Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 ... 6873 | » | Letzte
Die Suche lieferte 68724 Ergebnisse:
Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?
von Cleopatra am 08.11.2020 07:49Nein, im Gegenteil, eigentlich war immer die Aufgabe des Menschen, sich an Gottes Maßstäbe zu halten, nicht umgekehrt.
Der Töpfer hat einen Klumpen Ton.
Er selbst entscheidet, was mit diesem Ton passiert- nicht der Ton selbst.
Der Töpfer als Besitzer darf damit machen, was er will.

Wenn ich ein Liebesbuch lese, dann kommt in dem Liebesbrief mal vor, dass sich zwei Leute streiten und der eine den anderen beleidigt (zum Beispiel geht es da gerade um die holde Maid
)Dieser Hund hat ein neues schönes Leben vor sich- gerettet aus dem Tierschutz.
Heute haben wir Probleme mit den Worten "Gehorsam", "Rache", "Strafe" und so weiter, weil wir in einer Welt leben, in der alles toleriert werden muss und alle sich total lieb haben sollen.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gottes neue Welt
von LittleC am 08.11.2020 01:52Hallo Steffen, hallo auch an alle Mitdiskutierenden!
Lieber Steffen, Du hast in Deiner Nachricht gleich mehrere Fragen aufgeworfen:
a) Wann wird das Reich Gottes aufgerichtet?
b) Was wird das Reich Gottes bewirken?
c) Wie musst Du Dich / wie muss man sich verhalten, um diese Herrschaft zu erleben?
Ich sehe diese Dinge nicht ganz so "buchstabengetreu", wie sie häufig streng aus der Bibel heraus gelesen und interpretiert werden. Für mich sieht vieles in der Zeit, in der wir jetzt leben, ganz anders aus:
In einem anderen Thread ging es um die Zeit bzw. um die "Ewigkeit Gottes".
Ich bin davon überzeugt, dass das "Reich Gottes" nicht erst aufgerichtet wird, sondern dass wir uns immer schon mitten drin befinden. Für Gott gibt es nämlich keinen Anfang und kein Ende von Existenz und Zeit. Gott, und damit auch alles, was durch IHN und aus IHM entstanden ist, entsteht und wieder vergeht, ist ewig und damit zeitlos. Es unterliegt nur einem stetigen, unendlichen Wandel.
Ich denke, wenn das Leben aus unserem Körper weicht, dann wird unser Geist, unsere Seele unmittelbar in den Geist Gottes übergehen und dort den von IHM für jedes Wesen bestimmten Ort finden.
Und weil Gott in der für IHN unendlichen "Zeit" immer allgegenwärtig ist, wird der "Übergang" der Seelen in den Geist Gottes von IHM aus auch nicht mehr zeitlich differenziert sein; darin sehe ich das "Ereignis" der Wiederkunft des Herrn, besser: der Rückkehr in das "Reich Gottes".
Jeder Mensch und jedes lebende Wesen wird mit dem Tod die Herrschaft Gottes "erleben".
Welches Verhalten zu Lebzeiten im Sinne Gottes, unseres Schöpfers ist, das hat Jesus in seiner Lehre ziemlich eindeutig zum Ausdruck gebracht. Nur, die Menschheit hat es bis heute nicht begriffen.
Und die von Dir zitierten Vorzeichen des Weltendes sind nach meiner Überzeugung nichts anderes, als niedergeschriebene Überlegungen zu den künftigen "Abläufen in der Welt", mit denen die Menschen bis zu ihrem Lebensende konfrontiert sein werden. So sehe ich das...
Die Auslegungen zur phantasievollen Offenbarung im Beitrag von Christian (BibleDictionary = BibelWörterbuch) erscheinen mir persönlich etwas zu straff und unrealistisch (reine Theologie).
Fakten und Erkenntnisse in unserer Zeit werden dabei völlig ignoriert.
Aber darüber könnte man einen eigenen Themenstrang nach dem anderen eröffnen.
LG von LC
Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?
von JeanS am 08.11.2020 01:19@ bibleDictionary: Du schriebst:
Du scheinst offenbar zu glauben, dass der Vater/Gott der Pharisäer, die sich ja als Jünger Mose bezeichneten mit Gott, dem himmlischen Vater unseres Herrn Jesus identisch gewesen sei.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann sind für die alle Aufforderungen zu Verbrennungen oder Steinigungen von Menschen für dies und das okay, weil es jemand sagte, der behauptete Gott Israels zu sein? Das Töten von Brüdern, Freunden als Treuebeweis soll göttlich sein? Okay weil angeblich göttlicher Befehl? Es fielen 3000 Mann dieser bestialischen Forderung zum Opfer.
Gott lehrte durch den Mund seines Sohnes Jesus, dass man dessen Jünger an der gelebten Liebe untereinander erkennt.
Warum wohl heissen gemäss Jesus alle Friedfertigen und welche Frieden stiften, Kinder Gottes? Der Vater/Gott der Pharisäer forderte das Téten und tötete selber, ja sogar mit aus ihm ausgehendem Feuer
das gleich zwei Mal. Und das nur, weil 2 falsches Feuer brachten und 250 sich gegen Mose auflehnten.Für Dich ist das okay, weil Du ja glaubst es sei Gott gewesen der dies tat.
Wenn fundamentalistische Islamisten vom Heiligen Krieg reden, sagt du wohl auch, das gibt es nicht. Aber wenn in der Bibel die Israeliten zu Kriegsgemetzel aufgefordert werden, dann schriebst Du doch tatsächlich das sei so quasi richtig in Ordnung und nicht dasselbe, wie wenn Menschen von sich aus so handeln würden.
Ich erinnere mich an einen Fall, wobei ein tiefgläubiger Christ seinen Sohn tötete, weil er ihm ungehorsam, womöglich in der Pubertät war. Reue kannte der Mörder seines Sohnes nicht im Gegenteil. Er brachte doch glatt als Verteidigung hervor, es sei Gottes Wille gewesen. stünde in der Bibel, und es sei somit richtig gewesen den unfolgsamen Sohn zu töten. 5 Mose 21.21.
Du weisst, ja, dass alle Lehren Jesus nicht nur von ihm persönlich sind, sondern von dem der ihn gesandt hat dies zu lehren und die Menschen aufforderte, auf Jesus zu hören.
Ich bin zeitlebens der Ansicht, dass wer wissen will was Gott von den Menschen will, man sich an Jesus Christus Vorgaben hierfür hält. Der Bote lehrte NUR was der Sender ihm auftrug zu lehren.
Und da Jesus ausdrücklich Verzicht bezüglich Vergelten von Bösem mit Bösem lehrte und Mose aber von seinem HERRN weitergabm man solle jemanden so verletzen wie dieser verletzte also Augo um Auge. dann kann ja unmöglich der Gesetzgeber von Aug eum Auge der Sender von Jesus sein.
Welche Version zählt denn bei Dir? AT-Gesetzlichkeiten die zu Lieblosigkeiten auforderten waren und sind für Jesus Nachfolger vollkommen ungültig. Die Gebote zählen natürlich, daran hielt sich Jesus ja auch im Gegensatz zu.....jemandem der sie wohl zitierte aber selber nicht daran hielt.
Es waren nicht nur die Gnostiker die Gegensätzlichkeiten bezüglich Gottverständnissen bei Mose und durch Jesus vermittelt feststellten. Für ALLE Christen sollte doch Jesus als alleingültiger Masstab für wahre Göttlichkeit im AT und NT gelten.
Wie man die Gesetze und Propheten des Senders von Jesus, also dem allein wahren Gott, den er mit Vater im Himmel ansprach und nicht mit Jahwe erfüllt weisst Du ja schon nehme ich an. Man soll seine Mitmenschen so behandeln wie man es sich von ihnen wünscht.
Und dass die Liebe zu Gott also dem wahrhaftigen den sie gemäss Johannes erst wirklich durch Jesus kennenlernten 1. Johannes 5,20 und zum Nächsten das 1. und 2. Hauptgebot ist und die Gülitigkeit der bisher verkündeten Gesetze und die Propheten von diesen abhängig ist, wirst Du als Bibledictionary wohl auch schon gelesen haben. Gelesen ja, aber ob verstanden?
Du vertrittst hier jedenfalls NICHT das durch Jesus Christus offenbarte Gottverständnis wenn Du es richtig findest, für dies und das Menschen selber zu töten und Tötungen zu fordern.
Du schriebst, wenn jener "Gott" sowas anordne oder tue dann sei dies in Ordnung. Warum hat denn Jesus jemand statt zu töten, auferweckt? Warum hat denn Jesus statt Behinderte zu diskriminieren sie geheilt, sogar am Sabbat? Warum hat Jesus denn Wasser in Wein verwandelt und nicht in stinikes Blut in dem Fische en gros starben?
Die Frage von Jonas finde ich mehr als berechtigt. Ich nehme an, dass es für ihn auch keinen andern Gottesglauben gibt, als den durch Jesus Christus vermittelten. Für Dich offenbar leider Gottes nicht. Kann sich ja noch ändern, Gott ist barmherzig, also bezogen auf den Vater im Himmel.
Gruss JeanS
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?
von Burgen am 08.11.2020 00:39
Es ist schade, dass du, liebe Dörte, dich abgemeldet hast. Du hast so viel Frogemut und Frische hier hineingebracht.
Vielleicht meldest du dich ja nach einer Pause irgendwann wieder.
Zum Thema fand ich gerade in Lukas "Lehren über Vergebung und Glauben" als Überschrift einen Absatz:
Lukas 17,1-4 Neues Leben Bibel
1 Eines Tages sagte Jesus zu seinen Jüngern: " Es wird immer Versuchungen geben, diezum Bösen verführen, doch schlimm wird es erst dem Menschen ergehen, der andere zur Sünde verleitet.
2 Es wäre besser, mit einem großen Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden, als die Strafe dafürerleiden zu müssen, dass man einem dieser Kleinen Schaden zugefügt hat.
3 Ich warne euch ! wenn dein Bruder sündigt, dann ermahne ihn, und wenn er Reue zeigt und von seinem Weg umkehrt, vergib ihm.
4 Undwenn er dir sieben Mal am Tag unrecht tut und jedes Mal umkehrt und um Vergebung bittet, vergib ihm."
Interessant finde ich, in welchem Zusammenhang diese Worte Jesu gesagt werden.
Zuvor lesen wir in der Schrift dies Geschehendes armen Lazarusauf Abrahams Schoß und dem reichen Mann im Totenreich.
Ein recht interessantes Gespräch, wie ich finde.
Und im Anschluss auf die obigen Worte Jesus über Vergebung, dass die Jünger Jesus um mehr Glauben bitten.
Das zeigt uns auch einerseits, wie die Menschen in Jesus Umfeld ein Empfinden darüber haben, dass sie eben nicht so reinen Herzens sind, wie sie vielleicht dachten. Sie merken, dass ihnen der Glaube fehlt. Und andererseits, dass es darauf ankommt, den rechten Glauben auch anzuwenden.
Das rechte Tun im Vertrauen darauf, dass Jesus die Kraft dafür schenkt.
Dies richtige Tun bedeutet jedoch nicht, eine gute Leistung zu vollbringen, die dann von Abba, Vater belohnt wird, so als ob jemand Punkte sammeln würde.
Andererseits stärkt sich unser Glaube, indem wir eben tun, was zählt, nämlich Liebe üben, auch oder sogar, wenn der andere dies scheinbar nicht "verdient oder wert ist".
Das ist nämlich gar nicht so einfach, denn es geht keinesfalls darum, sich alles gefallen zu lassen. Vielmehr ist es so, wenn ich, als der Vergeben wollende, im Reinen bin, kommt sicherlich der Zeitpunkt, den anderen mit seinem verletzenden Fehlverhalten in Liebe zu konfrontieren.
Das ist vielleicht einfacher, wenn die betroffenen Menschen eine gute Bindung zueinander haben. Es geht ja nicht darum Recht haben zu wollen. Ist eine Beziehung jedoch eben nur eine Beziehung, ohne eine verbindliche Bindung voll Vertrauen in Gegenseitigkeit, mag eine Konfrontation nur noch mehr verletzen.
Das jedoch dürfte keine spontane Sache sein, sondern im Einklang mit Jesus Führung.
Re: Gottes neue Welt
von Merciful am 07.11.2020 22:57Ein Reich hat ja immer einen König bzw. Herrscher.
Wenn ich das für mich bete, denke ich eher so, dass Gott in meinem Herzen Seine Herrschaft aufrichtet.
Ferner herrscht Gott in einer besonderen Weise im Leben derer, die an Jesus Christus glauben.
Klingt doch ganz ähnlich.
Merciful
Re: Gottes neue Welt
von pray am 07.11.2020 21:10Hallo zusammen,
kann man es vielleicht auch so sehen?:
Ein Reich hat ja immer einen König bzw. Herrscher. Wenn ich das für mich bete, denke ich eher so, dass Gott in meinem Herzen Seine Herrschaft aufrichtet. Aber natürlich auch auf der Erde und im Himmel Sein Wille geschieht. Ich habe da noch nicht so das Friedensreich oder die Ewigkeit im Sinn.
Jesus sagte, dass das Reich Gottes nahe herbeigekommen ist und mitten unter euch ist. Andere übersetzen "inwändig in euch" (Lukas17,21) .
Lt Römer 14,17 ist das Reich Gottes Friede und Freude im Heiigen Geist, ja, so ist das, wenn Jesus durch seinen Geist in unsern Herzen wohnt.
Lieber Steffen, schön, dass du dich hier angemeldet hast und herzlich willkommen,
du fragst, wie du dich verhalten musst. Dazu könnte man nun gaaaaanz weit ausholen, daher würde ich dich gern fragen, was Jesus für dich bedeutet.
Re: Gottes neue Welt
von Merciful am 07.11.2020 17:53Sternenreit...
Gelöschter Benutzer
Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?
von Sternenreiterin am 07.11.2020 15:17....
Sternenreit...
Gelöschter Benutzer
Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?
von Sternenreiterin am 07.11.2020 15:13danke an Jonas für seine ausführlichen Erläuterungen!
Daher möchte ich nur ergänzen, was mir ebenfalls wichtig wurde bei dem "Völkermord":
Es wurden Menschen gerichtet, die dem Moloch dienten - Brandopfer von Kindern und Babys waren an der Tagesordnung.
Massenhaft Kinder und Babys dem Vok Israel zuordnen, die selber Kinder und Kindeskinder hatten?
Grausamer, sie mit dem Schwert schnell zu töten als sie dem Opferkult auszusetzen, bei dem sie elendig schreiend in furchtbaren Todesqualen
getötet wurden? Oder miterleben "durften" und mussten, also aushalten mussten, wie es an ihren Geschwistern geschah?
Mir gruselt es bei dem Gedanken, was dieses Volk getan hat ehe Gott "die Nase voll hatte" und es beendet hat - das grausame Tun.
Ein Volk hat die Israeliten reingelegt und ist deshalb verschont worden, und was war das Ergebnis?
Sie haben die Israelis Gott abtrünnig gemacht, ihren Heiden - und Götzenkult eingeführt, usw. .....
Mit diesen Menschen wird immer wieder Mitleid gezeigt ob des kompletten Völkermordes an ihnen aufgrund ihrer grausamen Sünden ohne Umkehr (siehe oben) und gesagt, das kann Gott nicht gewollt haben.
Ja meinen denn diese Menschen, dass er den grausamen Brandopferkult an kleinen Kindern und Babys gewollt hat oder noch länger hätte erdulden sollen?
Rhetorische Frage, denn ich kann mir nicht vorstellen dass jemand sie mit "ja" beantworten würde .....
Dass nun Gnadenzeit herrscht und die "Weizenhalme" und die "Spreu" zusammen aufwachsen bis zum Gericht, das ist ja auch wiederum vielen nicht Recht die über die menschengemachte Ungerechtigkeit in der Welt klagen die Gott zulässt .....
Liebe Grüße
Sternenreiterin
Re: Gottes neue Welt
von BibleDictionary am 07.11.2020 14:27Hallo, Steffen!
Tja, wann richtet Gott seine Herrschaft auf?
Die Frage lässt sich nicht so leicht beantworten, weil zunächst erst einmal geklärt werden muss, um welche Herrschaft es konkret geht – denn Gott herrscht in verschiedener Hinsicht.
Zum einen ist Gott der Schöpfer und Erhalter der Welt, die er erschaffen hat, und herrscht über die Schöpfung: Sie folgt beständig den Gesetzmäßigkeiten, die er ihr auferlegt hat.
Gott herrscht sogar über das Böse – in dem Sinne, dass sich jeder Widerstand gegen Gott nur innerhalb der von Gott gewährten Grenzen abspielen kann. Niemals hat das Böse einen Wirkungsraum, der so weitreichend wäre, dass Gottes Beschlüsse durchkreuzt werden könnten. Martin Luther hat den Satan zu Recht als Gottes »Kettenhund« bezeichnet: Ja, der Hund kann beißen, aber er ist an einer starken Kette, die nur so weit reicht, wie der Herr des Hauses es zulässt.
Ferner herrscht Gott in einer besonderen Weise im Leben derer, die an Jesus Christus glauben: Alle, die an ihn glauben, sind »Gottes Kinder« (Joh 1,12), was nichts anderes bedeutet als dass in ihnen der Heilige Geist lebt (Röm 8,14.16-17). Sie sind »von neuem geboren« (Joh 3,3.7) oder »wiedergeboren« (1Petr 1,3.23). Sie sind nicht mehr geistlich tot und in Feindschaft gegen Gott, sondern Gott hat sie mit sich durch das Opfer seines Sohnes am Kreuz auf Golgatha versöhnt (Eph 2,1.4-6). Darum können sie nun »Abba, lieber Vater«, zu Gott sagen (Röm 8,15; Gal 4,6) und werden bei der Wiederkunft Jesu, da sie ja im Geist bereits lebendig gemacht sind, auch leiblich auferstehen bzw. verwandelt werden, um auch leiblich ins ewige Leben einzugehen (Röm 8,11; 1. Kor 15,51-52; 1. Thess 4,15-17).
Dann ist von einer tausendjährigen Herrschaft Jesu Christi mit seinen Heiligen die Rede (Offb 20,1-6). Dieses Millennium platziert die Offenbarung (insofern man sie chronologisch versteht) zwischen die Wiederkunft Jesu Christi (19,11-21) und das Endgericht (20,7-15).
Dem schließt sich die ewige Herrschaft Gottes, der neue Himmel und die neue Erde, an (Jes 65,17.21-23.25; Offb 21,1-7).
Unsere Bitte: »Dein Reich komme!« (Mt 6,10), betrifft in letzter Konsequenz die ewige Herrschaft Gottes, welche die Welt erneuern und für immer verwandeln wird. Wichtig ist, zu verstehen, dass diese Herrschaft Gottes bereits begonnen hat, und zwar mit der Auferstehung und Erhöhung Jesu Christi, was auch zum Hinauswurf des Satans aus der Himmelswelt geführt hat (Joh 12,31; Offb 12,5.7-11). Dieses Reich ist noch nicht vollendet, aber die Herrschaft Jesu Christi ist bereits angebrochen.
Liebe Grüße
Christian 


Antworten


