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Andreas

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Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 18.11.2022 09:09

25 Und wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.

Alle Hindernisse, so zu leben wie Jesus es beschreibt, sollen wir hinter uns lassen.
Wo wir nicht in Frieden mit uns und unseren Mitmenschen leben, können wir nicht wirken.

Danke Herr, für Deine Vergeben und dass auch wir vergeben dürfen.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Andreas

75, Männlich

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Beiträge: 895

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 18.11.2022 09:05

 
Was ich aber in deinen Aussagen nicht fand, Andreas, ist die Gewissheit, das wir das worum wir Gott bitten, dann auch unbedingt empfangen werden - dort wo wir es in seinem Willen erbeten haben.

Hallo Thomas,
ist es Dir noch nie passiert, dass Du um etwas gebeten hast und es scheinbar nicht bekamst?
Dafür gibt es verschiedene Gründe, die auch schon in der Bibel angesprochen sind.
Aber das wäre dann ein eigener Thread: Vertrauen ins Gebet - Werden alle Bitten efüllt? oder so.

Mit einzelnen Gedanken kann man nicht alles abdecken. Das können immer nur kleine Flecken auf einem großen Bild sein, auf dem es noch vieles andere zu entdecken gibt.
lG Andreas

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Cleopatra
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Re: Die Auserwählten und die Auserwählung

von Cleopatra am 18.11.2022 08:27

Guten Morgen, 

vielleicht hilft ein kleines Beispiel aus dem Leben:

Ich fahre heute Mittag in die Suppenküche.
Diese Suppenküche ist dafür gemacht, um Menschen satt zu werden.
Wir wünschen uns so sehr, dass alle Bedürftigen kommen, um zu essen.
Eingeladen sind sie.
Die Suppenküche ist nämlich nur für Bedürftige- die Bedürftigen sind demnach die "Auserwählten".
Aber ob diese der Einladung folgen, ist deren Verantwortung, hängt von ihrem Willen und Hunger ab.

Das ist jetzt natürlich ein sehr grobes Beispiel.

Die Welt ist erschaffen worden, da war alles gut.
Aber da die Sünde nunmal auf diese Erde kam, haben wir den Platz im Himmel leider nicht mehr.
Aber Gott hat sich das so gedacht, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben.
Wir Menschen sind "Auserwählt", nicht das Schaf, nicht der Grashüpfer- nein, der Mensch, um die Gemeinschaft mit Gott zu haben.
Da nun leider diese Möglichkeit nicht mehr bestand, hat Gott den Lösungsweg (die Sündenvergebung durch Jesu Tod am Kreuz) gemacht.

Gottes Liebe ist so groß zu uns, er möchte sehr, dass jeder die Einladung annimmt.
Und ich denke auch, dass Gott jeden individuell zieht und die Möglichkeit gibt, ihn kennenzulernen.

Aber die Verantwortung, was wir mit seiner Einladung machen, die liegt nach wie vor bei uns.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5441

Re: Jahreslosung 2022

von Cleopatra am 18.11.2022 08:14

Hallo Pluschmoers, 

was du da ansprichst, ist auch sehr wichtig. Genau- wir sind ja auch unterschiedlich, wollen sellbst auch so geliebt und akzeptiert werden, wie wir sind. Dieser Gedanke hilft mir oft, wenn ich meine, eine Art von jemanden anstrengend zu finden.
Ich denke auch- die wirkliche Veränderung des Herzens kann nur Gott herbeiführen.
Aber wir müssen unsere Herzen dafür öffnen, bereit sein. Das hat etwas mit einem Willen, einer innerlichen Demut zu tun, auch Nächstenlieber (einer sehe den Anderen höher als sich selbst) und die Liebe zu Gott, weil wir zu ihm hinwachsen wollen.

Es gibt zu diesem Thema ein schönes Lied, da beginnt die erste Strophe mit einem "Jesus, zu dir kann ich so kommen wie ich bin" und eine weitere Strophe beginnt mit "Jesus, bei dir muss ich nicht bleiben wie ich bin".

LG Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Pneuma
Gelöschter Benutzer

Re: Die Auserwählten und die Auserwählung

von Pneuma am 18.11.2022 07:41

Leah:
ich verstehe jetzt die Problematik nicht, denn sie ergibt sich für mich nicht.


Ich auch nicht.
1.Timotheus 2
Lutherbibel 2017Das Gemeindegebet
1 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland,
.
 4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
.
 5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, als Zeugnis zur rechten Zeit. 7 Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel – ich sage die Wahrheit und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.
Lg.Pneuma

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.11.2022 07:42.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Die Auserwählten und die Auserwählung

von Leah am 18.11.2022 06:17

Ihr Lieben,
ich verstehe jetzt die Problematik nicht, denn sie ergibt sich für mich nicht.
Ich lese nirgends, dass sich die Auserwählung auf die Errettung bezieht. Vielmehr lese ich, dass wir in Christus oder nach dem Ratschluss Gottes erwählt sind. Daran sehe ich, dass die Errettung Voraussetzung ist. Es geht also um die Frage, wozu sind die Erretteten erwählt? Wenn dieser Hinweis an einigen Stellen fehlt, dann darf ich die ungenaueren Textstellen durch die genaueren Textstellen interpretieren. Ferner spricht die Schrift von vielen verschiedenen Dingen für die wir in Christus erwählt sind. 
Herrlichkeiten über Herrlichkeiten.
Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.11.2022 06:20.

Thomas0365

60, Männlich

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Beiträge: 77

Re: Die Auserwählten und die Auserwählung

von Thomas0365 am 17.11.2022 22:56

Hallo Pneuma,


zu deinen Ausführungen möchte ich folgendes sagen:

1. wenn es 1. Timotheus 2,4 heißt, das Gott alle Menschen erretten will (ein Vers der oft von den Allversöhnern oder Allaussöhnern missbraucht wird) dann lesen wir hier im griechischen für das Wort "will" einen sehnlichen Willen und nicht - wie an anderer Stelle - Gottes zwingenden Willen. Die griechische Sprache kennt hier zwei Wörter für "Wille". Bzw. differenziert hier noch einmal. Und bei einem sehnlichen Willen bekommt dieser Vers schon eine ganz andere Intention.

2 Du hast 2. Thes 2,13 zitiert .
2.Thessalonicher 2
13Wir aber sollen Gott danken allezeit um euch, von dem HERRN geliebte Brüder, daß euch Gott erwählt hat von Anfang zur Seligkeit, in der Heiligung des Geistes und im Glauben der Wahrheit, 14darein er euch berufen hat durch unser Evangelium zum herrlichen Eigentum unsers HERRN Jesu Christi....

Sprich wir sind als Gläubige dazu erwählt Selig zu werden, durch die Heiligung - was dann wieder ein Prozess ist wozu wir aufgerufen sind, diese dann zu vollziehen. Hier steht aber nichts von einer Erwählung vor Grundlegung der Welt.


3. Müssen Bibelstellen immer im Gesamtzusammenhang der Schrift gesehen werden, sonst pflügst du dir aus einzelnen Stellen dann in einer halbherzigen Deutung deine eigene Theologie zusammen. Am Beispiel von 2. Timotheus 1 lesen wir dann:

8 So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unseres Herrn noch meiner, seines Gefangenen, sondern leide mit für das Evangelium nach der Kraft Gottes!
9 Der hat uns gerettet und berufen mit heiligem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach ⟨seinem⟩ eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben,
10 jetzt aber offenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Retters Christus Jesus, der den Tod zunichtegemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,

Wenn in Vers 9 von einer Gnade gesprochen wird, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben wurde, dann spielt das auf die Person Jesus Christus an, die vor schon vor Grundlegung der Welt als Erlöser dann von Gott geplant war. Gott hat also erst ein vorläufiges endliches  Universum - unser jetziges - erschaffen im Blick auf das dann Kommende ewige Universum im Hinblick auf Jesus Christus der das Ziel aller jetztigen Schöpfung ist. Und der auch im Anfang schon das Ziel von Gott war. 
Gnade - die uns jetzt zuteil wird - und in Jesus schon von Gott vor allen Zeiten geplant war. Ich lese da aber nichts von einer Vorherbestimmung bestimmter Menschen zum Heil....

4.  Römer 8 Vers 29 und 30 muss auch im Lichte des vorangegangenen Verses gelesen und beurteilt werden:

28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach ⟨seinem⟩ Vorsatz berufen sind.
29 Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene ist unter vielen Brüdern.

Es wird hier in der Gegenwartsform gesprochen, von denen, die Gott JETZT lieben. Und diese Menschen, die Gott lieben, die hat er vorher erkannt hat - sprich die  nach ihrer Bekehrung und Wiedergeburt von Gott erkannt worden sind --- Erkennen bedeutet EINS werden...eines Sinnes sein...
die sind dann dazu bestimmt Jesus dann auch gleichförmig zu sein - in Jesu Bild umgestaltet zu werden ... damit Jesus dann der erste von vielen - seinen - Brüdern dann ist.
Hier steht aber nichts von einer Vorherbestimmung vor Erschaffung der Welt.

Zur letzten von dir zitierten Stelle - jetzt mal aus der Hoffnung für alle....
2. Petrus 3
7 Auch der jetzige Himmel und die jetzige Erde werden nur so lange bestehen, bis Gott das entscheidende Wort spricht: Wenn er es anordnet, wird das Feuer sie am Tag des Gerichts vernichten, und er wird sein Urteil über alle Gottlosen sprechen.
8 Doch eins dürft ihr dabei nicht vergessen, liebe Freunde: Was für uns ein Tag ist, das ist für Gott wie tausend Jahre; und was für uns tausend Jahre sind, das ist für ihn wie ein Tag.
9 Wenn manche also meinen, Gott würde die Erfüllung seiner Zusage hinauszögern, dann stimmt das einfach nicht. Gott kann sein Versprechen jederzeit einlösen. Aber er hat Geduld mit euch und will nicht, dass auch nur einer von euch verloren geht. Jeder soll Gelegenheit haben, zu Gott umzukehren.


Vers 9 -- Geduld mit EUCH ... den Gläubigen.... die in ihren Fehltritten und Irrwegen bisweilen dann auch zur Umkehr von Gott geleitet werden mögen... hier die Gelegenheit bekommen sollen... umzukehren...



Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2022 22:56.

Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2471

Re: Projekt Bibel 2022

von Merciful am 17.11.2022 20:06

Wir lesen heute, am 17. November 2022, im Buch Hiob 28,23 - 28,28.
 
Gott hat den Weg zu ihr erschaut, und er kennt ihre Fundstätte;
denn er blickt bis zu den Enden der Erde und sieht,
was unter dem ganzen Himmel ist.
 
Als er dem Winde seine Wucht bestimmte und die Wasser mit dem Maß abwog, als
er dem Regen sein Gesetz vorschrieb und dem Wetterstrahl die Bahn anwies:
da sah er sie und betätigte sie, setzte sie ein und erforschte sie auch.
 
Zu dem Menschen aber sprach er: ›Wisse wohl: die Furcht vor dem Allherrn –
das ist Weisheit, und das Böse meiden – das ist Verstand!‹
 
(Hiob 28,23-28; Menge Bibel 1939)
 
Wir lesen im Brief des Jakobus 03,13 - 03,16.
 
Wer ist weise und einsichtsvoll unter euch?
Der beweise durch seinen guten Wandel seine Werke in sanftmütiger Weisheit!
 
Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Zanksucht in eurem Herzen hegt,
so rühmt euch nicht lügnerisch im Widerspruch mit der Wahrheit.
 
Das ist nicht die Weisheit, die von oben her kommt,
sondern ist eine irdische, sinnliche, teuflische.
 
Denn wo Eifersucht und Zanksucht herrschen, da
gibt's Unfrieden und alle Arten bösen Tuns.
 
(Brief des Jakobus 3,13-16; Menge Bibel 1939)
 
Merciful

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Pneuma
Gelöschter Benutzer

Re: Die Auserwählten und die Auserwählung

von Pneuma am 17.11.2022 18:10

Die Auserwählten und die Auserwählung

 

Die für den Segen auserwählten von Gott sind in Gottes Hand, stellt sich die Frage sind die Andern zur Verdammnis vorbestimmt?

Diese scheinbar logische Schlussfolgerung, die durch keine Bibelstelle untermauert

 werden kann weil Gottes Wort redet ausschließlich von einer Erwählung zur Errettung (2. Thes 2,13)

 und nicht von einer Erwählung zur Verdammnis.

Außerdem steht dieser Gedanke im Widerspruch dazu, dass Gott alle Menschen errettet will (1. Tim 2,4) und nicht will,

 dass irgendwelche verloren gehen (2. Pet 3,9).

Liebe Grüße, Pneuma

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Thomas0365

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  Neuling

Beiträge: 77

Re: Die Auserwählten und die Auserwählung

von Thomas0365 am 17.11.2022 17:53

Hallo Pneuma,

du schreibst:
"Es wird deutlich, dass die Auserwählung nicht auf dem Verhalten des Menschen, sondern auf dem souveränen Willen Gottes beruht."

Nicht von dem "Verhalten" abhängig, aber von der Einwilligung des Menschen .

Ansonsten hätte ich mir von dir noch ein paar Gedanken mehr gewünscht, bezüglich meiner Argumentation.

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