Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 ... 6884 | » | Letzte
Die Suche lieferte 68839 Ergebnisse:
Re: ERF Radio
von pray am 21.10.2019 18:05Die Rede war von den Einkaufschips mit dem Aufdruck "Gott gibt's echt".
Liebe Geli, schön, dass du es gefunden hast, boah, ich habs falsch gemacht, nur 70 Stück bestellt zu haben. Es ist unglaublich, bei fast jedem Einkauf, wenn ich einen Wagen nehme, steht da jemand, der hat kein passendes Geldstück für den Einkaufswagen.
Heute ist das so passiert: Ich komme ins Geschäft und gehe zu den Wagen, wo eine ältere Dame gerade mit einer anderen Kundin hantiert, weil sie den Wagen nicht rauskriegt. Ich voller Freude wühle in meiner Tasche...wo hab ich die ERF Chip? , dachte, ich sage, sie soll es doch mal mit diesem probieren, aber dann zupfte sie ihren Einkaufswagen schon raus. Irgendwie dachte ich noch: Hat so sollen sein, wenn man das wirklich manchmal am "Gesicht und allem" sehen kann, hätte ich eh gedacht, sie wäre davon nicht so angetan gewesen. Und in der Sekunde kommt die nächste Kundin, kramt im Portemonnai, blickt zur Kasse, mit der Absicht zu wechseln und da ich den Einkaufschip ja schon in der Hand hatte, "Bitteschön !" Das war eine Moslimin mit einem Ganzkörpergewand und Schleier. Ich war total überrascht, dass sie sich ehrlich über die Geste freute und sich in perfektem Deutsch bedankte. Das hat mich auch sehr gefreut.
Jetzt habe ich noch eine Frage:
Viele Christen beanstanden (von der Bibel her gesehen, zu Recht) dass nicht a l l e s in den Sendern ERF und weitaus noch mehr in Bibel-TV absolut bibelkonform ist, manches ist auch sehr katholisch angehaucht oder fährt nicht "ganz den strengen Stil" (ist nicht negativ gemeint, aber es gibt Spielregeln in der Bibel, die gelten einfach). Ich finde, ERF ist das besser aufgestellt als Bibel-TV.
Ich habe mir überlegt, dass es schwer ist, mit den vorhandenen Mitteln sozusagen 24 Std exakt biblisches Programm zu machen, sodass alle Menschen, ob jung oder alt, katholisch, Christ, evangelisch, Brüdergemeinde, Charismatiker (auch) angesprochen und "gefüttert" werden mit Gutem. Und von daher bin ich froh, über die weitestgehend guten Sendungen. Aber das sehen eben nicht alle Christen so. Das finde ich eigentlich schade. Oder sehe ich das falsch? Zu locker?
Re: ERF Radio
von Burg1 am 21.10.2019 11:07Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Buchstabe und Geist
von Burgen am 21.10.2019 09:51Die Heiden, also die Nichtgläubigen, wussten im tiefsten Inneren, dass es nicht in Ordnung ist über andere zu herrschen und sie gar umzubringen. Wir lesen ja auch später, dass Gott das Gesetz in die Herzen geschrieben hat. Das wissen schon Kinder, die jedoch erst lernen müssen zB miteinander zu teilen anstatt sich zu schlagen um einen Sandspieleimer.
Im Gegensatz dazu ist Paulus als späterer Pharisäer mit den Worten der Thora - und den vielen Geboten, Verordnungen, Anweisungen und Gesetzen - aufgewachsen. Damit sind sogleich viele Glaubensüberzeugungen und Verurteilungen in seinem Herzen mit aufgewachsen. Das gilt ja auch bis heute bei den meisten orthodoxen Juden.
Ich denke mir, nachdem er sein Offenbarungserlebnis hatte, vermutlich mitte seiner 30iger, wurden seine sämtlichen einstudierten Lernerfahrungen und sein innerseelisches Gesamtbild, total durcheinandergewürfelt. Er verlor sein inneres Gleichgewicht und sah sich gezwungen, jeden Tag aufs neue mit Jesus zusammen zu lernen.
Sein Herz wurde erweicht und erneuert. Samt seiner Denkweise und seiner Gefühle.
Und er wurde ja auch immer wieder in das Alleinsein geschickt, nämlich die meiste Zeit seines christlichen Lebens verbrachte er einerseits auf Wanderschaft und andererseits in schrecklichen und schmutzigen Gefängnissen.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Buchstabe und Geist
von Burgen am 21.10.2019 09:35
Der Unterschied zwischen Gebot, Verordnung, Gesetz im AT zum NT liegt vermutlich in dem, was wir in Jesus mit dem religiösen Gesetz verstehen. Und damit verbunden die sogenannte Unterordnung.
Die Unterordnung zB hat einmal bezogen auf die Eltern im AT schon eine Verheißung im Gepäck. Nämlich langes Leben.
Es gibt natürlich viele unterschiedliche Motivationen der Unterordnung, die auch dem Gebot der Liebe, der Agape, entspringen können.
Jedoch sollten sie aus Respekt, Zuvorkommenheit und eben dem Gebot Gottes an uns und dann durch Jesus in uns entspringen.
Mit anderen Worten, nicht der Selbstverwirklichung dienen.
Ich meine der Gehorsam der Gebote Gottes in uns und durch uns (aus)gelebt, bringt die Frucht der Liebe (Galater) hervor. Und stärkt den inneren Menschen. So ähnlich.
Gruß
Burgen
Re: Buchstabe und Geist
von Merciful am 21.10.2019 09:25Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.
Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz fordert,
so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.
Sie beweisen damit, dass des Gesetzes Werk in ihr Herz geschrieben ist;
ihr Gewissen bezeugt es ihnen, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen,
an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richtet,
wie es mein Evangelium bezeugt.
(Römerbrief 2, 13-16; Lutherbibel 2017)
Wir hörten, dass Paulus die Sünde nur durch das Gesetz erkannte.
Daher brachte das Gesetz den Tod.
Hier aber urteilt er von den Heiden, dass diese, obwohl sie das Gesetz nicht hatten, dennoch wussten, was das Gesetz fordert.
Ihr Gewissen bezeugte es ihnen. Ihr Gewissen vermittelte ihnen ein Bewusstsein von Recht und Unrecht.
Warum aber erkannte dann Paulus die Sünde nur durch Gesetz?
Hätte nicht auch er, wie die Heiden, ein Bewusstsein von Recht und Unrecht haben müssen?
Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist
und der Tod durch die Sünde,
so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen,
weil sie alle gesündigt haben.
(Römerbrief 5, 12; Lutherbibel 2017)
Hier führt Paulus den Tod direkt auf die Sünde zurück.
Also auch die Heiden, die doch kein Gesetz hatten, sind durch ihre Sünden gestorben.
Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden jeder Art;
denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.
Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, ich aber starb.
Und so fand sich's, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war.
(Römerbrief 7, 8-10; Lutherbibel 2017)
Warum starb Paulus erst durch das Gesetz? Die Heiden starben auch ohne Gesetz.
Die Argumentation des Apostels ist mir nicht verständlich.
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 21.10.2019 09:21
Wehe den Hirten, die sich selbst weiden!
Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? __ Hesekiel 34,2
Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient. __ Philipper 2,4
Matthäus 6,1-4 (vom Almosen geben)
Tobias 1,1-9 (1-10) oder Hiob 1,1-22
Die Jünger Jesu brauchen ihren Meister:
Er macht die Augen licht, die Herzen weit:
er schenkt die Demut und den Mut zum Dienen,
er wirket Frucht für Gottes Ewigkeit. (Lindolfo Weingärtner)
Re: Buchstabe und Geist
von Merciful am 21.10.2019 08:53Als Jesus gefragt wurde, was zu tun sei, um das ewige Leben zu haben, antwortete Jesus mit dem Hinweis auf die Gebote.
Er aber sprach zu ihm:
Was fragst du mich nach dem, was gut ist?
Gut ist nur der Eine.
Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.
(Evangelium nach Matthäus 19, 17; Lutherbibel 2017)
An dieser Stelle wird deutlich, dass Jesus als Jude die Gebote ganz selbstverständlich wertschätzte und positiv zur Sprache brachte.
Er setzte die Gebote ausdrücklich mit dem Leben in Verbindung.
An anderer Stelle sagte er:
Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe,
so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe.
(Evangelium nach Johannes 15, 10; Lutherbibel 2017)
Auch Jesus verwendet hier den Plural. Er hat uns nicht nur ein Gebot gegeben.
Er selbst hat die Gebote des Vaters gehalten.
An dieser Stelle denke ich durchaus auch an die 10 Gebote.
Für Jesus war es selbstverständlich, die Gebote zu ehren und zu halten.
Insofern ist es für mich rätselhaft, weshalb nun Christen heute denken, die Gebote seien nicht mehr von Bedeutung.
Jesus sagt: Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe.
Daher kann kein Zweifel daran bestehen, dass Gnade und Gebote zusammengehören.
Merciful
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Gebetsanliegen für einen Drogensüchtigen
von pausenclown am 21.10.2019 07:53Hallo Pray,
warum machst du nicht Vorort was für die Leute wie, zb einen Gottesdienst usw?
LG
Re: Gebetsanliegen für einen Drogensüchtigen
von Cleopatra am 21.10.2019 07:41Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Buchstabe und Geist
von Merciful am 21.10.2019 07:04Ich denke, dies kann man so nicht sagen.
Der Apostel Johannes schrieb ja ausdrücklich, dass die Liebe zu Gott darin besteht, dass wir Gottes Gebote halten.
Der Apostel verwendet also den Plural. Er meint durchaus die alttestamentlichen Gebote, insbesondere wohl die 10 Gebote.
Wie die Liebe handelt, dies wird in den 10 Geboten konkretisiert.
Der Unterschied mag darin liegen, dass die Menschen zur Zeit des Alten Testaments die Gebote als Forderungen missverstanden.
Und zur Zeit Jesu war der Sinn der Gebote durch die Pharisäer vollends entstellt worden.
Aber auch zur Zeit des Alten Testaments gab es schon Menschen, die den Sinn der Gebote verstanden hatten.
Der Schreiber des Psalms 119 liebte die Gebote sehr. Er lebte aus der Gnade. Für ihn waren die Gebote seines Fußes Leuchte.
Ich bin mir sicher, dass der Schreiber von Psalm 119 dem Apostel Paulus eher nicht zugestimmt hätte.
Denn der Psalmist las und bedachte die Gebote damals schon in der Weise, wie auch Johannes die Gebote liebte und hielt.
Merciful


Antworten
