Der schmale Weg
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Re: Der schmale Weg
von Burgen am 22.04.2026 08:15
Guten Morgen,
seit einigen, ein paar, Monaten habe nicht mehr den großen schwarzen Bildschirm eingestellt.
Und irgendwie geht es meiner Seele seither viel besser. Bekomme trotzdem viel mit was so geschieht.
Ganz selten lese dann im Browser einige, für mich interessante, Beiträge durch.
Meist klicke ich dann die Dominanz des Browsers sofort weg, wenn er sich hier drüber legen will.
Und so bin ich auf Gaby Wentland gestoßen. Sie und ihr Mann, Harburg, haben früher mit Reinhard Bonnke in Afrika gedient. Und heute arbeitet sie im sogenannten "Milieu", und wurde durch eine Australieische Pastorin, Predigerin, Missionarin auf umfassende Prostitution in Deutschland aufmerksam gemacht, seit das Gesetz damals, vor ein paar Jahren angeblich zu ihrem Schutz geändert worden ist.
Also, ich habe nun einige Predigten, Vorträge, Erlebnisberichte aus heutiger Zeit gehört.
Ganz besonders ist mir aufgefallen, dass ihr Gebet - ihre Gespräche mit dem lebendigen Gott, - total anders sind als das, was sonst so zu hören ist. ZB hat sie erzählt, dass Reinhard Bonnke meist 4 Std vor seinen Predigten mit Gott im Gebet war, hat ihn angebetet, und sich bestätigen lassen, dass er da sein würde um sein Wort den vielfachen tausenden Menschen dienen können.
Und sie selbst betet ebenfalls total anders als was wir als Gebet in den Kirchen zu beten vielleicht lernen.
Jedes ihrer Gebete entspricht im Gehorsam ihrer praktizierten Berufung, wird wie im Gespräch zwischen Vater und Sohn, Mutter und Tochter usw. vollzogen und von Gott selbst in Worten und Gewissheit beantwortet. Äussert sich dann in vielfältiger Weise, Erhörung, Schutz, prophetische Weisung und Sicht, und Gewissheit, dass geschieht, was er versprochen hat.
Zwischen ihnen besteht eine Verbindung im Glauben und Vertrauen, als stünde oder sitze Jesus direkt neben oder vor ihr und spreche mit ihr, zeige ihr, was sie sehen und bewältigen würde - in der jeweiligen Situation. usw.
Ausserdem wurde mir durch ihren letzten Beitrag ihres Seminars sehr deutlich die Trennung zwischen der Welt, all den schlimmen Dingen die wir ständig hören, sehen und erleben, - wir dennoch als Christen offen sein sollten dafür, Jesus zu erwarten für die Entrückung. Sie glaubt, hofft und sieht genau, dass das Ende - Jesus bereit ist, zu kommen - sich alles hin zum Ende und Ankunft zuspitzt. Egal was noch die Welt scheinbar bewegt und die Menschen bewegt.
Also dieses bereitsein, weil Jesus sich darauf bereitet zu kommen für die, die diesen schmalen Weg gehen.
Das sind jetzt so meine Gedanken dazu und ich dachte nur, hör auf, mich ständig mit solchen zu vergleichen - denn Gott Vater sieht jeden, der in Jesus und mit Jesus lebt. Dennoch: Ich erhebe dich, bete dich an, meine Seele erhebt dich - halte mich bei dir, hilf bei dir zu bleiben und führe mich nicht in Versuchung - denn du liebst mich und führst niemanden in Versuchung, heile meine Seele schütze mich im Hören, Lesen, Denken, Tun und Sprechen den ganzen Tag dir zu Ehre. Lass mir deine Gnade genügen und wissen, du bist da!
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Der schmale Weg
von Cleopatra am 22.04.2026 07:30Liebe Burgen,
dein letzter Satz ist ja so wahr!
Ich kenne auch viele Berichte aus Ländern, in denen die Bibel verboten ist, wie Gott sich ihnen zeigt.
Es ist so beeindruckend, zu sehen, wie individuell er uns zieht.
Wir hier in Europa haben das große Privileg, die Bibel lesen zu dürfen.
Deshalb denke ich, dass wir hier in Europa diese Visionen und Begegnungen nicht so häufig haben.
Wie kommt es, dass es aber so oft erwartet und/oder gewünscht ist?
Weil es "spektakulär", "besonders" ist?
Der Mensch hat ja diese Neigungen zu "Spektakulärem".
Gott möchte, dass wir aus Glauben leben- nicht aus "Gott muss sich ständig beweisen".
Schauen wir in die Natur, dann sehen wir ja auch schon sehr viele "Beweise" seiner Schöpfung.
Wir haben das große Geschenk der Bibel und wir dürfen diese nutzen.
Im Gegensatz zu den Menschen, die keine Bibel besitzen dürfen, dürfen wir unsere vorgeprägten Interpretationen und Vorstellungen anhand dieses Wortes Gottes überprüfen.
Das ist ein riesiges Geschenk, dessen sollten wir uns bewusst sein.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Der schmale Weg
von Burgen am 21.04.2026 17:15Was ist denn der (dein) Christusweg? Und wie kommt ein Mensch dMn auf diesen Weg?
Wobei beachtet wird, wo sich jemand auf diesen Weg macht.
Oft lässt sich Jesus Christus finden in nerhalb einer schwierigen Lebenssituation.
In asiatischen Ländern zB im Iran und ähnlichen Ländern spricht, zeigt sich Jesus und spricht zu einem Menschen direkt. Diese Menschen nehmen Jesus dann oft direkt in ihr Leben auf. Sie werden meist eine konkrete Veränderung in ihrem Denken erfahren.
Open Doors zeigt solche Schicksale ziemlich konkret auf und schützt diese Menschen bei Bedarf vor Folter, Hunger und Not.
Mir fällt auf, dass zB gerade in Pakistan Christen in Lebensgefahr sind, sobald bekannt ist, dass Menschen Jesus glauben. Sie werden auch ohne Grund verleumdet und ins Gefängnis gesteckt.
Gerade auch in Kriegszeiten zB kann es überlebenswichtig sein Bibelverse auswendig zu kennen. Diese beim Wort gegenüber Jesus zu 'benutzen', auszusprechen kann Kraft und Weisheit schenken durch Erinnerung an ein bestimmtes Wort der Heiligen Schrift.
Als Christ leben wir nicht in einer Phantasiewelt. Das Gegenteil ist der Fall.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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Re: Der schmale Weg
von Cleopatra am 21.04.2026 07:28Guten Morgen,
Oh, das halte ich sogar für enorm wichtig, damit wir immer kontrollieren können, ob Dinge, die wir interpretieren, wirklich bibeltreu und nach Jesu Wunsch sind, oder ob es sich um eigene Wünsche/Interpretationen und im schlimmsten Falle sogar Irrlehren handelt.
Der Teufel schläft nicht.
In den Briefen des neuen Testamentes wird so viel vor Irrlehren gewarnt, die "in den Ohren kitzeln", vor dem "Wolf im Schafspelz" und so weiter.
Anhand der Bibel (und nicht anhand der eigenen Gefühle) können und sollten wir überprüfen, ob etwas richtig und wahr ist.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Der schmale Weg
von Burgen am 21.04.2026 07:27
Hallo Geist-Licht
... der Fantasie überlassen ... , das ist ein steiler Begriff für die Übermittlung des Wortes Gottes
Die Textworte der Bibel sind Verkündigung Gottes an seine Kinder. Kinder gehören zu einem Vater. Unser Gott hat uns sein Wort gegeben, welches uns auch, nicht nur, zur täglichen Orientierung, Ausrichtung, Hilfe und Schutz dient - dienlich ist.
Die Bibel ist ein Geschenk Gottes an die Menschheit, nur die meisten Menschen innerhalb eines zB Jahrhunderts haben weder Sinn, noch Verlangen danach, Gott durch, aufgrund seines Wortes kennen zu lernen, geschweige denn mit ihm und aus seinem Geist zu leben, usw.
Sein Wort ist ein wahrhaftiges Trostwort: In der Welt habt ihr Angst, ja, aber ICH BIN und habe die Welt IN Jesus Christus IN der Kraft und Wahrheit des Heiligen Geistes überwunden.
Um das zu glauben, und dann in seiner Gerechtigeit zu leben, braucht es das Wort Gottes täglich, nicht die Phantasie , sondern sein Wort, inklusive Glaube seiner Gnade ... und mehr.
Gruß
Burgen
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Re: Der schmale Weg
von Geist-Licht am 20.04.2026 21:53Grüß Gott
Cleopatra
Wenn wir auf dem Christusweg ankekommen sind, wofür brauchen wir einen Bibeltext, wie dieser Weg ausseht?
Jedes Wort im Neuen Testament ist ein wertvoller kleiner Kristall dieses Weges.
Wie genau der uns erscheint, liegt in der Besonderheit des Einzelnen und bleibt unserer Phantasie überlassen.
Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: Der schmale Weg
von Geist-Licht am 20.04.2026 21:48Grüß Gott
Nusskeks
Welchen Sinn hätten dann die Reden Christi, wenn die Menschen Ihn nicht verstehen sollen?
Wenn auch die Gleichnisse nicht verstanden werden sollen?
Welche Menschen sollen diese Worte nicht verstehen?
Gott will das alle seine Geschöpfe zu ihm zurückehren, wie kann das in Erfüllung gehen,
wenn genau diese es nicht verstehen sollen?
Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: Der schmale Weg
von nusskeks am 20.04.2026 08:52Tatsächlich sprach Jesus nicht in Gleichnissen mit den Menschen, weil diese nur so begriffen und bis heute da kaum eine Verbesserung zu bemerken wäre. Er sprach in Gleichnissen aus folgendem Grund:
Es ging also nicht um eine allgemeine Verständlichkeit dessen, was Jesus den Menschen sagte. Im Gegenteil.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der schmale Weg
von Cleopatra am 20.04.2026 07:22Guten Morgen,
Das ist wirklich interessant.
Hast du dazu eine Bibelstelle, die diese These belegt?
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Der schmale Weg
von Geist-Licht am 19.04.2026 22:25Grüß Gott
Matthäus 7, 13-14: "Gehet ein durch die enge Pforte;
Ist diese "Pforte" gefunden und durchschritten, so wird auf dem Christusweg gewandelt und der wird immer breiter, schöner und ist leicht zu gehen. Nun ist die Bibel, das Wort, Christus im Menschen und wird in diesem inneren Buch gelesen, wird mit Jesus Christus gesprochen.
Die Bibel ais Buch wird nun meist gebraucht, um wortgetreu zu zitieren, weil viele, die noch vor der Pforte sind, sonst nicht begreifen.
Jesus Christus sprach in Gleichnissen mit den Menschen, weil diese nur so begriffen und heute ist da kaum eine Verbesserung zu bemerken.
Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.


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