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Cleopatra
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Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?

von Cleopatra am 20.11.2020 17:46

Hm, also, wenn ich jetzt nur Jonas antworte, bedeutet dies nicht, dass ich den Rest ignoriere ;-D
 
Ich stolper nur über einige Sätze, die ich so gaaaaarnicht stehen lassen kann ;-D
 
Aber da dies ja ein allgemeiner Thread zum Thema "Halten wir uns ausschließlich an die Bibel? ist, will ich auch versuchen, dies im Hinterkof zu behalten.
 
Cleo: Das ist es ja- Es ist kein Wiederspruch, es ist eine Ergänzung. Es sind zwei verschiedene begebenheiten, die du als Wiederspruch aufstellst, wie wir schon versucht haben, dir zu erklären, dass dies eben kein Wiederspruch ist
Jonas: Naja, ich würde sagen, größer könnte der Widerspruch gar nicht sein. Diese Ergänzung, wie Du es nennst, widerspricht dem Vorangegangenen. Vielleicht hilft Dir die folgende Vorstellung; Jesus ruft die Menschen auf "liebt eure Feinde, tut denen Gutes die euch Böses wollen, betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne des Höchsten werdet, der seine Sonne über Gute und Böse scheinen läßt". Und als Ergänzung, dreht Jesus sich im nächsten Augenblick um und erschlägt seine Bedränger mit dem Schwert.
 
Also hier habe ich mich aber erschreckt.
Jonas- wo sagt Jesus denn bitte, dass wir die Feinde lieben sollen und dann erschlägt er Bedränger mit dem Schwert?
 
Nein, es ist kein Wiederspruch, so, wie ich es meine, so wie hier nun einige versuchen, dir zu erklären.
Vermutlich hast du es nur nicht verstanden, so, wie wir es dir erklären (übrigens- vielleicht können wir ja mal auf einer Ebene sein, indem jeder sein Verständnis zeigt, aber nicht ständig dem anderen den Glauben abspricht).
 
Also: Im alten testament können wir ganz klar sehen, was der Lohn der Sünde ist. Wir sehen, was für Konsequenzen Ungehorsam und Sünde haben.
Dies hat sich nicht grundsätzlich geändert.
 
Als Jesus auf diese Erde kam, war er bereits im Stande, den Menschen zu vergeben.
Durch die Sündenvergebung nach Kreuzigung und Auferstehung kann nun die Schuld vergeben werden.
Nicht, weil sich Gesetze ändern, das "Sünde-Strafe-Prinzip oder das "Saat-Ernte-Prinzip", sondern weil Jesus hier stellvertretend diese Ernte, diese Strafe bezahlt und selbst eingesteckt hat.
Deshalb sind wir heute in der Lage, unsere Feinde lieben zu können- denn die Schuld ist bezahlt und es ist nicht heute meine Aufgabe, Sünden anderer zu büßen.
 
Verstehst du das jetzt?
 
Es ist nach wie vor kein Wiederspruch, was wir ansprechen.
 
Ich zitierte: Römer 5, 12 können wir nachlesen, wie die Sünde auf die Erde kam: Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.
Jonas: Hier war das Böse aber schon in Form der Schlange anwesend. Sünde ist eine geistige Kategorie und deswegen im Dasein nur beim Menschen offensichtlich.
 
Wiedersprichst du hier nicht gerade dem zitierten Bibelvers...?
 
Vorher hast du noch geschrieben:
 
Jonas: Du nimmst die Bibel eben gerade nicht beim Wort. Die Bibel beim Wort zu nehmen heißt auch, ihren Inhalt auf ihre logischen, vernünftigen Aussagen hin zu überprüfen. Diesen Anspruch erhebt sie ja, meines Dafürhaltens.
Können wir uns darauf einigen, dass, wenn ich sage, dass ich die Bibel (wir waren bei der Schöpfergeschichte) beim Wort nehme, dass dies so ist?
Es ist nicht schön, wenn einem jemand dann sagt "ne, tust du ja nicht." Ich sagte ja, dass ich es tue.
 
Wenn in der Bibel steht "Gott erschuf am Tag X diesunddas" dann verstehe und nehme ich folgendes an: "Am Tag X erschuf Gott diesunddas".
 
Fertig.
Dann brauche ich kein "Guck mal, wie unlogisch das ist, was du da gerade glaubst, außerdem glaubst du ja garnicht richtig und du tust diesunddas ja garnicht" mal spitz gespiegelt.
Ich glaube, das fällt dir nicht so auf, wie oft du sowas machst, oder....?
 
Du kannst auch meinet wegen total gerne Gottes Wort genau überprüfen. Das ist jedem erlaubt und gut.
Aber ich darf auch um Erlaubnis bitten, dass ich dies in einigen Themen, in denen ich mich jetzt nicht so gut auskenne und kein Studium abgeschlossen habe, eben nicht tue, sondern mein Vertrauen und die Liebe in Gott investiere, indem ich ihm einfach glaube, wenn er es sagt, dass dies dann wahr und richtig ist...?
 
Das wäre halt echt nett.
 
Die Bibel ist halt auch nicht nur an Wissenschaftler und 1ser-Abi-Schüler geschrieben, Gott gibt uns heute auch durch den heiligen Geist die Möglichkeit, viele Dinge zu verstehen und hzu erkennen ohne hohen Bildungsstand- eben für alle.
 
 
Jonas: Gott ist laut Johannes des Evangelisten der Logos, das Wort, mithin die folgerichtige Aussage, die Logik selbst.
Pausenclown hat sich ja hier ganz viel Mühe gegeben, genau zu erklären, was in Johannes 1 mit dem "Wort" gemeint war, hast du das gelesen?
Diese Aussage wiederspricht dem.
 
Naja, das Bilderverbot ist doch etwas ausführlicher. "Ex 20,4 Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde." Wenn Du Dir von Gott kein Bild machen sollst, dann auch nicht von seinem Wort.
 
Hierzu habe ich dir mal hier einen Thread zu aufgemacht, um ein bisschen die Themenwelt geordnet zu haben.
Man kommt automatisch im Gespräch zu vielen Nebenthemen, deshalb versuche ich mal, ein bisschen Ordnung reinzubekommen, damit auch hier die Gespräche weiter im Fluss bleiben können.
Aber ich merke, wie du etwas von dir aus ergänzt: "Wenn nicht von Gott, dann auch nicht vom Wort..." also das finde ich schwierig, denn das ist eine Ergänzung, die du dir machst, aber nicht von anderen als göttliches Prinzip erwarten solltest und kannst, finde ich.
 
Jonas: Erkläre mir doch bitte: Warum heißt der Tag nicht Nacht oder umgekehrt? Was heißt Tag bzw bedeutet es?
 
Also eigentlich ist das total easy und garnicht so kompliziert:
Wenn da steht "am Tag geschah diesunddas" dann bedeutet das für mich "am Tag geschahdiesunddas" und nicht "In Wirklichkeit war es Nacht" oder "ich interpretiere jetzt so lange hin und her, bis aus dem Tag in Wirklichkeit nur um drei Uhr Nachmittags bedeutet".
Ganz easy- Tag heißt Tag.
 
Und der Tag heißt nicht Nacht, weil- sollte er Nacht heißen sollen, dann würde er Nacht heißen ;-D
 
Manchmal ist es halt eben so, und man muss es so hinnehmen.
Falls man diese Fragen aber sehr wichtig findet, dann kann man ja Gott noch fragen, wieso er sich das so ausgedacht hat ;-D
 
 
Jonas: Ich gebe Dir ein anderes Beispiel; Jes 66,1 So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße. Was wäre das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet? Was wäre das für ein Ort, an dem ich ausruhen könnte? Denn all das hat meine Hand gemacht;.. Kannst Du diese Schriftstelle vernünftig auslegen? Wenn Du das so machst wie beim Schöpfungsbericht, dass Du auf diese Aussagen hier Deine private Vorstellung projizierst, wird m.M.n. nach nichts Vernünftiges dabei heraus kommen. Vielleicht könnten wir uns aber vorab schon darin einig sein, das Gott der Geist ist, keine Gliedmaßen hat.
Mir war klar, dass eine solche Bibelstelle herausgenommen wird, um mir zu zeigen "wie naiv und dumm" doch meine Art der Interpretation und mein Glauben zu Gottes Wort denn sind.
Ich habe allerdings noch eher mit Hiob gerechnet, da hätten sich auch einige Verse zu eignen können.
 
Aber: Erstens ist es schon wieder aus dem Zusammenhang genommen.
Folgende Szene haben wir hier: Gott spricht durch Jesaje zum Volk. Er sagt sinngemäß (und das ist der Zusammenhang) : Ich bin der Große Schöpfer, der die Macht hat, der sooo groß ist. Und dann geht es darum, dass Gott auf diese Erde schaut und jede Ungerechtigkeit sieht und ganz genau bemerkt.
Dies erstmal zum Zusammenhang:
 
 
Aber- Gott war schon in Form einer Feuersäule, einer Wolkensäule, eines Busches, eines leichten Säuselns, mehrmals im Körper von Menschen (bei Abraham zum Beispiel vor der Zerstörung Gomorras).
Sicher hat er da auch Hände haben können.
Was genau ist daran so unlogisch?
Und wenn Gott zu seinem Volk spricht und etwas klarmachen will, dann nutzt Gott eben diese Worte.
 
Und wenn in der Bibel steht "dies geschah so" dann ist es eben so passiert.
 
So- Telefon klingelt, ich habe fertig für heute
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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"Du darfst dir kein Bild von Gott machen"

von Cleopatra am 20.11.2020 17:01

Hallo ihr Lieben,
 
in zwei Threads wurde nun schon eine Argumentation genutzt, die besagt, dass man sich von Gott und den Himmeln und Co kein Bild machen soll.
 
 In einem anderen Thread wurde zitiert:
 
""Ex 20,4 Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.""
 
Dieser Vers wird manchmal gerne gegen jegliche Art von Kunst, hier sogar schon beim Thema "sich etwas bildlich vortellen" benutzt.
 
Aaaber: Wenn ich weiterlese, dann lese mal im Zusammenhang: "
1 Und Gott redete alle diese Worte:
2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.
3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist:
5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen,
6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten."
 
 
In vers 5 wird Bezug genommen auf diese "Bilder". "Bete sie nicht an"- also diese Gleichnisse.
Es handelt sich um Götzendienst, welcher verboten ist.
Wie wir in der Geschichte sehr oft sehen können, wird auch Vers 5 und 6 demnach in die tat umgesetzt (gewarnt wurden sie ja).
 
 
Das Problem ist ja, wenn man einen Vers aus dem Zusammenhang nimmt, dann kann es neue oder andere Bedeutungen haben, wenn man den Zusammenhang nicht so nimmt, wie er steht.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Frage 02: Mose und die Plagen

von Cleopatra am 20.11.2020 16:52

Aaaaaalso...
 
 
Lieber Jonas, da du dies hier rein schreibst, möchte ich dich an eines kurz erinnern, dies aber nur kurz, denn in diesem Thread geht es um Mose und die Plagen:
 
Jonas: M.M.n. wärst Du in einem Jüdischen Forum mit Exegeten, die Dir möglicherweise die Bedeutung der Texte erklären könnten, besser aufgehoben. Hier sind wir mehr oder weniger alles Suchende.
 
Ich finde, dass Leonardo, wenn er sich bei uns angemeldet hat, sehr gut aufgehoben ist.
In unseren AGBs heißt es:
 
"Glaube-Community.de ist eine Community, aufgebaut und verwaltet von Christen, die ihren Auftrag darin sehen, Menschen zu Gott zu führen, Hilfestellung in Glaubensfragen zu geben und die Vertiefung der Beziehung zu Gott zu begleiten und zu fördern."
 .....
"In dieser Community sollen User die Möglichkeiten bekommen, Fragen rund um Gott und die Bibel beantwortet zu bekommen, mithilfe anderer User und den Mitarbeitern.
Der Fokus liegt auf dem gemeinsamen Lernen, dem gemeinsamen Austausch über Gott und die Bibel, sowie der Hilfestellung bei Problemen.
Menschen, die sich im privaten Umfeld manche Fragen nicht zu stellen trauen, sollen hier einen Ort finden, in denen sie ihre Zweifel und Fragen loswerden können.
Dafür sind die Mitarbeiter bemüht."
 
Von daher- bitte nicht "abwerben", wir wollen den Leoardo gerne bei uns haben ;-D
 
Jonas: Was ich aber so mitbekomme, begehst Du den Fehler, das Bilderverbot ziemlich am Anfang der zehn Gebote, zu mißachten.
 
Das finde ich schon sehr unsensibel.
Hast du mitbekommen, was Leonardos "Geschichte" ist?
Er meldet sich bei uns an, weil er Zweifel hat.
Ihn dann auf "Fehler" anzusprechen, die absolut garnichts mit dem eigentlichen Thema zutun haben, ist da doch eher Abschreckung und unsensibel, findest du nicht..?
 
Da dir aber dieses Thema scheinbar wiederholt aufkommt (da du es in einem anderen Thread auch schon angesprochen hast) werde ich jetzt mal einen entsprechenden Thread starten und bitte, bei Bedarf dort dieses Thema zu besprechen (wohl immer im Hinterköpfchen, dass man vielleicht selbst auch mal falsch liegen könnte).
 
Ich hoffe, dir da mit dem Bedarf gerecht zu werden.
 
Liebe Grüße, Cleo
 
 
 

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Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?

von Cleopatra am 20.11.2020 07:46

Ich selbst sehe es nicht so, dass die Finsternis sofort etwas Schlechtes war.
 
Nein, später wird die Finsternis oft verglichen mit der Sünde, das stimmt.
 
Aber pauschal und vor allem am Anfang kann man das nicht so sagen.
 
I Römer 5, 12 können wir nachlesen, wie die Sünde auf die Erde kam:
 
Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.
 
Zu dem Thema "Vorhergesehen":
 
Mir zeigt diese Situation erst Recht, woe groß Gott ist und wie sehr er uns liebt.
 
Manchmal haben wir glaube ich keine Ahnung, wie groß Gott ist.
 
Ein kleines Beispiel: Wenn ich mir ein kleines Kaninchen hole, dann weiß ich schon im Vorraus, dass der Statt dreckig wird, dass das Kaninchen jeden Tag Pflege und Auslauf und Futter benötigt, ich mal einen Tierarzt zahlen muss und es kann sogar sein, dass es mich mal beißt.
Das weiß ich und jetzt kommts- wenn ich es doch trotzdem hole, dann zeigt es doch schon, wie gerne ich Kaninchen mag und dass ich lieber diese "negativen" Dinge habe, als auf dieses Kaninchen zu verzichten.
 
Und so ist es auch bei Gott: Er wusste, was wir anstellen werden, hat sich aber trotzdem für uns entschieden!
 
Und das zeigt mir, wie sehr er mich mag
 
Zum Thema Saat und Ernte: Man kann es denke ich mal nicht so pauschal sagen "ja, du bekommst ja auch die Konsequenzen zu spüren für deine Fehler und Sünden, also ist das alles."
Nein, sehen wir doch mal in die Welt raus. Korruption, Geldgier, Hass, Macht, so viele Dinge, die geschene, wo Menschen Tiere und Umwelt leiden, teilweise wegen einzelnen Personen. Tragen die sofort die Konsequenzen für ihr Handeln?
Nein, manchmal nämlich nicht so schnell, wie es zB bei den Israeliten manchmal war.
Es gibt dieses Prinzip, definitiv. zB wenn ich jetzt jeden Tag viel Schokolade und Kuchen futter, zankt mich irgendwann die Waage und meine Hose wird eng- logisches Saat-Ernte-Prinzip.
Aaaaaber- es gibt daneben auchnnoch die Sünde, die nur getilgt werden kann durch heute die Südenvergebung, die nach dem Prinzip gilt "Der Lohn der Sünde ist der Tod" (Römerbrief, ich glaube im Kapitel 7) Das gibt es eben auch noch.
 
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?

von Cleopatra am 20.11.2020 07:37

Guten Morgen Jonas,
 
eines kurz:
 
Jonas: Der Herr kann nicht gleichzeitig zur Feinesliebe und Mord seiner Feinde aufrufen.
Cleo: Diese Aussage wiederholt sich bei dir. Ich selbst habe garkein Problem, den Zusammenhang hier zu sehen, geli hat ihn ja auch schon erklärt. Hm, auch habe ich ja schon als Erklärung zu einem Text hin verlinkt, ich weiß nicht, was man dann noch dazu schreiben soll als Erklärung.
Jonas: Vielleicht werde ich sie noch öfters wiederholen, denn es scheint nicht verstanden zu werden, dass in Gott kein Widerspruch, etwas Unvereinbares, eine Aussage und gleichzeitig ihre Negation sein kann.
Das ist es ja- Es ist kein Wiederspruch, es ist eine Ergänzung.
Es sind zwei verschiedene begebenheiten, die du als Wiederspruch aufstellst, wie wir schon versucht haben, dir zu erklären, dass dies eben kein Wiederspruch ist
 
Liebe Grüße; Cleo
 

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Re: Gelöscht

von Cleopatra am 20.11.2020 07:29

Guten Morgen,
 
ich habe diese Beiträge gestern Abend am Handy gelesen, allerdings nicht den geänderten Post.
 
Was mir aber auffällt- es hört sich so an, als würdest du deine Gefühle schlecht finden.
 
Grundsätzlich finde ich, dass Gefühle erstmal da sind. Ohne Bewertung, sie sind da, basta.
 
Aber manchmal sind Gefühle uns auch Warnung oder Schutz, aber sie können auch mal richtig ordentlich Unsinn "aussagen".
 
Du scheinst sehr hart mit dir zu sein (wie gesagt, den ersten Beitrag habe ich nicht gelesen), aber schau mal- Gott hat all dies gesehen, sieht es heute und- er liebt dich trotzdem.
 
Ich denke, dass du nicht "schlimmer" bist als andere. Vielleicht hast du andere Sünden oder ein paar mehr- das kann nur Gott beurteilen.
 
Aber grundsätzlich sind wir alle gleich- Sünder vor Gott.
 
Und wir alle sind abhängig davon, dass diese Sünde und Schuld vergeben und abgewaschen wird.
 
Da gibt es keinen, der "besser" ist.
 
Wenn wir also die Sündenvergebung angenomen haben, dann sind wir auch noch gleich
 
Ich würde Sünde nie verharmlosen wollen oder kleinreden.
 
Nein, aber ich finde schonmal gut, dass du ehrlich bist.
 
Und Gott hat alles gesehen und sieht dich jetzt auch noch- und zwar mit liebevollen Augen.
 
Wenn du die Sündenvergebung angenommen hast, dann bist du ein neuer Mensch, dann hat dir Gott vergeben.
 
Die Konsequenzen müssen wir manchmal trotzdem noch tragen, zum Beispiel Vertrauensbrüche, finanzielle Probleme und so weiter.
 
Aber du muisst dich nicht vor Gott beweisen oder etwas großartiges leisten.
 
Mir persönlich hat es immer sehr geholfen, wenn ich regelmäßig in der Bibel lese.
 
Ob du es glaubst oder nicht- versuche es mal.
 
Nimm dir mal zum Beispiel jetzt vor, immer etwas im neuen Testament zu lesen (chronologisch oder nach Bibelbuch).
 
Ich selbst habe dann tatsächlich gemerkt, dass ich oft ausgeglichener war, dass ich weniger an Sünde gedacht habe, einfach, weil ich mich innerlich mehr bei Gott aufgehalten habe- ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
 
Es ist ein großer Unterschied, ob ich mir feste vornehme, nicht zu sündigen udn mich dann selbst stark verurteile, wenn ich doch gesündigt habe, oder ob ich in Gottes Nähe garnicht mehr sündigen will und Sünde nochmal etwas doofer finde.
 
Vielleicht hilft dir das ja auch?
Gleichzeitig könntest du in den Briefen (zB Römer oder Epheser) nochmal lesen, wie sehr wir gerettet sind vo den Sünden und zu wem und Gott durch die Sündenvergebung gemacht hat.
 
Ganz liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Frage 02: Mose und die Plagen

von Cleopatra am 20.11.2020 07:20

Also ich habe das so auch noch nie gesehen, mir war aber auch noch nie sowas aufgefallen, muss ich sagen ;-D
 
Wie klasse, danke geli ;-D
 
Liebe Grüße, Cleo
 
PS: Klar- nach zwei beantworteten Fragen ändert sich nicht der komplette Glaube, habe auch Geduld mit dir
Schön, dass du gebetet hast ;-D
 

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Re: Bin der Neueste hier :D

von Cleopatra am 20.11.2020 07:18

Also ich finde es super, dass du hier bist und versuchst, deine Punkte anzusprechen.
Es ist doch klasse, wenn wir uns hier gegensetig helfen.
 
Einige können dich total gut verstehen (wenn ich zB den Verfasser nicht kennen würde, würde ich auch erstmal Misstrauisch sein und zweifeln, wenn mir etwas nicht so schlüssig ist).
Gleichzeitig hast du hier aber eben auch die Chance (und ich denke, das meint Merciful auch), dass du hier neben den "theoretischen" Punkten Gott selbst kennenlernst, ihn erfährst, vielleicht durch unsere Berichte, durch beiträge, die du liest und irgendwann Erlebnisse, die du machst.
 
Ich erinner mich da an den Journalisten, der sich auf gemacht hat, um zu beweisen, dass die Kreuzigung und Auferstehung jesu niemals so geschehen sein könnte.
Er ist durchs Land gereist und hat Interviews gehalten, bei sehr klugen Köpfen.
 
it der Zeit hat er Dinge mehr kennengelernt.
 
Und dann hat er ein Buch geschrieben "Der Fall Jesus", der eben diese wissenschaftlichen Aspekte aufzeigt, daraufhin hat er sich bekehrt- Gott geht so viele unterschiedliche Wege und das finde ich doch auch so großartig.
 
Gott steht über unser vielleicht auch eingeschrenktes Denken (damit ist jetzt keine bestimmte Person gemeint).
 
Ich bete für dich, dass du hier viele Antworten findest, vielen Dank an alle, die hier versuchen zu helfen.
Möge Gott dir in dieser Zeit viele wertvolle Momente schenken, selbst, wenn wir mal die Antwort nicht kennen würden.
Mögest du in dieser Zeit ganz viel kennenlernen, denn das ist Gott sehr viel wert
 
Liebe Grüße, Cleo
 
PS: Wenn ich an die Bibel denke, dann finde ich es schon bemerkenswert, dass über 40 Autoren, zu unterschiedlichen Zeiten, in unterschiedlichen Orten, Schichten und Berufen geschrieben haben, und dies alles beinhaltet diesen einen roten Faden- da muss es einen Manager zu gegeben haben.

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Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?

von Cleopatra am 19.11.2020 07:40

Guten Morgen,
 
ich gehe al von der Frage des "Lichts" weg, weil ich euch gerne etwas erzählen möchte, was auch mit dem Thema "Bibel beim Wort" nehmen zutun hat:
 
In den letzten Tagen habe ich quasi die Welt nicht mehr verstanden.
Um mich herum gab es so viel Streit (wovon ich nichts Näheres weiß oder wissen will), Ärger, Wut, Zorn, schlechte Nachrichten wir Verlassen werden, schlimme Krankheiten und Tod.
 
Ich fühlte mich so traurig, weil einige Dinge ganz nah bei mir geschehen und ich mich ja eben selbst auch verlassen gefühlt habe.
Kurz- es ging mir schlecht und ich habe so manche Tränchen vergossen.
 
Eines Abends sah ich ein Bild, ich weiß nicht, wer auf diese geniale Idee gekommen war.
Auf diesen Bild ist in Kreuz-Form geschrieben: "He ist risen".
 
Nicht so spektakulär, ich weiß, wir haben ja schon alle mitbekommen, dass Jesus für unsere Sünden gestorben, dann aber auch auferstanden ist.
 
Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen:
 
Er ist auferstanden, ja!
 
Von wegen nicht spektakulär!
 
Und wenn Jesus doch den Tod bewzungen, den Satan überwunden hat und aus der Hölle herauskam- dann ist er doch auch im Stande, sich um meine Befindlichkeiten und meine Problemchen zu kümmern, oder...?
 
Habe ich das so nicht schon sooo oft erlebt?
 
Ca eine Woche später- am Montag Abend war ich online in einem Seminar, in dem es um ein anderes Thema ging, aber als ich im Zusammenhang dieses Seminars Amos 2 las, da wurde mir auch nochmal klar- hey- Gott steht doch über all dem!
Das, was er zulässt, das steht in seiner Souveränität! Er hat doch alles im Blick.
Nicht nur meine kleine Welt, sondern auch die kleinen Welten der anderen, die Zusammenspiele der Treffen, der "Schicksale" und so weiter.
 
Und mir wurde nochmal bewusst- wenn sich etwas anders anfühlt, dann bedeutet dies nicht, dass es anders ist.
 
Paulus, David; Stephanus und viele andere fühlten sich auch nicht besonders gut in manchen Situationen, entschieden sich aber, Gott trotzdem zu loben, anderen Gemeinden lange Briefe zu schreiben und so weiter.
 
Wenn ich also gerade Gott nicht gesehen habe oder ich mich schlecht und mutlos fühle- dann bedeutet dies auch nicht, dass mein Gefühl gerade die Wahrheit sagt (wäre Gott nicht da, dann hätte er mir diese beiden Vergleiche auch nicht gezeigt).
 
 Was also hat es mit diesem Thema hier zutun?
 
Ganz einfach: Gott hat selbst von sich aus versprochen, bei uns zu sein.
Wir sind seine Kinder.
Und Gott hat auch versprochen, dass alles zu unserem Besten dienen soll.
 
Und wenn ich dies gerade nicht so fühle, weil ich mich vielleicht gerade noch auf de Weg zu diesem "Besten" hin befinde, dann habe ich die Möglichkeit, mich zu entscheiden: Folge ich meinem Gefühl, welches sich ständig ändern kann, je nach äußerlichen Bedingungen, oder folge ich hier dem Verstand, dem Glauben an Gottes Wort und halte mich nah an ihn, nehme ihn eben beim Wort?
 
Ich habe mich für Letzteres entschieden.
 
Denn Letzteres hat beständigkeit und mich Letzterem habe ich außerdem die Möglichkeit, durch mein vertrauen Gott die Ehre zu geben.
 
Also nehme ich sein Wort beim Wort, so, wie er es gesagt hat- und ehre ihn bewusst damit.
 
Und so gut kennen wir unseren Herrn- meißtens hat er uns doch schon im Nachhinein (und manchmal sogar schon mitten auf dem Weg) kleine Einblicke in seine Welt gegeben, kleine Hilfen gezeigt und seine Größe und Allmacht als Trost gezeigt, oder..?
 
Liebe Grüße ;Cleo
 

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Re: Stadtmauer von Jericho im AT

von Cleopatra am 18.11.2020 20:07

Na klar, gerne. 
Aber wir sollten dabei eines nicht außer achtlassen:
Die Wissenschaft ist aufgebaut aufgrund von Berechnungen und Vermutungen (niemand war damals als Zeitzeuge da).
Dies gilt vor allem bei den "Berechnungen" der Evolutionstheorie.
 
Liebe Grüße, Cleo

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