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Re: "Vater unser" ... Gedanken zum gemeinsamen Gebet..
von Jakobgutbewohner am 21.01.2023 14:04Wobei ich das nicht als "Kopfgeschichte" verstehe wie manche es wohl für sich interpretieren und dann versuchen sich mit ihrem menschlich Eigenen fröhlich zu geben um auf andere so zu wirken (siehe Zitat zur Demut gestern). Die Seele sieht ihren Zustand so oder auch nicht, selbst wenn der Mensch dies vielleicht gerne so sehen möchte, weil er sich gedanklich ein "Christsein" zurechtgelegt hat.
Gut, das wäre wieder eine Haltung? Oder vielmehr ein "Beisammensein" und das vermutlich mit Jesus, denn "Vater" ist, zumindest nach meinem Verständnis, eher etwas, das unser Wesen prägt, weniger ein Gegenüber im Sinne des Bildes, das Gott uns von sich gab.
Das kann ein guter Ansatz sein, würde ich sagen.
Ja, bedeutend das ernstzunehmen. Wobei es vielleicht nicht das ist, was in "ohne Unterlass" gemeint ist. Aber auch das kann uns bei entsprechenden Voraussetzungen im Alltag begleiten.
Wie wäre das zu verstehen? Wie bei der Suche nach dem verlorenen Schaf? Aber läßt es sich finden oder läuft es weiter fort?
Hm.
Nur, was bedeutet das eigentlich?
"so ihr aber durch den Geist die Werke des Fleisches tötet, werdet ihr leben" Röm 8,13
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: "Vater unser" ... Gedanken zum gemeinsamen Gebet..
von Plueschmors am 21.01.2023 11:48Hallo Jakobgutbewohner,
zum Thema "allezeit frohen Mutes" sprach Martin Luther einmal: "Ein Christ muß ein fröhlicher Mensch sein. Wenn er es nicht ist, dann ist er vom Teufel versucht". Dem Stimme ich zu. Schließlich gibt es für Christen sonst überhaupt keinen Grund, traurig und verzweifelt zu sein, denn wir haben jederzeit die allerbesten Aussichten, so daß der "frohe Mut" eine Selbstversändlichkeit sein sollte.
Zum Thema "betet ohne Unterlaß" kann ich herzlich die Schrift "Das innere Gebet" von Jeanne Guyon empfehlen. Ein Klassiker: "Das innere Gebet besteht in der fortwährenden Neigung des Herzens zu Gott und in der Übung der Liebe zu ihm. [...] Wir sprechen hier nicht von dem Gebet des Kopfes, sondern des Herzens. [...] Die Betrachtung der Schrift ist von wesentlicher Bedeutung. [...] Nicht das viele Lesen tut es, sondern nur die Art, wie du liest, bestimmt dir den Segen. Wenn eine Biene nur flüchtig über die Blumen dahin schweben wollte, würde es ihr wenig nützen. Sie muß tief in die Blüten eindringen, um den süßen Honig zu gewinnen. [...] Bewege ein Wort in deinem Herzen. [...] Stille Sammlung, innere Einkehr... [...] Damit Gott mit dir tue, was ihm gefällt. [...] Gott wartet gleichsam darauf, sich der ihn liebenden Seele mitzuteilen. [...] Unsere Aufgabe ist es nur, uns im Glauben mit ihm zu verbinden. [...] Sei nur darauf bedacht, daß deine eigenen Anstrengungen und deine Selbsttätigkeit aufhören" usw.*
Es ist ja der himmlische Vater, der sich für uns entschieden hat. Dann ist es die Dankbarkeit, diesem Vater dienen zu wollen und rein und fromm und gut zu werden nach seinem Willen.
Das ist klar. Mit unserem Fleisch werden wir bis zum Ende zu kämpfen haben. Das Leben bleibt Arbeit und Übung, das Gute zu fördern und das Böse zu lassen. "Mehr und mehr töt´ und zerstör´ in mir des Fleisches Sünde" (A. Gryphius), das ist ein Gebet, das wir täglich zu beten haben.
Man kann ein Pflaster über die Sünde kleben, aber das wird nicht lange halten, sondern die Wunde wird weiter eitern, stinken und schmieren. Sünde greift von innen an. Hier muß darum auch innerlich behandelt werden durch Gott selbst und sein Wort.
Liebe Grüße und Segen
Plueschmors.
*Lose Zitate aus Jeanne Guyon: "Das innere Gebet. Seine Natur, sowie eine kurze Anleitung dazu". VIS Medien, Verlag Ingo Schreurs 2009.
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 21.01.2023 09:2720 Es lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, und als er starb, hinterließ er keine Nachkommen.
Man kann Geschichten erfinden, um sich unnötige Probleme zu machen.
Danke Herr, dass Du uns von unnötigen Sorgen befreien willst.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Tages (18) Gnade sei mit dir, mit euch, und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sün
von Burgen am 21.01.2023 08:21
Samstag = Sabbat
Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen,
nackt werde ich wieder dahinfahren. Hiob 1,21
Zieht an den Herrn Jesus Christus. Römer 13,14
(Parallelstelle: Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Galater 3,27
Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. Galater 3, 26)
Welch ein Geheimnis wird an uns geschehen!
Leid und Geschrei und Schmerz muss dann vergehn,
wenn wir von Angesicht dich werden sehn.
Halleluja!
Aber noch tragen wir der Erde Kleid.
Uns hält gefangen Irrtum, Schuld und Leid;
doch deine Treue hat uns schon befreit.
Halleluja!
(BG: Anna Martina Gottschick)
Ps 23
Der HERR ist mein Hirte / mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Wiese, Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele. / Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, / fürchte ich kein Unglück,
denn du bist bei mir; / dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch / im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl / und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, / und ich werde
bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Psalm 105,1-15 1.Mose 9,18-28
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Wie war das als ihr den Heiligen Geist empfangen habt?- und weitere Fragen
von Jakobgutbewohner am 20.01.2023 16:57Ja, manche sagen "mit ihm gesprochen", wenn sie sprachen und meinen dann heute manchmal scheinklug "Wenn jemand mit Gott spricht und Gott antwortet, dann ist er ein Fall für den Psychiater." Ich würde mich im Fall des Falles eher fragen, warum Gott jemandem laut dessen Erfahren nicht antworten würde. ;)
Re: Rechtfertigungswunsch für Gutes gegenüber anderen Christen
von Jakobgutbewohner am 20.01.2023 16:23Dazu was "Demut" sei, gibt es allerdings wieder sehr verschiedene Auffassungen. Ich zitiere mal eine, die mir soweit sinnvoller vorkommt:
https://katholischglauben.info/die-christliche-tugend-der-demut
Ich denke, es wäre z.B. mitentscheidend, ob uns "Lob anderer Menschen" in unserem Empfinden "Kraft gibt". Das Lob anderer an sich finde ich gar nicht kritisch, die Frage wäre eher, was es in uns macht. Wenn Menschen, quasi deren Bestätigung "Kraft gibt", dann ist das im Grunde das Zeugnis dafür, daß wir Gott selbst eventuell ferner sind als es angemessen wäre. Wenn Menschen aufeinander bauen, dann kommt oft zunehmend Finsteres dabei heraus. Gerade wenn dies so entsteht, weil alle Beteiligten "Kraftmangel" verspüren. Ich meine die einzige gute Anlaufstelle wäre hier Gott selbst.
Re: Rechtfertigungswunsch für Gutes gegenüber anderen Christen
von nusskeks am 20.01.2023 10:50Lob von Gott ist wichtig. Lies man sich Eph. 1 durch, so taucht das Wort dort gleich mehrfach auf. Denn wir Christen sollen Menschen zum Lobe Gottes sein. Gott soll also gelobt werden. Jedoch nicht nur Gott. Wir wissen aus der Schrift, dass auch Gott uns loben will. Sehr gerne sogar.
Ich würde "Lob" gerne mit "Anerkennung" ergänzen. Beide Begriffe kann man verwenden, wenn man einem Mitchristen wohltuende, ermahnende oder aufbauende Worte und entsprechendes Handeln attestieren kann. Ich gehe mit sowas immer sparsam um, weil ich nicht "schleimen" will. Aber vielleicht sollte ich es öfter machen. Denn auch Lob oder Anerkennung sind ja Anzeichen dafür, dass man seinen Nächsten wahrnimmt. Die Jahreslosung 2023 ist dazu sehr passend.
Er ist ein Gott, der uns sieht. Ihm möchte ich nachfolgen. Also setze ich alles daran, auch meinen Mitmenschen jemand zu sein, der sie sieht.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Tages (18) Gnade sei mit dir, mit euch, und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sün
von Burgen am 20.01.2023 10:17
Freitag
Wenn du deinem Nächsten etwas verkaufst oder ihm etwas abkaufst,
soll keiner seinem Bruder übervorteilen. 3.Mose 25,14
Wir sehen darauf, dass es redlich zugehe
nicht allein vor dem Herrn,
sondern auch vor den Menschen. 2.Korinther 8,11
Hilf uns,
ehrlich miteinander umzugehen,
uns in Arbeit und Beruf gegenseitig zu achten und zu fördern.
Sei du selbst Maß und Ziel für all unser Tun.
(Aus einer Liturgie der Brüdergemeine)
Psalm 105,1-15 1.Mose 9,1-17
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Das Buch 1. Samuel
von Merciful am 20.01.2023 10:03Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 20.01.2023 08:5819 Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, aber kein Kind, dann soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.
Gelten alle Gesetze für alle Zeiten?
Danke Herr, dass Du uns unterscheiden lässt, was für uns wirklich nötig ist, auf den Weg zu Dir.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.


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