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Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Re: Warum Tiere bestattet werden können ...

von Plueschmors am 28.06.2024 23:22

Hallo Burgen,

über das Jenseits gibt auch die Bibel keine besonders genaue Auskunft, also denke ich, daß Tiere, die man besonders geliebt hat, auch mit Ehren bestattet werden dürfen nach der Liebe und man sie nicht einfach in die Mülltonne werfen muß. Unser Garten ist mittlerweile auch ein ziemlicher Tierfriedhof: Vier Kaninchen, drei Hunde, vier Katzen, unzählige Mäuse und Vögel, darunter ein Bussard...

Christen sollten sich aus meiner Sicht sowieso immer um die Schöpfung Gottes verdient machen. Ich frage mich oft, wie Gottes Erde ausgesehen hat, bevor der Mensch meinte, alles "verbessern und begradigen" zu müssen. Das ist so mein größter Wunsch, die Erde einmal in ihrem ursprünglichen Zustand zu sehen, bevor der Mensch anfing, alles kaputt zu machen und zu vergiften.

Ob man nun Tiere christlich beerdigen muß, weiß ich nun nicht. Ich denke, das braucht es nicht, sehe dazu auch keinen Grund in der Schrift. Gottes Schöpfung ist eben Gottes Schöpfung. Ein Werden und Vergehen. Allein der Mensch hat eine Sonderstellung, was aber nun nicht heißen muß, daß die Tiere verloren sind. "HERR, du hilfst Menschen und Tieren", heißt es ja in Ps 36,7. Also warum nicht darauf hoffen dürfen, daß man seine geliebten Tiere irgendwann auch wiedersieht?

Ich persönlich hatte eines unserer Kaninchen besonders lieb, das haben wir völlig zersaust und zerknittert erworben als Fundtier beim Tierarzt. Wir haben es mit aller Liebe aufgepäppelt, dann hat es leider noch die Sterngucker-Krankheit bekommen. Nochmal ein halbes Jahr päppeln mit Spritzen zur Ernährung und allem drum und dran. Dann war es endlich wieder gesund einigermaßen, aber dann hatte unser Nachbar Besuch und leider sind von diesem Besuch Hunde unerlaubt auf unser Grundstück und auch ins Gehege gekommen. Den Schreck hetzender Hunde hat das Kaninchen dann leider nicht mehr verkraften können. Einer der traurigsten Tage meines Lebens. Man sorgt und pflegt und müht sich - und bloße menschliche Dummheit macht alles zunichte.

Ich würde mich jedenfalls freuen, dem lütten Krümel noch ein paar Kleeblätter oder Erbsenflocken reichen zu dürfen beim Wiedersehen, wenn es denn sein kann und soll.

Liebe Grüße,
Plueschmors.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.06.2024 21:46.

Burgen

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Re: Warum Tiere bestattet werden können ...

von Burgen am 28.06.2024 22:15




Hallöchen, 

Das liest sich beinahe wie aus einem Märchen. 
Und doch ist das die Zukunft, so wied es einaml vermutlich sein. 

Also ein Versprechen Gottes an die Menschen. 
Gott bricht sein Versprechen niemals. 



Jesaja 11,5-9 

6 Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen
und die Panther bei den Böcken lagern.  
Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen 
und Mastvieh miteinander treiben. 

7 Kühe und Bären werden zusammen weiden, 
dass ihre Jungen beieinanderliegen, und Löwen 
werden Stroh fressen wie die Rinder. 

8 Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, 
und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken 
in die Höhle der Natter. 

9 Man wird nirgends Sünde tun noch freveln 
auf meinem ganzen heiligen Berge; 
denn das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein, 
wie Wasser das Meer bedeckt.

 

Jesaja 65,25 

25 Wolf und Schaf sollen beieinander weiden; 
der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, 
aber die Schlange muss Erde fressen. 
Sie werden weder Bosheit noch Schaden tun 
auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.


1. Mose 3,14 

14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf
deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang 

Martin Luther, Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers (1984); (Deutsche Bibelgesellschaft, 1984), 




 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Warum Tiere bestattet werden können ...

von Burgen am 28.06.2024 21:28




Gegen-Einstellung eines Theologen  


https://de.catholicnewsagency.com/news/16050/theologe-hoping-christliche-begrabnisrituale-fur-tiere-waren-fatales-zeichen 


heißt, es ist ein wichtiges Thema wie auch noch viele andere ... 



LG 
Burgen 







Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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Burgen

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Warum Tiere bestattet werden können ...

von Burgen am 28.06.2024 20:56



27.06.2024 Warum Haustiere christlich bestattet werden können 

"Lebewesen sind beseelt" 

Christen glauben daran, nach ihrem Tod die Ewigkeit bei Gott zu verbringen. 
Aber werden sie dort auch ihre geliebten Haustiere wiedersehen? 
Was bedeutet es, wenn Tiere sterben und gibt es für sie so etwas wie eine Auferstehung? 

 

Autor/in: Ina Rottscheidt  


Der Tierfriedhof "Sonnenblume" liegt in Mettmann, nahe Wuppertal und Düsseldorf: 
Zwischen Obstwiesen, Feldern und Pferdeweiden finden hier die geliebte Katze, 
das Meerschweinchen oder der Hund ihre letzte Ruhestätte. 
"Ein Ort der Erinnerung, wo Seele und Körper" ruhen, schreibt der Betreiber – 
ein Biobauer – auf seiner Seite. 

Ein Reihengrab kostet dort rund 500 Euro, Kleintiere sind günstiger. 
Für viele Menschen – egal ob Single oder in Familie – ist das Haustier 
wie ein Familienmitglied oder Lebenspartner, 
dementsprechend steigt das Angebot an Tierbestattungen und -friedhöfen. 
Aber wie steht der christliche Glaube dazu und kommen Tiere auch in den Himmel? ... 


warum Tiere bestattet werden können ...  von domradio, die derzeitige Seite ist recht interessant zu lesen. 

::: 

Hallo ihr Lieben, 

den Artikel war im Newsletter von Bibeltv zu lesen und wird vom Papst Franziskus befürwortet. 

Gedanklich kam ich durch das andere Thema: "Bedürfnisse" und in dem Zusammenhang den Beitrag bezüglich Tiere im Garten Eden. Und da die Aussage, dass Tiere damals ebenfalls einer physischen Veränderung erlebten. - so ähnlich jedenfalls  

In Jesaja lesen wir, dass es eine Zeit geben wird, wo der Wolf beim Lamm liegt - und nicht mehr gefressen wird, sowie das kleine Kind seine Hand in das Maul einer Schlange hat und nicht gebissen wird ... . 
Die entsprechende Bibelstelle ist mir gerade nicht präsent, werde sie nachreichen. 

::: 

Ich selbst habe schon einige Tiere von mir beerdigt. Und meine Trauer konnte ich wirklich auf diese Weise bewältigen. Die letzte ist fast 8 Jahre her und meist, sonntags, gehen wir in inzwischen größeren Abständen hin und durch die Tiergräberreihen des Friedhofs. Gegenüber wird vom selben Anbieter der Menschenfriedhof betreut. 

Hier sind die Tiergräberkosten etwa bei Kleinetieren für ca knapp 200 bei drei Jahren und große Hunde über 25 kg für fünf Jahre knapp 280. So ähnlich, habe die Summen nicht mehr im Kopf. 

Die meisten meiner Hunde-und Katzenbekannten haben ihre Tiere in einer Urne zuhause. 

Wie denkt ihr über das Thema?  



LG 
Burgen 





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2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Merciful

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Re: Bedürfnisse

von Merciful am 28.06.2024 17:46

Ich schreibe gerade noch drei Gedanken nieder, bevor ich sie vergesse.
 
Damit sage ich nicht unbedingt, dass es sich um wichtige Gedanken handelt.
 
Ein erster Gedanke.
 
Cleopatra schrieb: So vieles ist einfach auf Genuss auch ausgerichtet, ...

Ja, ich denke auch, dass Gott z.B. das Obst (Ananas, Bananen, Kirschen, Orangen, ...) so gemacht hat, dass es gut schmeckt.
 
Eben süß, angenehm schmeckend, saftig, erfrischend.
 
Aber mit dem Genießen ist es so eine Sache.
 
Viele Menschen leben ihre Bedürfnisse nach Möglichkeit aus und genießen es.
 
Andere hingegen empfinden es als Sünde, haben ein schlechtes Gewissen und können es nicht genießen.
 
Hier denke ich besonders an den Bereich der Sexualität.
 
Ein zweiter Gedanke.
 
Seit rund 30 Jahren frage ich mich immer mal wieder, ob eine christliche Ethik eher bei den Bedürfnissen ansetzen sollte.
 
Oder ob sie eher bei den Geboten Gottes einsetzen sollte.
 
Man könnte diese beiden Ansätze vielleicht als einen eher menschlichen Ansatz und als einen eher göttlichen Ansatz kennzeichnen.
 
Der eine nimmt seinen Ausgangspunkt bei den Bedürfnissen des Menschen, der andere bei den Geboten Gottes.
 
Versteht man die Gebote Gottes so, dass er möchte, dass es uns gut geht, unterscheiden sie sich vielleicht nicht so sehr.
 
Ein dritter Gedanke.
 
Oft denke ich, die Bedürfnisse sind wie Türen, die zu den verschiedenen Räumen der Sünde führen.
 
Die Tür "Hunger und Durst" etwa kann zur Sünde "Fressen und Saufen" verleiten.
 
Die Tür "Erotik und Sexualität" kann zur Sünde "Begierde und Unzucht" führen.
 
Das Bedürfnis nach "Anerkennung und Wertschätzung" könnte im "Machtmissbrauch und Großtun" enden.
 
Dies waren einmal drei Beispiele. Die Liste könnte wohl noch fortgesetzt werden.
 
Merciful

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Cleopatra
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Re: Bedürfnisse

von Cleopatra am 28.06.2024 12:59

Ja Merciful, 
bei einigen Dingen gab es Änderungen, ich hatte jetzt bei meinem Beitrag an die Themen "Hunger, Durst" oder auch "Schmerz" gedacht- dies sind ja auch Prozesse, die heute für den Körper Warnsignale sind, quasi zum Überleben, wenn man diese nicht beachtet.

Diese Dinge haben sich durch den Sündenfall auch geändert, so wie auch das Beispiel, welches ich in dem kontext brachte: Der Kiefer von Raubtieren.
Da kann man noch ganz viele weitere Beispiele zu nennen.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Merciful

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Re: Bedürfnisse

von Merciful am 28.06.2024 10:48

Cleopatra schrieb: So wurden auch physikalische Gesetze durch den Sündenfall geändert.

Ich denke, die physikalischen Gesetze der Natur, des Kosmos, der Schöpfung werden sich nicht geändert haben.
 
Aber es gab eine Entwicklung innerhalb der Schöpfung Gottes und der natürlichen Begebenheiten.
 
Tiere und Menschen haben sich angepasst, Kontinentalplatten haben sich verschoben und Landschaften verändert.
 
Es gab Eiszeiten und Warmzeiten. Tierarten starben aus, von denen wir heute durch Fossilien Kenntnis haben.
 
Durch all diese Veränderungen hindurch blieben aber die grundlegenden Gesetze der Natur dieselben.
 
Merciful

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Cleopatra
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Re: Bedürfnisse

von Cleopatra am 28.06.2024 09:45

Ich glaube, dass sich durch den Sündenfall sehr viel geändert hat.
Wenn ich mir zB manche Raubtiere anschaue- die Kiefer allein sind für das Reißen von Fleisch geeignet, das musste ja vor dem Sündenfall nicht nötig sein.

So wurden auch physikalische Gesetze durch den Sündenfall geändert.

Ja, und so stelle ich es mir auch vor zB bei den Bedürfnissen, die wir heute haben.
Mein Gedanke ist da:

Wenn wir uns den Körper mal anschauen, dann finden wir sehr viele Dinge, die Gott uns eingerichtet hat, die wir nicht einfach zur Existenz benötigen, sondern auch zum Genuss.
Allein die Zunge, die Augen (mit der Fähigkeit, verschiedene Farben zu erkennen, auch 3D ), der Genuss von Wärme, auch Berührungen, die angenehm empfunden werden.

So vieles ist einfach auf Genuss auch ausgerichtet, deshalb denke ich tatsächlich, dass es auch schon vor dem Sündenfall gelebt werden konnte.

Ob es nun ein Bedürfnis im Sinne von „es fehlt etwas, wenn es nicht da ist“ handelt- das würde ich nicht mehr behaupten.

Ich denke, dass Gott uns eher als Bedürfnis das ins Herz gelegt hat, was er von uns wünschte. Gott ehren, die Ewigkeit im Herzen, auch das Bewirten der Erde, sowas.
Gott wollte einfach gerne Zeit mit seinen Geschöpfen verbringen.

Durch den Sündenfall dann hat sich sehr viel geändert, auch Egoismus, Reichtum, Berühmtheit und Macht sind Dinge, die für viele ein sehr großes Bedürfnis geworden sind.

Liebe Grüße, Cleo

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Merciful

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Re: Bedürfnisse

von Merciful am 28.06.2024 08:20

Merciful schrieb:

Wenn sie quasi in einer Art von religiösem Übereifer aus dem Gebot Gottes eine menschliche Satzung gefolgert hätten.

Ich habe hier einen Konjunktiv verwendet.

Damit sage ich nicht, dass Adam und Eva in einer Art von religiösem Übereifer eine menschliche Satzung gefolgert haben.
 
Merciful

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Burgen

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Re: Bedürfnisse

von Burgen am 28.06.2024 08:09



Nun, so entnahm ich es, als feststehende Meinung. 

Gut, wenn das nicht deine Behauptung ist.  

Gruss 
Burgen 




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