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Re: Ursache des Zurückbleibens
von Pal am 03.01.2017 20:39So stelle ich mir das "Näherkommen zu Gott im Guten" vor. Dass wir nicht durch Schweres gezwungen werden müssen, unsere falsche Ausrichtung aufzugeben, dadurch dass uns der überstarke Durst quält.
Sondern dass uns die bei Gott erlebte Fülle so begeistert, dass wir gar nicht erst weg wollen und wenn wir doch abdriften, wir nach wenigen Schritten schon das Gute, das wir erfahren haben, vermissen und wir gerne und freiwillig, mit Freude umkehren. Nicht erst nach einem Abstecher in den "Schweinestall" wie der verlorene Sohn .....
Das Schwere wird mE auch nicht die so nötige Herzensveränderung (sprich Wiedergeburt) bewirken. Kein Zwang erzeugt Liebe, sondern nur erfahrene Liebe erzeugt Liebe.
Doch geht es bei dem Schweren, was die Klugen durchstehen nicht um die Möglichkeit ihr Öl / Liebe zum Bräutigam zu verlieren. Denn dieses Geschenk haben sie in sich und behüten es ja.
Der "Abstecher in den Schweinestall" ist somit gar nicht derart ausschlaggebend, wie das (unerkannte) "nie -den-Schweinestall-wirklich-verlassen-zu-haben"!
Denn genau da sehe ich die Törichten!
Falls ich das irgendwie richtig rüber bringen kann?
===========
Leiden ist immer etwas schweres. Oder nicht?
Jesus hat zB an dem was er litt, Gehorsam gelernt. (Heb 5:8)
Für was war sein Leiden gut?
Warum mußte ER etwas lernen, was ER doch überaus liebend gerne tat?
ER übte sozusagen das "wachet"! - "Paß auf, das du nicht deinen eigenen Willen folgst - deine Ego-Liebe auslebst!"
Oder wie seht ihr das?
So liegt es auch in der Spannung jeder klugen Jungfrau, am Ball zu bleiben und ihr Herz empfindsam, weich, empfänglich zu erhalten...
Re: Ursache des Zurückbleibens
von Pal am 03.01.2017 18:17Hallo Greg, der Knüppel selbst wird nun niemals auch nur einen Funken von Liebe entfachen.
Das wäre ja toll, wenn man Liebe so einfach in uns reinprügeln könnte! 
Darin liegt ein weiteres Problem.
Denn, bei allen Warnungen, werden es die Törichten (übrigens) sowieso nicht zu Herzen nehmen.
Die Klugen jedoch sind auf ihrer Hut, und halten sich an das, worin Jesu Warnung ja mündet =>
Mir erscheint, eine "dumme Dame" ist und bleibt ihr ganzes Leben lang in dem Gefängis ihres Egos eingeschlossen. Sie kann den Bräutigam gar nie so lieben, wie ER es wert ist. Nämlich:
Gerade da hapert´s bei Ihnen!
Und genau das schöne (eigentlich dreiste) Spiel mit ihrer Religiösität wird ihnen zum Verhängnis werden, weil sie sich selbst etwas vorlügen. Sie meinen die "Nutzen-Kosten-Rechnung" geht so auf, das sie von ihrer Selbstliebe nichts einbüßen.
Sie wollen weder „abnehmen aus Liebe" (Joh.d.Täufer) und noch weniger „sterben aus Liebe".
Ko 4:10 allezeit das Sterben Jesu am Leibe umhertragend
Phi 3:10 ... und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tode gleichgestaltet werde,
Denn dafür sind sie viel zu fleischbezogen, natürlich-denkend, weltkonform.
Sie müssen sich selbst lieben und bleiben so beim alten "Schweinestall", wie @Solana diesen Ausdruck so trefflich erwähnte.
Dann dient uns alles zum Besten.
Aber auch das Gute, das wir erfahren, nicht nur die tiefen Täler .....Oder meinst du nicht, Pal?
Doch sicher! - Ich freue mich auch an den guten Tagen, an Erfolgen, an satt-sein... wie uns Paulus das Vorbild beschreibt:
Re: Alte Losungsbücher
von Cleopatra am 03.01.2017 17:14Wie wäre es mit einem schölnen Plakat?
Die schönsten Verse auf eine schöne Wunte Pappe geklebt schräg rechts, andere links, eben unterschiedlich dargestellt?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Alte Losungsbücher
von Rascal am 03.01.2017 16:53Seid gegrüßt, Ihr Lieben! :)
An Neujahr habe ich festgestellt, dass sich bei mir nun ein paar Losungsbücher der vergangenen Jahre angesammelt haben. Wegwerfen steht natürlich außer Frage, aber ich möchte sie auch nicht im Regal verstauben lassen. Habt Ihr Ideen, wie man sie vielleicht kreativ wiederverwenden kann? Was macht Ihr mit alten Jahreslosungen? Ich freue mich auf Eure Antworten!
Liebe Grüße,
Rebekka
Re: Einzel-Gebet-Infos
von Cosima am 03.01.2017 13:43Hallo, an alle, die Einzelgebet wünschen,
heute Abend, Dienstag, dem 3.Januar 2017 kann ich nicht in den Chat kommen.
Dafür würde ich morgen, am Mittwoch, den 4. Januar zur Verfügung stehen zum Gebet.
Danke für euer Verständnis. Bitte meldet euch per PN bei mir.
Herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 03.01.2017 13:26Der Eifer für dich verzehrt mich; denn meine Gegner vergessen deine Worte.
Deine Worte sind rein und lauter; dein Knecht hat sie lieb.
(Psalm 119, 139.140; Einheitsübersetzung)
Merciful
Re: Ursache des Zurückbleibens
von Greg am 03.01.2017 11:39Das Jahr beginnt, und schon holt Pal den Knüppel aus dem Sack.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Neue Vorsetze?
von Greg am 03.01.2017 11:37HA!
Mein Vorsatz ist es Cleo mut zu machen hier weiterzumachen. 
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Ursache des Zurückbleibens
von solana am 03.01.2017 10:22Es ist in meinen Augen eine geistliche Perversität, tiefe Täler zu lieben um zu wachsen.
Durst zu haben ist gut.
Aber man muss nicht fast "verdursten", um zu erkennen, wann man trinken muss.
Hallo Stefan
Ja, ich denke auch, dass uns dieser Durst, diese Sehnsucht gegeben ist, um uns näher zu Gott zu bringen und damit wir leichter und schneller umkehren, wenn wir merken, dass wir durstig sind.
Dazu gehört dann aber auch, dass wir seine Fülle in unserem Leben erlebt haben und "geschmeckt", wie schön es ist, aus der Quelle des Lebens zu trinken.
Dann spüren wir um so schmerzlicher, wenn die Gemeinschaft mit Gott weniger eng wird und eine Leere in uns entsteht, die jemand, der dies Quelle nicht kennt, für "normal" hält und sie mit allen möglichen Dingen aus der zu füllen versucht.
So stelle ich mir das "Näherkommen zu Gott im Guten" vor.
Dass wir nicht durch Schweres gezwungen werden müssen, unsere falsche Ausrichtung aufzugeben, dadurch dass uns der überstarke Durst quält.
Sondern dass uns die bei Gott erlebte Fülle so begeistert, dass wir gar nicht erst weg wollen und wenn wir doch abdriften, wir nach wenigen Schritten schon das Gute, das wir erfahren haben, vermissen und wir gerne und freiwillig, mit Freude umkehren.
Nicht erst nach einem Abstecher in den "Schweinestall" wie der verlorene Sohn .....
Sicher kann man sagen, dass, je tiefer das erfahrene Leid ist, um so grösser ist auch die Freude.
Um so grösser ist die Freiheit, die daraus entsteht - aus der Erfahrung, dass uns nichts von Gottes Liebe trennen kann und das sie auch im grössten Leid erfahrbar ist und alles überstrahlt. Wie es Paulus so schön am Ende von Röm 8 beschreibt.
Diese Erfahrung nimmt die Angst vor dem Schweren, was vielleicht noch kommen könnte und gibt die Gewissheit, dass Röm 8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen,
Wir werden in einem solchen "Läuterungsprozess" davon befreit, bestimmte optimale Bedingungen in unserem Leben haben zu müssen, um glücklich zu sein und uns freuen zu können; uns wird die Tür zu einer Freude und einem tiefen Frieden geöffnet, die unabhängig sind von allen äusseren Umständen.
Dann dient uns alles zum Besten.
Aber auch das Gute, das wir erfahren, nicht nur die tiefen Täler .....
Oder meinst du nicht, Pal?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (37) Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir und will dich erretten ... Jeremia 1,8
von Burgen am 03.01.2017 10:04Guten Morgen, ihr Lieben
in diesem Jahr feiern wir ja auch 500 Jahre Protestantismus, inklusive Bibelübersetzung von der lateinischen Sprache in die deutsche Mundart. Luther und der Schriftdruck zu der Zeit haben dazu beigetragen, die deutsche Sprache zu formen, sodass jeder Mensch in die Lage versetzt wurde, die Bibel in Schriftform lesen und schreiben zu lernen.
Und die neue Bibel, die Ende des vergangenen Jahres neu herauskam, war sogar schon vergriffen und wurde nachgedruckt.
Mögen viele Liebhaber der Bibel durch sie Jesus kennen lernen und das eigene Leben erneuern lassen.
Wettermäßig ist es fast typisches naßkaltes wie Novemberwetter.
Immer wieder schön und ein Grund zur Dankbarkeit, in einer warmen Wohnung sein zu dürfen.
Wer einmal auf der Straße lebte, hat es sicherlich schwer, wieder von der Straße weg zu kommen.
In Mü gibt es einen Verein, die 2x die Woche nachts Essen und Trinken zu den Obdachlosen bringen.
Manch jemand lebt seit 2 Wochen unter Brücke und Co.
Was mag der Grund sein?
Arbeit verloren? An der Nadel hängen? Familie zerbrochen?
Es gibt so einige Gründe, die uns den Boden unter den Füßen wegziehen können.
Losung
1. Mose 37, 22 Lukas 6, 36
Ruben sprach zu seinen Brüdern: Vergießt nicht Blut !
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
2. Mose 2, 1-10
Lukas 3, 7-14


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