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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 14.03.2019 09:26


aus Jakobus 4,1-10 (NGÜ) 

1 Woher kommen die Auseinandersetzungen unter euch, woher die Streitigkeiten? Kommen sie nicht daher, dass in euch selbst ein Kampf tobt? Eure eigensüchtigen Wünsche führen einen regelrechten Krieg 'gegen das, was Gott von euch möchte'! 

2 Ihr tut alles, um eure Gier zu stillen, und steht doch mit leeren Händen da. Ihr seid bereit, über Leichen zu gehen, ihr seid erfüllt von Neid und Eifersucht, aber nichts bringt euch euren Zielen näher. Ihr streitet und kämpft, und trotzdem bekommt ihr nicht, 'was ihr wollt,' weil ihr euch mit euren Anliegen nicht an Gott wendet. 

3 Und selbst wenn ihr euch an ihn wendet, werden eure Bitten nicht erhört, weil ihr in verwerflicher Absicht bittet: Das Erbetene soll dazu beitragen, eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen! 

4 Ihr Treulosen! Wie eine Ehebrecherin den Bund ihrem Mann bricht, so brecht ihr den Bund mit Gott. Ist euch denn nicht bewusst, dass Freundschaft mit der WElt Feindschaft gegenüber Gott bedeutet? Wer also ein Freund der Welt sein will, erweist sich damit als Feind Gottes. 

5 Oder meint ihr, die Schrift sagt ohne Grund: "Mit leidenschaftlichem Eifer sehnt sich Gott danach, dass der Geist, den er uns Menschen eingepflanzt hat, ihm allein ergeben ist"?  

6 Aber eben deshalb schenkt Gott uns auch seine Gnade in ganz besonderem Maß. Es heißt ja in der Schrift: "Den Hochmütigen stellt sich Gottnentgegen, aber wer gering von sich denkt, den lässt er Gnade erfahren." 

7 Ordnet euch daher Gott unter! Und dem Teufel widersteht, dann wird er von euch ablassen und fliehen. 

8 Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein! Wascht 'die Schuld' von euren Händen, ihr Sünder! [Gott liebt die Sünder, aber nicht die Sünde.] Reinigt eure Herzen, ihr Unentschlossenen! 

9 Klagt 'über euren Zustand', trauert und weint! Aus eurem Lachen muss Traurigkeit werden, aus eurer Freude Bestürzung und Scham. 

10 Beugt euch [im Gebet] vor dem Herrn, dann wird er euch erhöhen. 

*** 
Wie wird die Erhöhung aussehen, erfahrbar? 

Im AT wurde im Lager des Volks die Schlange hoch auf einem Stock gehalten. Jeder, der die Schlange hilfesuchend anschaute wurde von dem Todesbiss geschützt, und wurde nicht gebissen, sodass er vor dem sicheren Tod bewahrt wurde. 

Im NT wurde Jesus erhöht. Am Kreuz, durch die Aufladung unser aller buchstäblichen Schuld, Krankheit, Scham, Verdammnis ... 
IHM wurde alles auf seinen menschlichen Leib und in seinen Leib übertragen. 

Wir sind nun frei - aus Gnade, Treue, Güte und Wahrheit. ... Dieses Geschenk ist mit Gold, Silber und Edelsteinen nicht zu bezahlen. .... 
Sämticher irdischer Reichtum zB in Form etlicher Kreditkarten, Banknoten usw. kann Gott nicht als Bezahlung angeboten werden ... 

Jesus durch den Heiigen Geist ist der Einzige, der jeden von uns auslösen kann und will 









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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 14.03.2019 08:28


Psalm 119,63 __ Ich halte mich zu allen, die dich fürchten und deine Befehle halten. 

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit. __ Kolosser 3,16

Jakobus 4,1-10
1.Samuel 11,1-15

Dietrich Bonhoeffer schrieb:
Der Christ braucht den Christen, der ihm Gottes Wort sagt,
er braucht ihn immer wieder, wenn er ungewiss und verzagt wird;

denn aus sich selbst kann er sich nicht helfen, ohne sich um die Wahrheit zu betrügen.
Damit ist zugleich das Ziel aller Gemeinschaft der Christen deutlich:

Sie begegnen einander als Bringer der Heilsbotschaft.  

*** 
In einem anderen Thread war zu lesen, dass die Christenheit mindestens in 42T Denominationen unterteilt ist. Das wurde in einer Studie von 2011 festgestellt. Das ist ja nun noch gar nicht solange her. 

Da kann ich persönlich mir das so vorstellen, dass diese Denominationen in lauter kleine und größere Hauskreise unterteilt sind, die eben auch in öffentlichen Räumen anzutreffen sind. 
Jede Gruppe hat einen oder mehrere Leiter und verfolgen das Ziel, dass die anderen Teilnehmer ihre Bibel - u. Gottesvorstellungen genauso teilen, wie sie selbst. 

Ich denke und empfinde es so, dass in diesem Bild deutlich wird, dass der Christenmensch zwar andere Menschen braucht, weil er so sozialisiert ist, eigentlich. Jedoch ansonsten möchte er lieber so leben, wie er es für richtig hält. 
Das ist eigentlich ein abgebildetes Bild der derzeitigen westlichen Gesellschaft. Die alten Strukturen zB der Familien und dem Gemeinwesen lösen sich auf bis hin zur Unkenntlichkeit. Darin ist eine Anonymisierung zu finden, die die Botschaft des christlichen Miteinanders irgendwie aushöhlt. Und auch für den Reifeprozess des Individiums eine Gefahr darstellen kann. 

Dies macht einerseits traurig. In der Bibel, dem Wort Gottes ist solches nachzulesen. Andererseits wird aber auch deutlich, wie sich der Mensch nach anderen Menschen und der Zugehörigkeit zu ihn/en sehnt. 
Die Bibel, das was zwischen den Buchdeckeln zu finden ist, bei aller Untersciedlichkeit, die sich ergänzenden Übersetzungen - wird uns die Schrift als Gottes Verbindung mit uns und zu uns geschenkt. Dh, ir können uns immer wieder durch den Heiligen Geist auf Jesus hin neu ausrichten. Er ist nach wie vor unser Retter, der gerne in den Riß tritt als Mittler zwischen dem was uns umtreibt und dem Frieden, den er uns verheißen hat in seinem Wort. 

Der Psalmbeter oben spricht uns auch Worte aus, die wir mißverstehen könnten. Da ist von Furcht und Befehl die Rede. Das verbindet man vielleicht mit Unterordnung gegen den eigenen Willen gestrichen.  Jedoch so ist es nicht. Das Wort Gottes meditieren, aufnehmen, bedenken, studieren, betrachten, vor sich hin murmeln, sich durch die Kraft welche es hat, führen und leiten lassen, schenkt Wegweisung im Leben und heilt auch die verwundete Seeele. 

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Cleopatra
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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Cleopatra am 14.03.2019 07:37

Lieber Hyperion,
 
Deinen Beitrag fand ich gerade sehr treffend.
 
Ja, grundsätzlich ist es doch schade, dass es so viele Richtungen gibt, wenn es darum geht, zu sagen "die danken falsch, wir denken richtig."
 
Wer hat schon alles als Einziger richtig verstanden?
 
Ich finde, niemand sollte sich erheben und sowas behaupten (das schreibe ich ungebunden an das eiigentliche Thema, diese Gedanken kommen mir nur gerade auf).
 
Selbst in meiner Gemeinde gibt es bestimmt Personen, die in einzelnen Themen anders denken als ich. Trotzdem können wir doch gemeinsam Gott loben und Jesus danken.
 
Geht es am Ende nicht viel mehr um die Gemeinsamkeit, als um die Unterschiede...?
 
Und das möchte ich auch eben in dieser Diskussion und in den weiteren Gesprächen immer im Hinterkopf behalten: Es werden vielleicht unterschiedliche Dinge besprochen und Fragen beantwortet, aber uns verbindet doch trotzdem dieses Gemeinsame: Die Errettung unserer Sünden, der gemeinsame Vater, die Liebe, die wir vom Vater empfangen können.
 
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Cleopatra am 14.03.2019 07:30

Danke, Sonnenkind <3 Ich empfinde es teilweise tatsächllich ähnlich wie du und merke ein wenig, wie ich mich wieder in die Vergangenheit versetzt fühle durch manche Antworten. Ich versuche, diese zu ignorieren und antworte auf die anderen, weil ich hoffe, dass die Leute, die fragen, irgendwo wirklich verstehen wollen, was ich meine. Aber ja, ich frage mich so langsam, ob es wirklich so eine gute Idee war, zurück zu kommen.

Hm, das kann ich aber nicht so ganz verstehen, denn so, wie du freievangelische beschrieben hast, ist es doch sehr heftig, und wir alle haben trotzdem nett reagiert....
 
Es gibt zwar Gemeinden, in denen besonders Postevangelikale (wir) einen sicheren Ort haben und aufgenommen sind. (zB Mosaik) Aber ich weiß von keinen ausdrücklich postevangelikalen Gemeinden. Das wäre meiner Meinung auch sehr merkwürdig und ginge am Zweck von Gemeinde vorbei.

Also darf ich darunter verstehen,dass Menschen in Gemeinden eben schlimmes erfahren haben, sich nicht wohl gefühlt haben und ihre Ursprungsgemeinde deshalb verlassen haben. Und dann entweder in eine andere Gemeinde gingen oder eben nicht mehr in die Gemeinde gehen und dann verstehen sich diese Menschen als "postevangelikal"?
 
Ich versuche immernoch, es einfach nur zu verstehen, ohne Bewertung.
 
Es gibt eine Bibelstelle, die Frauen dazu auffordert, ihr "Haupt bedeckt zu halten". Jetzt wird in einigen Gemeinden gesagt, dass Gott deswegen wolle, dass Frauen Kopftücher tragen. Und da hängt nicht nur ein Kleidungsstück dran, sondern noch ein ganzer Rattenschwanz an Denkweisen, Verhaltensvorschriften, sozialen Rollen. Dass die Frau deutlich unter dem Mann stehe, am Besten unsichtbar sei, nichts sagt, nicht aufmuckt, egal, was ihr passiert, auch zum Beispiel, wenn es Gewalt ist. Sondern demütig ihren von Gott (bzw. der Gemeinde) zugewiesenen Platz einnimmt. Jetzt gibt es Frauen, die merken, dass sie daran kaputt gehen. Sie werden körperlich, emotional und sexuell misshandelt und müssen sich dafür auch noch rechtfertigen und dankbar sein. (Ich kenne Fälle, an denen am Ende der Selbstmord bzw. Selbstmordversuch stand.)
 
Also diese Beschreibung finde ich schon heftig und ich finde, dass in keiner Glaubensrichtung sowas biblisch ist.
Ja, Kopftuch tragen ist das eine, aber sexuelle Misshandlung und so? Das lässt sich mit der Bibel nicht rechtfertigen und wird auch nicht in allen Freikirchen praktiziert, nur, weil eine Frau selbst beschließt, ein Kopftuch beim Beten tragen zu wollen.
 
Ich hoffe aber auch, dass du nicht alle Freikirchen damit verbidest, also soweit mir bekannt ist, wird zB in unserer Gemeinde kein sexueller Missbrauch bei Frauen praktiziert und würde als Sünde veerpöhnt werden.
 
Sonnenkind schrieb: Diese Diskussion finde ich schlimm. Nirgends wird hervorgehoben, wie gut es ist, dass Bithya trotz offensichtlich sehr negativer Erfahrungen am Glauben festgehalten hat.

Das kann ich so nicht ganz nachvollziehen, denn wir haben ja eben einfach nur Fragen und sind noch in der Stufe des Verstehen wollens.
Aber das Birthya am Glauben festgehalten hat, finde ich auch gut.
 
Bis jetzt habe ich dieses Forum gerade deshalb geschätzt, weil hier von Katholiken bis zu protestantischen Freikirchlern alle Formen von Christentum vertreten waren. Zentral waren der persönliche Glaube und das Festhalten an der Bibel. Dass Menschen mit ähnlicher Lebenserfahrung dabei Kontakte untereinander halten, ist normal, schließlich weiß da jeder am besten, von was die Rede ist.
Stimmt, dem ist ja auch so, aber wenn man etwas Neues verstehen möchte, dann fragt man eben weiter nach.
 
Wenn ich so über das Thema nachdenke, so kommt mir der Begriff "Freidenker" in den Sinn.
Also im Sinne von nicht festgefahren, sondern über den Tellerrand schauen, offen sein für Neues, sowas.
Vielleicht versteht ihr euch so...?
 
Wie gesagt, es ist immer schön, etwas Neues kennenzulernen, erstmal ohne Bewerrtung, natürlich auch in der Hoffnung, nicht selbst erstmals schlecht berertet zu werden, weil man in der Freikirche ist
 
Lg Cleo

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Hyperion

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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Hyperion am 14.03.2019 06:33

Hallihallo,

der Begriff "postevangelikal"war mir bis eben auch fremd und ich find' ihn zwar ganz fürchterlich, kann aber durchaus verstehen was er ausdrücken möchte. Das hat Bithya85 ja auch sehr gut erklärt, finde ich. 

Grundsätzlich tue ich mir persönlich mit solchen "Labeln" aber deshalb etwas schwer, weil die damit versehenen Menschen in einer Art und Weise kategorisiert werden, so dass die dahinterstehende Lebenserfahrung und -wirklichkeit des als postevangelikal Bezeichneten, eher verdeckt, als offenkundig wird. Denn was sagt der Begriff denn anderes, außer das da ein Mensch ist, der sich mal irgendwie mit dem Evangelikalismus verbunden fühlte und es jetzt eben nicht mehr so wirklich kann oder möchte? Die Bezeichnung "postevangelikal" ist deshalb vielleicht zuvorderst sowas wie ein Gesprächsangebot, aber doch sicher keine Glaubensrichtung, wie der Titel dieses Threads meint, oder? 

Allerdings verstehe ich das die Dinge kompliziert sind! Ich habe leider auf die Schnelle keine aktuelleren Zahlen gefunden, aber 2011 gab es innerhalb des Christentums rund 42000 Denominationen. Das muss man sich mal vorstellen! Wie könnte ich da jetzt noch Christ sein? Ganz ehrlich, man wird ja förmlich gezwungen sich milimetergenau zu positionieren und wenn man das nicht kann, muss man wohl noch eine weitere Denomination gründen...?

Zudem muss ich aber auch zugeben, dass ich mich persönlich mit dem, was so unter dem Label "Christentum" im öffentlichen Raum abläuft und vorallem auch in den sozialen Netzwerken, nicht so wirklich identifizieren kann und will. Meine Lebens- und Glaubenserfahrungen und das, was Gott mit mir gemacht hat und der Weg, den er mit mir gegangen ist, bleibt trotz meiner konfessionellen Gebundenheit eben höchst individuell und ich hoffe auch maximal ideologiefrei.

Gerade darin sehe ich persönlich nämlich die größte Gefahr für den Glauben im Speziellen und der Religion im Allgemeinen: die Erstarrung in Ideologie. Denn nicht selten werden eben aus rein ideologischen Gründen dann Mauern gebaut, Abgrenzungen errichtet und Gräben gezogen. Und dann werden eben leider auch diese "Abgrenzungsbegriffe" wie z.B. "postevangelikal" nötig, bzw. man wird dazu genötigt sich selbst mit solchen Begriffen abzugrenzen, weil die ehemals bestehende Identifikation eben nicht mehr gegeben ist. Irgendwie schade...

LG
Hyperion





Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

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Merciful

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Beiträge: 2489

Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Merciful am 13.03.2019 20:35

Sonnenkind schrieb: Diese Diskussion finde ich schlimm.

Hm, findest du die gesamte Diskussion schlimm?

Oder nur einzelne Beiträge bzw. Aussagen?

Ich finde z.B. meine Beiträge nicht schlimm.

Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Burgen am 13.03.2019 19:41

Ich denke mal, dass die Kritik-Aufschreck-Punkte mich betreffen.

Deshalb möchte ich nur kurz erläutern was ich unter dem Wort prüfen verstehe.

Es gibt die Bibelstelle, prüft alles und das gute behaltet. So ähnlich.

Das bezieht sich , für mich, eben auch darauf, die zB Parallelstellen oder unter einem Stichwort in der Konkordanz zu vergleichen.

Dabei schauen, ob sie sich auf das von mir bestimmte Anliegen beziehen.

Ein Nebeneffekt kann sein, dass man darüber von eins bis ins hunderttausende kommt.

Die Bibel legt sich ja mit der Bibel aus.

Das hat nun überhauptnichts mit Angriff oder so zu tun.

Jedoch merkte ich, dass ich mit den Antworten nicht zufrieden werden konnte.

Inzwischen verstehe ich es, habe einen Hossa Talk mit 75 Kommentaren gelesen.

Und diese Art der Diskussion gefällt mir total gut. Nachher werde ich mir noch dazu den Talk anhören und heute oder morgen dann

den zweiten Teil. Denn das ist genau auch Teil meines eigenen Erlebens.

Und ja, die Evangelikalen sind oft eng. Deshalb blieb ich immer in der großen Landeskirche eingetragenes Mitglied.

Meine eigene Erfahrung bis heute ist jedoch, dass es Jesus selbst ist, der in die geistliche, emotionale usw. Freiheit führt.

Erst vor einigen Wochen habe ich wieder mal erlebt, dass er meinen Verwundeten Schmerz auf sich genommen hat.

Danach tat es viel weniger weh. Und er hat mir Befreiung geschenkt. Und so bekommt die Liebe zu Jesus Hand und Fuß, unabhängig

von den Umständen.

Liebe Bhythia
dich will ich keinesfalls verletzt haben. Jeder kann nur das mitteilen, auch was er nicht versteht, oder was er noch nicht versteht.
Du warst 2 Jahre weg und bist wieder da - hier. Ich war viele Jahre weg vom Fenster und erst jetzt wieder da.

LG
Burgen

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Bithya85

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Beiträge: 171

Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Bithya85 am 13.03.2019 16:27

Danke, Sonnenkind <3 Ich empfinde es teilweise tatsächllich ähnlich wie du und merke ein wenig, wie ich mich wieder in die Vergangenheit versetzt fühle durch manche Antworten. Ich versuche, diese zu ignorieren und antworte auf die anderen, weil ich hoffe, dass die Leute, die fragen, irgendwo wirklich verstehen wollen, was ich meine. Aber ja, ich frage mich so langsam, ob es wirklich so eine gute Idee war, zurück zu kommen.

Ich habe an mehreren Stellen gesagt, dass ich meinen Glauben nicht verloren habe. Ich musste stellenweise sehr hart darum kämpfen und muss es teilweise immer noch. Und ich möchte mich für das Ergebnis nicht rechtfertigen müssen. Es gibt zwar Gemeinden, in denen besonders Postevangelikale (wir) einen sicheren Ort haben und aufgenommen sind. (zB Mosaik) Aber ich weiß von keinen ausdrücklich postevangelikalen Gemeinden. Das wäre meiner Meinung auch sehr merkwürdig und ginge am Zweck von Gemeinde vorbei. Wenn ihr einen Überblick haben wollt, was so gedacht wird, dann geht auf die Seite von Hossa Talk und schaut euch in den Folgen und vor Allem in den Kommentaren um, es ist ein sehr bunter Haufen und wir haben in diesem Sinne keine festen Dogmen, die wir alle glauben müssen. Wohl aber haben wir eine Vergangenheit, ich kenne niemanden, der freiwillig postevangelikal wird. Man verliert sehr viel. Aber man muss es in gewissen Situationen loslassen, denn sonst würde man alles verlieren. Und das, was ich (und sicher nicht nur ich) dafür bekommen habe, ist unbeschreiblich viel mehr. Eine Freiheit im Glauben und in Jesus, die ich niemals erahnt habe. Und dafür bin ich sehr dankbar. Nur: Selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht mehr in die alten, engen Denkmuster zurück. Denn wer einmal angefangen hat, sich solche Gedanken zu machen, kann nicht mehr einfach zurück in die - sorry - Naivität und ins Unreflektierte. 

Ansonsten empfehle ich noch die Seite von Worthaus und die Bücher "Warum ich nicht mehr glaube", "Nicht mehr ich", "Flucht aus Evangelikalien" und "Warum wir mündig glauben dürfen". 

Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei

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Cosima
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Beiträge: 951

Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Cosima am 13.03.2019 16:06


Liebe Sonnenkind,

 

ja – dein Einwand ist berechtigt, es wurde nicht erwähnt, dass Bithya trotz negativer
Erfahrungen, Jesus treu nachfolgt. Das ist auch aus meiner Sicht die Hauptsache.
Wie man Jesus nachfolgt, das hat wahrhaftig viele verschiedene Formen – und ich
denke, dass ist auch so von unserem himmlischen Vater gedacht, als ER uns alle
geschaffen hat, denn ER ist ein kreativer Schöpfer. Bei IHM gibt es keine Schablonen,
keine Marionetten, jeder ist eine wundervolle, individuelle, einzigartige Persönlichkeit.

Egal wie wir die Nachfolge Jesus leben, egal, in welcher Gemeinschaft wir Heimat
gefunden haben, wenn wir IHM treu nachfolgen – dann ist Freude im Himmel darüber.

Jesus antwortet den Jüngern, die jemanden wehren wollten, zu dienen: Und Jesus
sprach zu ihm: Wehret ihm nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.
Lukas 9, 49-50

Hier in diesem Thread wurde um Information gebeten, was ein Wort bedeutet.
Darauf hat Bithya informativ geantwortet. Dafür bin ich auch dankbar, denn das Wort
„postevangelikal" war mir auch nicht geläufig.

Alles andere sind persönliche Meinungen. Auch die müssen wir stehen lassen.
Und es war wichtig, dass du uns deinen Unmut mitgeteilt hast. Deshalb bitte
ich dich, diese „persönlichen" Meinungen nicht als Aussage für das Forum von
Glaube-Community zu werten. Vielen Dank!

Herzliche Grüße von Cosima.

 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Sonnenkind

78, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 240

Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Sonnenkind am 13.03.2019 14:29

Diese Diskussion finde ich schlimm. Nirgends wird hervorgehoben, wie gut es ist, dass Bithya trotz offensichtlich sehr negativer Erfahrungen am Glauben festgehalten hat. Normalerweise sind es oft solche Erfahrungen, die Menschen vom Glauben abfallen lassen.
   
Aber statt sich mit ihr zu freuen, ist von einer "Prüfung" die Rede. Wer ist denn berechtigt, eine solche Prüfung vorzunehmen? Und was soll das Ergebnis sein?
   
Bis jetzt habe ich dieses Forum gerade deshalb geschätzt, weil hier von Katholiken bis zu protestantischen Freikirchlern alle Formen von Christentum vertreten waren. Zentral waren der persönliche Glaube und das Festhalten an der Bibel. Dass Menschen mit ähnlicher Lebenserfahrung dabei Kontakte untereinander halten, ist normal, schließlich weiß da jeder am besten, von was die Rede ist.
 
Jede und jeder, der hier schreibt, hat unterschiedliche Erfahrungen in seinem Leben gemacht; diese Erfahrungen haben seinen Glauben mit geprägt. Da gibt es nichts Einheitliches und in meinen Augen auch nichts Prüfbares.
 
Ich hoffe, dass es mehr postevangelikale Christen als Abgefallene gibt.
 
Gruß
Sonnenkind

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.03.2019 14:29.
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