Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

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Burgen

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Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von Burgen am 04.05.2026 09:26


Aus einer Predigt zum Link: Paulus im Brief an die Thessalonicher:  

Thema zu Licht, Dunkelheit, Tod und Leben, 
Rettungsgewissheit derjenigen welche zu Jesus bzw der Gläubigen - der Kirche gehören. 

Eines Tages findet die Entrückung statt. 
Zurück bleiben diejenigen, welche die sieben Jahre der Trübsal durchleben werden müssen. 

Wer nicht entrückt worden ist, gehört zu den geistlich Toten ... 


Ich empfinde dies als zunehmend schweres Thema.  
Die allgemeinen Menschen, und diejenigen, die nicht in der Bibel - dem fleischgewordenen Wort Gottes - zuhause sind, sind zunehmend auf ihre eigenen Augen, Körper und eigenen Taten und Entscheidungen angewiesen, anstatt durch Jesus, seinem Lehrbuch für ihn glaubenden Menschen, dem Buch der Gnade und Wahrheit und dem Versprechen welches Treue, Wahrhaftigkeit, Hoffnung - Zuversicht, Verheißung und Versprechen ist. 

Dies alles, weil Gott Vater in Jesus und zur Rechten Seite Gottes sitzend - die Menschen liebt und speziell diejenigen, in denen er lebt, die wach sind anstatt im täglichen Leben schlafen. Diejenigen, die den Heiligen Geist ehren und anbeten indem sie auf Jesus blicken ... und ihn hören ... ihn lieben, anbeten ... 

Die Thessalonicher waren diejenigen, die dachten, sie hätten 'die neue zukünftige Welt der Entrückung' verpasst. Sie waren diejenigen, die im Wort Gottes nach dem Brief des Paulus durchforschten, um zu verstehen, was der Brief aussagt, ob es sich so verhalte, wie der Brief aussagt ... 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von nusskeks am 04.05.2026 09:48

Hallo Burgen,

über den Ablauf der Entrückung gibt es einige unterschiedliche Ansätze. Die zu erläutern ist recht umfangreich. Jeder Ansatz hat Stärken und Schwäche, was auch den Ansatz betrifft, den ich für den richtigen halte.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Jesusnachfolger, egal ob physisch tot oder nicht) dem Herrn Jesus entgegengerückt werden und dann bei ihm sind. Menschen die zu diesem Zeitpunkt nicht in Christus sind, haben keinen Anteil an dieser Entrückung. 

Das die Entrückung bereits stattgefunden hätte, war nicht nnur eine Irrlehre zur Zeiten der Thessalonicher. Das hat sich teilweise bis heute gehalten. 

gruß
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Burgen

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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von Burgen am 05.05.2026 08:34


Der Thessalonicherbrief ist recht kurz mit nur 5 Kapiteln unterteilt.  
Die Schwerpunkte des Briefes: 
Abschrift aus der Einführung in ELB: 

Wie kein anderer Paulusbrief ist der Thessalonicherbrief vom Dank für die Gemeinde und Gottes Werk an ihr bestimmt (1,1-3,13)  
Paulus will die positive Entwicklung der Christen mit seinem Brief fördern.  
Er ruft die Gemeinde zur Heiligung auf; die Christen in Thessalonich sollen das tägliche Leben von Gottes Willen her gestalten (4,1-12).  
Darüber hinaus weist er einige Vorwürfe, die gegen ihn (vermutlich in seiner abwesenheit) erhoben worden sind, zurück (2,3-7 ; 3,18-19) und geht auf einige Fragen der Gläubigen ein.  
Es gibt zwar keinen externen Beleg für einen (von Timotheus überbrachten) Brief der Gemeinde an Paulus, aber der Inhalt des 1.Thessalonicherbriefes lässt solche Schlussfolgerung durchaus zu.  
Dabei geht Paulus auf eine Anfrage nach dem Geschick der vor Jesu ---> Wiederkunft verstorbenen Glaubenden ein (4,13-18) und ermahnt die die Gemeinde im Blick auf die Wiederkunft Jesu Christi zu einer wachsamen und nüchternen Lebensführung (5,1-11)  

:::  

Kap 4,13-18 
13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 
15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. 
16 Denn der Herr selbst wird beim[6] Befehlsruf, bei[7] der Stimme eines Erzengels[8] und bei[9] ⟨dem Schall⟩ der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 
17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen[10] in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 
18 So ermuntert[11] nun einander mit diesen Worten!

Kap 5,1-11  
1 Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. 
2 Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. 
3 Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, 
wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. 
4 Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreift; 
5 denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. 
6 Also lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen, sondern wachen und nüchtern sein! 
7 Denn die da schlafen, schlafen bei Nacht, und die da betrunken sind, sind bei Nacht betrunken. 
8 Wir aber, die dem Tag gehören, 
wollen nüchtern sein, bekleidet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und als Helm mit der Hoffnung des Heils[1]. 
9 Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, 
10 der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben. 
11 Deshalb ermahnt[2] einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch tut! 

Kap 5,12-19 
12 Wir bitten euch aber, Brüder, dass ihr die anerkennt[3], die unter euch arbeiten und euch vorstehen im Herrn und euch zurechtweisen, 
13 und dass ihr sie ganz besonders in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander! 
14 Wir ermahnen euch aber, Brüder: 
Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet[4] die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen alle! 
15 Seht zu, dass niemand einem anderen Böses mit Bösem vergilt, 
sondern strebt allezeit dem Guten nach gegeneinander und gegen alle! 
16 Freut euch allezeit! 
17 Betet unablässig! 
18 Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 
19 Den Geist löscht nicht aus[5]! --- (Elb, aus bibleserver kopiert)   

::: 

Dies gibt mMn eine recht guten Eindruck dieser fragenden, nachdenkenden einer der ersten Gemeinden, der ersten Christen, von denen wohl niemand Jesus persönlich kennenlernen durfte.  
Diese Kapitel geben auch uns heute einen wahrhaftigen Spiegel vor. Vielleicht sogar sauberer und effektiver heute als damals. Denn wir heute lebenden Menschen sind eigentlich genauso wie die damals lebenden Menschen. Also innerlich, gedanklich usw. nicht anders. Nur dass wir mehr Ablenkungen und vielleicht Versuchungen ausgesetzt sind zu damals. Wer weiß. 





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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von nusskeks am 05.05.2026 10:30

Burgen: Vielleicht sogar sauberer und effektiver heute als damals. Denn wir heute lebenden Menschen sind eigentlich genauso wie die damals lebenden Menschen. Also innerlich, gedanklich usw. nicht anders. Nur dass wir mehr Ablenkungen und vielleicht Versuchungen ausgesetzt sind zu damals. Wer weiß.

Ich würde andere Worte wählen. Denn "sauber und effektiv" waren und sind die Worte Gottes zu allen Zeiten. Es ist jedoch unzweifelhaft, dass die Heilsgeschichte voranschreitet und man bei allen Höhen und Tiefen (Wehen) davon ausgehen kann, dass zum Ende hin Ablenkungen und Versuchungen zunehmen und sich auf Bereiche ausbreiten, die die ersten Leser damals vielleicht noch nicht im Sinn oder auch nur in der Wahrnehmung hatte.

gruß
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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von Burgen am 05.05.2026 12:15



Ja, vielleicht sind "sauber und effektiv" nicht gerade gut ausgedrückt.  
Zwischen 2000 Jahren ist viel geschehen - auch in geistlicher Hinsicht und des vielen "Bücherschreibens" wie auch dem allgemeinen und persönlichen Wachstum im Glauben eines einzelnen Jesus glaubenden Menschen. 

Das könnte man vielleicht so denken: geistlich wachsen, indem einzelne Lebensabschnitte im Erleben und durch Gebet neue Erkenntnisse durch Lesen Gottes Wort erfahren werden und Vertrauen zu IHM wachsen kann oder wird. Selbst durch weltlich bedingter schlimmen Geschehnisse. 

:::  

Im Bibeltext oben wird darüber gesprochen, dass die Menschen 'entschlafen', so bin ich auch aufgewachsen und gelehrt worden.  Seit einigen Jahren machen etliche Menschen die Erfahrung auf dem Sterbebett, dass sie von Jesus persönlich 'abgeholt' werden. 

Es wird auch gesagt, dass gläubige Christenmenschen lebendiger sind nach dem sie gestorben sind, als während der Erdenzeit. 
Manche sagen, dass sie noch nicht im neuen Leib leben, andere sagen, dass sie vor Freude über Wiesen springen usw. 

Es steht auch, dass die Meere ihre Toten (Menschen) herausgeben werden. Wobei das Meer ja auch für das Meer der Menschen steht. Immerhin derzeit über 8 Milliarden? oder sogar schon mehr. Natürlich nicht alle Christen. Jedoch die zwei Tausend Jahre der gläubigen hinzugedacht, wird die zukünftige Neue Zeit auf der neuen Erde / Welt dann wieder ein riesiges Heer Menschen sein, welche im absoluten Frieden und der Liebe Christi regiert und leben werden. 

::: 

Manche Menschen, die ein Nahtoderleben erzählen, sprechen teilweise auch davon, dass sie in die Hölle blicken durften und einen gefühlmäßigen Eindruck davon erhalten durften, wie es sein könnte, absolut ohne andere Christenmenschen und ohne Liebe Gottes sein würden. Ganz schlimm. 
Die Abwesenheit von Christus wird viel ärger erlebt, wahrgenommen als zur Zeit hier auf Erden, wo doch fast überall es christen gibt, die mit Jesus und aus IHM heraus leben. Die anderen partizipieren also irgendwie von dem Leben Christi in den Menschen. 
Das betrifft vermutlich die Seelen - Verwandtschaft der Menschen. Ist jedoch nicht rein geistlich zu verstehen, denn ohne Christus können sie das christlich gelebte Leben nicht verstehen, so ähnlich lesen wir es im Wort Gottes. Es ist ihnen eine Torheit - .  

Es gibt natürlich auch Strömungen, die dies Thema ganz anders verstehen, und somit ist es schwer ohne den Geist der Unterscheidung zu haben, dies recht zu erkennen. Und trotzdem Jesu Liebe leben.   



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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