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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Gnade und Werke

von Wintergruen am 20.12.2014 14:28

Man ist als Christ quasi unter Beobachtung und soll für jeden der perfekte Christ sein.

perfekt will ich nur vor Gott sein.. oder nahezu perfekt werden für IHN ... die Menschen was sie über mich denken das ist nicht ganz sooo wichtig.. Niemand anders kann in meinem Herz schauen , außer Gott alleine.. mir fällt dazu ein tolles Lied ein ....wenn auch kommerziel aber es ist irgendwie schön.Und wenn es nicht passt oder das zuviel für jemanden ist,, dann kann ich es oder ein Admin es löschen...

  die Ärzte .... haben ein tolles Lied geschrieben ... Lass die Leute reden.. kennt ihr das ??? Hier der Songtext..

Hast du etwas getan, was sonst keiner tut
Hast du hohe Schuhe oder gar einen Hut
Oder hast du etwa ein zu kurzes Kleid getragen
Ohne vorher deine Nachbarn um Erlaubnis zu fragen?

 

Jetzt wirst du natürlich mit Verachtung bestraft
Bist eine Schande für die ganze Nachbarschaft
Du weist noch nicht einmal genau wie sie heisen
Während sie sich über dich schon ihre Mäuler zerreien

 

Lass die Leute reden und hr ihnen nicht zu
Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun
Lass die Leute reden bei Tag und auch bei Nacht
Lass die Leute reden, das hab'n die immer schon gemacht

Du hast doch sicherlich ne Bank überfalln
Wie könntest du sonst deine Miete bezahlen und
Du darfst nie mehr in die vereinigten Staaten
Denn du bist die Geliebte von Osama Bin Laden

Rasierst du täglich deinen Damenbart oder
Hast du im Garten ein paar Leichen verscharrt?
Die Nachbarn hab'n da sowas angedeutet
Also wunder dich nicht, wenn bald die Kripo bei dir leutet

 

Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin
Die meisten Leute haben ja gar nichts Besseres im Sinn
Es ist ihr ein eintöniges Leben, was sie qäult
Und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt

Und wahrscheinlich ist ihnen das nicht mal peinlich
Es fehlt ihnen jede Einsicht und wieder mal zeigt sich
Sie sind kleinlich und vermeintlich fremdenfeindlich

Hast du gehört und sag mal, wusstest du schon
Nämlich: du verdienst dein Geld mit Prostitution
Du sollst ja meistens vor dem Busbahnhof stehn
Der Kollege eines Schwagers hat dich neulich gesehn

 

Lass die Leute reden und lächle einfach mild
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
Und die besteht nun mal, wer wusste das nicht
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht

Lass die Leute reden, denn wie das immer ist
Solang die Leute reden, machen sie nichts Schlimmeres
Und ein wenig Heuchelei kannst du dir durchaus leisten
Bleib höflich und sag nichts - das ärgert sie am Meisten

 

Antworten

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel

von Pal am 20.12.2014 14:20

im Nachbarthread über Sinn des Lebens...
Pal:
Selbsterlösung ist genauso unbiblisch wie, der Gedanke, das der Mensch mit seiner Erlösung überhaupt nichts zu tun hätte!
....Erlösung hängt tatsächlich nicht vom Menschen ab...

Henoch:
Das ist ein Paradoxon...

So ist es, liebe Henoch!
Es ist ein menschlich erscheinender Widerspruch, der in Wirklichkeit sehr harmonisch miteinander auskommt.
Das erlebe ich im "richtigen Leben", wo es bekanntlich um nichts anderes geht, als um eine lebendige Beziehung zu Gott.

Henoch im Nachbarthread:
Pal sagt aber immer wieder, auch hier, unmissverständlich, wir müssen zur ERLÖSUNG etwas beitragen.

Liebe Henoch, ich möchte versuchen dir meine Vorstellung, anhand Noahs Beispiel, zu erklären.

Du nimmst an meiner Darstellung (gedanklich) Anstoß, das ich meine der Mensch muß mit Gott "interaktiv" mitwirken.
Aber sas hattest du ja auch selbst bejaht:

 

Henoch: Ich würde sagen "eine lebendige Interaktion mit meinem Gott"

Dann vermutest du ganz fälschlich, hinter meinen Aussagen, das ich Werksgerechtigkeit "lehre". Du sagtest:

 

Henoch:
Das Evangelium sagt, dass wir eifrig sein sollen zu guten Werken, aber nicht für die ERLÖSUNG, sondern aus dem Glauben und durch Gnade. ....

Niemals handelt Gott so: Ich habe Dich als Kind adoptiert, aber so richtig nehme ich Dich erst an, wenn Du bewiesen hast, dass Du es wert bist.

Vielmehr handelt er so: Nun hab ich Dich adoptiert und ich werde dafür sorgen, dass alle Welt erkennt, dass Du mein Kind bist, und niemand kann Dich mehr aus meiner Hand reißen.

Ich stimme völlig mit dir überein! - Bitte beachte es!

Wir begann das bei Noah?
1Mo 6:8 Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN.
Doch diese Gnade war keine "gebratene Taube", die ausgerechnet vor Noahs Füße fiel. Diese Gnade hatte etwas überaus gottliebendes in Noah gefunden.
1Mo 6:9 ...Noah, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen; mit Gott wandelte Noah.

Dieser Wandel mit Gott war selbstverständlich auch kein "Eigen-Produktion" eines "guten Menschen". Nein, auch das war "gott-gehauchte" - gottgeschenkte Gnade! Denn getrennt von Gott entsteht nie etwas Gottwohlgefälliges!
Aber diese Gnade war auf "fruchtbaren Boden" gefallen. Sie konnte sich in Noahs Leben entwickeln. - Und das nennen wir Beide die heilsnotwendige "Inter-aktion eines Menschen mit seinem Gott". Kannst du mir so weit folgen? Stimmst du überein oder kringeln sich dir die Haarlocken?

 

Henoch:
Gehorsam im neuen Bund ist der Gehorsam in die Gnade.
Gehorchen wir dem, dann schließt das aus, dass gehorsame Werke zum Heil beitragen. Es geht also nicht um Werke des Gesetzes, sondern um Werke des Glaubens, die uns rechtfertigen.

Ja. liebe Henoch, wenn Noah sich nun etwas auf sich selbst eingebildet hätte, dann wäre er auf Pharisäer-Gleisen abgefahren.

Aber was hat er wohl eher gemacht?
Er hat die vorgeschriebenen Werke aus Glauben und Gottesfurcht ausgefertigt.

Gott hatte ihm nicht gesagt: "Es kommt eine Flut mache du selbst irgendeinen Plan, wie du dem Unheil entkommen kannst!"
Nein, Gott gab ihm die genauen Anweisungen, an die sich Noah auch ganz präzise zu halten hatte.
1Mo 6:22 Und Noah tat es; er machte alles genau so, wie ihm Gott befahl.
War das womöglich "Werksgerechigkeit"? - Nein, keinesfalls!
Es war "Glaubensgerechtigkeit"! Aber es war auch strickter Gehorsam, Unterworfenheit, Willigkeit, Aufopferungsbereitschaft - natürlich alles aus brennender Liebe zu Gott - aber es war auch wirksames "schaffe, schaffe, Häusle baue!"

Nun antworte selbst: Haben jetzt Noahs gehorsame Werke des Archebaus zu seinem Heil beigetragen?

Hat er Gottes Gebot als ein Sklavendienst unter der Knute des Gesetzes verstanden, dann hat er sie sicher fehl interpretiert. Hat er aber seine Arbeit als ein Vorrecht der Hingabe an den begnadigenden Gott verstanden, dann war er gut beraten!

Doch wie immer es Noah verstanden hat, die Arche wurde nicht aus dem "Nichts" hergestellt. An der Arche mußte er real und intensiv zimmern. Genau das stimmt wieder mit meinem heutigen Christenleben überein. Ich "zimmere" auch an meinem Lebenswerk der Jesugnade. Oder wie es Paulus so trefflich schrieb:

1Ko 3:10 Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Ein jeglicher sehe zu, wie er darauf baue.

Kannst du mit meinen Gedanken so gar nicht übereinstimmen? Oder wo widerstrebe ich deinen Vorstellung so furchtbar?

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.12.2014 14:23.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Der Missionar

von Wintergruen am 20.12.2014 14:15

irgendwie hat das Gedicht was.. 
LG

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette 2 (biblisch)

von Poola am 20.12.2014 14:13

Samuel

Antworten

Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (4)

von Poola am 20.12.2014 14:13

Plan-änderung

Antworten

Poola
Gelöschter Benutzer

Re: (Oase11)Math.4:4, Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht

von Poola am 20.12.2014 14:12

Ihr lieben,
 ist es nicht schön, wie gott uns lenkt,
wie wir freundlich miteinander umgehen ,


hier bei uns ist es regnerisch, ziemlich windig, kalt,

stell mal kaffee, und kekse in die lobby,

schön das das es euch gibt,

auch wenn vielleicht nicht immer alles gut ist, sein mag,
dennoch können wir, unsere liebe weitergeben,
wenn auch,,virtuell,,

wir sind alle kinder gottes, alle gleich, da ist keiner besser oder schlechter.

schönen samstag allen,
auch den stillen lesern, denen die nicht wissen ob sie schreiben sollen oder nicht,
die hier nur,,mal,,reinsehen,
oder denen die einfach nur mitlesen.

lg, poola
knudel


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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist der Sinn unseres Lebens und wieviel Erdenleben hat unsere Seele?

von MichaR am 20.12.2014 14:06

Daher betont Pal immer zugleich mit dem "Tun" auch den "Zerbruch" (der auch irgendwie immer falsch verstanden wird ). Dass man in allem, was man tut, das "Ego sterben lässt" und es allein auf Gottes Gnade zurückführt, nur Gottes Ehre darin sucht und ihn verherrlicht.

wenn dem so ist, lieber Pal, dann verzeih wenn ich dich missverstanden habe. Dann hast DU Recht, es ist alles GNADE! jawohl!

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5534

Re: Was ist der Sinn unseres Lebens und wieviel Erdenleben hat unsere Seele?

von Cleopatra am 20.12.2014 14:05

Hey ihr lieben...
seit zwei Seiten haben wir schon wieder ein anderes Thema.
Bitte bedenkt doch bitte die Themen.
Ich habe heute nicht mehr die Zeit, alle Beiträge in die entsprechenden Threads zu verschieben, wobei dann natürlich auch schon wieder die Gefahr besteht, dass was falsch verstanden und so falsch verschoben wird.

Es bestehen doch nun schon die entsprechenden Threads.
Und über Personen (auch Pal ist eine Person) sprechen wir hier nicht.

Und lieber ElCid, dir scheinen ja wirklich viele Begründungen einzufallen, was in der Bibel steht, du aber nicht akzeptierst (so habe ich es verstanden).
Es ist nur wirklich schwer, beim Thema zu bleiben, wenn du dann zwischendurch Begründungen aus ganz anderen Themen hier reinsetzt (wie jetzt das Thema Hassen, was MichaR sogar schon beantwortet hatte davor).

Bitte versucht doch, beim Thema zu bleiben, ja?
Diese ganzen, von euch mit Mühe geschriebenen Beiträge werden später nicht mehr wiedergefunden werden, weil sie niemand im Thread über Reinkarnation ahnt.

Ich bin jetzt wieder los, bitte seid doch so lieb und beachtet die Themen der Threads, bevor ihr schreibt, ja?

Danke euch

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Was ist der Sinn unseres Lebens und wieviel Erdenleben hat unsere Seele?

von solana am 20.12.2014 14:03

Mit "beides" meine ich das beides, was jeder von euch beiden - du, Micha, und Pal - jeweils betonen will.

Das sind keine "Gegensätze" , sondern 2 untrennbare Aspekte derselben "Sache", der Gnade.
Nämlich, dass man sie einerseits nicht verdienen oder sich ihrer würdig erweisen kann.
Dass man sie andererseits aber auch nur annehmen und aus ihr leben kann, wenn man erkennt und eingesteht, dass man aus sich selbst nichts zu bringen hat. Und bereit ist, alles eigene="nichts" aufzugeben und die Gnade zu empfangen, sich auch von dem, der diese Gnade gewährt, in den Dienst nehmen zu lassen und sein Leben fortan aus dieser Gnade heraus zu leben und nicht wieder "eigenes" an die Stelle der Gnade zu setzen.

Daher betont Pal immer zugleich mit dem "Tun" auch den "Zerbruch" (der auch irgendwie immer falsch verstanden wird ). Dass man in allem, was man tut, das "Ego sterben lässt" und es allein auf Gottes Gnade zurückführt, nur Gottes Ehre darin sucht und ihn verherrlicht.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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ElCid

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 82

Der Missionar

von ElCid am 20.12.2014 13:59

Der „Missionar"

 

Ich bin der Missionar A,
was ich glaub das ist wahr.
Stimme in m e i n e n Glauben ein,
sonst wirst auch du verloren sein.

Ich bin der Missionar B,
ich glaub nur was ich seh.
Stimme in m e i n e n Glauben ein,
sonst wirst auch du verloren sein.

Ich bin der Missionar X,
glaub so wie ich, mach fix.
Stimme in m e i n e n Glauben ein,
sonst wirst auch du verloren sein.

Ich bin der Missionar Z,
glaub so wie ich, sei nett.
Stimm in m e i n e n Glauben ein,
sonst wirst auch du verloren sein.

Ich bin der Missionar Y,
was ich glaub stimmt mein Sohn.
Stimme in m e i n e n Glauben ein,
sonst wirst auch du verloren sein.

Ich bin kein Missionar.
Was ich glaube, ist das wahr?
Was ich glaube sei dir gleich,
nur e i g e n e s Erleben macht uns reich.
Stimmst du in m e i n e n Glauben ein,
so kannst du d o c h verloren sein.

Hadi

"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
 - Matthias Claudius -

"Was ich im Forum schreibe, kann potentiell falsch, aber auch potentiell richtig sein" - ElCid -

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