Der schmale Weg

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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Der schmale Weg

von nusskeks am 11.04.2026 08:31

Burgen: Deswegen lieben die vielen Menschen wohl hauptsächlich das NT?

Ja, weil sie das NT missverstehen. Denn die Konsequenzen, schon bei den Beispielen die ich genannt habe, sind wesentlich ernster als das, was man im Alten Testament findet.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2490

Re: Der schmale Weg

von Merciful am 11.04.2026 11:24

1) Der schmale Weg zum Leben ist Christus selbst. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
 
2) Wir gehen und laufen auf diesem schmalen Lebensweg, indem wir Jesus nachfolgen.
 
3) Wir folgen Jesus nach, indem wir an ihn glauben und Gottes Gebote lernen und tun.
 
4) Es muss nicht so sein, dass wir den schmalen Weg als einengend erleben.
 
Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten.
HERR, dein Wort bleibt ewiglich, so weit der Himmel reicht.
Und ich wandle in weitem Raum; denn ich suche deine Befehle.
 
(Psalm 119,131+89+45; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Merciful

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libertyinjoy

62, Weiblich

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Beiträge: 16

Re: Der schmale Weg

von libertyinjoy am 11.04.2026 12:17

Hallo Mercful,

das ist eine nette und liebliche Vorstellung über eine bequeme Nachfolge gemäß eigenen Vorstellungen und nicht Christusgemäß.

24 Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten.
25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.
26 Lasst uns nicht nach leerem Ruhm streben, einander nicht herausfordern noch einander beneiden!
Galater 5 (Schlachter 2000)

Und das ist nicht lustig, denn das ist ein ständig währender Prozess, dem sich jeder unterzieht, der zu IHM gehört.  Die Freiheit im Geist ist dann ein Stück Seiner Herrlichkeit, die wir erleben. 

Wer seine eigenen Vorstellungen über Nachfolge hat und sich nicht vom Weingärtner beschneiden lassen will, der wird irgendwann als abgestorbene Rebe ins Feuer geworfen. Jeder prüfe sich selbst. 

1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
Johannes 15 (Schlachter 2000)

Wenn Du wirklich wiedergeboren bist und Jesus nicht nur als Retter sondern als Deinen HERRN angenommen hast, dann weißt Du genau, was ich meine.

Ich wünsche Dir die richtigen Entscheidungen und das Vertrauen, mit IHM tiefer zu gehen. 💖🍇✨

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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Der schmale Weg

von nusskeks am 11.04.2026 13:32

Puh. Ich dachte, Deine unpassenden Worte weiter oben, wären eine unbedachte Entgleisung. Spätestens jetzt wird es jedoch seltsam, wobei "seltsam" ein Euphemismus für ein sehr unangehnemes Verhalten ist.

libertyinjoy: das ist eine nette und liebliche Vorstellung über eine bequeme Nachfolge gemäß eigenen Vorstellungen und nicht Christusgemäß.

Da ich die Beiträge von Merciful schon einige Jahre verfolge weiß ich, dass er seine Worte mit Sicherheit nicht einer lieblichen oder netten Vorstellung entnommen hat und nicht wüsste, was Jesusnachfolge bedeutet. Du scheinst Merciful offensichtlich nicht zu kennen, weshalb mir Deine Antwort an ihn sehr unfreundlich erscheint.

Hinzu kommt, dass Deine Zitate von Galater 5 und Johannes 15 kein Widerspruch zu dem ist, was Merciful oben geschrieben hat. Er weiß das, denn aus seinen Beiträge hier im Forum konnte man entnehmen, dass er sich intensiv mit der Schrift beschäftigt. Weißt Du es auch? Denn Christus hat uns ausführlich überliefern lassen, was es bedeutet, ihm nachzufolgen. Dazu gehört übrigens auch, seinen Mitmenschen nicht vorschnell mangelne oder fehlende Jesusnachfolge zu unterstellen.

Daher werde ich auch genau das bei Dir nicht machen, denn ich kenne Dich nicht. Nimm Dir doch gerne etwas Zeit hier im Forum. Lies Dir die Beiträge durch und lerne die Menschen kennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich Dein Verhalten dann sehr schnell ändern könnte.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.04.2026 13:34.

pausenclown

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 505

Re: Der schmale Weg

von pausenclown am 11.04.2026 14:01

Verstehe ich das richtig?

Bis auf eine Person sind alle auf dem falschen Weg und sollen die Einladung annehmen?

Achso, ich bin überzeugt, dass die damaligen Zuhörer wussten, was auf was Jesus abspielt.
Welche Pforte damit gemeint und wohin der breite Weg zb führt. Tief in unserer Tradition verwurzelt das zwei Wege Prinzip.
Dazu wurde auch der breite Weg zum Hulda Tor vollständig ausgegraben.


Shabbat Shalom 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.04.2026 14:02.

Argo

85, Männlich

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Beiträge: 283

Re: Der schmale Weg

von Argo am 11.04.2026 14:51

Hallo - libertyinjoy.

Deine Worte haben eine Überzeugungskraft die, die Realität des Wort Gottes entsprechen. So stelle ich mir das auch vor. Aber unter welchen Umständen lässt sich eine selbst Überzeugung, dass ich es gut mache, bewahrheiten? Oder brauche ich doch noch die Gnade Gottes?


Römer 7,19: "Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich."

Was steckt dahinter? Unsere Realität: Wir machen oft das was wir nicht machen sollten. Erkennen wir das oder nicht? Wenn wir es nicht erkennen leben wir weiter nicht nach den Willen Gottes, weil wir weiter das Schlechte dienen. Wir leben schlecht. Erkennen wir es durch den Einsatz unseres Gewissens, dass wir was Schlechtes gemacht haben, steuern wir dann dagegen und verbessern wir uns. Uns geht es im Leben besser. Aber bis zum welchem Grad können wir uns verbessern?

Um so weniger Herausforderungen vor uns liegen, um so besser geht es uns, wenn wir nach dem was unser Gewissen sagt, leben. Ein Mönch hat weniger Herausforderungen als ein Mensch der in der heutigen Gesellschaft voll integriert ist. Um so mehr brauchen wir dann die Gnade Gottes. Sie kommt durch Jesus und dem Heiligen Geist.

Also die einzige Waffe die wir echt haben um gerettet zu werden ist unserer Glaube an Jesus, der sich nur durch den Einsatz des Gewissens bestätigen lässt.

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