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Re: Sind die 613 Gebote böse?
von Burgen am 28.03.2024 08:17
Nun denn.
Ja, Cleo. Die 613 Gebote sind nicht böse.
Wäre interessant, sie mal in ihrer Bedeutung und heutigen Wahrheit 'abzuklopfen'.
Gehen wir doch fast alle davon aus, dass kein Jota hinfallen wird.
Also nichts umsonst und überflüssig in dem dicken heiligen Buch zu lesen steht.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Sind die 613 Gebote böse?
von stella55 am 28.03.2024 07:37Hallo Burgen
f
Für Christen wie mich, beginnt nunmal das Christentum mit Jesus Christus Erscheinen am Jordan und seiner Frohen Botschaft, dem Evangelium Reiches Gottes, dass durch ihn angebrochen ist angefangen hat und überall als solches hätte verbreitet werden sollen.
Ich gehöre keiner jüdisch/christliche oder christlich/jüdischen Glaubensgemeinnschaft an. Es gibt ja auch messianische Juden, welche Judentum und Christentum vermischen. Das ist sicher ihr Recht, logisch.
Aber Gründer des CHRISTENTUM ist ja wohl Jesus Christus im Auftrag Gottes dem himmlischen Vater ALLER Menschen. Was uns mit allen andern Religionen verbindet ist ja die Goldene Regel. Rabbi Hillel erklärt ja (Talmud Shabbath 31a) auch die Tora als befolgt, wenn man niemandem etwas zu leide tut, was man selber nicht will. Mt 7,12
Bei Jesus fallen u.a dann ja auch die Speisevorschriften weg, und mit den klaren Worten in Mt 9,13 und 12,7 macht er darauf aufmerksam dass Gott keine Opfer wollte sonder gelebte Barmherzigkeit.
Leider wurde das Christentum ab dem 4. Jahrdundert mit kirchenseits konzilisch abgesegneten (teils Christi Lehren widersprechenden) Glaubensdogmen infiziert, was ja dem Evanngelium Jesus Reich Gottes -durch Abkehr der Sünder vom Sündigen- eher schadete.
Also was soll da unfollkommen, trennend -von was- und einseitig sein. Ich vertraue auf Jesus Christus und mein Gott ist sein/unser Vater im Himmel allein.Und wie der ist finden wir im Neuen Testament. Z.B. Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.
lg Stella
Re: Sind die 613 Gebote böse?
von Cleopatra am 28.03.2024 07:20Hm, ich lese auch einige Dinge, die so einfach nicht in der Bibel stehen.
Es gibt einige Behauptungen ohne Begründung, bzw genannte Quelle.
Da möchte ich auch eigentlich nicht weiter drauf eingehen, weil es irgendwie die Vorurteile und Falschbehauptungen nur wiederholen würde.
Ich konzentriere mich da mehr auf das Thema dieses Threads, über das wir gerne weiter diskutieren können:
Sind die 613 Gebote böse?
Und ich stelle fest- so, wie ich die Beiträge hier lese, sind sich wohl alle Schreiber überein, dass dem nicht so ist.
Regeln sind nicht zwangsläufig böse, nur, wenn man nicht sofort alle Regeln genaustens verstanden und erklärt bekommen hat.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Sind die 613 Gebote böse?
von pausenclown am 28.03.2024 07:07Hallo Stella.
Als Jude, habe ich keine Lust ,mit dir über deine Sichtweisen, Vorurteilen zu schreiben.
Du willst an dein selbst-gebautes Bild über uns festhalten, dass ist absolut ok.
Du musst ja als Christ, nichts von Juden über jüdische Theologie lernen.....
LG
Re: Sind die 613 Gebote böse?
von stella55 am 28.03.2024 06:47Hallo Pausenclown, es gibt ja wohl, wie im Christentum unnterschiedlich glaubende Juden. Nebst den orthodoxen Juden, gebt es auch liberale Juden.
Wie kommst Du darauf, dass ich auf keinen Punkt von Dir eingehen würde? Ich habe ja erwähnt, dass Rabbi Hillels Worte in Shabbath 31a sinngemäss mit denen von Jesus Christus lange Zeit zuvor konform gehen.
Das heutige Judentum unnterscheidet sich doch in vielerlei Verhaltensanweisungen von demjenigen vor Jesus Christus. Vieles was dort gesetzlich gefordert hat man ja mit der Zeit relativiert, abgeschwächt oder ganz weggelassen.
Zudem ist mir nicht bekannt, dass man im heutigen Judentum bezüglich Priesterweihe das rechte Ohrläppchen, rechten Daumen, rechten Zeh mit Blut von einem speziell hierfür geschlachteten Widder bestreichen muss. (Salböl hätte es für den Sinn darin wohl auch getan)
Und wie gesagt, die Todesstrafe wurde in Israel im Jahre 1954 abgeschafft, all die Tötungsgesetze in der Tora somit vollkommen ausser Kraft gesetzt. Nochmal, das damalige Judentum und das heutige Judentum ist ebenso unterschiedlich wie das Christentum bevor an kirchenseits einberufenen Konzilen deren festgelegten teils Christi Lehren widersprechenden Glaubensdogmen aufdoktriniert wurden.
Re: Sind die 613 Gebote böse?
von Burgen am 28.03.2024 00:55Da es sich dort um die Geschichte des Volkes Israel handelt und NICHT um den Anfang und die Entwicklung des durch Jesus Christus, Sohn Gottes dem himmlisschen Vater aller Menschen gegründeten Christentum.
Die Wurzeln der Beginn des Christentums beginnt mit dem Auftauchen Jesus Christus am Jordan, bei Johannes dem Täufer, also in den Evangelien des NT
Hallo stella,
für mich lesen sich deine Ansichten leider nicht schlüssig und verbindend. Eher trennend, unvollkommen und einseitig.
Das kann ich leider aus meinem eigenen Leben bezeugen.
Die Wurzeln des christlich/jüdischen oder besser jüdisch-christlichen Glaubens im ersten Bund Gottes mit den Menschen.
Gruß
Burgen
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Re: Sind die 613 Gebote böse?
von pausenclown am 27.03.2024 10:23Hallo Stella.
Nun, du gehst auf keinen Punkt von mir ein.
Re: Sind die 613 Gebote böse?
von stella55 am 27.03.2024 09:50Hallo pausenclown
Dass jene jüdischen Gelehrten sich vollkommenn im Irrtum befinden ist ja wohl mehrfach biblisch belegbar. Weder Jesus noch Gott der himmlischer Vater, so auch nicht der Heilige Geist haben mit Gesetzen zu tun, die zu Lieblosigkeit auffordern. Denn alle 3 sind sich wohl diesbezüglich einig.
Und wie Du an Rabbi Hillel sehen kannst, hat dieser sich klar zu der von Jesus Christus gelehrten Version blezüglich Erfüllung Gesetze und Propheten bekannt und nicht der durch Mose buchstäblich durchzuführenden Gesetzgebung.
Und Paulus, der ja zu dem durch Jesus Christus vermittelten Gottesglauben wechselte, ordnete Mose den Dienst zu der zum Tode 2. Kor 3,7 und zur Verdammnis 2. Kor 3,9 führte.
Lies dazu 2. Korinther das gesamte Kapitel 3... Der Buchstabe tötet, der Geist belebt. 3 Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid durch unsern Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln der Herzen.
Und da am Ende Herrn steht und nicht HERRN, so ist es auch klar, dass damit dann logischerweise unser Herr Jesus gemeint ist. Paulus arbeitete ja sehr intensiv auf Jesus Christus Evangelium Reich GOTTES hin. Durch ihn wussten sie, dass durch wer liebt dem Nächsten nichts Böses tut, und darum gelebte Liebe zur Gesetzeserfüllung beiträgt.
Re: Sind die 613 Gebote böse?
von pausenclown am 27.03.2024 09:37Hallo Cleo.
Re: Sind die 613 Gebote böse?
von Burgen am 27.03.2024 08:44
Hallöchen,
die Gebote sind sicherlich nicht "böse!".
In meinen Augen sind sie ein Versuch der damaligen Kultur einen Rahmen zu schaffen,
den 10 Geboten auf den Steintafeln eine Aus - bzw. Anwendungsmöglichkeit zu bieten,
um
1. nicht zu sündigen
2. sich nicht von dem götzendienerischen Umfeld einverleiben lassen
3. nicht in Versuchung zu fallen.
4. Durch diese Maßnahmen lernte das Volk sich den Götzen zu enthalten.
Sich nicht wieder goldene Kälber bauen und anzubeten.
Sich von anderen umliegenden Kulturen und Völker abzugrenzen.
Bis heute können wir dies sehen.
Das ganze Buch des AT ist eigentlich ein "Kampf Gottes" mit seinem Gottesvolk
ein Bemühen, dem Volk zu erlernen IHM zu vertrauen.
Leider und gleichzeitig war das menschliche Herz so hart, eigensüchtig usw.,
dass Gott Vater nichts übrig blieb, als dass er Jesus als Menschensohn und Gottes
Sohn auf Erden schicken musste.
Jesus Christus ist somit die buchstäbliche Übersetzung Gottes AT auf Erden geworden.
Als er noch nicht als ein Mensch geboren war, war er schon im Geist der geistliche
Partner des Volkes, jetzt ist er nicht mehr auf die Arbeit eines bestimmten Volkes,
ausser den Juden, sondern jetzt lebt er durch seinen Geist in einem wiedergeborenen Menschen.
Allerdings verdunkelt die Sünde des jeweiligen Menschen oftmals oder zunächst die
Beziehung zwischen Jesus und dem jeweiligen Menschen.
Gott ist Geist, und der Mensch sitzt per seinem Geist in Jesus zur Rechten Gottes des Vaters.
Das ist eigentlich nur zu lernen und zu erfassen, je besser und einfältiger er dem Geist Gottes
im Herzen, Gedanken und Sinnen und Trachten, den Raum gibt durch sein Wort.
Jeder wiedergeborene Mensch ist auf dem Weg - wie damals Paulus und andere zum Ziel.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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