Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt
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Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt
von Katechon am 26.08.2026 18:09- gelöscht -
»Wandere ich auch im finstern Tal, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich..« -- Psalm 23:4 [Zürcher]
Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.
von Cleopatra am 27.08.2026 07:36Guten Morgen,
erstmal das Formelle: Pausenclown hat Recht, in den AGBs wird klar (sogar mehrmals) geschrieben, dass wir hier über Themen, nicht über Personen diskutieren.
Diese Tatsache ist nicht Diskussionspunkt, das muss ich so ganz klar schreiben, wir haben da ganz ganz doofe Erfahrungen mit gemacht und wenn User, die schon lange da sind und diese Regeln kennen, dies ansprechen, ist es nichts Negatives, ich finde das sogar angenehmer für alle, als wenn jemand aus der Forenleitung dann damit ankommt, das ist doch viel mehr auf Augenhöhe.
Lasst uns also weiter ganz entspannt über Themen sprechen, dieses Thema hier an sich ist ja ein ganz interessantes Thema.
Ich gebe auch mal meinen Senf dazu:
Katechon, deine Meinung ist mir persönlich neu, ich muss deine Argumentation mal noch etwas sacken lassen und etwas darüber nachdenken.
Insgesamt kenne ich als Fernsehevangelisation BibelTV als Sender und ich habe mal gesehen, dass sonntags auf einigen "weltlichen" Sendern auch Predigten oder Gottesdienste ausgestrahlt werden.
Und das finde ich soooo gut!
Denn die Welt und die Zeit verändert sich, meiner Meinung nach zum Schlechten. Jeder Lichtblick, jede Sendung oder jede halbe Stunde, in der mal in den Medien auf Jesus hingewiesen wird ist für mich viel besser als das Geschreie, Gestreite, agressive oder traurigmachende, was man sonst so sehen kann.
Ich erlebe die sozialen Medien allgemein auch als enorme Gefühlsmanipulation, meistens in Richtung Wut und Hass auf Andere, da erscheint mir dieses hier doch als so viel angenehmer und erbaulicher.
Zum Thema Spendenaufruf: Wir haben immer wieder mal externe Prediger bei uns in der Gemeinde. Mal sonntags, mal sogar an mehreren Abenden.
Wir überweisen als Gemeinde dieser Person auch Geld, denn diese Person hat oft einen weiten Weg auf sich genommen, der Sprit ist sehr teuer geworden.
Diese Person nächtigt meistens bei einem Ehepaar aus der Gemeinde und wird dort verwöhnt, aber wir sehen es keinenfalls als negativ, dieser Person dann Geld zu geben. Das war oft, wenn wir ganze Themenabende hatten, zu denen außerdem offiziell und algemein eingeladen wurde (auch als Evangelisation, oder andere Gemeinden-AUstausch, Gemeinschaft).
Die Technik und Co kostet ja auch enorm, deshalb finde ich es erstmal grundsätzlich nicht falsch, wenn um Spenden gebeten wird, denn das ist ja auch freiwillig.
Die genauen Inhalte der Predigten muss man natürlich wie in jeder Predigt anhand der Bibel prüfen, aber allgemein sehe ich das Thema nicht als negativ.
Wir müssen eben auch sehen, dass wir im 2026 leben. Und alles, was erstmal neu erscheint, ist nicht zwingend schlecht, sondern muss neu betrachtet werden- das meine ich jetzt allgemein.
Das sind meine 2-3 Strophen zu diesem Thema 
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.
von nusskeks am 27.08.2026 08:07Weshalb auch nicht? Wenn euer Verhältnis zu dem Prediger in Ordnung ist, kann er auch Geld von euch annehmen. Muss ja nicht bei jeder Gemeinde so sein, wie bei Paulus und Korinth. Von den Korinthern wollte Paulus nichts annehmen, weil einige Gemeindemitglieder sich bereits von irgendwelchen "Super-Aposteln" hatten auf eine falsche Vorstellung bringen lassen. 1Korinther 9 berichtet da ausführlich drüber.
Es gibt zwar die Ansicht, für das Evangelium dürfe mein kein Geld verlangen, dabei wirft man jedoch oft verschiedene Dinge zusammen. Denn natürlich ist die Botschaft selbst nicht durch eine Art von "Bezahlschranke" zu blockieren. Der Bruder, dessen Berufung die Verkündigung ist, muss jedoch trotzdem von irgendwas Essen und Kleidung kaufen können.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.
von Burgen am 27.08.2026 09:36
In Minden oder Münster gibt es ebenfalls einen Evangelisten, der in Afrika aktiv ist.
Auch während er dort Predigt hält ist er von Tausenden Menschen umringt. Wie damals Bonke.
Selbst die kath Kirche ist in Afrika vielfältig aktiv.
Und wenn man den Nachrichten darüber vertrauen kann, werden gerade diese Menschen der westlichen Kirchen in gewisser Weise vielleicht neidisch als Vergleich gegenüber gestellt.
Vermutlich ist es so, dass auch hier das Alter der Teilnehmer eine Rolle in den jeweiligen Versammlungen eine Rolle spielt - aber nicht dies allein ist ein Merkmal.
Denn Asien, Afrika usw. sind nunmal mit unglaublich vielen jungen Menschen gesegnet. U. a. Müssen sie sich täglich darum bemühen genug Kleingeld verdienen, um ihre Familien durchbringen zu können. Und soviel ich weiß, verlassen viele Männer ihre Frauen auf dem Lande, suchen sich eine andere Frau, oder verlieren sich in den anonymen Städten.
Während im gleichen Zeitraum im Westen die Bürokratie, samt Arbeitslosigkeit zunehmen und seit einigen Jahren ein bevorstehender Krieg vor Augen gemalt wird, sodann die Menschen immer Älter sind, länger arbeiten sollen und zugezogene gut versorgt werden, die einheimischen kaum noch genügend Kaufkraft haben. Dennoch groß verkündet wird, unser Land sei ein reiches Land. Dabei gehen die Gelder in fremde Länder, die Politiker, jung an Jahren, ohne Erfahrung eines langen Erwerbsarbeitsleben, in warmen politischen Räumen sitzen und über die Maßen viel Geld in den Taschen haben.
Ich meine, dieses alles genau so in der Bibel nachzulesen ist, durchzogen von dem Ruf Gottes - Jesus umzukehren, denn die Kirchen sind beinahe tot und der Ruf wird kaum noch gehört. DIe Gebäude werden geschlossen oder umfunktioniert.
Aber in der Bibel lesen wir auch, es sind meist einzelne Menschen, die sich vom Heiligen Geist Gottes "umkrempeln" lassen , heilen und wiederherstellen lassen. SO dass der Ruf wieder neu erklingt: Siehe, ich mache alles neu !!!
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.
von Cleopatra am 27.08.2026 11:13Hallo nochmal,
Ja, genauso sehe ich das auch.
Aber ich schrieb von diesen Sendern und Gottesdiensten, dies war mein bescheidener Beitrag zum allgemeinen Thema
.Die amerkianischen kenne ich nicht.
Huch? Du gehst doch wohl hoffentlich nicht von Absicht aus...?
Das ist ja krass.
Soweit ich es mitbekommen habe, leben die mir bekannten Prediger in Familien und üben einen Beruf aus, einige sind Pensionäre oder Rentner. Hundertprozentig kann ich es natürlich nicht schreiben, aber ich meine mich daran zu erinnern, als die Personen jeweils kurz vorgestellt wurden.
Sind die oben zitierten Angaben denn objektiv so, oder mehr deine persönliche Wahrnehmung?
Die allgemeinen Gedanken zum Thema Geld bezogen sich allerdings bei mir nicht auf Villen und Co, sondern auf diesen Teil deines Beitrages:
Das sehe ich auch so.
Ich finde es immer sehr spannend und interessant, andere, neue Sichtweisen kennenzulernen, es erweitert den eigenen Horizont und lässt Menschen besser verstehen und kennen lernen.
Solange alles auf Augenhöhe ist, ohne Spitzen, Gepiexe oder "ich habe alleine Recht- Prinzip", wenn es zu sowas kommt, finde ich es schnell zu anstrengend und müßig und "Perlen vor die Hunde geschmissen", denn sowas funktioniert nur, solange alle Gesprächspartner diese Einstellung haben.
Und ganz wichtig- solange die Bibel der Maßstab ist und bleibt.
Eine andere Meinung ist auch nicht zwangsweise böse, nur eben anders. Dieses Prinzip lebe ich schon länger und vermisse es in der heutigen Zeit, meiner Beobachtung nach geht sowas nämlich auch immer mehr verloren- auf alle möglichen Themen hin bezogen.
Nun bleibt mir aber noch etwas offen: Katechon, wolltest du in diesem Thread ausschließlich über dien amerikanischen Fernsehevangelikalismus schreiben, oder ist es auch ok für dich, wenn sich eben im Laufe des Gespräches das Thema erweitert, bzw eben auch Beiträge zum allgemeinen Thema kommen, angelehnt eben an dem Threadtitel?
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.
von Cleopatra am 27.08.2026 11:34Zu diesem Thema wurde Markus 11 zitiert, ich zitiere mal den ganzen Kontext:
15: Und sie kamen nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und fing an, hinauszutreiben die Verkäufer und Käufer im Tempel; und die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler stieß er um
16 und ließ nicht zu, dass jemand etwas durch den Tempel trüge.
17 Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: »Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.
Nun ist die Frage: Was hatte Jesus damit gemeint?
Allgemein alles, was Geld kostet im Zusammenhang mit dem Tempel?
Vielleicht hast du Pausenclown dazu ja Hintergrundwissen?
Ich verstehe es grundsätzlich so:
Die Tauben und Co waren ja übliche Opfertiere. Wenn also jemand Opfer zum Priester bringen wollte und selbst zB keine Tauben hatte, konnte er diese hier kaufen. Es waren also Verkäufe gezielt für die Opfer im Tempel.
Natürlich kann ich jetzt nicht herauslesen, ob besonders viel Gewinn dabei gemacht wurde und so, ich denke, wenn das wichtig wäre, dann würde es dort stehen.
Welche Aufgabe hatte hier der Geldwäscher?
Tatsache ist, dass Jesus das ganz schlimm fand.
Verkauf am Tempel.
Zweiter Gedanke zum Thema: Wer predigte denn damals im Tempel? Mir bekannt sind die Schriftgelehrten, Priester, Leviten. Mir bekannt ist aber auch Jesus. Bekam dieser Prediger im Tempel damals etwas von dem Geld, welches im Tempel erwirtschaftet wurde?
Ich frage mich gerade diese Dinge, weil ja diese Bibelstelle als Argumentation genannt wurde.
Inwiefern also ist diese Bibelstelle eine Argumentation?
Katechon, kannst du das noch mehr ausführen und erklären?
Dieser Vers ist ja in einem Gespräch unter Geschwistern mehr als daneben, ich hoffe gerade, dass ich das falsch verstehe, denn Feinde kann ich gerade nirgends sehen und wenn Geschwister einander als Feinde betiteln oder mit Gottes Wort "schlagen" freut sich nur einer: Der Teufel.
Jetzt sehe ich gerade, du hast einiges gelöscht.
Woher kommt denn jetzt plötzlich diese Wandlung?
Ein entspanntes Gespräch zum Thema ist doch gut.
Vielleicht wäre etwas Sachlichkeit dabei auch ganz hilfreich.
Liebe Grüße, Cleo
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