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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Cleopatra am 21.11.2023 07:34Guten Morgen
puuuuh, schwiiiieeeeerig!
Es tut mir mega leid, dass du darunter so sehr leidest, ich überlege gerade, was man da tun könnte....
Wenn 5 Gemeinden das unabhängig voneinander gemacht haben, da scheint ja irgendetwas in der Kommunikation anders angekommen zu sein, als du vielleicht aussagen wolltest.
Wenn die von einer "Überforderung" sprechen- kann es vielleicht sein, dass sie aus deiner Offenheit keine einfache Offenheit/Ehrlichkeit gelesen haben, sondern eher eine Art Therapie- oder Seelsorgeauftrag einer psychischen Erkrankung? Denn wenn ja, dann wäre es ja mega aufrichtig und ehrlich, zu sagen, dass es einen überfordern würde.
Oder kam es vielleicht sehr "die Welt dreht sich um mich" rüber?
Also- wie Burgen schrieb- ich will dir auch nicht zu nahe treten, sondern nur herausfinden, was denn da passiert ist.
Da wir dich ja nicht kennen, kann man das ja vielleicht fragen, ohne dass es als Unterstellung gesehen wird.
Ich habe damals in den vielen Rehas und Kliniken nach meinem Unfall sehr viel "ich bin so arm dran, seht nur, wie arm ich dran bin" gesehen. Es gab sogar bei den Patienten in einem Gespräch mal eine Art "verbalen Kampf", in der jeder versuchte, den Vorgänger zu übertrumpfen, dass er noch ärmer dran sei als der Vorgänger. Das hatte ich richtig schlimm empfunden, wenn man sich nur durch Krankheit und "Schicksal" interpretiert- da habe ich selbst auch gesagt, dass ich mich nicht durch Krankheit interpretiere, sondern eher durch Charakter.
Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass sehr oft in der Kommunikation (vor allem per Schreiben, wo Mimik und Tonfall fehlen) die Problematik nicht am Charakterzug des Anderen liegt, sondern eher am "Sender-Empfänger- Unterschied".
Zum Beispiel wurde als Sachlage etwas geschrieben, aber auf der Beziehungsebene empfangen.
Oder mit dem "Apellohr" gehört.
Oder sind es so kleine Gemeinden, dass tatsächlich eine Person mit PKW fehlt in deiner Nähe...?
Du hast ja den Brief geschrieben mit deiner Motivation und Begründung. Du hast auch die Antwortschreiben bei dir. Vielleicht kannst du ja mal alles nochmal mit dieser Fragestellung durchlesen?
Ich würde dir sehr wünschen, dass du eine Gemeinde findest, denn ich bin der Meinung, dass Jesus und Gott dieses Thema Gemeinde sehr wichtig sind, da dieses Thema sehr oft (sogar mit Vergleich zum Thema "Braut") beschrieben und erklärt ist.
Eine Gemeinde ist erstmal nicht für einen selbst da. Eine Gemeinde, die biblisch gegründet wurde, laut neuem Testament, besteht auch Menschen, die sich regelmäßig zum Abendmahl und zur Anbetung treffen. Die Gestaltung, das drumherum- das kann jede Gemeinde ja so machen, wie sie möchte.
Das schreibe ich, weil ich am Samstag noch das Thema im Seminar hatte. Die Gemeinde ist nicht für mich da, sondern für Gott.
Ich bin auch nicht für mich da, sondern für Gott.
Gott hat mir die ganze Woche so viel geschenkt und verdient jeden Lobpreis. Dann will ich mindestens einmal die Woche mich aufraffen, um Gott zu ehren und zu preisen und dem Wunsch nach Abendmahl nachkommen. Ich erwarte da keine besondere Reaktion- es geht nur um Gott und dass er sich freut.
Wir hatten auch schon eine richtig schlimme Krise, eine sooooo traurige Zeit. Da habe ich oft keine Motivation gehabt, mich aufzuraffen. Wirklich etwas davon gehabt habe ich nicht, bis auf Traurigkeit. Aber das war ja nicht der Grund, weshalb ich hingegangen bin, deshalb war für mich außer Frage, ob ich hingehe oder nicht.
Das ist so meine eigene Einstellung und meine Gedanken zum Thema Gemeinde allgemein, die dich nicht unter Druck setzen sollen oder so, sondern vielleicht helfen, das Thema Gemeinde allgemein nochmal zu bedenken mit Gottes Hilfe.
Letztendlich leben wir ja für Gott.
Und so, wie du es beschreibst, scheinst du ein mega Päckchen zu tragen mit deinen Erkrankungen. Ich kenne auch viele mit dieser Kombination an Diagnosen. Ich kenne auch noch andere Erkrankungen.
Ich selbst bin seit Januar diesen Jahres nicht mehr sitzend in der Gemeinde gewesen, immer nur stehend und laufend. Das ist meeeeega anstrengend mit der Zeit und ich habe einen Ort im Raum gesucht, wo ich niemanden ablenke oder störe dabei. Reaktion: Man hat mir einen Stehtisch organisiert, damit ich die Bibel und so ablegen kann und damit ich mich manchmal unauffällig etwas abstützen kann. Die Reaktion kam irgendwann nach Monaten. Ich hatte aber nichts erwartet, umso größer war dann meine Freude, weil ich nicht daran gedacht habe und mich die Liebe und Aufmerksamkeit meiner geliebten Geschwister total angerührt hat.
Lass dich ermutigen meine Liebe!
Ganz viel Kraft und Segen dir!
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Burgen am 20.11.2023 13:23
Hallo Chrissie,
deine Beschreibung bildet wohl unsere Gesellschaft ab.
Hast du deinen Abba Vater schon gefragt was dein nächster Schritt sein könnte?
Ich habe schon ein paar Zeugnisse gehört, in denen die eine oder andere Frau von Borderlein geheilt worden ist.
Hast du auch schon darüber nachgedacht im Gebet, dich heil, fröhlich und gesund zu sehen?
Unser Selbstbild, das wir von uns haben kann auch ein Hemmschuh der Gesundung sein.
Und dann noch eine Frage: Wie nutzt du deine Zeit ohne körperliche Gemeinde?
Es stellen sich mir viele Fragen. Entschuldige bitte, sollte ich dir zu nahe getreten sein.
Es könnte diese Zeit eine Gelegenheit sein, fernab von körperlicher Gemeinde selbst Schritte in das Buch der Bücher zu tun. Eine Menschenversammlung könnte durchaus hinderlich sein zu gesunden.
Jesus ist einerseits Brot, Wein, Wasser, Salböl und noch viel mehr. Seine Gnade - ER ist die Gnade in Person, ist unser aller Lebensbrot. Interessanterweise habe ich erst vor wenigen Tagen eine Bibelstelle im Matthäusevangelium rausschreiben müssen, weil sie mich tief getroffen hat.
Nämlich: Christus sagt: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen.
Meist wird gesagt, dass er uns in die Gnadenzeit versetzt hat und uns auf dieser Ebene begegnet und hilft. Dazu gehört eben auch die Heilung.
Jedoch hier sagt er: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen. Das bedeutet nicht erst am Ende der irdischen Zeiten.
Liest man die Evangelien aufmerksam, findet man oftmals nach einer seiner Heilungen: Gehe hin in Frieden und sündige nicht mehr, dass dir nichts ärgeres widerfahre.
Das bedeutet nun nicht ständig im Sündenbewusstsein zu leben! Im Gegenteil. Es findet eine barmherzige Scheidung statt. Solange bis er uns zu sich holt. Es kommt einem 'einfach' so in den tiefen inneren Augensinn, wofür man um Vergebung bitten sollte, sodass wiedermal ein Knoten gelöst wird.
Das ist doch eine großartige Hilfe, jeden Tag neu oder immer mal wieder.
Ich lerne über Jesus auch sehr viel durch meine drei TV-Video-Gottesdienstpredigten. Zwei amerikanische und eine aus Singapur. Diese Zeit hilft mir ungemein verstehen was und wie usw. passiert. Dabei bin ich seit 2006, zunächst per Satellit, jetzt über WLAN
Lass dir diese Auszeit ohne persönliche GD-Zeiten nicht verdrießen. Wir alle stehen vor ähnlichen Fragen und Tun. Gerade in dieser und der kommenden Zeit müssen wir tief im Wort Gottes selber verwachsen sein. Sonst schaffen wir unser Leben nicht geschützt zu leben.
Spazieren gehen ist auch ganz wichtig. Da kann man auch gerne mal einen lächelnden Blick erhaschen oder ein nettes vielleicht belangloses 'Guten Tag' hören. Ach ja, und Lobpreismusik, oder einfach nur die Hörbibel hören. Darin wirkt der Heilige Geist im Herzen ...
Oder eben Klassikmusik.
Gruss
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Chrissie
Gelöschter Benutzer
Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Chrissie am 20.11.2023 10:41Als ich gezwungenermaßen hier nach Horror-Bremen verschlagen wurde, habe ich natürlich umgehend nach einer Gemeinde gesucht. Fünf habe ich angeschrieben und war auch sehr offen bezüglich meiner psychischen Erkrankung (Borderline mit schweren Depressionen und sozialer Phobie).
Und bekam daraufhin ebenso fünf Absagen, dass ich " für ihre Gemeinde ungeeignet sei und "die Gemeinde mit mir überfordert" wäre....
Man kannte mich noch nicht einmal, aber selbst wenn - hat Jesus jemals einen kranken Menschen abgewiesen??
Dabei ging es in meiner damaligen Anfrage lediglich um die Bitte, mich die ersten Male abzuholen (gegen Entgelt!), um mir die "Hemmschwelle" zu nehmen.....
Ich wollte einfach nur ehrlich sein bezüglich der Hintergründe.
Treffpunkt Gemeinde - ich durfte Gott sei Dank Gemeinde wenigstens einmal anders erleben und auch darin anders mitarbeiten..... (denn ich habe jahrelang Geschwister von a nach b nach d kutschiert in unserem Landkreis....)
Und so gibt es seit 12 Jahren für mich keine Gemeinde mehr - denn mich will ja keine. Und nun will ich sie auc nicht mehr.
Re: Bibelschule, welche Erfahrung habt ihr dort sammeln können?
von Burgen am 20.11.2023 08:32
Was machne erzählen, die eine Bibelschule besuchten, ist, sie sehr viel gelernt haben - auch über Menschen.
Also nicht nur den Kopf, das Gehirn gefüttert haben. Sondern dass diese Zeit, je länger und intensiver dieses alles den ganzen Menschen betraf. Manch einer konnte dieses auch nicht mehr aushalten und brach ab.
Ich bekomme hin und wieder email vom Bibel Charis aus Frankfurt. Das kann 1 Jahr oder auch 3 Jahre mit einem Collegeabschluss dauern. Das ist sehr sehr inhaltsreich, nicht nur Theorie. Auch geschieht einige Wegweisung für die Zukunft und eben auch Heilungen. Die Erzählungen sind meist sehr freudig und auch beeindruckend im Hinblick auf die weitere Zukunft der einzelnen Schüler.
Jedentag ua Bibelarbeiten, da kann man nicht so bleiben wie zu dem Zeitpunkt an dem man dieses intensive Training und Lernzeit begonnen hat.
Ich selbst war mal im Monbachtal zu einer Kurzbibelschule.
Meine Erinnerung daran ist durchweg positiv, bezogen auf die Bibeleinheiten.
Wir mussten auch 'Hausaufgaben' durchführen und allen vorlesen.
Erfüllt und glücklich machte ich mich dann wieder auf den Weg nach Hause.
Wie es heute um solche Auszeiten bestellt ist weiß ich nicht.
Jedoch solche intensive Beschäftigung mit dem Wort Gottes zusammen mit anderen
tut einfach gut.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslese (22) wir rühmen uns allein damit, dass wir zu Jesus Christus gehören Phil 3,3
von Burgen am 20.11.2023 08:14
Montag
HERR, kehre dich doch endlich wieder zu uns und sei deinen Knechten gnädig! (wir als Christ sind keine Knechte mehr)
Psalm 90,13
Jesus spricht:
Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.
Joh 14,3
Lied Vers 8: Lorenz Lorenzen
O Jesu, meine Wonne, komm bald und mach dich auf;
geh auf, ersehnte Sonne, und eile deinen Lauf.
O Jesu, mach ein Ende und führ uns aus dem Streit;
wir heben Haupt und Hände nach der Erlösungszeit.
TagesL: Matthäus 25,14-20
fortlL: Judas 1-16
Psalm 70
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
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Re: Bibelschule, welche Erfahrung habt ihr dort sammeln können?
von Burgen am 20.11.2023 07:56Da habe ich gemerkt, wie viel ich schon wieder vergessen habe.
Bin mal gespannt, ob du folgendes z.B. noch weißt:
Wie lange dauerte es, von dem Tag, als Noah in die Arche ging, bis dahin,
dass er einen Fuß auf die Erde setzen konnte und sein Opfer brachte?
Meine Gedanken gerade waren:
Wielange dauerte es, als Noah den Auftrag bekam und dann vollendete, eine Arche zu bauen für Mensch und alle Tiere, je zwei einer Art? Soweit ich mich gerade erinnere, dauerte die Fertigstellung der Arche über ein Jahrhundert. Damals lebten die Menschen ja noch weit länger als heutzutage. Und auch sie brauchten Ruhephasen.
Dazu lernt man zB in einer Bibelschule, dass zur Zeit Noahs er und seine Familie einzig rein waren.
Rein in sofern, dass diese Familie sich nicht mit den sog. Halbgöttern paarten und keine Kinder mit Engeln bekommen hatten.
Und dieses Reinheitsgebot, die Götzen, Sünden usw. zu meiden, die Eltern zu ehren und zu achten. Eigentlich hatte Gott wohl vor, den Zustand vom Garten Eden für die Menschheit wiederherzustellen.
Dieses Bemühen ging leider nicht auf, bis heute. Jesus Christus allerdings ist die Mitte all seiner Bemühung geworden. Denn nun gilt:
Wir leben in der Welt, sind jedoch (nicht mehr) von der Welt.
Nicht Mord, Totschlag, Unmoral usw soll die Paragraphen des Lebens beherrschen - wie in unterschiedlichen Religionen, sondern die Liebe Gottes in Jesus Christus. Und das gelingt vermutlich nur, wenn wir den Gott unseres jüdisch, christlichen Lebens kennen und der Geist dessen Liebe Gottes im Bewusstsein und im Geist ist.
Auch unmittelbar nachdem Noah mit seiner Familie und Tieren die Arche verließ zeigte sich, dass der Mensch als solches einen Rückfall in alte Gewohnheiten hatte ... .
Jedoch ist es auch in unserer Zeit immer noch eigentlich genauso wie zur Zeit Noahs.
Allerdings bewahrheitet es sich, dass es unbedingt hilfreich ist, sich nicht in Gefahrenzone, wie zB Pornografie, Drogen usw, zu bewegen. Die Schrift sagt, dass der Umgang abfärbt. Das Buch der Sprüche ua erzählt sehr bilderreich davon und auch der überreiche König Salomo am Ende seines Lebensfazit im Predigerbuch.
Gruß
Burgen
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Re: Bibelschule, welche Erfahrung habt ihr dort sammeln können?
von Burgen am 20.11.2023 07:34
Guten Morgen uf21,
herzlich Willkommen hier im Forum.
Trau dich ruhig hier mit uns auszutauschen.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
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Re: Was tun bei Erfolgsdruck, Stress usw? Empfehlung Gottes: Josua 1,8
von Cleopatra am 19.11.2023 10:18Ich mache einen weiteren Beitrag:
Diese Einstellung teile ich absolut. Und mir ist auch aufgefallen, dass die Einstellung sich arg geändert hat, auch unter Christen. Die Erwartung, dass Gott alles für uns managt, dass Gott uns umsorgt, dass Gott uns immer alle Gefallen tut, die sehe ich oft. Argumentiert wurde dann oft (in den Gesprächen, die ich führte zu diesem Thema) Bibelversen aus den Mosebüchern oder Sprüche und Psalmen, in denen Gott den Israeliten oder David und Salomo etwas versprochen hatte.
Ich selbst sehe es aber so, dass der Mensch nicht erschaffen wurde, um von Gott bedient zu werden, sondern umgekehrt. Der Mensch wurde erstmal von Gott zu seiner Ehre geschaffen, mit Jobs (nachzulesen in der Schöpfungsgeschichte). Auch später im neuen Testament sieht man immer wieder auch für Christen, wie unser Leben aussehen sollte. Ich sehe da Dienst an Menschen und Dienst an Gott.
Die Tatsache, dass Gott so liebevoll und fürsorglich ist, uns immer wieder beschenkt, sogar im Alltag immer dabei ist und soooo oft aktiv einwirkt zu unserem Besten, das ist nicht erwartungswürdig, sondern ein zusätzliches Geschenk aus Liebe. Ohne dass wir uns daran gewöhnen sollten, weil es so besonders ist. So sehe ich das.
Du hast manchmal gewagte Aussagen, aber sie reizen sehr zur Reaktion und so belebt ein Gespräch
.Ich bin dankbar, dass wir nach 1889 leben, muss ich sagen. Ich kann jetzt keine Statistik hervorholen, aber ich wage mal die steile These, dass danach die Menschen auch älter wurden...
Ich selbst kenne aus der Gemeinde und Umgebung viele Rentner, die sich auch in der jetzigen Zeit sehr liebevoll um Enkel sorgen, in Gemeinden mitwirken (nicht alles muss körperlich anstrengend sein, wie Buchführung, Organisation, Predigten, Gespräche...). Ich denke nicht, dass es am Alter liegt, sondern bei Jedem so ist, dass, wenn man sich weniger bewegt und auch die Aktivitäten deutlich reduziert werden, bei vielen die Laune und Stimmung auch runtergeht.
Ein kurzer Kommentar noch zum Thema Offtopic: ein Nebensatz und so- da sagt keiner was. Das Erstellen neuer Threads mit dem jeweiligen Zitieren (mit Farben, damit man es dann eher erkennt, wer was geschrieben hat), ja, die ganze Rumwuselei bis man dann irgendwann wieder Ordnung später hat mit den einzelnen entstanden Thementhreads, die sind manchmal arg müham und meistens gibt es dann mindestens eine Person, die einen Themenbezug nicht richtig fand und sich beschwert.
Das ist nicht sooooo schön.
Dazu kommt, dass, wenn ich euch dann neu zitiere in den jeweiligen Threads diese Beiträge natürlich nicht mehr über euer Profil zu finden sind.
Deshalb versuchen wir immer, möglichst beim Thema zu bleiben. Das Thema selbst erkennt man ja am Titel und so findet man irgendwann auch schneller bestimmte Threads aus der Vergangenheit wieder.
Ihr erspart uns daher mega viel Zeit, Arbeit und Frust, wenn ihr auf die Threadthemen achtet und bei Bedarf eben neue Threads passend eröffnet.
Ein kurzer Kommentar zum Thema Politik: Ja, hier hat sich einfach in der Vergangenheit gezeigt, dass ganz schnell Grenzen übertreten wurden. Ich habe überhaupt nichts gegen irgendwelche Meinungen oder wenn man Themen angeschnitten und besprochen werden, mit denen ich mich nicht auskenne, die mich nicht interessieren und so weiter. Dann rede ich halt einfach nicht mit

Aber zu Coronazeiten haben wir leider erleben müssen, wie bei erhitzten Gemütern Grenzen überschritten wurden. Wir haben in den AGBs extra vermerkt, dass wir über Themen, nicht über Personen oder Personengruppen sprechen.
Eine Meinung darf jeder haben, aber meistens wurde eben von einigen, die sich auf diesen §5 berufen (Meinungsfreiheit) nur das Recht angesehen und gekannt, nicht die Eingrenzungen und anderen Gesetze wie eben zB Verleunmung, Hetze und Co.
Und hier kann ich nur drei Punkte zu sagen:1.: Wir als Betreiber udn Inhaber dieser Plattform können das mit unserer kleinen Rente nicht verantworten, wenn sowas hier auf unserer Plattform gemacht und verbreitet wird und 2.: Finde ich gerade in der heutigen Zeit, in der so viel geschimpft, Wut und Hass verbreitet wird, wir als Christen doch besondere Chancen haben, als Licht zu leuchten und als Salz auf Gott und die Hoffnung aufmerksam zu machen. Wir haben eine Verantwortung, nicht mitzuschwimmen im "hast du schon gehört?" "boa- ist der doof!" und so. Wir sollten drüberstehen, weil wir wissen, dass es um die Seele der Menschen geht und um die Beziehung zu Gott. Da, wo der Mensch ist, ist Sünde. Das braucht uns nicht neu zu entsetzen. Das gab es schon immer. Damals, wenn ein König mal schlechte Laune hatte, hätte es jederzeit einen Krieg geben können oder mal jemand ermordet werden können. Und drittens: Naja- ich bin halt kein Mensch, der großes, ausgiebiges, permanentes Geschimpfe auf Andere mag, was man eh nicht ändern kann und nur weitere Menschen unzufrieden und wütend macht. Ich schaue lieber auf das, worauf wir dankbar sein können im Gegensatz zu vielen, vielen anderen Menschen auf dieser Welt. Und der Blick auf das, worauf wir uns konzentrieren (Schlechtes oder auch Dinge der Dankbarkeit) ist auch unsere Verantwortung, sowie der Umgang damit. Verdrängen meine ich damit nicht. Aber die Konzentration. Die Christen im neuen Testament haben sich auch nicht getroffen, um ständig gegen Obrigkeiten und so zu schimpfen. Und ich glaube, dass die gerade in der jüngsten Christenzeit viel, viel mehr gelitten haben als wir.
Punkt zwei und drei sind natürlich Meinungen, die muss man nicht teilen.
Aber Punkt eins hat eben dazu geführt, dass wir irgendwann Stopschilder hochheben mussten.
Das nur zur Erklärung in der Hoffnung, auf Verständnis zu stoßen

Liebe Grüße, Cleo
PS: Zu Coronazeiten als Ergänzung: Hier war natürlich auch sehr traurig, dass einander das wahre Christsein teilweise in Frage gestellt wurde, wenn gegenseitige Sicht zu einem Thema da war. Das ist auch sehr unschön und kein Zeugnis nach außen.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Tageslese (22) wir rühmen uns allein damit, dass wir zu Jesus Christus gehören Phil 3,3
von Burgen am 19.11.2023 09:52
vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi
2.Korinther 5, 10a
Pr/Ev: Matthäus 25,31-46 Ep: Römer 14,(1-6) 7-13
AT: Hiob 14,1-6 (7-12) 13 (14) 15-17
Psalm 70
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Des Priesters Lippen sollen die Lehre bewahren,
dass man aus seinem Munde Weisung suche;
denn er ist ein Bote des HERRN Zebaoth. Maleachi 2,7
Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann,
der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung,
die in euch ist. 1.Petrus 3,15
Psalm 70
von David zum Gedenken 70,1-6
Eile, o Gott, mich zu retten,
/ o HERR, mir zu helfen!
Es sollen sich schämen und schamrot werden,
/ die mir nach dem Leben trachten;
/ es sollen zurückweichen und zuschanden werden,
/ die mein Unglück suchen!
Es sollen sich zurückziehen wegen ihrer eigenen Schande,
/ die sagen:"Haha,haha!"
Es sollen fröhlich sein und sich freuen an dir alle,
/ die dich suchen;
/ und die dein Heil lieben, sollen allezeit sagen:
/ Gott ist groß!
Ich aber bin elend und arm;
/ o Gott, eile zu mir!
/ Meine Hilfe und mein Retter bist du;
/ o HERR, säume nicht! (Schl)
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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