes Israel ist. Jesus identifiziert sich selbst als das Korn. Keine Mystik, nur jüdische Theologie
Shalom Pausenclown
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Argo am 13.03.2026 17:56Hallo Geist-Licht
Johannes Kapitel 12, 24.: Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Du schreibst: Wie kann ein Samenkorn Frucht bringen, wenn es stirbt?
Ein Samenkorn verwandelt sich und bringt Frucht. Siehe das Gleichnis mit dem Senfkorn. Jesus Christus hat die Saat seines Geistes auch in diese Erde gebracht, bevor seine (rück)Verwandlung zum Schöpfer erfolgt. Ist der Christ dabei gesrtorben? Für das kurzsichtige irdische Auge, welches vom Schleier der Täuschung verblendet wird, kann es so erscheinen. Schule den Blick für die geistigen Zusammenhänge und es wird klar in der Seele.
Jesus verwendet das landwirtschaftliche Bild des Samens, um zu lehren, dass wahres Leben und Frucht aus Opferbereitschaft, Selbstverleugnung und dem „Tod" des Egoismus entstehen - was seinen eigenen bevorstehenden Tod und die Auferstehung symbolisiert - die die Erlösung bringen wird.
Der Samen, der nicht stirbt: Er symbolisiert die Anhänglichkeit an ein egoistisches, irdisches Leben, das zu Isolation und seelische Unfruchtbarkeit führt (ein Samen der allein bleibt, übrig bleibt...).
Der Samen, der stirbt: Er symbolisiert Opferbereitschaft und die Hingabe an den Willen Gottes. So wie der Samen in der Erde verrottet, um zu keimen und neue Frucht zu bringen, so findet der Mensch, der sein Leben für Christus opfert, die Frucht des ewigen Lebens.
Diese Worte sprach Jesus kurz vor Ostern, als er verkündete, dass die Zeit für sein glorreiches Opfer gekommen sei.
Jesus ermundet uns das gleiche zu machen - Opfer bringen - damit wir besser auf dieser Welt leben und wenn wir sterben bei IHM gut aufgehoben sind.
Die Seele wird erst dann klar werden, wenn sie die Notwendigkeit von Opfern wie z.B. nicht lügen, liebe den Nächsten, liebe die Gerechtigkeit, baue den Egoismus ab, Geduld haben, sich versöhnen, Glauben entwickeln, Liebe entwickeln u.v.a., um seelische Fruchtbarkeit zu erlangen, begreift. Sonst lebt der Mensch ein zufälliges Leben, ein gewissenloses Leben, welches zu schnell vorbei geht, ohne Hoffnung auf die Ewigkeit.
Der Christ stirbt nicht, er wird nur verblendet vom Reichtum des Bösen. Wenn aber seelische Opfer wiederbringt und folgt Jesus mit seinem eigenen Opfer, dann sieht er das Leben wieder klarer und lebt wieder gewissenhaft.
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von nusskeks am 13.03.2026 09:13Es wäre besser gewesen, den Bibeltext vorher zu lesen, bevor darauf Bezug genommen wird.
Der entscheidende Fehler liegt darin, dass hier biblische Bilder vermischt und dann esoterisch umgedeutet werden. Beim Senfkorn spricht Jesus nicht vom Sterben des Korns, sondern vom Wachstum des Reiches Gottes aus einem kleinen Anfang. Wenn es im Neuen Testament tatsächlich um das Sterben des Korns geht, dann vor allem in Johannes 12,24 und 1. Korinther 15,36. Dort steht im Grundtext ausdrücklich das normale Wort für sterben und nicht ein Wort für innere Verwandlung oder geistige Höherentwicklung.
In Johannes 12,24 sagt Jesus vom Weizenkorn: Wenn es nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. Das steht im Zusammenhang mit seinem bevorstehenden Kreuzestod. Jesus redet also nicht von einer mystischen Rückverwandlung zum Schöpfer, sondern von seinem wirklichen Tod, aus dem Heil für viele hervorgeht. Ebenso sagt Paulus in 1. Korinther 15,36: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Auch hier wird das Sterben nicht weg erklärt, sondern vorausgesetzt.
Natürlich geht es bei diesem Bild nicht um Vernichtung, als würde aus dem absoluten Nichts etwas Neues entstehen. Aber ebenso falsch ist die Behauptung, das Korn sterbe gar nicht, sondern verwandle sich nur. Das biblische Bild lautet vielmehr: Das Alte geht in seiner bisherigen Gestalt zu Ende, und gerade daraus schafft Gott Frucht und neues Leben. Nicht Selbsterlösung, nicht verborgene Seelenkräfte, nicht „Geist Licht", sondern Gottes Handeln durch den wirklichen Tod und die wirkliche Auferstehung Christi.
Darum verfehlt diese esoterische Deutung den Text. Sie ersetzt das biblische Zeugnis vom Kreuz durch eine nebulöse Spiritualität. Entscheidend ist nicht ein angeblich geschulter Blick für höhere Zusammenhänge, sondern ob man Jesu Worte in ihrem Zusammenhang stehen lässt. Andernfalls kommen "interessante" Ergebnisse dabei heraus.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Burgen am 13.03.2026 08:56
Geist-Licht schrieb:
Siehe das Gleichnis mit dem Senfkorn.
Jesus Christus hat die Saat seines Geistes auch in diese Erde gebracht, bevor seine (rück)Verwandlung zum Schöpfer erfolgt.
Ist der Christ dabei gesrtorben?
Für das kurzsichtige irdische Auge, welches vom Schleier der Täuschung verblendet wird, kann es so erscheinen.
Schule den Blick für die geistigen Zusammenhänge und es wird klar in der Seele.
Hallöchen,
Ich denke, es ist kurzsichtig gedacht, dies als eine Aufforderung mitzuteilen.
Sozusagen von hinten evtl. Wahrheiten der Schrift aufzudröseln.
Aus einem einzigen Samenkorn wächst ein großer Senfkorn-Baum heran.
Manchmal erhalten Besucher eines Gottesdienstes in einem Tütchen ein paar
Senfkörner mit nach Hause zum Einpflanzen.
Die Vögel werden sich später recht freuen.
Die Saat des Geistes Christi ist bluterkauft. Jesus, als Gottes Sohn geboren
in einem menschlichen Körper, gelebt genau wie du, ich und andere als
ein Mensch auf dieser Erde, ca um die 30 Jahre alt geworden.
Mit 12 Jahren hatte er schon mehr Erkenntnis und Wissen als die Priester
des Alten Testament.
Bevor er als ein Mensch geboren war, war er als Baumeister, Wolke,
Feuersäule, und mehr schon auch als ein Engel auf Erden gegenwärtig.
Und dann als ein Mensch, eingesperrt in einen menschlichen Körper ....
Ja, er musste Sterben. Seinen Zeitpunkt auf dem Weg ist sehr speziell
in den Evangelien aufgeschrieben - uns übermittelt worden, bis heute.
Petrus predigte in Apostelgeschichte, Paulus predigte ...
Wir bekommen ein sehr gutes Bild darüber, wer Jesus vor seinem Tod,
und warum, wozu er sterben musste.
Vorher erklärte er sich, wurde jedoch nicht verstanden.
Nach dem Tod bis heute muss es geglaubt werden und
in eine reale Beziehung gebracht werden.
Das ist Leben, welches sich über Jahrtausende vermehrt - wie ein
totgeglaubter Senfkorn oder ein sehr gut gepflegter Weinstock
bis in unsere Zeit hinein und darüber bis in die Ewigkeit gereichend.
Gott ist derselbe, damals, gestern, heute und in Ewigkeit.
Er ist das Leben und damit unsere auf Glauben,
Offenbarung, Erkenntnis usw. Versicherung des Ewigen Lebens.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Geist-Licht am 12.03.2026 22:21Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Burgen am 12.03.2026 16:09
Vorhin entdeckte gerade ein Büchlein von "1980: Wo komm ich her - wo geh ich hin?"
in meinem Regal. Es nennt sich: Gespräche mit Kindern, die nach Gott fragen,
von Felicitas Betz aus dem Herder Verlag aus Freibung.
Einleitung: Zur Situation der Christen heute - damals um 1980
Vom Samenkorn, das nur Frucht bringt, wenn es stirbt.
1 Wo wohnt der Liebe Gott?
Vom unbegreiflichen Da-Sein Gottes
2 Auf dem Berg hat Jesus geleuchtet
Vom Erscheinen Gottes in Jesus
3 Gibt es im Himmel Autos?
Von der kindlichen Bildsprache
4 Bei Uwe beten sie nie!
Von der Notwendigkeit unserer Ausrichtung auf Gott
5 Wann strickst du wieder?
Von der Muße für das Unvergängliche
6 Anfang und Ende des Menschen
Vom Sterben und Geborenwerden
7 Warum sind die Johannesbeeren rot?
Von der Kernfrage des Kindes
8 Anfang und Ende der Welt
Das Schöpfungsdrama - und die Erhebung des Menschen
9 Sind die Märchen wahr?
Vom Urwissen über den Kapf mit dem Drachen
10 Wo komm' ich her - wo geh' ich hin?
Unser aller Frage nach dem Sinn
64 Seiten 6,80 DMark
Die damaligen Ur-Großeltern zwischen 80 - 65 oder ähnlich.
Nachkriegszeit / und Wohlstands Aufbauzeit mit Adenauer und Erhardt
Die damaligen Eltern dürften jetzt so um die sog. Rentenzeit sein,
die damaligen Kinder vielleicht um die 45 -50 und deren Kinder ...
Die Einleitung steht unter Math 16,21-23 Vom Samenkorn, das nur
Frucht bringt, wenn es stirbt.
:::
Bin vor einigen Tagen durch die eine Filiale unserer großen Buchhandlung
spaziert. Die Etage war völlig auf die Kinder und Jugendlichen ausgerichtet.
Allein die Buchdeckel und Themen waren furchtbar anzusehen - für mich.
War froh wieder draußen zu sein.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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