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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 20.08.2023 09:39Jesus sagte dieses Wort zu seinen Jüngern.
Wir wollen im Hauskreis darüber nachdenken, was das bedeutet und wie wir es im Alltag umsetzen.
Sonntag, 20. August 2023, 20.30 Uhr. Raum Hauskreis-miteinander.
Chestnut und Team
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Petrus und das Leinentuch
von Plueschmors am 19.08.2023 18:06Hallo Ihr Lieben,
so ist es. Das fordert ja auch die Bibel von den Fremdlingen, die ins jüdische Land kamen und dort wohnen bleiben wollten: Integration. Wenn ich von manchen deutschen Touristen lese, wie die sich offenbar im Ausland benehmen: Au weia! Wehe, es gibt keinen Schweinebraten an der Costa de la Luz... Die wollen gar nicht das Land und die Menschen kennenlernen, sondern weiter deutsch leben. Nur mit besserem Wetter.

Rücksichtnahme ist heute zwar selten geworden, sollte aber wenigstens noch bei Gästen vorausgesetzt werden dürfen. Klar, daß ich einem muslimischen Kollegen nicht Bier und Grillhaxe vorsetze und einem jüdischen Freund keinen Cheeseburger.
Am Gesetz erkennt der Mensch seine Unfähigkeit zum Guten. Ein Heilsweg ist es ja auch nicht, dennoch mache ich mir gern Gedanken darüber, was Gott an Maßstäben und Ordnungen gegeben hat. Die Gabe des Zehnten z.B. halte ich für ein absolut gutes und sinnvolles Gesetz auch für heute. Wenn jeder den Zehnten an die Obrigkeit gäbe, dann wäre ein gutes Stück Ungerechtigkeit aus der Welt, wo der Reiche teils weniger Steuer zahlen muß als Bäcker, Friseurin und Putzfrau.
Amen! - Meine Firma hat rege Kontakte nach China. Hier werden den Mitarbeitern regelmäßig Seminare zu "interkultureller Kompetenz" angeboten, um die Sitten und Gebräuche vor Ort kennenzulernen. Gerade was das gemeinsame Essen betrifft, gibt es da bisweilen große Herausforderungen. So sind viele Chinesen beim Essen sehr laut. Schmatzen, rülpsen, schlürfen, spucken... Das allein schon kostet viel Toleranz und Rücksichtnahme. Und dann noch die Speisen!... In manchen Gegenden ist es üblich, daß einem besonderen Gast ein gebackener Hundskopf vorgesetzt wird. Dem sind vom Gast die Augen auszustechen und zu verzehren. Das ist dort die größte Ehrerbietung, die man einem Gast zuteil werden lassen kann. Nichts macht die Menschen dort glücklicher bei Tisch.

Liebe Grüße,
Plueschmors.
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Abschaffung der Kirchensteuer im Gespräch - den 10. biblisch geben .
von Plueschmors am 19.08.2023 17:34Hallöchen Burgen,
interessanter wäre noch zu wissen, wie viele sich für eine Abschaffung der Kirche aussprächen. Sollen sie eben gehen und ein paar Kreuzer sparen für belanglose Dinge und am Guten geizen. Das paßt in unsere Zeit. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Und - wie ich schon einmal woanders geschrieben habe - ich bin ehrlich froh, daß heute nicht mehr so viele Menschen unwillig oder aus Zwang in die Kirche kommen, wie es damals so oft war, sondern wer heute in die Kirche kommt, der tut das in der Regel, weil er entweder sucht oder gefunden hat und nicht, weil Anstand und Sitte es so verlangen.
Natürlich müßten die Angebote dann weiter eingeschränkt werden. Meine Gemeinde bittet auch einmal jährlich um ein freiwilliges Kirchgeld, weil die Steuer jetzt schon nicht mehr reicht. Neben Personal-, Sach- und Baukosten wären natürlich auch Kindertagesstätten, Projektarbeit, Diakonie und Caritas, Bildungsaufgaben, Seelsorge, Jugendarbeit und Beratungsangebote betroffen, also das "Tagesgeschäft" der Kirche neben den Gottesdiensten.
Gott hat ja die fröhlichen Geber lieb. Das Geld irgendwelcher mürrischer Schabhälse bringt eh keinen Segen. Es wird spannend werden zu sehen, wie Gott seine Christen ausrüstet, wenn das Geld der Geizigen mehr und mehr ausbleibt, auf daß die Kirche sich immer verlassen konnte. Aus meiner Sicht gibt es z.B. viel zu viele - und auch sehr häßliche - Kirchengebäude, die eh nicht mehr oder kaum noch genutzt werden. Neue Herausforderungen eröffnen ja auch neue Chancen. Vielleicht wird die Kirche auch wieder glaubwürdiger, wenn die "Stütze vom Staat" wegbricht und die Menschen sehen: "Ah, die legen sich ja wirklich ins Zeug - ganz ohne staatliche Unterstützung. Wow!" usw.
Ja, es ist verrückt, was manchmal zulesen ist. Ich bin ja noch relativ interessiert an Fußball und habe heute gelesen, was der Spieler Neymar in Saudi-Arabien verdient: "Neymar verdient 300 Millionen Euro in zwei Jahren bei Al-Hilal. Das sind 150 Millionen Euro pro Jahr oder 400.000 Euro am Tag, 16.666 Euro pro Stunde oder 280 Euro pro Minute. Zu den Luxusleistungen gehören ein beeindruckendes 25-Schlafzimmer-Haus sowie ein großzügig dimensioniertes Schwimmbad von 40x10 Metern, begleitet von gleich drei Saunen zur Entspannung. Um sein Zuhause kümmern sich fünf Vollzeitkräfte, die seine Anliegen betreuen. Neben diesen Annehmlichkeiten gibt es eine beeindruckende Fahrzeugflotte, zu der ein Bentley Continental GT, ein Aston Martin DBX und ein Lamborghini Huracán gehören. Ein persönlicher Fahrer steht ihm rund um die Uhr zur Verfügung, um ihn zu befördern. Sämtliche Ausgaben für Hotels, Restaurants und diverse Dienstleistungen werden während seiner freien Tage von der Klubzentrale übernommen. Nicht zu vergessen ist sein Privatflugzeug, das für seine Reisen bereitsteht. Außerdem wird Neymar auch für seine Präsenz in den Sozialen Medien belohnt, wo er satte 500.000 Euro für jeden Beitrag erhält, der Werbung für Saudi-Arabien macht."
Also 500.000 Euro für jeden Beitrag hier auf glaube-community.de fände ich auch prima. Wäre aber auch schon mit 5 Cents zufrieden.

Aber so geht es in der Welt: Der eine hat nix, der andere hat alles. "Den een gifft Gott Botter, den annern Schiet", wie wir im Norden sagen und preisen damit Gottes Weisheit, denn man glaube ja nur nicht, daß die Wurzel alles Übels - das "liebe Geld" - dauerhaft für Glück und Ruhe sorgen kann.
Liebe Grüße,
Plueschmors.
Re: Tageslese (21) Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind LK 10,20
von Burgen am 19.08.2023 10:15
Samstag Sabbat
Du, HERR, du kennst mich,
du siehst mich und prüfst, ob mein Herz bei dir ist. Jeremia 12,3
Lasst uns wahrhaftig sein in der Liebe
und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus. Epheser 4,15
Herr, dir ist nichts verborgen;
du schaust mein Wesen ganz.
Das Gestern, Heut und Morgen wird hell in deinem Glanz.
Du kennst mich bis zum Grund;
ob ich mag ruhn; ob gehen,
ob sitzen oder stehen, es ist dir alles kund.
(Marie Luise Thurmair)
5.Mose 4,27-35 (36-40)
Psalm 78,1-31
Matthäus 11,20-24
Psalm 78,...29-31 / ...
Die Menschen aßen, bis sie satt waren.
/ Was sie verlangten, gab er ihnen.
Doch noch bevor ihr Verlangen gestillt war,
/ noch während sie das Fleisch kauten,
kam Gottes Zorn über sie,
/ und er tötete ihre stärksten Männer,
/ er vernichtete die jungen Männer Israels.
(nicht die menschliche Kraft und Stärke bewegt Gott zum Tun ...)
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 19.08.2023 08:36Das Gebet in Getsemani
14,32 Sie kamen zu einem Grundstück, das Getsemani heißt, und er sagte zu seinen Jüngern: Setzt euch hier, während ich bete!
Wenn man sich zum Gebet zurückzieht, dann muss man sich vom Trubel des Alltags trennen.
Danke Herr, dass Du uns immer wieder Zeiten schenkst, in denen wir uns zurückziehen können.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Petrus und das Leinentuch
von Cleopatra am 19.08.2023 08:19Guten Morgen,
so, wie ich den verlauf dieses Gespräches verstanden habe, geht es hier auch daum, was man "darf" und was nicht?
Ich sehe das ganz entspannt.
Ich glaube, dass wir im neuen Bund nicht so sehr an feste Regeln gebunden sind wie damals das Volk Gottes im alten Bund.
Was für uns wichtig ist, ist der Respekt und die Rücksichtnahme. Und das hat Paulus doch auch geschrieben.
Römer 14:
1 Den Schwachen im Glauben aber nehmt auf, ⟨doch⟩ nicht zur Entscheidung zweifelhafter Fragen!
2 Einer glaubt, er dürfe alles essen; der Schwache aber isst Gemüse.
3 Wer isst, verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, richte den nicht, der isst! Denn Gott hat ihn aufgenommen.
4 Wer bist du, der du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt dem eigenen Herrn. Er wird aber aufrecht gehalten werden, denn der Herr vermag ihn aufrecht zu halten.
5 Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag ⟨gleich⟩. Jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt!
6 Wer den Tag beachtet, beachtet ihn dem Herrn. Und wer isst, isst dem Herrn, denn er sagt Gott Dank; und wer nicht isst, isst dem Herrn nicht und sagt Gott Dank.
7 Denn keiner von uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich selbst.
8 Denn sei es auch, dass wir leben, wir leben dem Herrn; und sei es, dass wir sterben, wir sterben dem Herrn. Und sei es nun, dass wir leben, sei es auch, dass wir sterben, wir sind des Herrn.
9 Denn hierzu ist Christus gestorben und ⟨wieder⟩ lebendig geworden, dass er herrscht sowohl über Tote als auch über Lebende.
10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.
11 Denn es steht geschrieben: »⟨So wahr⟩ ich lebe, spricht der Herr, mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen.«
12 Also wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.
13 Lasst uns nun nicht mehr einander richten, sondern haltet vielmehr das für recht, dem Bruder keinen Anstoß oder keinen Fallstrick zu bieten!
14 Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesus, dass nichts an sich unrein ist; nur dem, der etwas als gemein ansieht, dem ist es unrein.
15 Denn wenn dein Bruder wegen einer Speise betrübt wird, so wandelst du nicht mehr nach der Liebe. Verdirb nicht mit deiner Speise den, für den Christus gestorben ist!
16 Lasst nun euer Gut nicht verlästert werden!
17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
18 Denn wer in diesem dem Christus dient, ist Gott wohlgefällig und den Menschen bewährt.
19 So lasst uns nun dem nachstreben, was dem Frieden, und dem, was der gegenseitigen Erbauung ⟨dient⟩.
20 Zerstöre nicht einer Speise wegen das Werk Gottes! Alles zwar ist rein, aber es ist böse für den Menschen, der mit Anstoß isst.
21 Es ist gut, kein Fleisch zu essen noch Wein zu trinken noch etwas ⟨zu tun⟩, woran dein Bruder sich stößt
22 Hast du Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Glückselig, wer sich selbst nicht richtet in dem, was er gutheißt!
23 Wer aber zweifelt, wenn er isst, der ist verurteilt, weil ⟨er es⟩ nicht aus Glauben ⟨tut⟩. Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde.
Eigentlich ist dem nichts mehr hinzuzufügen, der Text spricht für sich.
Ich habe festgestellt, in vielen anderen Bereichen auch, dass ich lieber auf mich schauen soll, wenn es um "Regeln" und "Gehorsam" geht.
Meine Motivation kenne ich nämlich.
Andere Menschen ticken anders. Die leben ihre Liebe zu Gott auch anders aus.
Das, was für mich selbst eher Ungehorsam wäre, ist für Andere gerade ein Liebesbeweis.
Ganz banales Beispiel: Die Musik. Ich empfinde Nächstenliebe für sehr wichtig, indem ich die Musik nicht so laut mache, weil ich selbst zB weiß, wie unangenehm Lautstärke bei Kopfschmerzen ist (ich habe ja die chronischen Kopfschmerzen). Wenn ich also im Musikteam die Verantwortung tragen würde, würde ich aus Nächstenliebe darauf achten, dass die Technik nicht so laut eingeschaltet ist.
Andere, denen Musik- auch Musikevents- sehr wichtig sind, die über die Lieder Gott am besten ehren können, finden Lautstärke wichtig, weil es ja auch mitreist. Sie kennen vielleicht auch gerade andere Christen, die das auch so mit der Lautstärke kennen und lieben.
Wenn dann der Verantwortliche denen zuliebe dann den Ton lauter stellt- kann man da sofort Lieblosigkeit, Rücksichtslosigkeit und Egoismus unterstellen, nur, weil dieser Mensch anders tickt als ich?
Das wäre unfair und sicherlich nicht zur Ehre Gottes, denke ich.
Die Ehre Gottes wäre in beiden Richtungen dann gegeben, wenn man eigene Befindlichkeiten nämlich nicht als Maßstab setzt und dem anderen zuliebe entscheidet. Und das kann nur jeder selbst für sich selbst beschließen und auch wissen.
Ich glaube, dass manchmal die Gefahr besteht, dass wir zu schnell andere Menschen be- und verurteilen. Vor allem dann, wenn wir nur eine Handlung sehen und uns nicht mal die Mühe gemacht haben, diese Handlung zu verstehen durch ein Gespräch mit den betroffenen Menschen.
Das habe ich so für mich im Laufe der Zeit herausgefunden.
Und so kann man es denke ich auch auf die Speisevorschriften hin ansehen, wir haben es doch noch total gut, wir sind doch ehemalige "Heiden" und hatten vorher diese Regeln nicht.
Liebe Grüße ;Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Petrus und das Leinentuch
von Burgen am 18.08.2023 23:20
Wir sind ja aufgefordert, den Griechen ein Grieche zu sein, den Juden ein Jude usw.
Vor dem Sündenfall aß niemand Fleisch.
Erst mit dem sogenannten 2. Schöpfungsbericht gab es die Erlaubnis Fleisch zu essen.
Später wurde verboten Götzenopferfleisch zu essen. Jedoch erhielten die Priester, Leviten ihren Anteil am Fleisch von getöteten Tieren.
Die Pharisäer feilten dies später sehr aus und sie verzehnten eigentlich alles.
Ich denke jedoch, wenn wir als Deutsche in ein anderes Land ziehen, sind wir auch in gewisser Weise gefordert, die Bräuche und Gewohnheiten der anderen Kultur zu erlernen und sich auch einfügen.
ZB gab es eine Zeit in einem Laden, wo ganze Schweinehälften zum Verkauf an und ab angeboten wurden und das dann auch von Nichtdeutschen gekauft wurde.
Es ist jedoch ein Unterschied, mMn darin, habe ich Gäste, dann überlege ich mir vorher, womit ich als Christ dem anderen Menschen entgegen kommen sollte. Und ja, Veganer benutzen auch kein Geschirr wie Töpfe oder so, in denen Fleisch zubereitet worden war. Selbst Vegetarier sind in der Richtung oftmals speziell.
Es gibt in jedem Land Nischen, wie Deutsche mit Lederhosen in Amerika, usw.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Abschaffung der Kirchensteuer im Gespräch - den 10. biblisch geben .
von Burgen am 18.08.2023 22:59
Hallöchen,
letztens wurde darüber in den Nachrichten gesprochen, dass laut einer Umfrage, über 70% der Menschen im Lande sich für die Abschaffung der Kirchensteuer ausspricht.
Das ist ja früher mal irgendwann verbindlich eingeführt worden und auch der mittelalterliche Ablasshandel hatte eben auch im weitesten Sinne damit zu tun. Und ich habe mich gefragt, wenn es so käme, wie würden sich anschließend die vielfältigen Aufgaben in der Hierarchie der Kirche finanzieren?
Durch die vielen Kirchenaustritte erwerbstätiger Menschen scheinen ja auch schon etliche Dinge nicht mehr bezahlbar zu sein. Ich denke da an Gebäudeverkäufe, Pachtverträge, Renovierungen, Gehälter, Dienstleistungen usw. Das gehört ja alles auch zur Kirchenpolitik.
Weiß nicht wie das alles bei den Freikirchen gehandhabt wird. Ob es eine Verpflichtung seiner Offenlegung privater Finanzeinnahmen der Schäfchen gibt und anhand derer der verbindliche 10. Teil festgelegt wird. Oder ob dieser eine freiwillige Abgabe ist.
Missionswerke leben ja auch vom Spendengeld, manche Onlinedienste sagen, die Menschen sollen in ihre Heimatgemeinde sich investieren.
Von einigen sind unschöne Einzahlungsaufrufe zu hören. Andere sind ziemlich nüchtern, wenn über Geld und Finanzierung gepredigt wird.
Ich meine, es kommen auch da allgemein ungemütliche Zeiten auf das Gemeindeleben einzelner Kirchen zu.
Und doch gilt nach wie vor das Gotteswort aus Maleachi 3: Prüft mich darin ...
Geld ist ein Zahlungsmittel. Aber - es gehört auch dazu, sich um die Einstellungswurzel zu kümmern: Wie zB Habgier, Mangeldenken, usw. Habe gehört, gelesen, dass oft Gutverdiener eine natürlichere Beziehung zu Geld haben als arme Menschen. Und dies auch in natürlicher Weise an ihre Kinder vermitteln, weil die Eltern mit den Kindern eher darüber sprechen, wie mit Geld umzugehen ist. Und das narürlich auf legale Weise.
Andererseits haben vermögende Menschen natürlich auch damit zu tun, die richtige Einstellung und den Umgang mit Vermögen innerlich zu lernen, und nicht geizig, neidisch usw. sein.
Im TV zB sah ich vorhin mal rein in eine Maklersendung in Amerika.
Da wurden Zahlen ganz natürlich genannt, die in Millionenhöhe für riesige Häuser mit zB 5 Schlafzimmern, 10 Bäder, usw. gekauft, verkauft, vermietet werden. Das ist eine total andere Welt, unglaublich, unvorstellbar.
Und doch ist das nur alles Materie, Glanz und Gloria. Neid ist völlig unangebracht, finde ich. Jedoch interessant zu sehen, wie manch andere denken.
Daneben zu sehen, wie andere alles verlieren, vielleicht gerade ihren Ausweis und Heiratsurkunde retten können und das, was sie im Rucksack und auf dem Leib tragen können.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Petrus und das Leinentuch
von mw2023 am 18.08.2023 17:41Wegen Petrus und den Tieren: wenn meine Frau und ich Moslems einladen, dann wissen wir ganz genau, dass wir ihnen kein Schwein anbieten werden, geschweige denn Schwein zubereiten. Vor allem meine Frau fragt prinzipiell vorher nach, was unsere Freunde und Gäste "nicht" essen. Wenn sie Vegetarier sind, dann gibt es auch kein Fleisch - und keinen Fisch.
So denke ich wird es mit diesem Römer auch gewesen sein. Es steht nirgends bei Petrus drin, das er jetzt alles gegessen hat. Auch nicht bei den Römern. Und am Anfang des Kapitels in der Apg steht auch noch etwas:
-: Er (Kornelius) war ein Mann, der den Gott Israels ehrte (wer Gott liebt hält "seine" Gebote) und sich mit allen, die in seinem Haus lebten, zu ihm bekannte. Er tat viel für die Armen (eine Verpflichtung die sehr oft im AT vorkommt) und betete treu zu Gott.
Vers 22 ist für mich eine Erklärung: wenn die Juden ihn achten, dann muss schon was besonders an ihm gewesen sein.
Eine Geschichte am Rande: als 2016 die ersten größeren Mengen an Flüchtlingen, bei uns sehr viele aus Damaskus, kamen, wollten sie in der Kirche nie mit uns extra gekauftes Rind und Pute vom Grill essen. Warum? Ganz einfach: vorher lag Schwein drauf".
Erst als die Kirche einen 2.Grill besorgt hatte, habe sie auf einmal mit uns Fleisch gegessen. Die meisten Christen haben das nicht verstanden, und so landete ab und zu doch ein Schwein auf dem falschen Grill! Ich bin Gott so dankbar, dass die Moslems das nicht mitbekommen haben! Sie hätten ihr komplettes Vertrauen zu „den Christen" (bestimmt) verloren. Ich hatte das mitbekommen - und auch gesagt. Seit dem bin ich bei so manchen auch "durch"!
Wünsche eich allen ein schönes, gesegnetes Wochenende.
Re: Gemütliches Café
von nusskeks am 18.08.2023 16:46Ja, da freue ich mich sehr. Für die ganzen Urlauber hier ist es natürlich schade. Die Pflanzenwelt hier in meiner Umgebung hat jedoch sehr gelitten unter der Trockenheit. Das tat mir sehr Leid, nicht nur für unser Grundstück.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel

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