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Cleopatra
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eine ungewöhnliche Frage/ Hochzeit zu Kana

von Cleopatra am 26.11.2019 07:50

Hallo ihr lieben,
mich beschäftigt seit ca einer Woche eine ganz ungewöhlinche Frage, die mir so noch nie gekommen ist.
 
Ich zitiere euch mal eine sicher bekannte Bibelstelle:
 
Johannes 2, 1: Und am dritten Tag war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war dort.
2 Es war aber auch Jesus mit seinen Jüngern zu der Hochzeit eingeladen.
3 Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein.
4 Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagen mag, tut!
6 Es waren aber sechs steinerne Wasserkrüge dort aufgestellt nach der Reinigungssitte der Juden, wovon jeder zwei oder drei Maß fasste.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Und sie brachten es.
9 Als aber der Speisemeister das Wasser gekostet hatte, das Wein geworden war - und er wusste nicht, woher er war, die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es -, ruft der Speisemeister den Bräutigam
10 und spricht zu ihm: Jeder Mensch setzt zuerst den guten Wein vor, und wenn sie betrunken geworden sind, dann den geringeren; du hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.
11 Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus zu Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit; und seine Jünger glaubten an ihn.
 
 
Aus dieser Bibelstelle lassen sich viele Dinge herausfinden, das Wunder an sich, die Tatsache, dass Jesus auch feiern gegangen ist, die Tatsache, dass dieses erste Wunder eben versteckt war und nicht als große Sensation (nur die Diener wussten davon) und dass Jesus die Hochzeit gerettet hatte.
 
Aber wisst ihr, was mir so kam?
 
Wieso hat Jesus so guten Wein gemacht?
 
Ich versuche, die Frage mehr zu erklären: Die Leute waren ja scheinbar schon angeschwippst.
Auch wurden Hochzeitsfeiern über mehrere Tage hinweggefeiert.
 
Es gab immerwieder Gründe, Wein zum Essen zu nehmen, beim Passah und ich glaube auch noch zu anderen Gelegenheiten.
 
Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob es zu der Zeit dann auch schon Alkoholiker gab (vielleicht was zuhergegriffen) aber auf jeden Fall waren Menschen schon so beschwippst, dass bekannt war, zuerst den guten, und dann den schlechten Wein aufzutischen, da man den Unterschied dann ja eh nicht mehr merken würde.
Also waren einige vielleicht garnicht mehr soooooo Herr ihrer Lage und ganz bewusst im Kopf.
 
Und ist das für Gott nicht irgendwie.... doof, wenn man sich manche Bibelstellen im neuen Testament ansieht...?
 
Versteht ihr, worauf ich hinauswill? Wieso hat Jesus nicht Saft oder zB alkoholfreien Wein oder so aus dem Wasser gemacht, wieso noch besseren Wein?
 
Um die Hochzeit zu retten und denen etwas Gutes zu tun? Aber findet Jesus selbst das nicht auch doof, wenn jemand betrunken ist?
 
Ja, vielleicht lacht jetzt so mancher, ich war vorher auch noch nie auf die Idee gekommen, aber letzte Woche kam diese Frage auf und seitdem lässt sie mich nicht mehr  los.
 
Habt ihr euch mal gedanken darum gemacht und habt ihr vielleicht eine ANtwort darauf?
 
Klar ist, dass Jesus direkt danach mit Familie und Freunden die Party verließ und nach Kapernauum für einige Tage ging.
 
Ich bin gespannt auf eure Gedanken.
 
Liebe Grüße, Cleo
 
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.11.2019 07:54.

Cleopatra
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40, Weiblich

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Re: Der Bund Gottes - mit den Menschen, mit der Erde (der Natur.?)

von Cleopatra am 26.11.2019 07:40

Also als Bund verstehe ich quasi eine Art "Vertrag".
 
Gott hat mit mehreren Menschen einen wörtlichen, aber eben auch einen durch Zeichen gesetzten Bund geschlossen.
 
ZB auch mit Abraham, als es um Sodom ging. Er hat sein Wort gehallten.
 
Der Bund mit dem Volk Israel wurde immer wiederholt.
 
Salopp gesagt: Gott segnet das Volk auf der einen Seite und auf der anderen seite soll das Volk gehorsam sein.
 
Immerwieder hat das Volk Israel den Bund/Vertrag gebrochen, weshalb Gottes Seite dann eben auch kein Ansoruch war.
 
Was ich aber immerwieder sagenhaft finde ist, dass Gott immerwieder neu mit dem Volk angefangen hat, sobald sie nach ihm gerufen haben.
 
Die Beschneideung damals war die "Unterschrift auf dem Vertrag von Seiten Israels". Aber sie war auch eine ganz klare Absonderung vom Rest der Welt, bzw eine ganz klare Erklärung "wir gehören zu diesem Gott".
 
Als dann die ersten Christen entstanden und die Gemeinden sich bildeten, war das auch ein ganz großes Thema- sollen sich die neuen Christen nun auch beschneiden lassen?
 
Nein, denn wie Burgen schrieb, war diese äußerliche Beschneidung nicht mehr nötig, weil Jesus nun auch allles getan hat, damit der vertrag nicht mehr nötig ist, denn nun können alle zu Gott kommen und nun dürfen alle diesen Segen genießen, sofern sie ihn denn auch annehmen.
 
Trotzdem (ich vermute, weil dies eben so ein großes neues Streitthema noch war, da alles noch so neu war) ließ Paulus Timotheus vor der großen Reise und vor den vielen großen Diensten beschneiden, was ich bemerkenswert finde. Ich vermute, dass damit Paulus den Diskussionen etwas aus dem Weg gehen wollte und nicht für Ärger sorgen wollte, wenn er ihn mit in die Synagoge mitnahm. (In die Synagoge durfte kein Unbeschnittener bzw kein Nicht-Jude).
 
Liebe Grüße, CLeo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer

Der Bund Gottes - mit den Menschen, mit der Erde (der Natur.?)

von Burgen am 25.11.2019 09:14



Hallo ihr Lieben, 

heute in der Tageslese ging es darum, dass Gott mit Abraham einen Bund schloss. 1.Mose 17,2 

Jedoch lesen wir schon in 1.Mose 15,18 davon, dass der HERR einen Bund mit Abraham schloss.

*** 
In der Inhaltgliederung der Schlachterbibel S.47 wird
der 1.Bund aufgeführt, den unser Gott mit Noah schloss 1.Mose 8,20 - 9,29 

Der Grund sind der Sündenfall und die Schlechtigkeit, die auf der Erde regierten. 

Den 2.Bund hat Gott mit Abraham (Abram) geschlossen 1.Mose 12,1 - 22,19 
Dieser Bund betrifft das Land und die Nachkommen Abrahams - seinen Samen, soviele wie Sterne am Himmel, wie Sand am Meer. 

Kapitel 15 wird dieser Bund "ratifiziert" , in Kap 17 wird der Bund erneuert. 

Kapitel 26 handelt von der Bundessegnung Isaaks. Da geht es um die Geschlechterfolge der Zukunft. 

Die Väter des Glaubens: Abraham - Isaak - Jakob / Innerhalb deren Lebenszeit baut Gott mit ihnen an Seinem Himmelreich auf Erden. 

In 1.M 14,17-24 lesen wir das wunderbare Erlebnis zwischen Melchisedek und Abram. 

*** 
Dazwischen lesen und erleben mit, dass der alles entscheidende Bund mit Abraham auch ein Blutbund war. 
Er bekommt den Auftrag jeden Mann und jeden Knaben am Fleisch zu beschneiden. 
Diese Beschneidung ist verbunden mit der Verheißung Isaaks. Da war Abraham schon 99 Jahre alt und Sarai über 90 Jahre. 
Menschlich gesehen also nicht mehr fähig Frucht in Form eines eigenen Kindes zu bekommen. 
Für Menschen unmöglich - für Gott ist alles möglich.

17,2 Und ich will meinen Bund schließen zwischen mir und dir und will dich über alle Maßen mehren.!
17,5 aus Abram wurde Abraham. Aus Sarai wurde Sarah.
17,19 Verheißung Isaaks: Sarah, deine Frau soll dir einen Sohn gebären - Isaak - , mit ihm will ich einen Bund aufrichten 
als einen ewigen Bund für seinen Samen nach ihm. 

***

Wir beten neutestamentlich: im Vater unser durch Jesus: wie im Himmel so auf Erden. 

Jesus ist in jedem dieser Bünde gegenwärtig, er ist die Erfüllung.
Und mündet im Kreuz und seiner Auferstehung. Und führt in den Neuen Bund hinein. 

Für uns Christen wird Pfingsten die Gemeindegründung und hält bis heute an. 

Die Beschneidung wird nun nicht mehr am fleischlichen Körper durchgeführt, sondern am Herzen des Menschen.
Das menschliche Herz wird insofern beschnitten, dass die 10 Gebote Gottes damals auf Stein geschrieben, in Stein eingraviert,

sondern ins Herz eines jeden Menschen inwendig verborgen eingraviert ist.

***
in den Nachrichten heute war zu hören, dass zB in China Internierungslager gebaut wurden zur Umerziehung der Gedanken.
Blicken wir in die chin Geschichte zurück, ist es ebenfalls ein sehr altes Volk mit einer reichen, geschichtlichen Entwicklung.
Seit den 50/60 des vergangenen Jahrhunderts gibt es schon diese Bemühung, die Gehirne der unglaublich vielen Menschen
gleichzuschalten. Verstöße, Äusserungen, die nicht in den gegenwärtigen Bund der Ideologie passen, werden massiv bestraft.

Ganz anders unser Gott. Er liebt die Menschen und will, dass sie sich IHM anvertrauen.
Selbst ein ganz ängstliches, verschrecktes Herz kann findet in Jesus und durch ihn Frieden im Herzen.
Seine Gedanken, seine Gebote der Liebe, Barmherzigkeit, Freude, Sanftmut, Treue und Güte sind nicht schwer.

Das einzig schwere ist vielleicht, sein menschliches Denken von innen her erneuern zu lassen. Dies zu lernen.
Denn die Gedanken werden durch vielfältige Einflüsse von aussen und von innen heraus beeinflusst.
Da ist es immens gut, Gottes Gedanken zu denken und lernen im Herzen zu denken.

Vielleicht ähnlich wie die Vokabeln einer Fremdsprache.
Vokabeln werden solange täglich wiederholt, bis sie ein Teil des Unbewussten werden und auf "Knopfdruck"
ausgesprochen werden können in einem sinnvollen Satz.

*** Gestern wurde gesagt, dass die Menschen in Honkong ein Paradebeispiel sind für den Kampf um Demokratie.
Das hat mich sehr betroffen gemacht. Denn es ist wirklich wahr, so ist es wohl.
Sie sind sehr gut organisiert, besser als wir, denke ich mir. Und meist jung, wir dagegen sind sehr viel älter.
Eben zumeist Rentner, die auch teilweise 2 große Weltkriegen durchlebten. Damals waren sie auch jung.
***

Und Dennoch - Jesus Christus allen - Allein Jesus Christus.

Er segne und behüte uns, und lasse uns auch immer wieder die Schönheit seiner Geschöpfe und Schöpfung sehen und erfahren.


  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (7) Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen -- Lukas 12,35

von Burgen am 25.11.2019 07:57



Gott sprach zu Abraham: 
Du aber, halte meinen Bund, 
du und deine Nachkommen, 
von Generation zu Generation. __ 1.Mose,17,9   

Gott hat uns auch tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes. __ 2.Korinther 3,6 


Hebräer 12,18-25      Jesaja 40,1-11


Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit.!
Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid.  
Der uns in frühen Zeiten das Leben einhaucht,
der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht. (Klaus-Peter Hertzsch) 

*** 

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Cleopatra
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Re: Der freie Wille

von Cleopatra am 25.11.2019 07:45

Mir kommt gerade in den Sinn, dass dann, wenn man wirklich mutlos ist und Gott vielleicht noch nicht so oft erlebt hat, erstmal garnicht die Kraft und erst Recht nicht das Vertrauen zu Gott hat, ihm alles anzuvertrauen.
Vor zwei Wochen haben wir zu diesem  Beispiel die Begebenheit mit Simon Pretrs und Jesus gelesen.
 
Jesus stieg auf Simons Boot, um zu predigen, weil so viele Menschen da waren.
Bemerkenswert- die ganze Nacht über hatte Simon Petrus draußen in der Kälte und im Dunkel gefischt und das auchnnoch ohne Erfolg.
Jeder hätte gerne Feierabend gemacht, aber Jesus stieg einfach zu ihm ins Boot.
 
Wir wissen nicht, wie lange Jesus zu den Menschen geredet hat, aber auf einmal wandte er sich direkt an ihn, nicht mehr an die Allgemeinheit.
"Simon Petrus, geh hinaus zum Fischen, werfe die Netze aus."
Wer war nun derjenige, der sich mit Fischen auskannte, weil es sein Beruf war?
Petrus,
Und er wusste, wie "dumm" dieser Auftrag nun sei.
Aber was sagte er?
"Also eigentlich klappt das nur Nachts, wir waren aber die ganze Nacht draußen- erfolgreich.
Aber weil du es sagst, wollen wir es nochmal probieren."
"Weil du es sagst- ok, wir wollen es nochmal probieren. Und was war das ergebis?
Die Netze waren so schwer und voll, dass andere Boote helfen kommen musssten, da das Boot sonst fast sank.
 
"Aber weil du es sagst, will ich es versuchen."
 
Es kostet nichts, außer ein "Gott beim Wort nehmen", außer, einfach, weil er es sagt, ok, probieren wir es aus.
 
Und so können wir Gottes Worte eben auch einfach so annehmen, wie er es sagt. Und wir dürfen ihn dann erleben.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Beiträge: 5482

Re: Der freie Wille

von Cleopatra am 25.11.2019 07:35

Lieber LittleC,
 
bei deinen Worten musste ich an Worte denken, die ich gestern gelesen habe:
 
Galater 5, 13: WIhr seid berufen, liebe Freunde, in Freiheit zu leben- nicht in der Freiheit, euren sündigen Neigungen nachzugehen, sondern in der Freiheit, einander in Liebe zu dienen." (aus der Übersetzung Neues Leben)
 
Ja, schon allein dieser eine Satz, wäre dem immer so, würde enorm viel ausmachen.
 
Leider aber leben wir eben in dieser Welt, in der Egoismus herrscht, weil hier auch Satan ist ;-(
 
Allmächtiger Gott, alle Geschöpfe sind aus Dir nach Deinem Willen entstanden und sie kehren im Laufe der Schöpfung am Ende ihres individuellen Daseins wieder zu Dir und in Dich zurück.
 
Es geht ja hier in diesem Thread um den freien Willen, und ja, ich hoffe und wünschte mir sehr, dass möglichst alle Menschen zu Gott finden und somit zu ihm als weggelaufener Sohn "zurück laufen" und vom Herrn herzlich empfangen werden.
 
Denn jetzt auf dieser Erde haben wir diese Möglichkeit, das Geschenk der Sündenvergebung anzunehmen.
 
Und dieses Geschenk ist so enorm groß.
 
Ich las gestern auch zwei Bibelverse,  die mich sehr ermutigt haben, nämlich, dass die Dinge, die uns heute enorm groß scheinen, nichts sind im Gegenteil zur Herrlichkeit, die wir in der Ewigkeit bei Gott erleben dürfen. Das habe ich in zwei Briefen gelesen, in unterschiedlichen Worten. (Auf Wunsch suche ich sie gerne nochmal heraus)
 
Und auch, dass Gott bei uns ist (auch, wenn wir ihn nicht spüren) und er aufpasst, dass uns keine Prüfung zu groß wird.
 
Und das kann ich aus meinem Leben als Zeugnis geben: Gerade in Zeiten des Mobbings, des Gekündigt werdens wegen Abwehr gegen bewussten Sündigen auf der Arbeit und später die Demütigungen auf dem Arbeitsplatz habe ich genau dann Gott ganz besonders gespürt und erfahren. Ich vermute, dass Gott mir damit Mut und die Kraft gegeben hat, denn alleine hätte ich das bestimmt nicht geschafft.
 
Ja, ich habe gestern und heute beim Lesen von Gottes Wort nochmal mehrmals einfach nur Nicken müssen mit den Worten "Ja, das ist wahr, so habe ich es auch erlebt, so, wie du es beschreibst."
 
Ich hoffe, dass diese Worte Hoffnung geben denen, die sich gerade in schweren Zeiten befinden.
 
Ganz liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.11.2019 07:39.

LittleC

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Beiträge: 44

Re: Der freie Wille

von LittleC am 24.11.2019 23:41

Allgegenwärtiger ewiger Gott, Du Vater durch den und aus dem alles kommt, Du hast die Menschen nach Deinem Gleichnis mit den Fähigkeiten ausgestattet, selbstständig zu denken, zu verstehen und nach freiem Willen selbst zu entscheiden.
 
Allmächtiger Gott, alle Geschöpfe sind aus Dir nach Deinem Willen entstanden und sie kehren im Laufe der Schöpfung am Ende ihres individuellen Daseins wieder zu Dir und in Dich zurück.
 
Unendlicher, immerwährender und ewiger Gott, Du alleine kennst seit und in Ewigkeit die Gedanken jedes einzelnen Deiner Geschöpfe und für ausnahmslos jedes Geschöpf steht in Dir sein Platz immer bereit.

 

Wenn das doch nur ausnahmslos alle Menschen erkennen würden, dass sie nach Gottes Willen nicht dazu geschaffen wurden, sich ohne Vernunft das Leben schwer zu machen und sich gegenseitig umzubringen;
wenn sie doch nur endlich erkennen würden, dass sie gleichrangig für- und miteinander erschaffen wurden und dass sie unter Benutzung ihres Verstandes aus freiem Willen heraus alle gemeinsam, ohne Macht- und Geltungssucht, ohne Egoismus und ohne Gier nach immer mehr, ihre Zukunft gestalten müssen...

Die Menschheit, wunderbar gestaltete Geschöpfe Gottes, lässt Verstand und Vernunft außen vor und nutzt ihre Fähigkeit zur freien Willensentscheidung leider nur für ein individuelles und chaotisches Durcheinander.

Ohne eine entscheidende Wende wird aus dem Buchtitel von Harald Lesch wohl grausame Wirklichkeit, der da lautet: "Die Menschheit schafft sich ab" - was bestimmt nicht dem "Plan" Gottes entsprechen dürfte...

LG von LC

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Cleopatra
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Beiträge: 5482

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cleopatra am 24.11.2019 17:28

Hallo ihr lieben,
 
ich konnte heute leider krankheitsbedingt nicht mit in den Gottesdienst gehen.
 
Aber nachdem es mir gegen Nachmittag etwas besser ging, habe ich mich an den Schreibtisch gesetzt (das hatte ich schon lange vor), meine Bibel aufgeklappt und aus dem Briefen des neuen Testamentes einige Bibelverse herausgeschrieben, die ich mal farblich markiert habe, weil sie mir so wichtig geworden sind.
 
Ich habe sie in Sprechblasen geschrieben und möchte gerne ein kleine Plakat erstellen (auf buntem Papier ausgedruckt) und so an meine Tür hängen, damit ich immerwieder von Gottes Verheißungen erinnert und geflacht werde.
 
Apropos geflacht- mich hat es nochmal total geflacht, wie einfach es uns Gott gemacht hat.
 
Immer wieder wird betont, dass wir aus Glauben gerettet sind, nicht nur gerettet, sondern vorherbestimmt, Gottes Kinder, nie mehr allein, selbst in Prüfungen ist Gott bei uns und passt auf uns auf.
 
Ist das nicht enorm?
 
Ich freue mich und bin nochmal neu angesprochen worden und bin Gott total dankbar dafür.
 
So, und nun muss ich den Kleber geraussuchen und die Schere ;-D
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2484

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 24.11.2019 11:48

Ich bete um Befreiung von Angst, Lüge, Misstrauen und Wut.
Herr Jesus Christus, großer König, nimm hinweg, was mich von dir trennt.
Schenke Friede, Liebe, Vertrauen und Wahrheit mir.
Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung : 1.Petrus 1,13a ; Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennend ... Lukas 12, 35 ff

von Burgen am 24.11.2019 11:00


35 Eure Lenden sollen umgürtet sein und eure Lichter brennend; 

36 und seid Menschen gleich, die ihren Herrn erwarten, 
wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, 
wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun. 

37 Gllückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird. 
Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und sie zu Tisch führen 
und hinzutreten und sie bedienen. 


38 Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt und sie so findet, 
glückselig sind jene Knechte. 

39 Das aber erkennt: 
Wenn der Hausherr wüßte, zu welcher Stunde der Dieb käme, so würde er wachen 
und nicht in das Haus einbrechen lassen. 

40 Darum seid auch ihr bereit.! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, 
da ihr es nicht meint. 

41 Da sprach Petrus zu ihm: Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle? 

42 Der Herr aber sprach: Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter, 
den der Herr über seine Dienerschaft setzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gibt? 

43 Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.! 

44 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 

*** 
Das Kapitel 12 ist in folgende Überschriften eingeteilt: (Schlachter 2 T)

# Aufruf zum offenen Bekenntnis für Jesus Christus 
# Von unnützen Sorgen 
# Ermahnung zur Wachsamkeit 
# Das Bekenntnis zu Christus bringt Trennung 

*** 

Unser obiger Text, V 35-44, erinnerte an die Vorbereitung zum Ausszug aus Ägypten. 
Die allerletzte Nacht brach an in denen Dunkelheit herrschte, die Israeliten in ihren Häusern waren. 
Jeder Haushalt, mit und ohne Nachbarn, hatte auf Anweisung Gottes ein Lamm geschlachtet zum Verzehr. 

Draußen, auf dem Türrahmen war Blut des Lammes gestrichen worden. 
Das war das Erkennungszeichen für Gott, dass in der dahinter liegenden Wohnung seine Kinder versammelt waren. 
Und der Würgeengel ging vorbei. In den so nicht angezeigten Häusern starben die Söhne der Erstgeburt. 
In den Häusern der Israeliten brannte Licht. Licht Gottes. 

Das Laubhüttenfest erinnert auch heute an den Auszug aus Ägypten. 
Die Lenden gegürtet, bedeutet vorbereitet zu sein um eilend auszuziehen. 

Das ist so meine Erinnerung an diese ersten Erzählungen. 
Wer mag kann mich gerne korrigieren und in die rechten Zusammenhänge setzen ... 

Jedenfalls, wenn die Lenden umgürtet sind, ist das darüberliegende Beinkleid hochgeschlagen. 
Der Mann kann raschen und großen Schrittes über seine Felder gehen. 
Das war damals üblich, weil im Normalfall der Saum des Gehrocks bis zu den Füßen reichte. 

*** 
Nun sind wir Christen zur Wachsamkeit aufgerufen. 
Das bedeutet ja auch einerseits nicht den Mut verlieren, wenn die Lebenszeit mit Warten auf Jesus 
sozusagen vertröstet wird. 
Jesus wird wiederkommen. 
In dem Gleichnis wird uns erzählt, dass der Bräutigam Jesus (Hausherr) von der Hochzeitsfeier aufsteht. 
Er sitzt also mit seinen Söhnen und Töchtern am Tisch. 
Und dann, also danach steht er auf und kehrt zurück. 

Das erinnert einerseits auch daran, dass die Tür zur Hochzeitsfeier mit den Geladenen geschlossen wird. 
Und andererseits, dass es einen Unterschied geben wird. 
Der Unterschied liegt darin, dass auch wir heute Lebenden bereit sind, ihn zu empfangen, uns besuchen zu lassen. 

Es ist dies kein passives Warten auf das was da kommen wird. 
Sondern es ist ein aktives Warten. Selbst im täglichen Alltagsgeschehen bereit zu sein. 
Bereit, indem das Licht in uns, der Geist Gottes, Jesus in uns nicht ausgelöscht wird oder ist. 

Manchmal wollen die Alltagssorgen und diverse Krankheiten usw. unser Denken "verstoppeln" lassen 
und große Dunkelheit, wie eine schwarze Wand, die Überhand gewinnen. 
Jedoch: die Dunkelheit  m u  s s  weichen, wenn wir uns weigern, dem nachzuhängen.

Das habe ich selbst erfahren. Diese schwarze, tiefschwarze Dunkelheit kündigte sich ein paar Tage zuvor an. 
Das war zu bemerken. Ich merkte, und träumte es sogar, dass alles wie kleine Puzzelteile in mir zerbrachen. 
Das nächste war dann, dass  es in der Beziehung mit Gott/Jesus wie ein weites Feld zwischen uns war. 
Dieser Zustand verwunderte mich, nahm mir auch die Konzentration für wichtige zu erledigenden Dinge. 
Und dann wurde es tief tief schwarz in mir. Nichts anderes als Schwarz war zu sehen. 
Furchtbar. Sofort *blickte* ich mit meinem Inneren ganzkörperlich auf Jesus. 
Sofort *ging das Licht* wieder an.
Die Seele lichtete sich und der Weg für die nächsten Tagesschritte war frei.

Das wünsche ich jedem von uns, dass das Licht die Dunkelheit, Finsternis vertreibt.
Gerade jetzt in dieser dunklen Jahreszeit - wir brauchen alle Das Licht Jesus in uns und gegenseitig durch uns.
Ganz entgegen dem, was die Welt uns bieten will. Das Licht, die Freude usw. kommt von innen ... 

Gott segne uns.! 




Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.11.2019 08:54.
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