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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2480

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Merciful am 27.09.2020 09:26

Ich finde es generell schwierig, pauschal zu urteilen:
 
Eine Frau darf lehren in der Gemeinde oder eine Frau darf nicht lehren in der Gemeinde.
 
Vor nicht allzu langer Zeit wurden auch in Hinblick auf Männer Kriterien zugrundegelegt.
 
Etwa bei der Frage nach dem Pastorendienst:
 
Schon bei der Aufnahme in das theologische Seminar wurde geprüft, ob die Person

a) bekehrt
b) begabt
c) bewährt
d) berufen
 
ist von Gott, sich auf jenen Weg zu begeben, der zum Pastorendienst führt.
 
Zumindest also müsste auch bei einer Frau konkret geprüft werden,
ob diese von Gott für eine Lehrtätigkeit oder für einen Leitungsdienst erwählt worden ist.
 
Also nicht pauschal: Frauen dürfen lehren oder Frauen dürfen nicht lehren.
 
Sondern konkret und persönlich: Ist diese Frau von Gott bekehrt, begabt, bewährt und berufen?
 
Desweiteren: Berufen für welchen Dienst?
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.09.2020 09:33.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5465

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Cleopatra am 27.09.2020 07:43

Hmmmm...
 
 
geli: Somit bedeutet "schweigen" nicht unbedingt, dass jemand während des ganzen Gottesdienstes nichts sagen darf, sondern eben nur in einer bestimmten Situation.
 
Hier bin ich mir nicht sicher, ob es richtig interpretiert ist.
Ich kenne mich im Griechischen nicht aus, aber was, wenn das Wort genauso wie im Deutschen eben so verwendet wird, dass der Kontext eben wichtig ist?
Wie in 1. Tim. 2, 12 im Kontext steht, dass sie nicht lehren soll, sondern schweigen. Hier ist der Kontext eben das "Nicht- lehren".
 
Aber 1. Korinther 14, 33- 37 bedeuten im Kontext etwas anderes, oder?
 
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie es in allen Gemeinden der Heiligen ist,
34 sollen die Frauen(in andere Handschriften: eure Frauen) in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden.
36 Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt?
37 Wenn jemand meint, ein Prophet oder sonst ein Geistbegabter zu sein, so erkenne er, dass das, was ich euch schreibe, ein Gebot des Herrn ist.
 
Was also ist mit dem von mir unterstrichenen Worten in diesem Zusammenhang?
Was also genau mag es bedeuten?
Dass man hier im Zusammenhang sieht, dass die Frau nicht nachfragen, quasi "dazwischenquatschen" soll, oder die Autorität ausüben?
 
Ich verstand es auch erstmal als zweiteres, aber wieso wird es für die Gemeindesituation extra genannt, wenn sich doch die Frau allgemein dem Manne unterordnen soll, also innerhalb der Ehe?
 
Ginge es also nur um die "in Autorität reden", dann müsste der Beisatz "in der Gemeinde" doch nicht da stehen, weil es allgemein so handhabe ist, oder habe ich gerade einen kleinen Denkfehler...?
 
geli: Was meiner Meinung nach aber nicht heißt, dass Frauen nicht auch z. B. in einem Leitungsgremium vertreten sein dürfen. Denn hier nimmt die Frau keine Autorität, sondern sie hat ein Mitspracherecht - sie sagt ihre Sicht der Dinge, die dann in die Entscheidung aller - auch der Männer - mit einfließt.
Hm, also die Position einer Leitung hat Entscheidungsbefugnis.
Sprechen wir also über eine Ältestenschaft der Gemeinde, so sehe ich das ganz anders.
In 1. Tim. 3 wird diese Position genauer beschrieben, unter anderem soll es "ein Mann einer Frau" sein.
Leiterschaft ist in meinen Augen auch Autorität, es bedeutet "Hirtendienst".
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.09.2020 09:24.

Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 26.09.2020 21:46


                 Griechenland_2011_940.jpg
                 An die Menschen, die hier lebten, wurde der Philipper-Brief geschrieben. 

Und doch ist es Gott allein, der beides in euch bewirkt: Er schenkt euch den Willen
und die Kraft, 
ihn auch so auszuführen, wie es ihm gefällt. Philipper 2,13 HFA

 

Oder in der Luther-Übersetzung:
Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

Es geht um den Willen Gottes in unserem Leben. Wenn wir Jesus nachfolgen wollen, brauchen wir das.
Ich habe lange Zeit versucht, das aus eigener Kraft zu schaffen, aber es ist mir nicht gelungen.
Diese Worte an die Philipper, die haben auch mir geholfen. Ich habe erkannt, dass ich immer wieder
Schwierigkeiten hatte, den Willen Gottes zu wollen und zu tun. Aber im Vertrauen auf die Hilfe von
Jesus Christus ist es möglich zu wollen und zu vollbringen. Das wird uns in diesem Vers zugesagt.

Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht? Im Hauskreis wollen wir darüber nachdenken, 
austauschen und uns 
gegenseitig ermutigen.

Wir treffen uns

am Sonntag, den 27. September 2020 um 19:30 Uhr im Chat-Raum „Hauskeis-Miteinander".

Wir freuen uns auf die Gespräche mit euch
Chestnut und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von geli am 26.09.2020 21:45

Doerte: Na das macht mir ja Hoffnung auf das Himmelreich.

 - ja, wenn man es genau nimmt... hast Du recht.

Aber ich habe die Hoffnung, dass bis dahin alles "Baustellenartige" in unserem Wesen Vergangenheit ist   und wir uns in vollkommener Liebe begegnen können  

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Wie sollte man als Christ " Harry Potter" beurteilen?

von Doerte am 26.09.2020 18:53

Ich beurteile Harry Potter, als das was es ist. Eine Lektüre die Inhalte enthält, die sich Menschen in ihrer Phantasie ausgedacht haben. Da ich ständig von diesen Menschen umgeben bin, die sich auch in ihrer Phantsie Dinge ausmalen, die nicht sind, finde ich es normal und auch kaum gefährlicher, als meine Planung für einen Urlaub.

Es wäre traurig wenn Menschen keine Phantasie hätten. Wie würden Kinder dann spielen, wenn sie sie nicht hätten ? Auch denke ich das ein normaler Mensch ( wie die meisten sind ), genau weiß, was Phantsie ist und was nicht. Manchmal hat die Phantasie auch schon große Errungenschaften den Menschen gebracht.
Wie z.B. das fliegen in einem Flugzeug.  ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.09.2020 18:54.

Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von Doerte am 26.09.2020 18:41

Hallo Geli, 

Allerdings habe ich danach noch des öfteren gehört, dass es nicht gut ist, mit Christen unter einem Dach zu wohnen...

Na das macht mir ja Hoffnung auf das Himmelreich.  


liebe Grüße Dörte

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Burgen am 26.09.2020 13:34



Diese "Unterwerfung" praktisch ausgeübt, betrifft in den eingestellten Texten ebenfalls beide Geschlechter. 

Das ganze Leben gibt Beispiele der Unterwerfung/Unterordnung.

Aufbegehren, Mutwilligkeiten, usw. dem folgen, jeweils in ihrem Zusammenhang, Bitterkeit, Hass, Gewalt.

Von daher denke ich, jedenfalls für uns Frauen (die Männer halten sich ja meist bedeckt ...) , richtig angewendet,
richtig verarbeitet, "verstoffwechselt",liegt in diesem Geschenk ein übergroßer Segen parat, den es zu ergreifen
und gelernt werden will.

Nicht zu unterschätzen ist auch, dass meist die Frauen die Kinder mit Jesus vertraut machen.
Heißt, sie zieht die Männer von morgen heran.

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Ich finde, das gibt wirklich zu denken.

In den Sprüchen gibt es ein Wort zum Sohn bezüglich Frauen:
So ähnlich: Lieber in Armut leben, als eine ständig nörgelnde Frau um sich haben.

Das sagt auch viel über Charakter einer Frau aus. Glücklich ist, wer sich wirklich gegenseitig liebt, ehrt und achtet
und Jesus in der Mitte hat.


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Burgen am 26.09.2020 13:21



von der Bedeutung "lalle" ist in Erinnerung, dass dies Wort auch mit "lallen" zu tun hat. 
Ich glaube, da gehört die Wortwurzel mit in die Bedeutung hinein.


1.Tim 2,12 schreibt Nestle/Rienecker: Abschrift 
schon zu
11: Unterordnung (gehört zum paulinischen Sprachschatz, Schl 88) 

12 zulassen, gestatten. (eigentlich eigenmächtig handeln) beherrschen. 
     Es ergänzt sich hier leicht ... o.ä. vgl. Kap 4,3 Wh.118.
     "Sich in der Stille halten", gibt der Frau an, wie sie ohne Kampf und Bitterkeit die Unterwerfung herstellt, Schl.90.

Obigen Beitrag ebenfalls abgeschrieben, ohne die Zusätze wie hier



 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von geli am 26.09.2020 11:45

Mir scheint, als sei das "Schweigen" in 1. Korinther 14, 28 und Vers 34 das gleiche Wort, nur einmal in Einzahl und einmal in Mehrzahl, oder sehe ich das falsch?

Ja, das sind jedenfalls die gleichen griechischen Schriftzeichen.
Hier bedeutet dann "schweigen" nicht, dass jemand gar nichts sagen darf, sondern eben jetzt in dieser Situation, um die Ordnung zu gewährleisten. Er soll schweigen, wenn kein Ausleger da ist, und auch dann schweigen, wenn mehrere Offenbarungen da sind, um die Reihenfolge zu beachten.

Somit bedeutet "schweigen" nicht unbedingt, dass jemand während des ganzen Gottesdienstes nichts sagen darf, sondern eben nur in einer bestimmten Situation.

Mir persönlich geht es um dieses "laleo, also reden", was ja nach McDonald an anderen Stellen der Bibel im Sinne von "mit Autoriät reden" gebraucht wird und auch hier diese Bedeutung hat.

Je länger ich über das Ganze nachdenke, umso mehr verdichtet sich bei mir die Ansicht, dass es beim "Reden" der Frauen um "Reden mit Autorität" geht, also ums Lehren und um die Predigt. Eben um Dinge, wo man Autorität über die Anwesenden hat und ihnen "etwas zu sagen" hat. Wenn also dann auch Männer anwesend sind, würde das die Schöpfungsordnung untergraben, und es würde passieren, dass die Männer nun "unter" der Frau stehen würden.

Ja, und wir haben nun auch über das "Schweigen" herausgefunden, dass das nicht unbedingt heißen muss, dass jemand gar nichts sagen darf. Sondern dass es eben bedeutet, in einer bestimmten Situation zu schweigen - um anderen den Vortritt zu lassen, oder weil eine bestimmte Situation das Reden nicht zulassen würde.

So würde ich Vers 34 so verstehen:
Die Frauen sollen sich unterordnen - also die Schöpfungsordnung beachten, indem sie nichts "mit Autorität" reden, womit sie sich über die Männer stellen würde. In Bezug dazu sollen sie schweigen.

Wenn es also darum geht, "mit Autorität" zu reden, sollen sie schweigen und sich unterordnen. An anderen Stellen aber dürfen sie reden - z.B. beim Beten, oder wenn sie ein Zeugnis geben wollen, oder wenn sie z.B. etwas aus der Bibel vorlesen wollen, oder Ähnliches.

Nach diesem Verständnis würde das auch 1. Tim. 2,12 bestätigen - hier schreibt Paulus: "Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still." - Auch hier bezieht sich das "Stillsein" auf das Lehren.

Ich denke, es geht nicht in erster Linie darum, den Frauen "den Mund zu verbieten", sondern darum, dass in jedem Fall die Schöpfungsordnung beachtet wird - und genau das würde passieren, wenn Frauen in der Gemeinde oder einer anderen Versammlung, wo Männer und Frauen gemeinsam anwesend sind, Aufgaben übernehmen, durch die sie über dem Mann stehen würden.

Was meiner Meinung nach aber nicht heißt, dass Frauen nicht auch z. B. in einem Leitungsgremium vertreten sein dürfen. Denn hier nimmt die Frau keine Autorität, sondern sie hat ein Mitspracherecht - sie sagt ihre Sicht der Dinge, die dann in die Entscheidung aller - auch der Männer - mit einfließt. 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

von Burgen am 26.09.2020 10:14




Ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dir helfe. __ Jeremia 30,11 

Paulus schreibt: 
Bei meinem ersten Verhör stand mir niemand bei, sondern sie verließen mich alle. 
Es sei ihnen nicht zugerechnet. 
Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich. __ 2.Timotheus 4,16-17) 


Kl: Markus       12,41-44 
Bl: 2.Korinther  10,1-11 


Komm, Tröster, der die Herzen lenkt, du Beistand, den der Vater schenkt; 
aus dir strömt Leben, Licht und Glut, du gibst uns Schwachen Kraft und Mut. 
(Friedrich Dörr) 




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