Wenn du willst, so kannst du!
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Re: Wenn du willst, so kannst du!
von pausenclown am 08.10.2026 17:20Hallo.
Re: Wenn du willst, so kannst du!
von Burgen am 08.10.2026 20:38
Habe gerade nochmal vorhin in Lukas 4, 1-44 gelesen. Ua zeigt das Kapitel den Grund seines Kommen auf Erden auf. Wobei die Szene seiner Lesung mit den Worten aus dem Propheten Jesaja wichtig ist: "Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; ... "
Vermutlich schneiden wir uns selbst von der Überzeugung, dass er der Messias ist ab - und er dies in seiner Sabbatlesung ganz klar macht, warum er in V21 sagt: "Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt." Von da an wird er von höchster Stelle abgelehnt, und eben auch von denen, die ihn als Zimmermann kannten.
Voraus ging jedoch in Lukas die Versuchung Jesu, in anderen Evangelien wird noch die Taufe hervorgehoben und Gottes Stimme, die ihn legitimiert - und sein neues Leben bestätigt. Ähnlich wie die heutige Taufe als Legitimation für das neue Leben mit ihm. Die Säuglingstaufe ist eher ein anderes 'Unterthema', obwohl sie natürlich auch zählt.
Vermutlich sahen die Menschen Jesus damals genauso wenig als Messias, Retter und Heiler wie wir in der heutigen Zeit. Und vielleicht sehen und hoffen wir meist auf Besserung, Heilung, Nähe mit Jesus als dass wir glauben, dass er das alles tun kann - nur nehmen wir uns wirklich jeder die Zeit ihn anzubeten während wir die Zeit um uns herum vergessen?
Jesus liebt die Menschen. Lieben wir Jesus auch mit der innigen Beziehung wie er uns? Oder wollen wir nur mehr oder weniger seine Gaben, die er ja eigentlich reichlich darbringt. Nur haben wir vor lauter Arbeit, Stress, und Ablenkung, sowie eigenes Kopfkino soviel zu tun, dass wir eher im Laufe des Weltlebens aufgehen?
Genau wie vor tausenden Jahren - Gott Jesus kann man nicht tun sehen mit den Augen. Deswegen tun wir uns vielleicht schwer damit, seine Heilungen zu empfangen? Uns fehlt vielleicht auch das Vertrauen und Abwarten bzw. aktiv auf Jesus zu warten?
>>>Wo bleibt da jener einfache und kindliche Glaube, der von Gott, dem Schöpfer, Heil und Leben erwartet?
Daher meine Frage, ob nicht eine Art kollektiver Unglaube (der Moderne, der Neuzeit) das Denken und Leben heute kennzeichnet.Und die heutigen Denkvoraussetzungen unsere Erwartungshaltung in ähnlicher Weise blockieren wie es damals in Nazareth geschah.
Merciful<<<
Es gibt ganz sicher Gemeinden, die ihre Glieder anleiten zu dem wirlichen Vertrauen in Beziehung mit Jesus zu leben und ihn nicht nach dem Kirchgang schon wieder vergessen. Sein Wort - er selbst - will vom Kopf unbedingt im Herzen bewegt und auch in Zwiesprache mittels dem Wort der Bibel verändern was wir selbst nicht sehen können.
Aus der Geschichte wissen wir, dass Gott ausserhalb unsere Zeitlinie agiert, handelt, plant und verhindert indem er schon oft Unfall und Gefahr unsichtbar eingreifend verhindert hat. Heilung hatte damals zu Jesu Zeiten eine wichtige Funktion seines Auftrags. Heute ist vielleicht diesbezüglich Gottes Leine etwas länger als damals. Jetzt scheint anderes wichtiger, obwohl er jeden einzelnen sieht und ihm auch helfen will.
Manche Prediger predigen so als ob sie direkt im Umfeld Jesu stehen, sitzen und sprechen - ganz als sei Jesus während der Predigt der Sprecher. Und so eine Verbindung mit und zu ihm möchte natürlich auch - vermutlich kostet dieses etwas meiner bisherigen Lebensgewohnheiten. Weiß nicht wie es bei euch ist. Man sagt ja manchmal, nach oben hin sei noch Luft ...
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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