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Re: Petition der evangelischen Kirche in Mitteldeutschlands
von Cleopatra am 19.03.2019 07:22Die meißten Unfälle geschehen aus Unachtsamkeit, aus diesem "Elefantenrennen" (LKWs, die plötzlich ausscheren um zu überholen) und aus zu geringerem Abstand.
Das ist wirklich wirklich schlimm.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Sind (auch) die Juden der Antichrist?
von Cleopatra am 19.03.2019 07:11Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Sind (auch) die Juden der Antichrist?
von JeanS am 19.03.2019 05:25Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de
von Hyperion am 19.03.2019 04:36Ja, ganz sicher sogar.
Das sehe ich nun völlig anders. Worte erzeugen ja immer Bilder oder Vorstellungen und beziehen sich nicht selten auch auf Erinnerungen. Die Konfrontation mit dem Wort ist also niemals losgelöst von deinen und meinen Erfahrungen, Lebensumständen, Prägungen, kurz, von dem was wir sind vorstellbar. Und gerade das lebendige Wort Gottes spricht da hinein und malt uns ein Bild, in dem wir uns selbst entdecken dürfen.
Jesus lehrte ja ausgesprochen viel in Gleichnissen und Parabeln, die ohne die dadurch in uns erzeugten Bilder niemals diese Bedeutungsdichte erreichen würden. Klopf doch z.B. nur einmal das Johannesevangelium auf die dort enthaltenen Bilder ab (ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; Brot des Lebens usw)...
Das "jesuanische Vater-Verständnis" entspricht dem aramäischen Abba (Papa), ist also eine Zärtlichkeitsform und durchbricht damit gerade das in der Antike weit verbreitete Gottesverständnis des patriarchalischen Hausvaters, welches sich zuvorderst über seine Macht definierte. Interessanterweise schwingen in dem Wort Abba also gerade keine klassisch antiken Vatervorstellungen mit, sondern eher weibliche/mütterliche Eigenschaften wie Nähe, Zugewandtheit, Umsorgung usw.
Es wird doch auch nirgendwo behauptet, dass der Vater gleich die Mutter ist. Es wird vielmehr das Väterliche und Mütterliche Gottes betont. Und das macht meiner Meinung nach, angesichts des jesuanischen Vater-Verständnisses des Abba, auch absolut Sinn.
Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.
Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de
von Jonas am 18.03.2019 22:00Grüß Dich Hyperion!
Jesus hat aber aus gutem Grund Gott als seinen bzw unseren Vater im Himmel bezeichnet.
Hier geht es um das Wort, das wahre Wort und dem ist es unwichtig, welche Bilder und Erinnerungen Dir und mir und Milliarden anderer beim Wort Vater durch den Kopf gehen.
Vater deutet wohl mehr auf Pater, Peter, (Petrus der Fels), das Haupt (der Familie), der Hüter, auch verwandt mit Water, Wasser, Wissen usw.
Jesus ist demendsprechend nicht vom Himmel gefallen, sondern er hatte auch eine Mutter.
Jesus das Zeugnis dieser beiden, die Vereinigung des Geistes und des Fleisches, der Sohn der diese zur Ver-söhnung bringt.
Der Vater ist gleich die Mutter ist eine aufgelegte Lüge und die schleicht sich wie man sieht recht gutgemeint und wohlwollend schön langsam ein.
Auch wenn die Lüge am Anfang im Mantel des Guten daherkommt, stehen am Ende immer Menschenleben auf dem Spiel.
Mit besten Grüßen
Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de
von Hyperion am 18.03.2019 21:03Interessant, denn gerade weil es heißt "Du, Gott, bist uns Vater und Mutter im Himmel" werde ich persönlich überhaupt nicht mehr an eine Geschlechtsbezeichnung erinnert, als vielmehr an das Väterliche und Mütterliche. Also das, was uns gezeugt hat und aus dem wir geboren sind, das uns umsorgt, aber auch erzieht, zurechtweist, liebt, nährt, trägt, hält usw. Ich halte das für eine etwas ungewohnte, aber als Bild sehr sehr starke und auch schöne Formulierung.
Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.
Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de
von Jonas am 18.03.2019 20:46Genau!
Denn, wer nicht verstanden hat warum Gott der Vater ist, dass das aber nichts mit einer Geschlechtsbezeichnung zu tun hat, der hat nicht viel bis gar nichts verstanden.
Ein treffendes Beispiel wie hier das Wort wider dem Wort geredet, also gelogen wird.
Ich würde diese Bibel als wertlos oder als Bibel in ungerechter Sprache bezeichnen.
Mit besten Grüßen
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Hannalotti am 18.03.2019 20:30
Re: Petition der evangelischen Kirche in Mitteldeutschlands
von Jonas am 18.03.2019 20:30Nein!
Mit besten Grüßen
Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de
von Hannalotti am 18.03.2019 20:23


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