Leben nach dem Tod
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Re: Leben nach dem Tod
von Burgen am 17.02.2026 23:29
Unsere Natur hat den Stempel ' Sünde '.
Ziemlich egal, was der Mensch meint, in seinem Leben erreichen zu wollen.
Er wird keine reine Weste haben. Unabhängig davon wie er bemüht ist,
sich auf sein gutes Gewissen zu stützen.
Vor Gottes Augen sind alle Menschen / Personen gleich.
Sogar auch dann, wenn er ein 'guter' Mensch ist.
Die Änderung tritt ein, wenn er sein Herz mit Haut und Haar in die Hände Jesu legt.
Dazu braucht er den Glauben - die Entscheidung.
Danach erst ist er ein guter Mensch, und Gott Jesus wird seine Seele heilen, ihn immer
weiter seine ureigene Gnade erfahren lassen.
Manch ein Bibelwort wird ihm im Herzen aufleuchten, seine Freude über Vergebung
wird ihn verändern.
Ihm Vertrauen in ihm vertiefen. Kommen alte bedenkliche Emotionen hoch, können
diese sogleich oder später verarbeitet werden - unter Gottes Jesus Hilfe.
Und ja, da der Mensch ständig in seinem Gehirn am Denken samt Bilder hat,
steht er auch da vor dem Angesicht Gottes und wird um Hilfe sowie Vergebung bitten.
Oft kommt sofort der Friede Gottes ins Herz.
Das ist ja gerade das Wunder. Übergabe des eigenen Lebens schenkt ,
dass Jesus Hilfe nur einen Wimpernschlag entfernt ist.
Manche haben eben das Gewissen mehr oder weniger häufig als Leitplanke.
Andere wissen sich im Frieden Jesu und werden im Vertrauen wachsen.
Wachsen in Tiefe, Höhe und Breite unabhängig vom Gewissen, allein im Vertrauen.
Jesus, das Wort verspricht, dass er uns nicht verlassen wird.
Nur manchmal oder öfter entfernen wir uns immer mal aus seinem inneren Gesichtsfeld,
dann , wenn uns anderes wichtiger wird. WIe zB das Abrutschen in Süchte, oder oder oder.
Der Möglichkeiten heutzutage gibt es viele. Nicht immer, rein menschlich gesehen,
böse oder schlimme Sachen.
Das Wissen um die Liebe und Gnade Gottes ist selbst auf einer Insel eine große Kraft.
Und selbst dann ist Glaube und Vergebung nur einen Wimpernschlag entfernt.
Nachtrag:
Jesus nimmt den Sünder an. Sobald der Mensch IHM glaubt.
Jedoch kommt in den Himmel - nachdem er gestorben ist - ohne Sünde in den Himmel.
Jesus sagt von sich:
Ich bin der Weg - Ich bin die Wahrheit - Ich bin das Leben
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Leben nach dem Tod
von Cleopatra am 18.02.2026 07:38Lieber Argo,
so, wie du es beschreibst, findet es sich aber nicht in der Bibel.
Jetzt leben wir aber nicht allein und deswegen unsere Natur verändert sich und weil die Menschen unterschiedlich sind und nicht vorprogrammierbar sind, entstehen die verschiedenen Sünden
Dein Lieblingsthema scheint ja das Gewissen zu sein.
Aber nein- der Mensch wird in der Sünde geboren. Das kannst du schon bei Kleinkindern sehen, sie entscheiden sich irgendwann, zu sündigen. Ganz von sich aus, ohne dass ihnen das jemand mal gesagt oder gezeigt hat.
Römer 3,10: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer."
1. Johannes 1,8: „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns."
Römer 3,22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:
23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen,
24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.
Römer 5,12 Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben
13 – denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist.
14 Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist.
usw.
Argo ich empfehle die grundsätzich, dich nochmal mit dem Römerbrief auseinanderzusetzen. Lies den nochmal, denn ich merle an mehreren Stellen, dass das, was du schreibst, im Römerbrief wunderbar erklärt ist.
Du verwechselst das Thema "Saat und Ernte" mit dem Thema Sünde.
Nein- Sünde kannst du nicht einfach von Anfang an beherrschen durch ein Gewissen.
Das Gewissen wurde uns gegeben, um weniger zu sündigen, das ist so. Aber der Umkehrschluss ist falsch.
Du siehst das Leben als Europäer in deiner kleinen Welt- nicht böse gemeint.
Aber gerade zum Thema Gewissen habe ich dir ja schon ganz oft versucht, zu erklären, wo der Harken ist: ZB als Extrembeispiel nehmen wir mal an, jemand wird im IS groß.
Das Baby kann ja nichts für, dass es komplet andere Moral-und Ethikvorstellungen beigebracht bekommt als wir weichen, braven, ruhigen Europäer.
Oder machen wir es weniger drastisch: Wenn ich mir so Videoclips anschaue von Amerikanern, wie die miteinander kommunizieren, dann wird mir richtig schwindelig. Die Kraftausdrücke, die wilde Gestik, die lauten Worte.... Hier im braven, ruhigen Europa würde ich nicht so mit mir reden lassen, ich würde auf einen respektvollen Umgang pochen.
Aber dort ist es normal, es wird anders empfunden.
Wieso? Weil Kultur und Umfeld anders sind.
Und wir Europäer wollen von hier aus bestimmen, was nun richtig und was falsch ist...?
Noch etwas fällt mir auf in deinen Worten:
Hier machst du auch einen Fehler, denn du verwechselst deine Sicht mit Gottes Sicht:
Wir machen einen Unterschied, wie groß eine Sünde ist, wie schwer sie wiegt.
Aber da Gott heilig ist, kann keine einzige Sünde bestehen, und sei sie auch so klein.
Der Mörder "sitzt quasi neben dem, der einmal schlecht über jemanden gedacht hat".
Ja- wir können es uns kaum vorstellen. Aber das ist es ja eben.
Deshalb hat jeder nötig, die Sünde, die auf uns lastet vergeben zu bekommen.
Vor Gott können wir nur heilig und ohne Sünde stehen.
Und deshalb ist ein prima Leben absolut wertlos, wenn du noch die alte Sünde (und sei sie noch soooo klein) an dir haften hast.
Und du wirst diese Sünde nicht mit guten Taten los.
Du wirst sie nur los durch die Sündenvergebung.
Deshalb pochen wir auch immer auf die Notwendigkeit der Sündenvergebung.
Lies nochmal den Römerbrief durch, da ist alles wunderbar beschrieben, auch wie Burgen erwähnt hat die Sache mit dem Hohepriester.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder


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