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Frank
Gelöschter Benutzer
Rosenius - 6. Dezember
von Frank am 06.12.2023 10:59Zum 06. Dezember
Ich bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. Denn ich weiß nicht, was ich tue; ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das tue ich. - Röm. 7, 14–15
Das schrecklichste Übel, das die Schlange in unsere Natur pflanzte, war die Einbildung, dass wir unsere eigenen Helfer und Erlöser sein würden. Das Wort „Ihr werdet sein wie Gott" griff tief in unsere Natur und hinterließ tiefe Merkmale, nämlich allerlei Hochmut und vor allem die schädliche Einbildung, dass wir selber Kraft haben würden, dem Bösen zu widerstehen und das Gute zu tun. Der „freie Wille" in dieser Bedeutung ist ein Traum, aus dem sowohl alle Sicherheit als auch alle Verzweiflung herrühren. Könnte der erweckte Mensch nur davon überzeugt werden, dass er gar nichts vermag, sondern dass der freie Wille verloren ist und dass er „unter die Sünde verkauft ist", dann würde er gar bald in Christus Trost erhalten, die Arbeit seiner Selbstbefreiung aufgeben und sich auf eitel Gnade hin vor Jesu Füße werfen. Unaufhörlich aber heißt es: „Du hast es noch nicht recht versucht, dich nicht recht angestrengt, nicht recht gewacht, gebetet und gekämpft; morgen willst du es besser machen." So geht es einen Tag nach dem anderen und immer ebenso unglücklich und unaufhörlich heißt es: „Du hast es noch nicht recht versucht, bist noch nicht ernst genug, vor der Sünde nicht bange genug gewesen; du willst es morgen besser machen." Der arme Mensch vermag nicht zu begreifen, dass gerade das nicht in seiner Macht steht, recht aufrichtig, ernst und vor der Sünde bange zu sein, zu wachen, zu beten und zu streiten. Er kann nicht einmal seine Gedanken regieren. Wir „sind nicht tüchtig von uns selber, etwas zu denken". Wir sind ganz verlorene Sünder. Christus muss alles tun, Er „muss selig machen, was verloren ist". Paulus sagt: „Das Gesetz ist geistlich. Ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft." Beachte: „unter die Sünde verkauft", wie ein Sklave an seinen Herrn verkauft ist. Und wiederum sagt er: „Das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich, denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das tue ich." Wo ist hier der freie Wille?
Viele haben sich darüber verwundert, weshalb Luther so heftig gegen die Lehre von dem freien Willen streitet. Das hat seine guten Gründe. Wenn Christus auch hundertmal für uns gestorben und uns noch so herrlich verkündigt worden wäre, so kann das alles durch den einen Irrtum fruchtlos gemacht werden, nämlich durch diesen Wahn, dass wir selber Kräfte dazu besitzen würden, all das Gute zu tun, was wir wollen. Wenn der erweckte Mensch das nun an sich vermisst, dann ist alle Predigt von Christus vergeblich, er kann nicht glauben; denn wenn er Kräfte dazu besitzt, das zu tun, was er soll, es aber nicht tut, dann kann er sich auch nicht die Gnade Gottes aneignen. Wir müssen deshalb die Wahrheit tief in unser Herz prägen: „Ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das tue ich." Auch wenn Christus uns durch den Glauben „recht frei" gemacht hat von der Herrschaft der Sünde und des Teufels, haben wir selbst doch nicht die Kraft dazu, all das Gute zu tun, was wir wollen; denn Er behält die Macht für sich, Er überlässt sie uns nicht, damit wir mit ihr haushalten sollen.
Gerade diejenigen, die aus der Macht des Teufels zu Gott geführt und durch den Sohn recht frei geworden sind, seufzen und klagen am meisten über ihre jämmerliche Ohnmacht, wenn der Herr sie in der Versuchungsstunde verlässt. Sie kämpfen, sie weinen, sie beten und rufen zu Gott um Hilfe, alles aber scheint vergeblich zu sein. Sie sind nahe daran zu verzweifeln. Wo ist nun der freie Wille? Weshalb sind sie nicht fromm und rein? Hätten sie selber Kraft dazu, weshalb sollten sie dann klagen, jammern und beten? Sie brauchten nur das Böse hinwegzuweisen und könnten stark und froh sein. Könnten sie alles durch Gebet überwinden, weshalb sollten sie dann verzweifeln? Demgegenüber zeugen die Psalmen Davids und die Klagen aller Heiligen davon, dass der Mensch nicht mehr einen freien Willen oder die Fähigkeit dazu hat, das Gute zu tun, das er will. Gewiss hätte Petrus lieber immer so stark sein wollen, wie er versicherte und wie er sich dann in Gethsemane zeigte: Als er aber bald nachher auf die Frage einer Magd so schrecklich das erste, zweite und dritte Mal fällt, weint er bitterlich und erkennt nun, dass er die Kraft nicht in seiner Gewalt hat. — Paulus flehte dreimal um Erlösung von „dem Pfahl in seinem Fleische"; er flehte vergeblich, und er lernte nun das Geheimnis: „Wenn ich schwach bin, so bin ich stark."
Der freie Wille ist ein Traum von den Tagen des Paradieses her. Er ist nie im Menschen gefunden worden, seit Adam ihn missbrauchte. Seitdem ist der Mensch zum Bettler geworden, der jedes bisschen Kraft von Gott erbitten muss; und wenn er sie erbitten muss, dann kann er sie ja nicht nehmen, bevor sie ihm gegeben wird. Wenn der Herr uns loslässt, fahren wir immer dem Abgrund entgegen. Das ist das Bild des Menschen nach dem Fall Adams.
I/39
Was soll ich tun?
Ich kann ja leider nichts aus meiner eigenen Kraft.
Herr, gönne mir den Geist der Kraft, des Lichts,
der alles in mir schafft!
Mein Geist ist in mir selbst zerschlagen,
Ich muss von ganzem Herzen sagen:
Ich kann nichts tun!
Verweis
Frank
Gelöschter Benutzer
tägliche Andachten von Rosenius
von Frank am 06.12.2023 10:58Herkunft
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Substitutions-Theologie
von Frank am 06.12.2023 10:48Lk 22,20 Und ebenso nahm er den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das vergossen wird für euch.
Wir sind keine Ersatzreligion - wir sind das "Ganze Israel" und somit das Bundesvolk Gottes.
Es ist geschichtlich nachgewiesen, dass der Zionismus seine Geburt innerhalb christlicher Theologien hatte, und der Zionismus wird ja auch von amerikanischen Christen unterstützt = für mich ist das der Turmbau zu Babel.
Wer glaubt, dass es ausreicht, den Staat Israel (durch menschliche Aktivitäten) wieder errichten zu dürfen und daran glaubt, dass bei der Errichtung eines neuen Tempels der Messias (Christus) wiederkommt - der zwingt Gott den eigenen Ablaufplan, die eigenen Vorstellungen auf. Er macht sich zu Gott.
Re: Tageslese (22) wir rühmen uns allein damit, dass wir zu Jesus Christus gehören Phil 3,3
von Burgen am 06.12.2023 10:01
Mittwoch
Die Tage deiner Trauer werden ein Ende haben. Jesaja 60,20
Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des
eingeborenen Sohnes vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14
Liedvers 2 Gebet:
Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat.
(Georg Weissel)
TagesL: Kolosser 1,9-14
fortlL. Jesaja 43,1-7
Psalm 117
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem
von Burgen am 06.12.2023 09:49
Herr Jesus Christus, Gottes Geist weht heute genau wie damals wo er will.
Und er leitet auch heute noch Menschen zu tun, was zu tun ist.
Auch wenn es den meisten nicht passt, dass Israel, welches ständig
von umliegend angesiedelten Menschen unter Feuerbeschuß steht,
konsequent im Moment dagegen vorgeht.
Und weil selbst die meisten Menschen dieses "verbieten" wollen,
und sogar es als Kriegsverbrechen hinstellen und die Situation
nur noch mehr von aussen her befeuern, bist du es doch,
der den ganzen Nahen Osten in Händen hält.
Ich bete um das Wirken des Heiligen Geistes in den verantwortlichen
Männern und Frauen. Selbst durch Kinder und den Schriftrollen sowie dem
gebundenen Buch der ganzen Bibel, gibst du Antworten.
Erwecke du die Augen, Herzen und Ohren für dich. Amen.
(burgen)
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Substitutions-Theologie
von Burgen am 06.12.2023 09:38
Hane die Herkunftseite bei Wiki etwas gelesen:
In Erinnerung durch vielfältige Predigten der Heutzeit, ist mir in Erinnerung:
Paulus erinnerte alle Christen an ihre bleibende Wurzel im Judentum und dessen Heilsprivilegien.
Er schloss mit der Verheißung, dass Gott bei der Wiederkunft Jesu Christi zuletzt ganz Israel,
auch die derzeit nicht an Jesus Christus glaubenden Juden, erretten werde.[3]
Das liest und hört sich gut und auch - für mich - logisch an.
Wieso, weil Gott treu ist. Weil Gott sein erstes Bundesvolk liebt. Obwohl sie Gott, den HERRN immer wieder verlassen haben.
Jetzt, seit zwischen Maleachi und neu ab da mit der vorhergesagten Geburt Jesu Kümmert er sich vermehrt um die "Heiden und Heidenchristen". Es ist also auch in der Hinsicht Neues angebrochen.
Verheißungen über die Rückkehr der Juden ins gelobte Land gab und gibt es bis heute.
Meinem Empfinden ist es tragisch, dass die Christen sich dagegen entschieden haben, was ganz besonders für Laienohren ist, all das was Luther in dieser Hinsicht sagte und mit in dem 2.Weltkrieg fußte.
Mir persönlich tut es weh, dass die Christen sich als Ersatzreligion etablierten.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Substitutions-Theologie
von Frank am 06.12.2023 08:53Herkunft
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Substitutions-Theologie
von Frank am 06.12.2023 08:49Es blieben Juda und Benjamin übrig und letztendlich nur noch der Stamm Juda
Re: Substitutions-Theologie
von Cleopatra am 06.12.2023 07:08Guten Morgen,
also- dass im Gebetsthread ja ganz offensichtlich das in der Welt anerkannte jüdische Volk gemeint ist mit "Israel" und der Ort, der heute bekannt ist in Palistina und Gaza- das ist doch auch ganz klar verständlich für alle gewesen, die diesen Thread verfolgt haben, oder?
Das mal als Erstes.
Ich glaube, ich habe mal eine Erklärung bekommen, dies aber wieder vergessen, wieso heute von "den Juden" gesprochen wird und nicht mehr von den "Israeliten", denn die Nachfahren von Jakobs Sohn "Juda" sind ja nicht alle. Damals nach Ägypten zu Josef sind ja alle Nachfahren von Jakob gezogen, als die große Hungersnot kam.
Ausgezogen mit Mose sind ja auch alle zusammen.
Vielleicht kann mir das jemand noch eben erklären oder weiß, wieso dem so ist..?
Nach deinem Punkt 1, lieber Frank, liest es sich ja so, als seien alle anderen Bruder-Nachkommen verstorben gewesen, bis auf die Nachkommen von Juda und Benjamin...?
Wir hatten mal vor vielen Jahren im Chat einen Mann, der von sich aus sagte, er sei Jude. Und er sei nur wirklich Jude, weil sein Vater nach Stammbaum Jude sei. Da gibt es wohl auch Unterschiede, ob die Mutter diese Herkunft hat, oder nicht. Das schreibe ich jetzt so schwammig, damit ich nicht aus Versehen was Falsches schreibe. Da müsste man mal etwas gründlicher recherchieren.
Ja, so lese ich es auch.
Von Anfang an hat Gott sich Abraham auserwählt, seine Nachkommen ganz besonders zu behandeln.
Das ist sein gutes Recht, schließlich sind wir sein Eigentum.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem
von Cleopatra am 06.12.2023 06:55Guten Morgen,
Danke!
Ich hatte ja auch schon darauf hingewiesen, das wäre doch schön, wenn es nicht einfach ignoriert werden würde.
Dies hier ist die Gebetspinnwand.
In der Beschreibung steht:
"Ein Treffpunkt, in dem ihr eure Gebetsanliegen weitergeben könnt. Besonderheit dieses Themas: Keine Diskussion über das Gebetsanliegen"
Ich habe am 1., 2., und am 3. 12.23 bereits darauf hingewiesen.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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