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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5449

Re: Römerbrief 2,17 ff

von Cleopatra am 12.01.2022 18:08

Hallo Frank, 

einmal kurz, bevor Missverständnisse entstehen:


frank: Dass meine Veränderung Gottes Wort sei, habe ich nie behauptet....

Stimmt, habe ich auch nicht damit unterstellen wollen. Es war ein allgemeiner Zusatz

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Hannalotti

-, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 397

Re: Antisemitismus in Deutschland

von Hannalotti am 12.01.2022 17:52

pausenclown: Bzw eine Buchvorstellung von Prof. Dr. Peter Longerich. Zu einem führt er aus, dass bei der Bildung der deutschen Identität, Juden feindlichkeit ein Tragende Rolle gespielt hat.

Ja, interessant, darüber habe ich noch nie nachgedacht. Die Deutschen waren auf der Suche nach Identität und auf dieser Suche schafften sie sich als Gegenüber das jüdische Volk, um zu zeigen, wie man sein will oder eben nicht sein will. Sozusagen ein Messen gegenüber "den Anderen". Im damaligen Unterricht lehrte man eine Betonung auf das "Deutsch-sein". Auf die "arischen" Wurzeln. Wie musste sich ein jüdischer Mitschüler da vorkommen? Automatisch wurden Juden durch solche Lehren ausgeschlossen. Der Gedanke eines "großdeutschen" Reichs wirkte anziehend. Ein deutsches Reich inkl. Sudetendeutscher und Österreich. Da konnte man sich als jüdischer Mitbürger nur ausgegrenzt fühlen.

Die Juden lebten über hunderte von Jahren in Deutschland und trotzdem machten die "christlichen" Deutschen sie zu Fremden in eigenem Land. Es hieß, die Juden würden sich assimilieren, wären aber von ihrer Art her nicht verändert. Laut Prof. Longerich führte dies dazu, dass sich die Juden in der Zeit der Weimarer Republik wieder ihrer Wurzeln besannen. Hierzulande sagte man: "Man hätte ja nichts gegen die Juden, aber..." Dieses Denken scheint sich in einigen Medien heutzutage erneut zu verbreiten, indem man Israel als eine Gefahr für die Demokratie und anderer Völker darstellt. Antisemitismus wird sozusagen als Deckmantel in Bezug auf Israel verwendet. Eine große Gefahr ist das Abtun, dass so etwas passiert. Gleichgültigkeit als Reaktion.


Ein wichtiger Punkt: Dass er sagte, die Nationalsozialisten wurden zu einem nicht geringen Teil von einer Menge gewählt, die nicht antisemitisch eingestellt waren. Diese nicht-antisemistische Menge fand in den Nationalsozialisten viele ihrer Denkweisen wieder, die sie befürworteten. Und mir kam der Gedanke: Ja, und leider befanden sich darunter auch gottgläubige Christen (also nicht nur Namenschristen). Der Schwerpunkt auf die familiären Werte zählte dazu. Die Ächtung der Homosexuellen damals, das fand mit Sicherheit auch bei einigen Christen Zustimmung. In den KZs befand sich eine große Menge Homosexueller...


Ich glaube, auch heute muss man sich vor solchem Gedankengut hüten. Gerade in der jetzigen Zeit, wo so viele Menschen mit der derzeitigen Politik nicht einverstanden sind - und dazu gehöre teilweise auch ich. Man sollte sich genau überlegen, eine Partei zu wählen, die bspw. einen der Schwerpunkte auf die Familie legt, ansonsten aber eine gefährliche Richtung anstrebt. Oder weil man mit ihr in Sachen Coronapolitik konform geht...

Apropos Corona: Da gibt es sie in der heutigen Zeit doch wieder: Die Verschwörungstheorien über die Juden. Familie Rockefeller...die Juden stecken dahinter... etc.

Menschlich gesehen könnte man den Hass auf Juden als Neid abtun, aber man darf auch nicht vergessen, dass Gott mit dem jüdischen Volk einen Plan hatte und noch immer hat. Und das wird nicht gern gesehen.

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2022 17:59.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Leben nach dem Tod

von Burgen am 12.01.2022 17:16


Hallo Hani1 

ja, die Sicherheit gibt es. Die Bibel selbst gibt uns darüber Sicherheit. 

1. Taufe in den Tod - lebend in Christus 

ZB 
Römer 6,5-14 
5 Denn wenn wir mit ihm einsgemacht und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, 

so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein; 

8 Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. 


2. Die Auferstehung der Toten 

1.Korinter 15, 12-58 
13 Wenn es wirklich keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferstanden! 
14 Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich und 
vergeblich auch euer Glaube! ... 

Es gibt noch andere Bibelstellen, die belegen, dass, wer an Christus geglaubt hat, mit ihm auch in der Ewigkeit leben wird. 
Allerdings, wer ihm zu seinen Lebzeiten ablehnend war und blieb, der wird nicht im Reich Gottes zuhause sein. 

Diese letzte Beurteilung allerdings, steht niemandem von uns zu. 

Aber es gibt den Himmel und es gibt den Abgrund. Das ist gut bildhaft im Lukasevangelium beschrieben. 
Der reiche Mann und der arme Lazarus. Kapitel 16,19-31 

Jeder Mensch verlässt im Augenblick des Todes seinen Körper um "auf der anderen Seite" weiter zu leben, nur anders. 
Der Körper ist sozusagen unser Zug, der uns ein Leben lang hier- und dorthin bringt. 
Auf der anderen Seite, die für uns jetzt noch unsichtbar ist, brauchen wir ihn nicht. 
Wir bekommen eines Tages einen neuen Körper ..., der uns nicht zur Last werden wird. 





Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2022 17:19.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Scheidung einer bestehenden Ehe

von Burgen am 12.01.2022 13:47



Danke, Frank. 

Es ist nun viel verständlicher dies am Beispiel Afghaistan zu betrachten und auf sich wirken zu lassen.

Ich meine, der Christ / die Christin wird oft mit dem westlichen Lebensstil verwechselt.  

Und dass der nicht vorbildlich ist, weiß wohl jeder Mensch, egal ob Christ oder nicht.

Wie schwer haben es daher die kleinen, fast unbekannten Völker, die es ja noch gibt.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2022 13:48.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2475

Re: Projekt Bibel 2022

von Merciful am 12.01.2022 12:51

Wir lesen heute, am 12. Januar 2022, im Buch des Propheten Jesaja 09,07 - 10,04.
 
Bei all dem kehrte sich sein Zorn nicht ab, seine Hand ist noch ausgereckt.
 
(Jesaja 9,11.16.20 und 10,4; Lutherbibel 2017)
 
Merciful

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frank
Gelöschter Benutzer

Scheidung einer bestehenden Ehe

von frank am 12.01.2022 12:01

Es lohnt sich ab und zu mal Übersetzungen anzuschauen (mit ihren Kommentaren) deren Ursprungssprache der Welt Jesu und seiner Jünger näher ist als die unsrige. Im Folgenden aus der deutschen Übersetzung der Peschitta (dem aramäischen Kanon) Herausgegeben für die deutschsprachige syrisch-orthodoxe Kirche. (Übersetzt und Herausgegeben von Subdiakon Georg Bubolz)

 

Matth 5
Vers 27 - Ihr habt gehört, dass schon früher gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen.
Vers 28 - Ich aber sage euch: Jeder, der eine unbekleidete Frau ansieht und sie begehrt, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Erklärung zu Vers 28 - Der kulturelle Hintergrund zu diesem Kontext ist die Sitte bei orientalischen Frauen, ihren Körper nicht offen zu zeigen sowie ihr Gesicht mit einem Schleier zu verhüllen, um nicht von fremden Männern gesehen zu werden. Selbst beim Baden verhindern seperate Badeplätze, dass Frauen und Männer einander nicht unbekleidet sehen. Für den orientalischen Mann bleibt angesichts der gesellschaftlichen Geschlechtertrennung die Frau ein Geheimnis; es gelüstete allerdings zuweilen einem Mann, eine Frau heimlich zu beobachten. Wenn davon die Rede sei, eine Frau anzusehen, dann bedeutet das nicht, ihr ins Gesicht zu schauen, sondern auf ihren nackten Körper. Die biblische Szene von Batseba, die von David beobachtet wird, trifft vielleicht am ehesten die gemeinte Situation (2. Samuel 11,2 ff) Solches Ansehen einer Frau wurde von Jesus verurteilt.

Vers 31 - Ferner ist früher gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben.

Vers 32 - Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl sie selbst die Ehe nicht gebrochen hat, veranlasst sie die bestehende Ehe zu brechen.
Wer eine Frau heiraten will, die getrennt lebt, aber noch nicht geschieden ist, bricht ihre noch bestehende Ehe

Erklärung - Scheidungsbrief: In einigen orientalischen Völkern ist es üblich, dass Männer sich von ihren Frauen scheiden lassen können, ohne dass moralische oder juristische Gründe vorliegen müssen. Insofern haben die Frauen eine lange erniedrigende Geschichte hinter sich. Jesus unterstützt hier die Rechte der Frauen

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Hani1

33, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 2

Leben nach dem Tod

von Hani1 am 12.01.2022 11:50

Hallo zusammen

Ich hab eine Frage gibt es Sicherheit für ein Leben nach dem Tod, das man ein Bewusstsein hat wie jetzt das man sich wieder sieht also alle Menschen die wichtig sind. Mir macht das alles große Angst und das wenn man stirbt das man nicht mehr existiert und man sich nie wieder sieht. 😕

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wenn Leute umfallen und sonstige Dinge, die ich nicht einordnen kann...

von geli am 12.01.2022 11:14

pray: Und er hat immer so eine Art "HU" gerufen und den Leuten vor die Stirn gedrückt.

Ja, ganz genau...

Vor Jahren gab es in vielen Gemeinden dieses "Umfallen", das "Lachen", und andere kuriose Dinge. Es kam angeblich von Toronto, deshalb wurde es als "Toronto-Segen" bezeichnet.

Ich habe das damals in meiner alten Gemeinde miterlebt und kann dazu nur sagen: Betrug! 
Dieser sogenannte Segen hat viele Gemeinden gespalten, denn wer nicht dafür war, der wurde schnell als "ungeistlich" bezeichnet.

In meiner eigenen Gemeinde habe ich erlebt, dass die Leute schreiend und lachend sich auf dem Boden wälzten, und wer am lautesten schrie, der war am "geistlichsten" und wurde beklatscht.
Mein Pastor kam damals zu mir und betete für mich, dabei legte er meine Hand auf die Stirn und drückte mich so fest nach hinten, dass ich fast umgefallen wäre. Ich habe dann gesagt: "So nicht"... 

Andere habe ich beobachtet, dass sie, bevor sie umgefallen sind, sich erst mal umgeschaut haben, ob man sie auch dabei sieht. Man wollte ja als "Geistlich, oder geisterfüllt" gelten...

Wir fuhren auch mal nach Ulm, in eine ganz "besondere" Veranstaltung, mit einem Gastprediger, der irgendwo aus dem Norden kam, ich glaube, Schweden.
Ja, und der betete mit jedem, und alle sind umgefallen - hinein in die Arme der "Fänger", die sich hinter den Leute plaziert hatten.
Alle waren begeistert, nur ich skeptisch...  
Dann kam er zu mir, und er schob mich beim Beten so fest nach hinten, dass mir fast nichts anderes übrig geblieben wäre, als ebenfalls "umzufallen".
Ich wollte das aber nicht - jedenfalls nicht, wenn es nicht durch den Heiligen Geist geschehen würde. Das "Schubsen" war aber sichtlich nicht der Heilige Geist.
Aber um den Schubs abzufangen, mußte ich dann mehrere Schritte nach hinten ausweichen, bis ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte.

Also nach alledem, was ich persönlich erlebt und gesehen habe, war das nicht Gottes Geist.

Auch die "Wunder", die ich gesehen habe, waren nicht echt.

Ich würde jedem nur abraten und kan nur davor warnen...

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (15) Der HERR -Jesus- wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre. Jesaja 58,11

von Burgen am 12.01.2022 10:51



Der HERR ist der wahrhaftige Gott, der lebendige Gott, der ewige Gott!    Jeremia 10,10 

Jesus sprach:
Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und
hast es Unmündigen offenbart.            Matthäus 11,25  


Kl: Römer     8,26-30 
Bl: Johannes 4,27-42   


Gott, heilger Schöpfer aller Stern, erleucht uns, die wir sind so fern, dass wir erkennen Jesus Christ, 
der für uns Mensch geworden ist.   (Thomas Müntzer) 



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frank
Gelöschter Benutzer

Re: Römerbrief 2,17 ff

von frank am 12.01.2022 10:47

Cleo  
Also geht es dir um das Thema Heuchelei und darum, dass wir sebst offen werden innerilch, uns selbst auch zu hinterfragen und offen für Berichtigungen und Veränderungen zu sein, nach dem Motto "suche nicht immer nur Fehler beim Anderen, sondern fang bei dir selbst an"?


Ja auch

Cleo Ich glaube, dass das gut gemeint ist, aber ich habe da meine Probleme mit, wenn in Gottes heiligen Wort bewusst Worte verändert werden. Der Inhalt deiner Änderung mag rihtig sein- ist aber nicht Gottes Wort und nicht so von Gott gesagt worden, bzw von Paulus geschrieben worden. Paulus schrieb den Juden, denen die Äußerlichkeiten sehr wichtig waren, auch das Einhalten der Vorschriften (zuRecht, weil sie auch sehr genau eingehalten werden musten.).

Dass meine Veränderung Gottes Wort sei, habe ich nie behauptet....



Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2022 11:02.
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