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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Christentum versus Islam
von Burgen am 25.01.2018 09:32Ja, ein Austausch über das, was ein jeder glaubt, ist sicherlich sehr gut.
Es gab in der Adventzeit in einer täglichen Werbungsequenz die Aussage,
Wer gut gegessen hat, streitet nicht.
Und dann wurden am vielfältig gedeckten Tisch Menschen gezeigt,
mit denen vermutlich die meisten gutbürgerlichen Menschen niemals
gemeinsam am Esstisch sitzen wollten ...
Aus manch einem Land in denen die Christen zur Zeit bis zur Folter und dem Tode
verfolgt werden, gab es früher ein friedliches, respektvolles Miteinander der
christlichen und islamischen Menschen.
Sogar Freundschaften.
Doch heute sieht das alles anders aus.
Und ja, wir gelten oder galten doch als das Volk der Denker.
Daher kann es durchaus dem Frieden dienen, sich den muslimischen Menschen
zuzuwenden. Und jeder von uns macht da andere Erfahrungen.
Jedoch arbeitet unser Gott auch in den Herzen andersgläubiger.
Er bereitet sich Herzen zu, das nicht mit Gewalt, sondern durch Menschen,
die sich Christen nennen.
Es ist da sicherlich für uns ein Unterschied, ob wir im eigenen Land leben
oder eben in einem muslimisch geprägten Lande. Da ist es gefährlich,
kann es gefährlich sein als offener Christ zu leben.
Oft reichen ja schon die hellen Augen, helle Haut und helle Haare, die
einen zuordnen.
Aber - es gilt der Missionsbefehl, und das Leben als Christ im eigenen Land,
denn nun kommen diese Menschen zu uns. Wir brauchen nicht mal mehr
in ein fremdes Land ausgesendet zu werden ....
Und doch empfinde ich es als furchtbar, wenn sich in der Stadt lautstark Menschen
versammeln, die für ihr Land aus dem sie in erster, zweiter oder dritter Generation
demonstrieren. Oft sogar gegen die westlich geprägte Kultur, wo sie finanziel
von profitieren. Und und und.
Besser wäre es vielleicht, nicht sein Augenmerk ständig auf schlechte, weltliche Nachrichten zu richten.
Doch das geht eben auch nicht.
Von daher sind solche informellen Dialoge für unser Land vielleicht lebensnotwendig.
Wir erleben ja auch, dass politischerseits Freundschaften nicht von Dauer sind,
und ein Nachbarland schon eine ganz andere Kultur und Denkweise hat.
Gruss
Burgen
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von jovetodimama am 25.01.2018 09:29Lieber Hans,
das ist schön, was Du da für Beispiele beschreibst, wie Musliminnen gebetet haben. Da wurde mir beim Lesen ganz warm ums Herz!
Umgekehrt gibt es auch unter Christen die Gewohnheit, auswendig gelernte Gebete herunterzuleiern. Das Rosenkranzbeten in manchen Dorfpfarreien ist z.B. so eine fragwürdige Gepflogenheit.
Und dann kommt es auch immer auf den Hintergrund des betenden Menschen an. Vielleicht macht sich jemand während des mechanischen Aufsagen eines Gebetes Gedanken und schickt diese zu Gott. Vielleicht betet ein anderer mit freien Worten, ist aber dennoch nicht mit dem Herzen dabei. Kein Mensch könnte das schnell mal von außen beurteilen. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an. (1. Sam. 16,7)
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von Merciful am 25.01.2018 09:17Soweit ich sehe, wurden in der Geschichte der Christenheit zumindest die beiden folgenden Positionen vertreten.
1) Das Sühnopfer Jesu Christi gilt allen Menschen auf Erden, alle Menschen wurden durch das Sterben Jesu am Kreuz von Golgatha mit Gott versöhnt. Allen Menschen wird das Heil in Christus verkündigt: Lasset euch versöhnen mit Gott!
2) Das Sühnopfer Jesu Christi gilt nur den von Gott Erwählten, nur diese von Gott Auserwählten wurden durch das Sterben Jesu am Kreuz von Golgatha mit Gott versöhnt. Auch nach dieser Lehre aber wird dennoch allen Menschen gepredigt: Lasset euch versöhnen mit Gott! Denn die Erwählung wird erst in der Annahme des Heils durch den Menschen sichtbar.
Folgt man der zweiten Position, ergibt sich das Problem der Ungewissheit: Bin ich von Gott erwählt? Gilt der Sühnetod Jesu auch für mich? Wie kann ich an Jesus glauben, mein Vertrauen auf ihn setzen, wenn mir gesagt wird, das Sühnopfer Jesu habe nur für die Erwählten Gültigkeit?
Ich persönlich denke und glaube daher mit der Bibel, dass das Sühnopfer Jesu allen Menschen gilt. Alle Menschen wurden in Christus mit Gott versöhnt. Denn Paulus bezeugt, dass Gott in Christus die Welt mit sich versöhnte. Daher kann allen Menschen gepredigt werden: Jesus starb für dich, lass dich versöhnen mit Gott! In der Annahme des Heils (Glaube) und in der Liebe zu Gott und seiner Schöpfung wird die Erwählung von Gott her dann sichtbar.
Merciful
Re: Christentum versus Islam
von jovetodimama am 25.01.2018 09:14Liebe JeanS,
danke für Deinen Beitrag. Im folgenden möchte ich Dir antworten:
Auch ich finde es gut, dass interreligiöser Dialog stattfindet. Aber dieser interreligiöse Dialog sollte zusätzlich zu den christlichen Schulgottesdiensten, nicht anstatt dessen stattfinden.
Zu der Wortwahl "Abkehr": Burgen schrieb am 24.1. im Beitrag von 9.54 davon, und zwar:
Ein Verhalten wie das der Schweizer Mädchen, die das muslimische albanische Mädchen weder einluden, noch besuchten, ist von der Umsetzung des christlichen Glaubens sicherlich weit entfernt. Ich hoffe nicht, dass meine Beiträge wirken, als ob ich eine solche Einstellung gutheißen würde!
Die Wissensvermittlung an sich, z.B. über die Gebete einer anderen Religion, ist absolut begrüßenswert, ebenso Veranstaltungen zum Dialog, wie die von Dir geschilderte in dem reformierten Gemeindehaus. Da es sich um offene Veranstaltungen für Erwachsene handelt, kann jede(r) selbst über die Teilnahme entscheiden.
Du schreibst:
Dann schreibst Du noch:
Es wäre wohl leichter für mich, wenn ich die Entscheidungen der Schule ausnahmslos positiv und begrüßenswert finden würde. Aber das tue ich nicht nur in Religionsdingen nicht ungeprüft.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von JeanS am 25.01.2018 08:41Hallo jovetodimama
Also ich kenne viele muslimische Familien, die beten gleich wie wir Christen im Ort füreinander. Beispielsweise hat eine christliche Nachbarin den Job verloren. Zufällig hörte ich, wie die muslimische Frau zu ihr sagte: Das ist traurig. Ich werde ab sofort täglich Gott bitten, dass Du wieder eine Arbeit bekommst. Gott um etwas bitten, oder ihm für etwas danken ist für mich Gebet.
So wie es im Christentum verschiedene christl. Kirchen, Gemeinschaften, Freikirchen gibt, so gibt es diese Vielfalt mit gewissen Unterschieden auch im Islam. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer damals 8-jährigen Muslimin. Sie half uns im Schrebergarten und sagte dann plötzlich, sie habe früher mal Angst im Dunkeln gehabt und immer ein Notlicht in ihrem Zimmer gebraucht. Das sei vorbei, seit ihre Mutter ihr empfohlen habe, Gott im Abendgebet zu bitten, dass er ihr Engel sendet, die in der Nacht über ihren Schlaf wachen. Es funktioniere seither, wofür sie Gott immer wieder danke. Gott würde gerne helfen. Und weil er dies nun allabendlich so mache würde sie den Eltern noch mehr gehorchen, und nicht mehr lügen. Denn Gott gefällt sowas absolut nicht. So sei beiden gedient, Gott, den Eltern und ihr.

Wie ist es denn mit dem Gebet, dass unser Herr Jesus den Jüngern aufgab zu beten, wird das nicht auch oft "motivationslos" heruntergeleiert, ohne sich mit Herz und Verstand bewusst zu machen, was Jesus Christus den Jüngern damals und heute mit diesem Gebet auf den Weg geben wollte?
Ich fand es mal sehr aufschlussreich, als jemand vortrug, wie Gott reagieren könne, wenn das Vater unser / Unser Vater gebetet wird. Und immer wieder, nach jedem Satz stellte Gott Fragen oder wies auf etwas hin, das mit den gebeteten Worten im Leben des Entsprechenden -noch- nicht im Einklang zu sein schien. Leider weiss ich die Quelle nicht mehr.
Gruss Hans
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 25.01.2018 08:22Die Vorstellungen über eine hier stattfindende (mögliche) Wandlung von Brot und Wein in Jesu Fleisch und Blut gibt es ja, was uns zeigt, das der Bibeltext dann wohl doch nicht so einfach zu verstehen ist.
Und wir beide müssten uns Fragen wie wir Jesu Aussage, dies tut zu meinem Gedächtnis, denn überhaupt verstehen können...
Geht es bei diesem Gedächtnis lediglich um die orale Aufnahme von Brot und Wein oder vielleicht vielmehr darum, was in diesem Tun Dargestellt wird?
Re: Christentum versus Islam
von JeanS am 25.01.2018 08:00Hallo jovetodimama, ich persönlich finde es gut, dass man sich an der Schule mit interreligiösem Dialog beschäftigt. Je nachdem wer wo wie zuhause von andern Religionsangehörigen gehört hat, kann sich durch interreligiösen Dialog selbst ein Bild machen, wie es sich wirklich verhält. So wie es Petrus erkannt hat sollten auch andere Christen erkennen, dass es Gott darauf ankommt, wie jemand ist, und nicht zu welcher Religion er sich zugehörig zählt.
Apg. 10.34 Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahr ich mit der Wahrheit, daß Gott die Person nicht ansieht; 35 sondern in allerlei Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm.
Was heisst hier für Dich ABKEHR? Abkehr vom Leben nach Jesus Christus Lehren, bei dem der Nächste ja auch ein Andersgläubiger (Gleichnis barmherziger Samariter) Wir sollen unsere Mitmenschen so behandeln, ihnen so begegnen, wie wir es uns von ihnen wünschen. Wer in einem Elternhaus aufwächst, wo Islamophobie vorherrscht, man sogar den Umgang mit muslimischen Mitschülern verbietet, da wäre es meiner Ansicht sogar mal sinnvoll, für Eltern einen solchen Abend zu gestalten um mitunter allfällige unnötige Vorurteile abbauen zu können .
Ich erinnere mich, als unsere Tochter in der Primarschule war. Sie war mit einer muslimischen Albanerin befreundet. Letzere wollte ein Geburtstagsfest zuhause veranstalten. Sie war sehr traurig, als einige Schweizer Mitschülerinnen ihr eine Absage erteilten: Wir gehen nicht zu Ausländern nachhause und in unsere Wohnung kommen auch keine Ausländer. Das tat ihr weh, unserer Tochter auch.
Wogegen sollen sich die Kinder und Jugendlichen den im vorliegenden Fall wehren? Die Schule ist da um Wissen zu vermitteln. Somit auch Wissen, wie es sich mit andern Religionen tatsächlich verhält. Wie diese Beten beispielsweise.
In unserer Nähe ist ein reformiertes Kirchgemeindehaus. Dort wird in gewissen Abständen immer wieder eine Zusammenkunft verschiedener Religionsangehörigen organisiert. Alle beten auf ihre Weise, im selben Raum gruppenweise für Frieden in und um sich. Und gegessen werden dann die mitgebrachten vielfältigen Speisen. Dann hält ein Imam, oder ein Pfarrer oder der Präsident des Hindutempel. etc. ein Referat zu einem jeweils aktuellen Thema, und in durchmischten Gruppen unterhält man sich darüber. Noch niemals ergab sich, dass jemand einen Andersgläubigen von dessen Glauben abbringen wollte.
Fragwürdige Vermischung der Religionen, klingt für mich so vorurteilsbehaftet. Ich schätze den interreligiösen Dialog und ich bin in einer Projektgruppe, in welcher sich von jeder Weltreligion ein Vertreter (w/m) ist um gemeinsam etwas für besseres Verständnis zu organisieren. Einerseits für Schüler, andererseits für Erwachsene.(alle 2 Jahre vor dem Bettag) und am eidg. Buss- und Bettag, beten dann viele Menschen, aus allen Regionen und Religionen in der nächstgrösseren Stadt. Ich bin sicher, dass Jesus Christus solche interreligiösen Zusammentreffen im gegenseitigen Respekt begrüsst.
Ich persönlich kann Deine Ängste und deine Ablehnung weiss Gott nicht nachvollziehen.
Gruss Hans
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 25.01.2018 07:54Vielleicht magst du noch mal auf die „Wandlung“ eingehen, Cleo?
Re: Abendmahl
von Cleopatra am 25.01.2018 07:48Jesus hat nicht gesagt "wascht einander die Füße", aber er hat beim Brotbrechen gesagt "dies tut zu meinem Gedächtnis".
Eigentlich ist es ganz einfach.
Die Geschichte mit Hananias und Saphira hat doch nichts mit dem Abendmahl zutun.
Du mischt zu viele Geschichten zusammen (nicht böse gemeint).
In der Geschichte mit den beiden ging es darum, dass sie etwas unterschlagen haben.
Das Thema Abendmal wird da garnicht erwähnt.
Demnach ist deine Schlussfolgerung nicht richtig.
Im Gegenteil, ich verstehe irgendwie nicht, wie du versuchst, das Abendmahl als nur geistig zu interpretieren, wenn doch Jesus selbst darum bat und wir dir sogar Bibelverse zeigten, in denen es praktiziert wurde.
Was stört dich an diesen Wunsch?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Abendmahl
von Cleopatra am 25.01.2018 07:40Nein, ich fürchte, du bringst da etwas durcheinander.
Wir können ihn ja dank der Errettung jetzt immer erfahren.
Das Abendmahl dient nicht dazu, ihn zu erfahren, sondern wie wir ja nun schon mehrmals geschrieben haben, um seinen Wunsch zu erfüllen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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