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Re: Gebet um Schutz des Blutes Christi ?
von Burgen am 21.09.2025 08:02
Hallöchen,
kleiner Ausflug meines Erlebens bezüglich 'Blut Jesu' .
Seit gut etwa um 5 Jahre feiere ich täglich das Abendmahl mit kleines Stück Oblate und Schlückchen Gänsewein anstatt Wein - segnend ausgesondert im jeweiligen Glas.
Dies nachdem hier die Losung eingestellt, manchmal einen Teil Predigt vorher gehört, oder auch die Bibelstellen gelesen habend. Als Abschluss meines Frühstücks.
Das Mahl täglich zu 'feiern' ist mir wichtig, schenkt mir die Kraft für den neuen Tag im Aufblick zu meinem Herrn und Heiland.
Und ganz gewiss ist dieser täglicher Neubeginn wie eben ein neuer Beginn.
Natürlch hatte früher, als junge Christin die herrliche Wirkung des Abendmahls schon erlebt in Gemeinde und Kirche.
Dies war immer etwas ganz Besonderes, diese Feier.
Klar, Jesus hatte damals vor 2000 Jahren etwa einmal am Kreuz die Sünde der Menschen auf sich selbst genommen, inklusive Krankheit usw. Doch was spricht dagegen, dies täglich zu feiern, sich täglich dessen innewerden, was es für einen selbst angenommen und durchgeführt, bedeutet?
1000 Jahre sind vor Gott wie ein Tag. Jeder Tag ist ein neuer Tag, und eine Chance sich selbst ganz neu total auf IHN auszurichten. Das Blut des Gnadenstuhls, 1mal im Jahr, besprengt mit Tierblut reinigte ein ganzes Volk von ihren Sünden. Wieviel mehr das eigene Blut Jesu?
Das zu tun, zu feiern, anzunehmen ist kein fleischliches Ritual, im Glauben wie Medizin eingenommen.
Seit genau diesen Jahren lese jeden Tag einen Bibelabschnitt mit biblischen Erläuterungen, wie eine kleine Andacht vorweg.
Die Kirche singt, besingt das Lamm Gottes ...
Und dieses Gelesene ist mir jeden Tag wie neu- nach all den Jahren. Es segnet, und viele haben dies mehrfach täglich getan und haben Gottes, des Jesus Heilkraft selbst erlebt.
Mir jedenfalls wird täglich Kraft und auch Einsicht geschenkt. Nicht Kopfwissen, Gott bewahre mich davor.
Römer 8 zB sagt ausdrücklich, dass wir geistlich und nicht fleischlich unterwegs sein sollen ...
Natürlich muss jeder selbst für sich mit Gottes Hilfe seinen Weg finden. Die Bibel ist kaum auslotbar, jedoch das, was man versteht oder sich einem offenbart, daran darf man gerne sich auf dasjenige Wort stellen und mit IHM darüber ins glaubend Gespräch kommen.
Gott segne uns
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Gebet um Schutz des Blutes Christi ?
von Cleopatra am 21.09.2025 07:53Oh- das ist interessant, ich kenne diese Redewendung nämlich auch noch nicht.
Wenn es um Vergebung geht, dann kann das ja jeder nur selbst für sich machen.
Ich kenne jetzt den Zusammenhang nicht genau- aber für mich klingt der Satz in dem Zusammenhang wie so ne Art "er wurde dadurch geheilt" (wegen "frei gebetet"?
Oder geht es um einen Segen?
Das Blut Jesu verbinde ich auch mit dem Thema Sündenvergebung, Strafe stellvertretend übernehmen.
Aber ich bin auch gespannt, was Burgen dazu schreibt, woher sie das hat 
LG Cleo
Nachtrag: Jetzt habe ich den Zusammenhang gelesen, es ging wohl nicht um Heilung einerKrankheit, sondern um besonderen Schutz und Bewahrung, weil der Wohn in die Satanisten-Szene stark abgerutscht war.
Also wurde mit dem Zusammenhang Blut um Vergebung gebetet oder um Bewahrung?
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gebet um Schutz des Blutes Christi ?
von nusskeks am 20.09.2025 21:08Hi!
Spontan fällt mir dazu folgendes ein:
Die Bibel spricht vom Blut Jesu als der Grundlage unserer Vergebung (Hebr 9,22), Reinigung (1Joh 1,7), unseres Zugangs zu Gott (Hebr 10,19–22) und unseres Sieges über den Ankläger (Offb 12,11). Eine Anweisung, dass man sich „unter das Blut stellen" oder es wie einen Schutzschild über andere aussprechen soll, gibt es jedoch nicht. Diese Formulierung stammt eher aus späteren Frömmigkeitstraditionen.
Biblisch sicher ist: Wir dürfen Gott im Gebet um Jesu willen bitten und uns auf sein vollbrachtes Opfer berufen. Das Blut Jesu ist keine magische Formel, sondern der Hinweis auf sein einmaliges, gültiges Opfer am Kreuz, das uns vor Gott gerecht macht. Wer das im Gebet bekennt, betet fest auf biblischer Grundlage.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Gebet um Schutz des Blutes Christi ?
von pray am 20.09.2025 20:11
Re: Sind andere Erzählarten möglich? Moses-Doppelgänger?
von pray am 20.09.2025 19:59Re: Sind andere Erzählarten möglich? Moses-Doppelgänger?
von Burgen am 20.09.2025 16:18
Hallöchen, habe überlegt, einen neuen Thread zu eröffnen.
Mich dann dagegen entschieden. Dennoch ein vielleicht wichtiges Thema bringen.
Es war ja schon von 'Zauberei' die Rede. Habe vorhin genau darüber - Satanismus - ein 55 min. Viedeo angehört von einem Ex-Satanisten. Zwischendurch gerne eigentlich weggeklickt. Aber dann doch durchgehalten.
Die Videos laufen unter dem Namen HOLY.
Der Erzähler und zwei andere Antwort- Fragen gebende Sprecher.
Er ist in einem echten christlichen Elternhaus aufgewachsen in Südafrika, meine verstanden zu haben.
Innerhalb der Pubertät enttäuscht von Christenmenschen usw.
Der weitere Weg ließ ihn in Kontakt zu fernöstlichen Strömungen, und schließlich zum Leiter einer satanistischen Kirche werden. Er hat das alles erklärt. Als seine Mutter ihn dann mal in der Zeitung abgebildet sah, besuchte sie ihren Sohn und fragte genauer nach, um was es da gehen würde.
Später fragte er sie mal, warum sie unbedingt genau wissen wollte. Ihre einfache Antwort war, damit wir genau zu Gott Jesus beten für dich können. Und das besondere Gebet 'drehte' sich dann für sie und immens viele Christen im Anschluss um den Schutz des Blutes Jesu für ihren Sohn.
Sie haben ihren Sohn durch das Blut Christi freigesetzt und frei gebetet.
Er hat dann viel darüber gesprochen, dass die Kinder durch "Rattenfänger" ebenso durch KI ganz besonders umbetet werden müssen. Allein das Blut Jesu kann der Schutz sein, wie für jeden wahrhaftigen Christen angewandt auch das tägliche Abendmahl. Denn Christus hat selber, nicht mehr ein zB Opferschaf usw. , sein eigenes Blut für den Menschen geopfert.
Die Gefahr besteht ebenfalls darin, dass diese Satanisten nach außen hin nicht an Kleidung usw. erkannt werden können, sie aber in allen Gesellschaftschichten immer mehr Anhänger haben und sie sehr aktiv sind. Da wieder herauszukommen ist nicht einfach.
In dem Video wurden dann darauf hingewiesen, dass sie, diese Satanisten scheinbar genau wissen wollen, wann der Antichrist auftreten wird, die Zeit sei nahe. Jedoch davor die Entrückung stattfinden wird. Dieser Part ließ dann meine Ängste in Gebet verändern.
:::
Ich weiß nun nicht ob dies zu den 'Verschwörungstheorien' gehört, oder wir wirklich sehr bald, noch zu unseren Lebzeiten, Verfolgung, Welteinheitskirche usw. erleben werden. Vermutlich hoffen fast alle, mit dem sogenannten blauen Auge der schlimmen Zukunft, davon zu kommen.
Auf jeden Fall sollten die Christen so fest wie irgend möglich selbständig in Jesus und seinem Wort Gottes (auswendig) gegründet sein.
Habe letztens im Calwer Lexikon gelesen zu "Reich Gottes" über wirklich viele Seiten online hinweg gelesen. Irgendwann fiel mir dann auf, dass die meisten Bibelstellen im Matthäusevangelium ver ortet waren und fast immer Jesus selbst gesprochen hat. Das warf mir ein wirklich ganz neues Licht darauf.
burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 20.09.2025 09:28Re: Tageslese (29) *** Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein
von Burgen am 20.09.2025 08:51
Samstag.
Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott;
dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn. Psalm 143,10.
Römer 8,14
Alle, die sich vom Geist führen lassen, sind Gottes Söhne und Töchter.
(Adolf Schlatter) ...
Der Heilige Geist schenkt Glauben!
Er füllt dich nicht mit Licht, das alle Dunkelheit vertreibt,
und legt nicht eine Kraft in dich,
die dich zum Helden macht;
aber
er lehrt dich, die Hand Jesu zu fassen in der festen Zuversicht:
du bist mein Hirte;
und er lehrt dich, den Weg Jesu gehen in der Gewissheit:
das ist Gottes Weg.
(Adolf Schlatter) ...
TagesL: Judas 1.2.20-25. fortlL: 4.Mose 23,1-12
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 19.09.2025 10:36Re: Impulse
von nusskeks am 19.09.2025 09:38Im Verborgenen gesehen
Matth. 6, 1-4
Jesus spricht hier von einer sehr sensiblen Sache: dem Geben. Schon im Judentum seiner Zeit galt Almosengeben, zedakah, nicht nur als Mildtätigkeit, sondern als ein zentraler Ausdruck von Gerechtigkeit. Wer gab, erfüllte ein Gebot Gottes. Doch wie so oft, wenn eine Sache hoch angesehen ist, schlich sich eine Gefahr ein: Man konnte das Richtige aus dem falschen Motiv tun.
Darum sagt Jesus: „Habt aber acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden;" (Mt 6,1). Er gebraucht das Wort „Gerechtigkeit" (dikaiosynē), das im jüdischen Denken eng mit Werken wie Almosen, Gebet und Fasten verbunden war. Diese Werke waren nicht falsch. Aber die Frage war: Für wen tue ich sie? Für Gott – oder für mein eigenes Ansehen?
Zur Zeit Jesu war es nicht unüblich, Spenden auffällig zu geben. Im Tempel gab es 13 große Sammelkästen mit trichterförmigen Öffnungen, die wie Trompeten geformt waren. Wenn jemand viel hineingoss, konnte man es weithin hören. Dazu passt Jesu Bild: „Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen" (V. 2). Er verurteilt nicht das Geben, sondern das Zur-Schau-Stellen. Wer so handelt, hat seinen „Lohn" schon erhalten: Menschenlob – aber keinen Lohn vom Vater.
Jesus zeigt einen anderen Weg: „Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut" (V. 3). Das ist bildhafte Sprache für eine Diskretion, die so weit geht, dass selbst der Spender nicht damit hausieren geht – nicht nach außen, nicht nach innen. So bleibt das Geben ein Akt zwischen Gott und dem Herzen.
„...dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten" (V. 4). Das ist das Zentrum: Gott sieht, auch wenn kein Mensch sieht. Er sieht die Tat, aber mehr noch das Herz. Der wahre Lohn ist nicht Applaus, sondern seine Anerkennung – und die ist ewig.
Für uns heute bedeutet das: Es geht nicht um eine äußerliche Regel, nie sichtbar zu geben. Auch im Neuen Testament werden Spenden manchmal öffentlich erwähnt (z. B. Barnabas in Apg 4,36–37). Entscheidend bleibt das Motiv: Will ich Gott ehren – oder mich selbst?
Im Kontext wird hier deutlich, wie Jesus die Praxis seiner Zeit nicht abschafft, sondern zurückführt auf den Ursprung: Die Tora fordert Almosen, die Propheten mahnen zur Barmherzigkeit – doch alles sollte aus einem Herz geschehen, das Gott kennt. Nicht äußerliche Show, sondern gelebte Gerechtigkeit.
So sind wir eingeladen, zu geben wie Kinder ihres Vaters: im Stillen, mit Freude, ohne Berechnung. Und zu vertrauen, dass Gott sieht. Denn am Ende ist nicht entscheidend, was Menschen von mir denken – sondern dass mein Vater im Himmel Freude an meinem Herzen hat.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel


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