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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2480

Re: Buchtipp: Menschen der Bibel begegnen

von Merciful am 16.08.2020 11:57

Prima. Dann können wir hier gegebenenfalls von Zeit zu Zeit schreiben.
 
Die Lebenswege der Menschen der Bibel geben uns Anregungen, das eigene Leben zu bedenken.
 
Gottes Geschichte mit den Menschen wirft ein Licht auf unser aller Leben.
 
Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

von Burgen am 16.08.2020 10:03



10.Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag)

 

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk; das er zum Erbe erwählt hat. __ Psalm 33,12

Ev: Markus 12,28-34
Pr/Ep: Römer 11,25-32

AT: 2.Mose 19,1-6
Bl: Psalm 142

Losung

Der HERR dachte an uns, als wir unterdrückt waren, denn seine Güte währet ewiglich. __ Psalm 33,12

Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Mißhandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt. __ Hebräer 13,3

Hör, es klagen Schwestern, Brüder, die verfolgt sind und gefangen. Gib du ihnen Freiheit wieder, nimm du ihnen Furcht und Bangen. Sättige, die Hunger leiden, stärke, die um Frieden ringen. Unrecht tun hilf zu vermeiden. Rat und Hilfe lass gelingen.
(BG: Otmar Schulz)   



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von Burgen am 16.08.2020 09:47



Ja, nach wie vor denke ich, dass Vergebung die Kehrseite der Liebe ist. Und Beides bedarf einer mehr oder weniger lebenslangen Einübung. 

Wichtig ist jedoch aucDih, oder hilfreich, wenn der Christenmensch eine gute Lehre durch seine Heimatgemeinde bekommt.
Das kann in einer Bibelstunde, einem Gottesdienst, einer Seelsorgemöglichkeit, einer Wochenendfreizeit oder auch ausserhalb eines Treffens von Gemeinde und co sein. 

Mir zB wurde dies erstmals überaus deutlich bei einem Seminarbesuch einer anderen Gemeinde. 
Da trafen wir uns, um ein sehr sensibles Thema zu beleuchten, welches nicht spurlos an den meisten vorbei ging. Das ist ja nun schon etwa 30 Jahre her und hat sich mir überaus gravierend eingeprägt. Denn es hatte einiges "nach sich gezogen". Bis in die heutige Zeit hinein. 

Das bringt mir immer deutlich vor Augen, dass ein Diamant fast immer erst geklopft, abgehauen, zurecht geschliffen werden muss, bevor er so richti "strahlen" kann und je nach Lichteinfall wunderschönes Farbspiel hat. 

In dem besagten Tagesseminar war ein sehr großes, kräftiges Holzkreuz im Altarraum aufgebaut worden. 
Und die Teilnehmer bekamen Gelegenheit, seine vergeben wollenden Sätze und Worte auf einen Zettel zu schreiben und an das Kreuz nach vorn zu bringen und dort anzuheften. Dieses Kreuz sah hinterher ganz schön "verzettelt" aus :) , 
und für Jesus ist es nie zuviel. Ist das nicht wunderbar? Es vermittelte im weiteren Tagesverlauf irgendwie ein wunderbar, leichtes Gefühl. Dies so plastisch zu erleben war wunderbar und befreite von Altlasten. 
Liebe, Vergebung: Das sind nicht einfach nur Buchstaben, nein, es ist das Leben. Das neue Leben mit und an der Hand Jesus. 



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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5468

Re: Buchtipp: Menschen der Bibel begegnen

von Cleopatra am 16.08.2020 08:06

Vielen Dank für die Vorstellung dieses Buches,
 
ich finde, dass es wirklich sehr interessant anhört und habe es mir gebraucht soeben bestellt.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5468

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von Cleopatra am 16.08.2020 07:56

geli: Wie immer benötigen wir den Heiligen Geist, der uns zeigen kann, wie wir im einzelnen Fall mit dem Thema Vergebung umgehen sollen.

 
Ja, das denke ich auch.
 
Ich habe es aber eben auch so verstanden, dass wir grundsätzlich eben vergeben sollen (die Bibelstellen hatte ich ja aufgeführt).
 
Richtig, aber wir dürfen natürlich Dinge auch benennen.
 
Und ich finde bei solchen Themen auch wichtig, was Hannalotti mit eingebracht hat.
 
Und das ist Sensibilität.
 
Die "Sachlage" ist so, dass ich es so verstehe, dass wir vergeben sollen.
 
Abe rich würde einer geschädigten Person (vor allem nach einer schlimmen Straftat) nicht sowas einfordern.
 
Ich denke, dass Gott dieser Person selbst dabei helfen wird, irgendwann zu vergeben.
Wir dürfen Geschädigte manchmal begleiten, aber einfordern würde ich das so unsensibel natürlich nicht.
 
Vergebung ist etwas, was von einem selbst kommen muss.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cosima
Administrator

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Beiträge: 951

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von Cosima am 15.08.2020 21:23

Ja, liebe Geli, genauso sehe ich das auch: 

Wie immer benötigen wir den Heiligen Geist, der uns zeigen kann, wie wir im einzelnen Fall mit dem Thema Vergebung umgehen sollen.

So verschieden wie Gott uns alle gemacht hat, so unterschiedlich sind auch die 
Situationen in denen wir um Vergebung bitten sollten und in denen wir anderen 
vergeben müssen. Und dazu brauchen wir die Hilfe vom Heiligen Geist. 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemütliches Café

von Burgen am 15.08.2020 19:47



oh ja, Hundi und ich sind jeden Tag gut zu Fuß. 

Der Rolli - ist auch als Hackenporsche genannt, ganz schlicht - Einkaufsrollwagen, den man hinter sich herzieht.

Mit einem Beutel oder mehreren gehe ich schon lange nicht mehr zum Lebensmitteleinkauf.

An dem Tag hatte ich zwei schöne, schlichte Bücherregale weggebracht. Das eine Regal, jedes mit 3 Brettern war noch ganz unbenutzt. Ich will nicht meine Wände verbohrt haben.

Zum Glück liegt die Wohnung in der ersten Etage. Das kann kräftemäßig ganz gut bewältigt werden mit dem Tragen.




Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.08.2020 19:48.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Buchtipp: Menschen der Bibel begegnen

von geli am 15.08.2020 19:05

Das klingt wirklich sehr gut - ich werde mir dieses Buch einmal vormerken, Danke!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von geli am 15.08.2020 19:04

Ja, es wurden sehr viele Facetten der Vergebung beschrieben, und ich sehe daraus, dass es bei diesem Thema - wie auch bei vielen anderen der Bibel - keine für alles gültige Antwort gibt.

Auch Jesus hat den Hohenpriester korrigiert und ihn gefragt, warum er ihn schlägt. Andererseits hat er am Kreuz gebetet, und damit allen vergeben.
Ebenso Paulus - er hat sich schlagen und ins Gefängnis stecken lassen, aber an anderer Stelle hat er sich auf seine römische Staatsbürgerschaft berufen und die Beamten darauf hingewiesen, dass sie kein Recht hätten, ihn zu schlagen.

Wie immer benötigen wir den Heiligen Geist, der uns zeigen kann, wie wir im einzelnen Fall mit dem Thema Vergebung umgehen sollen.

Mir fällt gerade auch noch ein älteres Beispiel ein, das ich mit meinem Sohn und einem seiner Freunde erlebt habe.
Es trifft vielleicht nicht ganz das Thema - drückt aber aus, dass man für jede einzelne Situation um Weisheit bitten muss und dass es eben keine allgemeingültige Regel gibt, wie Gott handeln will.

Normalerweise bin ich jemand, der immer gesagt hat, dass man sein Unrecht einsehen, es eingestehen soll und auch nach Möglichkeit versuchen soll, entstandenen Schaden wiedergutzumachen.

Und es  kam im Leben meines Sohnes und dessen Freund auch des öfteren vor, dass sie Dinge wiedergutmachen mußten.

Eines Tages hatten sie in einem Rohbau bei uns in der Nähe groben Unfug angerichtet, und ich sollte deshalb eine Aussage darüber machen, wer alles außer meinem Sohn noch dabei gewesen sei. Für meinen  Sohn war die Sache klar, aber die Eltern von seinem Freund hätten ihn wohl wirklich "fertig" gemacht, wenn sie erfahren hätten, was er dieses Mal schon wieder angerichtet hatte.

Mein Eindruck war dieses Mal ganz klar, dass es für den Freund nicht gut wäre, wenn seine Eltern erfahren würden, dass er schon wieder mit der Polizei in Konflikt geraten wäre. Aber lügen wollte ich auch nicht. Also sagte ich bei der Polizei aus, dass ich zwar wüßte, wer dabei war, dass ich das aber nicht sagen wollte.
Der Polizist, der die Sache aufnahm, meinte dann, dass wir dann wohl die Rechnung für den Schaden alleine tragen müßten. Allerdings war mir klar, dass mein Mann das nicht mittragen würde, und befürchtete, dass es dann wohl doch dazu kommen würde, dass der Name des Freundes genannt werden würde.

So habe ich erst mal gebetet und war gespannt, wie es weitergehen würde.
Ja - und ich konnte es eigentlich selbst kaum glauben - es kam nie eine Rechnung oder irgendeine andere Forderung an uns.

Das habe ich dann als Bestätigung dafür gesehen, dass mein Eindruck, dass der Name des Freundes dieses Mal nicht in Erscheinung treten sollte, richtig war - obwohl das eigentlich total gegen meine Grund-Überzeugung war, dass jeder für seine Taten geradestehen muß.

Dieser Freund hat sich übrigens einige Zeit später für Jesus entschieden  

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von geli am 15.08.2020 18:46

Cleo: h hoffe, jetzt ist es ein bisschen besser verständlich.

Danke fürs Erklären!  

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