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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem
von pausenclown am 19.05.2025 09:06Hallo.
Meine Meinung, bzw Kommentar, vielleicht auch als Gebetsinfo.
Israel wurde in einen asymmetrischen Krieg gezwungen, das bedeutet: Nicht Panzer gegen Panzer, Soldat gegen Soldat.
Dieser Krieg hat (hatte) mehrere Fronten.
Gaza, Libanon, Iran, Jemen und eben die Front oder Fronten in Israel.
Dazu die Weltöffentlichkeit usw.
Ein Kennzeichen des asymmetrischen Krieges ist, das Land unter Spannungen zu versetzen und darüber möchte ich schreiben und spiegle einige Gespräche aus Israel hier wieder.
Die Regierung, Herr Netanjahu tut zu wenig.
Das ist der Konsens zwischen dem Rechten und dem Linkslager.
Dennoch unterscheidet sich das zu wenig und entzündet sich an dem Thema Geiseln.
Die eine Seite fordert: Verhandlungen mit der Hamas über ein Geiseldeal, egal zu welchen Bedingungen.
Auf eher Rechten Seite: Keine Verhandlungen mit Terroristen, im Gegenteil, Vernichtung der Hamas.
Und durch die Hintertür droht ein weiterer Demokratie Abbau durch die Regierung in Israel.
Im allgemeinen ist eine Kriegsmüdigkeit zu beobachten, dazu geht die wirtschaftliche Lage weiter bergab.
Aus dem Bericht der Hilfsorganisation Latet aus Israel aus 2024.
Zitat:
Ein Viertel der Israelis hat nicht regelmäßig genug zu essen, bei den Kindern sind es sogar 34 Prozent. Der offizielle Begriff dafür lautet »Nahrungsmittelunsicherheit«. Was bedeutet, dass der Kühlschrank manchmal leer ist oder das Kind in der Schule kein Pausenbrot dabei hat.
70,8 Prozent berichteten, sie hätten auf den Kauf von Medikamenten oder die Inanspruchnahme notwendiger medizinischer Versorgung verzichtet.
Fast 30% der israelis leben unter der Armutsgrenze und können nach Abzug der Miete fast nichts mehr leisten, dazu gehört auch die notwendige Energie wie Klimaanlagen…..
Zusammengefasst kämpft Israel nicht nur gegen Terror, sondern gegen die öffentliche Meinung, wirtschaftliche Folgen, Armut , Spaltung der Gesellschaft, Demokratie Abbau, tote und verwundete Soldaten…..
Traumafolgen der Opfer und Angehörigen des 7 Oktobers und des Krieges…..
Shalom Pausenclown
Re: Kann man Glauben messen?
von pausenclown am 01.05.2025 14:40Hallo.
Nach jüdischer Tradition und Überlieferung ist der Senfkorn eine Maßeinheit, die kleinstmögliche …
Lukas 17 , 5 ff
Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Mehre uns den Glauben! Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn…..
Shalom
Re: aus dem Sonntagsblatt : Gottes Reich - Reich Gottes ...
von pausenclown am 24.04.2025 06:51Hallo Burgen
Freut mich, dass dir der Artikel gefällt.
Das Problem ist weniger, ob man hebräisch kann oder nicht.
Es geht vielmehr um die damalige Kultur und da ist Sprache ein Aspekt.
Für die damaligen Zuhörer war es klar, was Jesus z.B. mit dem Himmelreich gemeint hat.
Leider ist es für viele heute nicht mehr so klar und man interpretiert es neu.
Vielleicht ist das unser Beitrag, den wir Juden (Messianische) leisten können, zurück zum Ursprung.
Shalom Pausenclown
Re: aus dem Sonntagsblatt : Gottes Reich - Reich Gottes ...
von pausenclown am 23.04.2025 09:47Hallo.
Eigentlich wollte ich schon bei Nikodemus das Reich Gottes auf jüdischer Perspektive schreiben.
Da es zu der Überschrift Reich Gottes mehrere verschiedene Unterpunkte gibt, habe ich nicht die richtigen Worte gefunden.
Zur Begriffserklärung:
Wir Juden bezeichnen das Reich Gottes oder Himmelreich, hebräisch Malchut Ha'Elohim.
Die beste Übersetzung ist für mich die Königsherrschaft.
Alle Begriffe wie Himmelreich usw sind Umschreibungen und Synonyme für Gott, da wir im klassischen Sinne, Gott als Wort nicht benutzen.
Grundsätzlich gesagt, geht es nicht um einen Ort, sondern es geht um das fortlaufende Wirken Gottes, hier auf der Erde und im Himmel.
Weitere Gedanken die miteinander verzahnt sind, bzw Fragen an uns:
Wie leben wir/ich als Erlöste?
Fragen rund um den Messias..
Wie übe ich Gerechtigkeit Gottes aus?
Verbunden damit, ja was ist eigentlich damit gemeint? Z.b die Idee von Tikkun Olam.
Hier einen Artikel, der das alles zusammenfasst, besser als mein Legastheniker gestammel.
https://fokusisrael.de/die-koenigsherrschaft-der-himmel-%D7%9E%D7%9C%D7%9B%D7%95%D7%AA/
Shalom.
Re: Glaube (n) weitersagen? ZB ein Wohlgeruch sein ... wie geht das?
von pausenclown am 17.04.2025 09:02Hallo Cleo.
Danke für deine Antwort.
Shalom Pausenclown
Re: Glaube (n) weitersagen? ZB ein Wohlgeruch sein ... wie geht das?
von pausenclown am 16.04.2025 09:26Hallo Cleo.
Wie erlebst du das in der Suppenküche, wollen die Menschen was von Gott hören, oder geht es hauptsächlich um die Dienstleistung?
Shalom Pausenclown
Re: Glaube (n) weitersagen? ZB ein Wohlgeruch sein ... wie geht das?
von pausenclown am 14.04.2025 09:31Hallo
Hier meine 2 Cent.
Nimmt man: Geld+Zeit+Gebet+ Einsatz=0 oder 1 oder 1.5 .
Das ist sehr frustrierend und natürlich stellt sich die Frage nach den konkreten Erwartungen.
Für mich gab es sehr viele Ansätze und Menschen, die mir beim Thema Evangelisation geholfen haben.
z.B die Engel-Skala. Keine Panik, Engel, nicht im Sinne von Engel, sondern Herr Engel.
Es wurden Bekehrungsgeschichten untersucht, wie jemand zum Glauben und welche Schritte nötig waren.
Es Startet bei -10 hin zu 0 zu +10
Als Beispiel Herr Mayer ein Atheist, kommt immer wieder mit Christen in Kontakt, ein freundliches Hallo, nette Gespräche, zufällig ein Christ der ihm beim Reifen wechseln hilft usw.
Herr Mayer rutscht von - 10 Richtung 0.
Herr Mayer lässt für sich beten, bekommt ne Bibel usw und am Ende kommt ein Evangelist um die Ecke und Herr Mayer bekehrt sich.
Der Evangelist ist meist verwundert und sagt, hey Leute , Menschen bekehren ist doch einfach, was habt ihr?
Herr Mayer ist in kleinen Schritten gegangen, unterschiedliche Menschen haben ihn auf den Weg gebracht und sie wissen vielleicht nicht einmal, dass sie gebraucht wurden.
Ich persönlich habe Menschen in meinem Leben gehabt, die mich beim Thema Evangelisation an die Hand genommen haben.
Ich lernte das Thema von vielen Seiten kennen.
Einfach in die nächste Stadt und Menschen ansprechen, Hallo, ich sehe, dass es ihnen nicht gut geht, oder wir haben von Zeit zur Hauskreise, wo wir Menschen gezielt einladen, die keine Christen sind oder gläubig sind. Wir essen zusammen, sie können von sich erzählen, Fragen stellen, bis hin für sie beten oder Bibel lesen.
Immer mit dem Gedanken, ein kleiner Schritt, dennoch in die richtige Richtung.
Shalom Pausenclown .
P.S. vielleicht mag jemand einen Link zur Engel Skala einstellen, da ich mit dem Smartphone schreibe, bin ich dazu zu blöd.
Pessach 2025
von pausenclown am 12.04.2025 17:50Hallo.
Heute Abend beginnt Pessach 2025.
Ich denke mal für Christen eher an die Erinnerung an das letzte Abendmahl und an die Kreuzigung von Jesus.
Für uns Juden in erster Linie
das Gedenken und Erinnern an die Befreiung aus Ägypten.
Für messianische Juden ,die oberen Punkte dazu.
Gleichzeitig jährt sich die Befreiung vieler Häftlinge aus den KZs in Deutschland.
Vielleicht eine Fakt, der weniger bekannt ist, hunderte Außenlager in ganz Deutschland, mitten unter der Bevölkerung.
In Baden-Württemberg, wo ich wohne, gab es 35 KZ Lager.
Heute gibt es viele kleine Gedenkstätten und einer war ich Mitarbeiter und zu dieser Zeit habe ich an jüdischen Feste im ehemaligen KZ geforscht.
Tatsächlich haben die jüdischen Häftlinge im Rahmen ihrer Möglichkeiten es getan.
Darunter Pessach 1945, was ein paar Tage vor ihrer Befreiung gefeiert wurde.
Das Wunder der Befreiung hat sich wiederholt.
Für viele Überlebenden und Anhörungen hat Pessach nun auch die Bedeutung, Überleben und Befreiung aus der Shoa.
So wer es den mag, Happy Pessach
Re: Eine Frage zu Markus 10,18
von pausenclown am 09.04.2025 06:55Hallo Mericiful.
Mit dem Link zum AT, hast du mir Arbeit abgenommen, jetzt ist meine Antwort relativ schnell geschrieben.
Erlaube mir ein kleines Gedankenexperiment.
Schreibe ich: Das Kreuz oder nur, Kreuz, öffnet sich bei dir eine Tür und ein weiter Raum öffnet.
Vielleicht denkst du als Christ als erstes an, Jesus am Kreuz, zu dieser Jahreszeit an Ostern und am Ende fallen die Erinnerungen ein, wie du als Kind Ostereier gesucht hast.
Ein typischer Chinese verbindet das vermutlich nicht mit dem Wort Kreuz.
Die Juden zur Zeit Jesu haben das mit Gut verbunden:
Das “ Gut” ist im moralischen Sinne zu verstehen.
Dazu etwas jüdische Theologie, die es zur Jesus gab.
Vorab, es ist eine Lehre/Theorie/These, aber es hilft zum Verständnis.
Nach dieser Lehre hat der Mensch zwei Triebe in sich.
Yetzer ha-ṭov ( den guten Trieb ) und Yetzer ha-raʿ (den bösen Trieb).
Ähnlich dem, dass zwei Seelen in einer Brust.
Nach dieser Lehre ist der Mensch nicht gut oder böse sondern beides.
Und eben nur Gott ist nur gut.
Die Torah und die Gebote sind Kompaß um auf den guten Weg mit Gott zu sein.
Shalom Pausenclown
Re: Eine Frage zu Markus 10,18
von pausenclown am 08.04.2025 12:39Hallo Mericiful.
Ich habe deine Frage gelesen und werde morgen darauf antworten, da ich es zeitlich nicht schaffe, da die Antwort etwas ausführlicher ist. Sorry.
Shalom Pausenclown


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