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StefanS

66, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8

von StefanS am 18.11.2023 07:44

Ach Plueschmors, was du über Russland schreibst ist so dermaßen hanebüchen, dass ich es einfach nicht zitieren möchte.
Was macht denn Deutschland, respektive die EU? Sie folgt "stiefelleckerisch" und "unterwürfig" den Amis, die den Krieg in der Ukraine über Jahrzehnte vorbereitet haben. Sorry, das musste ich mal sagen.
Und auch deine Aussage, unser Land sei "bekennend christlich", macht mir arge Schmerzen.
Kirchgänger sind längst eine Minderheit und auch die sind nicht durchweg bekennende Christen.

Aber wie schon gesagt komplett OT und eines eigenen Themas würdig, wenn das hier überhaupt zulässig ist.
Damit würde ich mir nämlich sicher einen Verweis einhandeln!    

Ein bißchen Action ist hier dringend vonnöten.



Sich einfach abfinden mit den gegebenen Umständen ist m.E. keine Option, denn das hieße das Reich des Teufels zu fördern.

Hab ich ja auch nicht gesagt. ich bin bekennender politisch, christlicher Aktivist, Querdenker, Aluhutträger und lass grundsätzlich kein Fettnäpfchen aus. Ganz nebenbei bete ich dafür, dass wir zu christlichen Werten zurückfinden, dass diese gottlose Regierung auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgt wird und dass die Kirchenfürsten Buße tun und wieder ihrer Berufung gerecht werden. 

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8

von Plueschmors am 17.11.2023 23:12

Deine/unsere Befähigungen sind nur Gnade und ganz bestimmt kein Zufall, lieber Plueschmors (watt is datt für ein Synonym )

"Gefühlter" Zufall wäre richtiger gewesen. Natürlich steckt Gott hinter allem, was wir nicht begreifen.

Russland (vollverblödet?)

Daß ein bekennend christliches Land mal so stiefelleckerisch und unterwürfig wird, daß es einem altkommunistischen Tyrannen folgt, der seine Freunde im stalinistischen Nordkorea, im kommunistischen China, im schiitischen Iran und sonstigen Schurkenstaaten sucht, hätten sich vor Jahren wohl die wenigsten träumen lassen. Und das nun diese gottlose Allianz im Namen des Erhalts wahren Christentums gegen christliche Länder zieht, ist wahrlich einer der schlechtesten Scherze überhaupt. Die meisten Russen schlucken halt alles. Würdelos und devot. Da ist keine Hoffnung auf Besserung.

...weil wir sonst komplett OT sind.

Ich finde das überhaupt nicht OT. Und selbst wenn: Ein bißchen Action ist hier dringend vonnöten.

Ich glaube, wir leben in einer gottlosen Welt und können Dinge lediglich aufhalten, nicht ändern.

Gott will uns in der Arbeit finden für sein Reich. Sich einfach abfinden mit den gegebenen Umständen ist m.E. keine Option, denn das hieße das Reich des Teufels zu fördern.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2023 23:21.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2630

Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem

von Burgen am 17.11.2023 23:06


Gestern Abend war im TV ein 91 jähriger Holocaustüberlebender. 
Er war das jüngste Kind von noch 7 Geschwistern. 
Seit etwa 30 jahre besucht er Schulen und erzählt dort seine Geschichte als Halbjude während und nach den Kriegsjahren. Das war sehr eindrucksvoll und geschichtlich sehr interessant. Aber auch warnend, denn die Demokratie steht in Gefahr. 
Es war die Sendung bei lanz. Die anderen beiden Gäste beschäftigten sich auch ua mit der Situation und Historie, ua ein Berliner Lehrer.  

Ich schau das nicht oft, jedoch dieses ermöglichte mein Hintergrundwissen aus erster hand aufzupolieren. 
In meiner Familie wurde nicht darüber gesprochen. Nur eine Großmutter erzählte von dem Treck und dass eines ihrer Kinder starb, weil sie keine Milch hatte. Und ihr Mann war ein Polizist. Ansonsten war ein großes Schweigen. 

Vermutlich wurden die ganzen Geschehnisse nie wirklich in den Familie aufgearbeitet. 
Und wie der alte Mann gestern erzählte, kamen die damaligen Verantwortlichen dann nach dem Krieg in die buchhalterischen Menschen  und Beamten in Positionen, die sie während des Krieges schon gelernt hatten. Er hat es jedenfalls so erlebt. 20 Jahre musste er jedes Jahr nachfragen endlich seine Staatsbürgerschaft wiederzubekommen.... Immer von dem gleichen Mann abgelehnt. 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2630

Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8

von Burgen am 17.11.2023 22:45


Danke für eurer beider Austausch. 

Vorgestern und gestern war ich mal bei dem nichtmehr und doch wieder weitergeführten Forum. 

Es hat etwas gedauert zu merken, dass da ein anderer Wind weht als in diesem Forum.
Beide Foren haben ihre Berechtigung. 
In der Tat, hier geht es "fromm" und beinahe "heilig" zu.   

Und doch, es sind wirklich wenig, die sich hier im Austausch zu Bibel- und Glaubens- sowie  Bibelverstehensfragen beteiligen. 

Ich, als Rentnerperson, höre und sehe oft Predigten.
Seither höre und verstehe ich viele Zusammenhänge erst jetzt im Alter richtig. 
Früher halt 'nur' persönlich im GD, oder Radio. 

Aber merke auch, wie manche Minuten einfach so vorbeirauschen. 
Deswegen bin ich Gott Vater wirklich sehr dankbar, dass immer öfter draußen an der Luft manche Bibelthemen und Worte in Erinnerung kommen, und dann auch dort durchdacht und durchlebt werden. 

Und noch nie litt ich früher so sehr wie heute, wenn mir die näheren und weltweiten chaotischen, verhärteten Zustände in der Welt an die Oberfläche kommen. Manche Träne bahnt sich dann den Weg. Dabei hat eigentlich jede Generation 'ihr eigenes Päckchen' zu tragen. 
Irgendwann fiel mir mal auf, dass jeder Kanzlerwechsel auch immer mit neuen Problemen der Weltzusammenhänge sich zu befassen hatte. 

Und jetzt spitzt sich eben alles zu. Daher ist es wohl Wirklichkeit, wenn einige darauf Aufmerksam machen, jederzeit bereit zu sein von Jesus abgeholt zu werden. 
Und da kommt doch sicherlich in den Fokus sich selbst zu fragen: bin ich bereit, jetzt, heute, in diesem Moment, von der Erde Jesus sehen zu wollen und einen neuen Körper zu bekommen? Restlich wiederhergestellt zu werden? Seine unglaublich warmen Augen und Umarmungen auszuhalten? 

Ich glaube, dass wir kurz vor diesem Ereignis sind. 
Von daher können wir nicht "fromm" genug sein. 
Viele Themen um uns herum sind doch nur Nebenschauplätze. 

Ja, so ein paar meiner Gedanken dazu. 

Gute Grüße 
Burgen 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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StefanS

66, Männlich

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Beiträge: 441

Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8

von StefanS am 17.11.2023 20:35

Auch Glück und Zufall.

Deine/unsere Befähigungen sind nur Gnade und ganz bestimmt kein Zufall, lieber Plueschmors (watt is datt für ein Synonym )

Tatsächlich ist Geld ja bei Christen verpönt.

Die Kirchenfürsten freuen sich über jedes vermögende Schäfchen. Aber im Ernst, Geld kann nur uns selbst zum Stolperstein werden.


Ansonsten lass ich deine Äußerungen zu unserem System, zu Russland (vollverblödet?) und dem Islam einfach mal stehen, weil wir sonst komplett OT sind.
Ich glaube, wir leben in einer gottlosen Welt und können Dinge lediglich aufhalten, nicht ändern. 

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8

von Plueschmors am 17.11.2023 19:58

Das System, in dem wir leben, honoriert Nichtstun.

Dann sollte dieses offenbar gottlose System eben geändert werden, denn wer nicht am Reich Gottes baut, der baut am Reich des Teufels mit.

Und es gibt ja nicht nur arbeitende Christen und nichtarbeitende Nichtchristen.

Ob Christ oder nicht: Gott will eine Ordnung, die Frieden unter den Menschen erhält, damit alle in Ruhe miteinander leben können. Die muß es geben. Das geht aber nicht, wenn die ordnungserhaltenden Kräfte unversorgt sind. Wo es keine Ordnung mehr gibt, werden Menschen zu Tieren. Einer frißt den anderen und der Stärkere immer den Schwächeren. Wollen wir das? Wir sehen doch gerade, was im vollverblödeten Russland geschieht. Auch die islamische Welt hat sich fast vollständig dem Vater der Lüge ergeben. Was notwendig daraus folgt, ist Mord und Totschlag, wie man allenthalben sehen kann.

Deine Ausführungen sind einfach schwarz/weiß und für mich so nicht haltbar.

Ich teile einfach meine Beobachtungen mit. Klar, daß dem nicht jeder zustimmen kann.

Nur nehme ich mir gerade mal das Recht raus, dich als relativ jung zu bezeichnen (wie du es bei Cleo getan hast) und da glaube ich, deine Einstellung wird sich in den nächsten Jahren noch ändern.

Natürlich kann das so kommen. Mir geht es hier aber um weitreichendere Dinge als nur ein paar verblödete Jugendliche, die es zu allen Zeiten gegeben hat, nämlich die ganze Gesellschaft und Welt betreffend. 

Ich weiß ja nicht, ob du selbstständig bist oder als leitender Angestellter deine Brötchen verdienst

Angestellt.

Aber auch deine (nicht nur die physische) Kraft wird schwinden.

Natürlich. Darum gestehe ich auch denen die Rente in aller Ruhe zu, die einfach nicht mehr können. Aber wer noch kann, der sollte auch.

Deine Stellung hast du sicher auch nicht nur erarbeitet. Da gehören besondere Qualitäten wie Bildung, Durchsetzungsvermögen und Resilienz zu.

Auch Glück und Zufall. Letztlich ist alles Gottes Geschenk und Gnade. Es ist kein großer Unterschied zwischen mir und dem Typen, der am Hauptbahnhof Flaschen sammelt und sich von angebissenen Hamburgern aus dem Müll ernährt.

Also kannst du gut aus dem "Elfenbeinturm" tönen, dass alles nur Nebensache ist, wenn ein paar Euros übrig bleiben.

Tatsächlich ist Geld ja bei Christen verpönt. Paulus schreibt von der Wurzel alles Übels und wir kennen das Kamel und das Nadelöhr. Niemals sollte man als Christ sein Vertrauen auf Geld und Reichtum setzen, zumal Gott gesagt hat, daß er uns versorgen will. 

Eins kann ich dir jedenfalls sagen: Mit zunehmendem Alter bin ich weiser, gütiger und milder geworden.

Das sage ich von mir auch mittlerweile. Und auch völlig zu Recht. Nur geht es hier - wie gesagt - nicht um irgendwelche Jugendlichen, die jugendlichen Schabernack treiben und sich schon irgendwann besinnen werden, sondern um eine konkrete und meßbare Bedrohung der Ordnung Gottes und damit der friedlichen Gesellschaft. Neben dem Klimawandel, der Flüchtlingskrise, dem Krieg in der Ukraine und in Gaza ist der Fachkräftemangel doch eine ebenso große und wohl noch größere Bedrohung für den Frieden, denn wo es keine gesellschaftserhaltenden Kräfte mehr gibt, geht die Gesellschaft unter.

Liebe Grüße,
Plueschmors.


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StefanS

66, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8

von StefanS am 17.11.2023 15:26

Ja, ich dachte schon, daß nur noch Burgen und ich hier regelmäßig atmen...

Bei mir ist es in der Tat 7 Jahre her, dass ich hier letztmalig richtig aktiv war. Fast gehöre ich zum Urgestein.
Aber du hast es geschafft, dass ich mich mal wieder zu Kommentaren genötigt sah.
Lange Zeit ist mir hier alles zu fromm und "heiteitei" gewesen. 


So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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StefanS

66, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8

von StefanS am 17.11.2023 15:15

Daß dabei "was rumkommt" zum Unterhalt, ist doch nur Nebensache.

Das kannst du gerne so sehen. Ich sehe es differenzierter.
Das System, in dem wir leben, honoriert Nichtstun. Und es gibt ja nicht nur arbeitende Christen und nichtarbeitende Nichtchristen.
Deine Ausführungen sind einfach schwarz/weiß und für mich so nicht haltbar.

Ich finde es durchaus löblich, dass du als Führungskraft klare Kante zeigst und auch eine kontroverse Meinung zum Mainstream vertrittst.
Nur nehme ich mir gerade mal das Recht raus, dich als relativ jung zu bezeichnen (wie du es bei Cleo getan hast) und da glaube ich, deine Einstellung wird sich in den nächsten Jahren noch ändern.

Als ich in deinem Alter war (ha ... wie blöd sich das anhört ), hatte ich wohl einen ähnlichen Stand wie du.
Ich weiß ja nicht, ob du selbstständig bist oder als leitender Angestellter deine Brötchen verdienst. Aber auch deine (nicht nur die physische) Kraft wird schwinden. Deine Stellung hast du sicher auch nicht nur erarbeitet. Da gehören besondere Qualitäten wie Bildung, Durchsetzungsvermögen und Resilienz zu.
Also kannst du gut aus dem "Elfenbeinturm" tönen, dass alles nur Nebensache ist, wenn ein paar Euros übrig bleiben.

Deine Intention ist aber durchaus richtig. Und ich verstehe sie allein deswegen, weil ich genau das praktiziere. 
Aber die himmelschreiende Ungerechtigkeit des Systems sollte man dabei nicht einfach mit "frommen" Gedanken zukleistern. 

Als selbstständiger Mittelständler und Christ weiß ich jedenfalls, wohin ich mich mit Erfolgsdruck und Stress wenden kann. Und so schnell will ich mich noch nicht zur Ruhe setzen.
Eins kann ich dir jedenfalls sagen: Mit zunehmendem Alter bin ich weiser, gütiger und milder geworden.       

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8

von Plueschmors am 17.11.2023 13:17

1. Wir arbeiten i.d.R. nicht "für Gott", sondern für unseren Unterhalt.

Soll nicht alles, was wir tun, zur Ehre Gottes geschehen (1.Kor 10,31)? Gott hat uns nicht für uns selbst geschaffen, daß wir sehen, wie wir allein klarkommen auf Erden zu purem Eigennutz, sondern damit wir andern dienen und an seinem Reich helfen mitarbeiten. Ihm allein zur Ehre. Daß dabei "was rumkommt" zum Unterhalt, ist doch nur Nebensache. Nicht Geld ist die Motivation, sondern der Gottesdienst im Alltag.

2. Wir leben als Christen nicht nur "arbeitend", sondern auch "ruhend" oder "gebend" (siehe dazu Joh. 12,1-3 was Marta betrifft)

Sicher. Das habe ich mit Erwähnung des Mönchtums auch deutlich gemacht. Wer acht Stunden gearbeitet hat, soll gern auch seinen Feierabend und den Schlaf genießen. Nur verwechseln heute viele gern die Ruhe mit dem Müßiggang und das Feiern mit Saufen und Fressen und Arbeit mit Spiel.

Du hörst dich wie ein alter Mann an. Nach dem Motto: "Früher war alles anders!".

Geschichte wiederholt sich immer wieder. Zu allen Zeiten haben Menschen über die Jugend geklagt. Früher war nicht alles besser. Heute ist allerdings auch nicht alles gut. Das muß man sagen dürfen. Und wohin solche Entwicklungen führen, lehrt die Geschichte. Es sind schließlich die jungen Leute, die die Zukunft sind. Und wenn diese jungen Leute glauben, harte Arbeit wäre von gestern und es würde reichen, ganz entspannt in Videospielen zu glänzen oder operierte Körperteile in die Webcam zu halten, um damit Millionen zu verdienen auf die Schnelle, dann sehe ich für die Zukunft ziemlich schwarz. 

Lass sie einfach den Lohn der Arbeit schmecken und die meisten jungen Leute geben Gas. Wetten?

Vom Lohn der Arbeit haben junge Leute ja schon ganz konkrete Vorstellungen. Bei uns im Controlling war letztens einer und hat 120.000 € jährlich gefordert. Für einen Bürojob, der eigentlich "nur" das Überwachen von Tabellen etc. erfordert.



Soll heißen Arbeit=Respekt? Oha!

Soll heißen, "wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich wandeln und arbeiten nichts, sondern treiben unnütze Dinge" (2.Thess 3,10.11).

Und was ist mit den Rentnern, die nicht mehr arbeiten, obwohl sie es könnten?

Ich finde gut, daß Rentner sich gerade wieder mehr und mehr zurück ins Arbeitsleben begeben. Sei es aus Not, sei es aus Langeweile, sei es wegen der Bitten anderer, weil Fachkräfte fehlen. Bei mir selbst arbeitet eine Rentnerin von 73 Jahren. Und das gerne. An einer Schule hat eine Lehrerin mit 67 ihre verdiente Pension abgelehnt wegen des Lehrermangels. Sie hängt noch ein paar Jahre dran. Finde ich super! Natürlich gibt es aber auch Rentner genug, die schlicht nicht mehr können, weil sie sich im Arbeitsleben krumm- und krankgebuckelt haben. Denen sei das Verschnaufen von Herzen gegönnt. Rentner sein heißt nun ja aber grundsätzlich aber auch nicht, zu Hause im Sessel sitzen zu müssen und auf den Tod zu warten. So oder so geht die Arbeit ja auch zu Hause weiter irgendwie. Garten. Haustiere. Enkelkinder. Seniorennachmittage. Friseurtermine. Arztbesuche. Was auch immer. Da kann man eigentlich auch gleich im Arbeitsleben bleiben, sofern möglich. Rente gibt's doch eh erst seit 1889. Davor war das Leben im Sinne von Psalm 90,10 selbstverständlich: "Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen". Man hat gearbeitet bis zum letzten Atemzug. Normal.

 

Ich find's klasse, dass mal hier wieder sowas wie Leben in der Bude herrscht.

Ja, ich dachte schon, daß nur noch Burgen und ich hier regelmäßig atmen...



Liebe Grüße,
Plueschmors.




Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2023 13:25.

StefanS

66, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8

von StefanS am 17.11.2023 11:49

Meine Meinung dazu: Arbeiten! Und zwar sechs Tage! Was heißt das? Leben zur Ehre Gottes. Da gibt es keine Trennung zwischen "Work" und "Life", denn die Arbeit für Gott ist das Leben!

Plueschmors, das hört sich ziemlich abgehoben an, denn
1. Wir arbeiten i.d.R. nicht "für Gott", sondern für unseren Unterhalt.
2. Wir leben als Christen nicht nur "arbeitend", sondern auch "ruhend" oder "gebend" (siehe dazu Joh. 12,1-3 was Marta betrifft)

Traurig, wie die Verblödung der Gesellschaft gegenwärtig explodiert.

Du hörst dich wie ein alter Mann an. Nach dem Motto: "Früher war alles anders!".
Als junger Mann in der der Nach-Flower-Power-Bewegung war ich ebenso unter Beobachtung wie die Jugend heute.

Lass sie einfach den Lohn der Arbeit schmecken und die meisten jungen Leute geben Gas. Wetten?


Respekt habe ich vor jeder Arbeit und jedem, der arbeitet, sofern es ihm möglich ist. Das ist auch so ein Thema: Respekt muß man sich erwerben.
Soll heißen Arbeit=Respekt? Oha!
Und was ist mit den Rentnern, die nicht mehr arbeiten, obwohl sie es könnten?

Ich find's klasse, dass mal hier wieder sowas wie Leben in der Bude herrscht.
You made my day!! 

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

Antworten
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