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Re: Tageslosung (19) Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Joh 8,36
von Burgen am 09.03.2023 09:31
Donnerstag
Losung + Lehrtext
Der HERR, dein Gott, ist bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt. 5.Mose 2,7
[Gott lenkt ihre Aufmersamkeit auf die vergangenen 40 Jahre der Wüstenzeitspanne]
[und öffnet ihre Augen, gibt Grund dankbar zurück zu blicken]
Jesus fragt seine Jünger: Luk 22,35
Als ich euch ausgesandt habe
ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe,
habt ihr je Mangel gehabt?
Sie sprachen:
Nein, keinen.
Sören Kierkegaard:
Der Mensch, dessen Herz Gott sucht, erfährt, dass Gott nötig zu haben
nichts ist, dessen er sich schämen müsste.
Es ist kein Mangel, sondern Freude und Vollkommenheit und
befreit von vielen unnötigen Bedürfnissen.
1.Johannes 1,8-2,2
Psalm 25 Römer 8,12-17
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Myriel am 08.03.2023 22:55Was spricht denn dagegen, uns selbst und alles, was uns begegnet, immer wieder möglichst ehrlich und differenziert zu betrachten? Wir sind doch "Geschwister" (auch von Adam und Judas)? Sind wir um so vieles „besser“ als sie?
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Cleopatra am 08.03.2023 18:41Hallo,
jetzt bin ich doch ganz erschrocken und habe mich mal schnell an den Computer gesetzt.
Hoppla- ne, gut, dass du nachfragst, natürlich unterstelle ich dir nicht, dass du wie der Teufel handelst. Uiuiui- daran habe ich nicht gedacht, dass man meine Worte so auffassen würde.
Also, jemanden etwas zu unterstellen finde ich nicht gut, das stimmt.
Mir fällt dazu ein Beispiel ein. Da es vom eigentlichen Thema abkommt, mache ich es nur ganz kurz: Ich hatte früher immer geglaubt, dass es überall üblich und normal sei, jeden Sonntag abendmahl zu finden. Zeitangaben dazu finden sich aber nicht in der Bibel und im Gespräch im Forum mit anderen Christen fand ich dann eben durch gemeinsame Bibelstellen-Vergleiche und Recherche heraus, dass dies in unterschiedlichen Gemeinden unterschiedlich gehandhabt wird- mit ihren unterschiedlichen Begründungen. Alle nachvollziehbar. Aber der Maßstab war bei allen die Bibel.
Um aber auch nochmal auf das Thema zurückzukommen: Ich glaube, das in diesem gemeinsamen Gespräch niemand vom Gegenüber geglaubt hat, er hätte es so als biblisch begründet dargestellt, obwohl es zB von Eltern so beigebracht wurde- ob nun mit oder ohne Gewalt. Ich denke, dass da jeder einfach offen dem Thema gegenüberstand und wir unsere Gedanken und Erfahrungen miteinander ergänzt haben.
Ich wollte mit meiner Argumentation dich nicht in eine Richtung bringen, in der du dich rechtfertigen musst, das tut mir leid, solltest du dich da irgendwie unter Druck geraten gefühlt haben.
Ich verstehe deine Gründe, zB diesen Thread hier zu erstellen, allerdings nach dieser Erklärung besser, kann sie auch besser einordnen.
Nun- jeder macht ja so seine Beobachtungen, jeder ist mit unterschiedlichen Menschen zusammen. Das streitet auch niemand ab

Was Luther angeht, so befasse ich mich nicht groß mit bestimmten Aussagen von ihm, nur, weil sie von ihm sind, verstehst du, was ich meine?
Wenn jemand mir eine Frage stellt, versuche ich, sie zu beantworten. Ob der Verfasser nun "prominent" war oder nicht. Über Personen zu sprechen hat eh zu viele Gefahren, da braucht niemand ihn zu "verteidigen" oder "bloßzustellen" oder irgendwas- und das schreibe ich ganz ohne Unterstellung, dass jemand das gerade tut!!

Ich versuche, meine Kenntnis von der Bibel her zu bekommen. Natürlich hört man sich auch Argumentationen an von Menschen, von denen man meint, ein sehr großes umfangreiches Wissen zu haben. Ich habe ja nicht studiert und es ist mega spannend, solchen erfahrenen, vielwissenen Menschen zuzuhören und von ihnen zu lernen. Wichtig ist dabei, dass natürlich auch bei solchen Vorträgen und Co die Bibel der Maßstab ist und die Dinge biblisch (im richtigen Zusammenhang) dargelegt werden.
So denke ich insgesamt darüber.
Übrigens: Wenn es anderen anders ergeht, wenn anderen sehr wichtig ist, was einzelne Personen auch gesagt haben, weil es ihr Interessensgebiet ist oder so, dann habe ich kein Problem damit, ich habe es nur anders.
Ich hoffe, eventuelle negative Befürchtungen hiermit beendet zu haben?
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Burgen am 08.03.2023 16:49
Von dem ehemaligen Mönch Luther ist mir zB bekannt, dass er gegenüber der Kirche gegen den Ablasshandel aufstand und mit Müh und Not von einer Verbrennung davon kam. Er wurde mit dem Kirchenbann belegt.
Sein "Aufkommen" fiel in die Zeit, als die Buchpresse erfunden wurde. Und das trug dazu bei, dass sein Ärger und seine Not, die eine starke Glaubenskrise zur Folge hatte, bei dem einfachen Bauernvolk, die weder lesen noch schreiben konnten, auf offene Ohren stieß.
Zeitgleich "schaute er dem Volk aufs Maul" wie es so schön hieß und übersetzte die Bibel in eine Sprache, die dazu führte, dass die vielfältigen Mundarten des Kaiserreiches vereinigt wurden.
Er hatte nie im Sinn eine Abspaltung von der röm kath Kirche herbeizuführen.
Je mehr die Menschen in die Lage versetzt waren, die Bibelworte selber zu lesen und darüber nachdenken konnten, desto größer wurden die Unterschiede zur Kirchenlehre, denn dort wurde zumeist nur lateinisch gepredigt.
Und ausserdem wwar ebenfalls eine Folge die Bauernkriege, die zum 30jährigen Krieg führte.
Als ich Kind war, war die Trennung von ev und kath durch Deutschland und durch Familienverbitterung und Streit.
Luther selber, von ihm habe ich nur ein kleines tägliches Jahresbrevier und die erste Bibelübersetzung von ihm.
Gehört habe ausserdem, obwohl er Doktortitel hatte, konnte er nicht richtig hebräische Schrift, geschweige die Sitten und Gebräuche der Juden von den Anfängen der Bibel her.
Er soll sich darüber geärgert haben, dass die Juden (wer sind denn überhaupt d i e Juden) , also dass sie nicht Jesus als ihren Herrn annahmen. Und in Folge dessen hat zum 2.Weltkrieg dieses zu dem Hass geführt, der im Holokaus endete. Ein Mittel zum Zweck - in Tegel, glaube in einer Villa beschlossen damals.
Damit ist das Lutherkapitel für mich beendet.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen
von Burgen am 08.03.2023 16:29Ich denke, dass mein obiger Beitrag sehr einfach beschreibt, wie es zu den Steintafeln kam.
Auch was geschah während das Volk auf die Rückkehr Moses wartete. Und auch, dass jetzt jeder Mensch mehr oder weniger eine "Übersetzung" der 10 Gebote Gottes in seinem eigenen Herzen hat oder zumindest bei anderen dies sehen kann.
Die Schrift des AT führt in das NT. Von Anfang an. Jesus Christus ist ja derjenige, der die Aussagen Gottes für Menschen 'transparent' macht. Er ist das Wort. Die Schrift des AT legt sich bis hin in das NT selbst aus.
Jeder Mensch braucht den Glauben und eine Offenbarung im Geist von Jesus.
Da jedoch jeder Mensch vielfältig in seiner seelischen Beschaffenheit ist und nicht jeder die Bibel liest und sich entsprechend selbst mit ihr aufgrund von eigenem Bibelstudium und gehörten Predigten beschäftigt, oder bibl.Lexikon und biblische Kommentare durcharbeitet oder so, ist es alles nicht so einfach wie 1+1=2, sondern 3. Weil der Gottesgeist eben auch mitwirkt.
Ich bin jedenfalls sehr froh darüber, dass die Schrift voll von Bildern ist, die dazu beitragen den Glauben glaubend zu fördern.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Jakobgutbewohner am 08.03.2023 13:45Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen
von Jakobgutbewohner am 08.03.2023 13:32Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen
von Burgen am 08.03.2023 10:07
Damals wurde Gottes Forderung an sein Volk auf die beiden Steintafeln nicht nur aufgemalt,
sondern eben auch festgeschrieben.
Auch dass es zwei Seiten, 2 Tafeln brauchte ist ja kein Zufall.
Kurz und knackig - so konnten sich die Forderungen Gottes sich in Verstand und Seele
gut einprägen.
Die linke Tafel - Gotteslob, Anbetung, Nachsinnen
Die rechte Tafel - regelt das menschliche Miteinander vor Gottes Anspruch
und eine Verheißung enthielt sie auch.
Großspurig hatten die Menschen vorher gesagt, was Gott sagt, wollen wir tun.
Und dann, ja, im nächsten Augenblick, als alle darauf warteten, was Gott ihnen
durch Mose (dessen Grab später übrigens nicht gefunden werden konnte)
zu sagen hätte,
forderten die auf Gott wartende Menge ein goldenes Kalb zum Anbeten, feiern und tanzen.
So schnell kann man von seinem Glauben abkommen ....
Heute wissen wir aus den Schriften des neuen Bundes, dass genau diese damaligen Steintafelworte
auf unsere lebendigen Herzenstafeln eingraviert worden sind.
Viele Nichtchristen leben diese Worte lebendig aus, wie zB auch die vielen Pflegedienste, Tierorgansationen
Waisenhäuser und viele Einrichtungen, die oft heuzutage nicht wissen, dass sie Gottes Anspruch umsetzen.
Als Christ steht natürlich Gottes Lob und Dank und Anbetung an erster Stelle - auch wenn es bis dahin
manchmal ein weiter Weg zu sein scheint.
Aber auch hier trifft Gottes Wort und vielleicht auch Mahnung, Zuspruch zu:
Ihr lebt in der Welt, Bürger der Welt, - aber ihr seid nicht von der Welt - ihr seid Gottes Braut, sein Volk.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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Re: Tageslosung (19) Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Joh 8,36
von Burgen am 08.03.2023 09:47
Mittwoch
Losung + Lehrtext
O Land, Land, Land, höre des HERRN Wort! Jeremia 22,29
Was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündet auf den Dächern. Matth 10,27
Es ist ein Wort ergangen, das geht nun fort und fort und stillt der Welt Verlangen
wie sonst kein ander Wort.
Künd auf der ganzen Erde, dass Gott ihr Herre sei, damit sie Gottes werde und
andrer Herren frei! (Arno Pötzsch)
O Abba Vater, der du uns das Ohr öffnen mögest für deine Stimme.
Hilf uns bitte, tagein tagaus und schenke uns Weisheit, deine Stimme
von allen anderen Stimmen zu unterscheiden.
Und sei du mit uns, mutig dein Wort wieder neu in unserem Land von den Dächern zu
rufen und unserem Nächsten zu bekennen.
johannes 16,29-33
Psalm 25 Römer 8,1-11
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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