Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

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Argo

85, Männlich

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Beiträge: 268

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Argo am 23.03.2026 14:10

Guten Tag.

   Der Begriff Allversöhnung ist theologisch (nicht christlich) stark umstritten und wird oft missverstanden. Nimmt man das griechische als Original in Betracht bedeutet die Wiederherstellung vom Ganzen. Lebewesen, Natur, Sterne. 

   In der christlichen Theologie beschreibt die Allversöhnung (griechisch: Apokatastasis panton) die Hoffnung oder Überzeugung, dass am Ende der Zeiten Gott alle Menschen und die gesamte Schöpfung mit sich versöhnen wird. Bis dorthin bleibt Jesus im Himmel. Dieses steht in Apostelgeschichte 3, 21: Ihn muss der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten, in denen alles wiederhergestellt wird, wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn.

   Im Joh. 12,32 geht es um ganz was anderes, dort steht: und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.

   Das bedeutet, dass Jesus Christus durch seine Kreuzigung zum zentralen Bezugspunkt wird, der die gesamte Menschheit zur Erlösung führen und so die Macht Satans besiegen wird.

   Es bezieht sich auf die Kreuzigung, die von Johannes nicht als Niederlage, sondern als die Art und Weise gesehen wird, wie Jesus  erhöht und verherrlicht wird und damit Gottes Plan erfüllt.

   Christus starb nicht nur für ein Volk, sondern um allen Menschen das Heil zu schenken. Das Wort ziehen (anziehen) verweist auf die göttliche Liebe und Gnade, die Herzen anzieht, ohne den freien Willen aufzuheben.

   Der Vers verkündet, dass das Kreuz zur Kraft wird, die die ganze Welt vereint und erlöst und die Menschen Gott näherbringt.

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Geist-Licht

77, Männlich

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Beiträge: 62

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Geist-Licht am 23.03.2026 20:41

Grüß Gott
 
Cleopatra
 
Geist: Hält man sich ständig an das geschriebene, starre Wort, so wird man starr wie das geschriebene Wort.
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Diese Aussage finde ich gefährlich:

 
Die Bibel ist das Wort Gotts, Mose spricht: Der Götter gibt es viele.
Der Name fehlt.
 
So suche ich nach der Harmonie der Lebendigkeit eines lebendigen Gottes, das ist unser Himmlischer Vater.
Diese Harmonie finde ich, lese ich mit dem Geist, jenem den uns Jesus Christus sendet; damit erzähle ich die Wahrheit, mit meiner Erkenntnis. 
 
Für wen oder was ist die Wahrheit, welche mir Jesus Christus auf diesem Wege zukommen läßt, gefährlich?
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Geist: Das ist ein Mosaikteilchen auf dem Pfad: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das lebendige Leben, keiner kommt zum Vater, denn durch mich.

Also für ein Mosaikteilchen hat Jesus sich bestimmt nicht so foltern und quälen lassen.
Wenn Jesus diesen heftigen Weg gegangen ist, viele Märthyrer wegen dieser Erkenntnis ihr Leben ließen, dann wird es sicher nicht 2000 Jahre auch irgendwie anders möglich sein, weil es dem einen oder anderen nicht so lieb ist und es dem einen oder anderen vielleicht zu drastisch oder "eng" erscheint.   
 
Es ist geschrieben:
Jetzt erkennen wir Stückweise, doch wenn wir angekommen sind, werden wir alles erkennen.
 
Wo werden wir alles erkennen, wenn wir angekommen sind?
In den Welten (Himmeln) unseres Himmlischen Vaters.
 
Jedes Teilchen dieses Weges zu Gott aufzuzählen ist mir unmöglich, doch finden sich viele in den Evangelien.
  
































Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.03.2026 21:21.
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