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Cosima
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Beiträge: 951

Re: Oase (15) "Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes,

von Cosima am 02.03.2015 14:28

Hallo, Ihr lieben Oasis und alle stillen Mitleser!

Einen sonnendurchtränkten Nachmittag wünsche ich euch allen!
Ich bin noch nicht zu Hause, fahre aber bald los, denn ich habe heute Abend noch eine
Veranstaltung in meiner Gemeinde.

Gestern Abend habe ich erst festgestellt, dass ich vergessen habe, die Andacht am Freitag zu posten.
Zuversicht hatte sie mir abgeschrieben und geschickt, aber ich kam nicht dazu, sie hier für euch rein zu setzen.
Gestern hatte ich gar keine Zeit, denn wir haben noch eine kleine Geburtstags-Nachfeier gehabt, die sehr
schön war. Dazu habe ich meine Spezialität beigesteuert, eine Biskuitrolle mit frischen Erdbeeren gefüllt!

Biskuitrolle.jpg War lecker und hat den Gästen geschmeckt!

Nun kommt aber ganz schnell die Andacht und ich wünsche euch viel Freude beim Lesen:

Andachten.jpg  "Weil Er dich liebt" Gottes Gegenwart im Alltag erleben

Montag, der 2. März 2015

 

Andacht aus dem Thema: Weil seine Liebe barmherzig ist

Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn ernstlich anrufen. PSALM 145,18; LÜ

Niemals allein

Ist Gott ein ferner Gott? Viele Mütter stehen vor der drängenden Frage: „Wie kann die Gegenwart Gottes meine Kinder erfüllen?" Viele Väter fragen sich: „Wie kann die Gegenwart Gottes in meiner Familie Gestalt annehmen?" Ganze Gemeinden haben ein unstillbares Verlangen danach, dass Gottes Gegenwart mit ihrer verändernden und heilenden Kraft unter ihnen greifbar wird.
Wie kann die Gegenwart Gottes zu uns kommen?
Sollen wir Kerzen anzünden, Lieder singen, einen Altar errichten, ein Komitee einsetzen, einen ordentlichen Batzen Geld spenden? Wie kommt Gottes Gegenwart zu uns?
Das Geschenk Gottes an uns ist seine Gegenwart.
Das größte Geschenk, das er uns macht, ist er selbst. Sonnenuntergänge sind atemberaubend. Das türkisblaue Wasser der Karibik ist ein Fest für die Augen. Ein neugeborenes Baby rührt uns zu Tränen. Eine Liebe fürs Leben ist ein unbezahlbarer Schatz. Doch wenn wir auf all das verzichten müssten – die Sonnenuntergänge, das Meer, das Babylachen, die Liebe eines Menschen – und ganz allein mitten in der Sahara wären, dann hätten wir immer noch allen Grund, vor Freude im Sand zu tanzen. Warum? Weil Gott mit uns ist.
Wir sind niemals allein. Niemals.
Gott liebt Sie zu sehr, als dass er Sie jemals sich selbst überlassen würde, und deshalb hat er es auch noch nie getan. Sie sind nicht allein mit Ihren Ängsten, Ihren Sorgen, Ihrer Krankheit und mit der Realität Ihres Todes. Ist das kein Grund zum Feiern?
Er ist eine Person, die liebt und die gerne heilt, hilft und eingreift. Er reagiert nicht auf Zauberformeln, und kluges Gerede beeindruckt ihn nicht im Mindesten. Er hält Ausschau nach mehr: nach Ehrerbietung, Gehorsam und nach Herzen, die ihn wirklich suchen.
Wo immer er dies sieht, da kommt er!

Danke, Herr, dass du ein persönlicher Gott bist. Du kommst in unser Leben und bringst Heilung und Hilfe. Du hältst dich nicht von uns fern, sondern kommst uns ganz nah. Kein Ort dieser Erde ist so abgeschieden, dass wir dich dort nicht fänden. Du liebst uns zu sehr, um uns im Stich zu lassen. Du bist zu treu, um uns mit Krankheit und Tod alleinzulassen. In deiner Großzügigkeit hast du uns mit Geschenken überhäuft: wunderschöne Blumen, tiefe Ozeane und lachende Babys. Doch du selbst bist das herrlichste Geschenk von uns allen. Wir jubeln über dich. Amen.

Ich werde mitgehen, du kannst ruhig sein. 2. MOSE 33,14; GN

Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden. PSALM 91,1; HFA

Wenn wir behaupten, wir hätten wirklich Gemeinschaft mit ihm, scheuen aber das Licht, dann belügen wir uns und andere und unser Leben ist von Unwahrheit geprägt. 1. JOHANNES 1,6; WD

Andacht aus dem Buch von Max Lucado: „Weil Er dich liebt". Mit freundlicher Genehmigung des GerthMedien-Verlages, www.gerth.de

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Verbindung zwischen Himmel und Erde

von solana am 02.03.2015 14:10

Ja, ich denke, wir müssen aufpassen, dass hier nicht 2 Dinge miteinander vermischt werden.
Vielleicht wird das an ein paar Bibelstellen deutlicher:

Phil 3,12 Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.

Gal 5,25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.

Gal 5,17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt.

Eph 5,18 Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen.

Röm 12, 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Da ist auf der einen Seite: Ich bin ergriffen - und bleibe ergriffen.

Ich habe den Heiligen Geist - und der wird mir nicht genommen, wenn ich etwas falsch mache.

Auch dann nicht, wenn ich meinem Fleisch gehorcht habe und auch nicht, wenn ich mit Wein (oder anderem Genuss) "berauscht" habe. 

Da ist Jesu Opfer ein für allemal - dem kann ich nichts hinzufügen. 

Und dennoch bedeutet das nicht: "also kann ich die Füsse hochlegen".
Sondern im Gegenteil: Weil das so ist, deshalb:

- jage ich ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, 

- lasst uns auch im Geist wandeln 

- lasst euch vom Geist erfüllen. 

- ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer,

- ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes 

Das  ist kein Automatismus.
Dass die ersten Aussagen wahr und gültig sind, bedeutet nicht, dass dier jeweils 2. Teil nun überflüssig wäre.
Und die Betonung des 2. Teils bedeutet auch nicht, dass der jeweils erste Teil dadurch ausser Kraft gesetzt wäre.

Der erste Teil ist das, was Gott uns schenkt. Und das ist unumstösslich.
Wir Menschen ändern daran nichts, wir können es nur glauben, annehmen und uns beschenken lassen.

Aber es kommt auf uns an, ob wir dieses Geschenk "auspacken" und von der geschenkten Fülle her leben. Oder ob wir weiter so leben wie bisher und das Geschenk "ins Regal stellen" oder in den Safe tun, wo es sicher aufehoben ist, unser Leben aber nicht bestimmt. 
Und darum ging es mir in diesem Thread.
Guss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.03.2015 14:13.

Pal

68, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Verbindung zwischen Himmel und Erde

von Pal am 02.03.2015 13:34

Cleo:
Hm, nur ich verstehe nicht genau den Zusammenhang vom Rest deines beitrags, wie genau kommst du jetzt auf das Thema Frieden...? Also.. nichts gegen dich, ich will es nur verstehen ja?
Bist du denn auch mit dem Rest einverstanden, vor allem eben, was diese Verbindung ist?
Ist der Friede hier eine Ergänzung meines Beitrags oder wie darf ich das verstehen?

Ich meine "Friede" ist genau eine sehr passendes Beispiel, wie Gott ganz praktisch in meinem Leben Einfluß auf mich übt.
Habe ich keinen wirklichen Frieden, dann geht die rote Ampel an.
Dann muß ich mich selbst hinterfragen: Was ist die Ursache? Wo ist Sand im Getriebe? etc.
Ja, so dachte ich es als Ergänzung deines Beitrages!

Cleo:
Und gegen das in die falsche Richtung galoppieren haben wir ja eben zum Glück den Wegweiser, den wir nur öffnen müssen- die Bibel Denn die widerspricht sich nunmal nicht, für die Worte müssen wir nur offen sein.

...für die Bibel-Worte müssen wir nur offen und dann haben wir den eindeutigen Wegweiser...
oh, oh, wenn das nur so einfach wäre!

Es werden bekanntlich, auf dem Fundament der Bibel, so viele unterschiedliche und teils widersprüchliche Ansichten, aufgebaut.
Und jede Richtung ist sich ihrer Ansicht so sicher, wie es nicht sicherer sein kann!
 
Was mir persönlich hilft ist dann immer meine selbstkritische Hinterfragung:
Bin ich kindlich und demütig genug, um mir den Spiegel des Wortes wirklich so eindeutig vor Augen zu stellen?
Habe ich den Frieden Jesu wenn mich eine Bibelstelle ermahnt, überführt, tröstet, baut oder abbricht? -
Erhalte ich "Signale" aus dem Himmel, das ich mir meiner Ansicht sicher sein kann? - Eben wieder "Jesu Frieden" und keine falsche Selbstzufriedenheit!
Habe ich Beweise meiner persönlichen Verbundenheit mit dem Geist Jesu? -
Wie sehen diese "Beweise" dann aus?
Oder will ich nur auf eine Gefühls-wolke dahin "schweben" und mein altes Egowesen damit aufpolieren?

Auch für den perfekten Bibelleser, der die Bibel meinetwegen auswendig kennt, bleibt da ein "Pharisäer-Risiko" bestehen.
Deshalb muß ich auch für Korrektur empfänglich bleiben, so lange ich hier unten lebe...

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wideawake
Gelöschter Benutzer

Re: Freude - ein Fremdwort?

von wideawake am 02.03.2015 12:05

Da schließe ich mich an ! Danke Wlly für die ausführlichere Antwort !

*lacht* ne ich muß da noch was dazu fügen, lieber Willy. Vielen Dank für diese kompetente Antwort ! Siehst ich habs gewußt das du kompetent bist ! haha ... *freu*

gesegneten Tag an @

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wideawake
Gelöschter Benutzer

Re: Freude - ein Fremdwort?

von wideawake am 02.03.2015 11:43

Oh, Willy, du kannst das so wunderbar plastisch in Bildsprache fassen! Danke dafür! Gruss Solana

Danke, solana ! Da schließe ich mich an ! Danke Wlly für die ausführlichere Antwort !

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Freude - ein Fremdwort?

von solana am 02.03.2015 11:13

Rapp schrieb:

Es ist wie du sagst: gebe ich Gott Raum, kann er durch mich wirken. Nicht vergessen: es leben zwei Kerle in mir: der, dem ich Futter zuschanze bekommt die Oberhand: füttere ich den Neuen mit Gottes Wort und verbringe ich Zeit mit Vater, wird er erstarken und durch Gottes Gnade den Sieg davon tragen. Andernfalls muss ich über mein jämmerliches davon kriechen auch nicht staunen...

Oh, Willy, du kannst das so wunderbar plastisch in Bildsprache fassen!
Danke dafür!
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Verbindung zwischen Himmel und Erde

von solana am 02.03.2015 11:10

Ja, Pal, so habe ich den Thread auch verstanden, wie ich weiter oben schrieb:

Um daraus Erkenntnisse zu gewinnen, so dass uns bewusster wird, wie und wo wir in "Eigendynamik" verfallen, die Gottes Wirken ausbremst.
So dass sich durch das Verstehen unser Denken so verändern kann, dass wir ein "brauchbareres Werkzeug" werden:

Es geht nicht um die Grundsatzfrage Christ oder nicht Christ, sondern um die Frage, "Wie lebe ich aus der Fülle, die mir geschenkt ist und kann mich von Gott gebrauchen lassen, wie er es will, zu seiner Ehre".

Oder so ausgedrückt: "Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein" - diese Verheissung an Abraham haben wir Christen "geerbt", wie es im NT ausgedrückt wird.
Um das "Fliessen dieses Segens" wie "Ströme lebendigen Wassers" zu erleben im eigenen Leben und dabei auch gleichzeitig ein Segen für andere zu werden.
Das ist es doch, was wir alle immer mehr in unserem Leben erlangen wollen, worin wir "wachsen" wollen und "Frucht bringen"....
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5533

Re: Verbindung zwischen Himmel und Erde

von Cleopatra am 02.03.2015 11:06

Pal schrieb; Guten morgen, liebe Cleo, ja mir ging es um das "als Christ leben" und nicht um das "Christ-werden".

Guten morgen, lieber Pal

Danke, dass du das nochmal betont hast.
Hm, nur ich verstehe nicht genau den Zusammenhang vom Rest deines beitrags, wie genau kommst du jetzt auf das Thema Frieden...?
Also.. nichts gegen dich, ich will es nur verstehen ja?

Bist du denn auch mit dem Rest einverstanden, vor allem eben, was diese Verbindung ist?
Ist der Friede hier eine Ergänzung meines Beitrags oder wie darf ich das verstehen?

Und gegen das in die falsche Richtung galoppieren haben wir ja eben zum Glück den Wegweiser, den wir nur öffnen müssen- die Bibel
Denn die widerspricht sich nunmal nicht, für die Worte müssen wir nur offen sein.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Verbindung zwischen Himmel und Erde

von Pal am 02.03.2015 10:41

Guten morgen, liebe Cleo, ja mir ging es um das "als Christ leben" und nicht um das "Christ-werden".
Dabei finde empfinde ich, das sich die Beziehung (Verbindung) Gottes einer "Sprache" bedient, die ich "erlernen" kann. Dies ist nicht die Sprache des Kopfes, sondern die Sprache des Herzens. Es ist für mich der Friede Gottes.
Ich weiß noch, als ich mich bekehrte, konnte ich mit dem Begriff "Friede Gottes" eigentlich nicht wirklich etwas anfangen. Ich wußte was ist "ich habe Friede mit Gott" oder ich mache Frieden mit einer Situation. Aber was nun wirklich die "Kraft der tiefen Glücklichkeit" wirklich wäre, das mußte ich erst lernen.
Denn bei dieser "Sprache" gilt es zu unterscheiden, wo ist es der "Friede der Welt",nämlich die Lustfreude und das Entzücken natürlicher Bereiche und wo ist es der tatsächlich mächtig Gottes-Friede, der mein Leben beherrschen möchte?

Wir wissen ja, Jesus ist der Friedefürst und ein Fürst sollte ja wohl auch regieren/herrschen. Und das tut der Gott der Liebe vermittels seines Friedens.
Oft sehe ich aber das Problem, das wir diese Sprache Gottes, mit der ER uns wichtige Dinge kommunizieren möchte, gar nicht wirklich verstehen.
Wie ist das möglich? Ich höre oft nicht richtig. Ich merke gar nicht richtig, was für einen Schatz ich mit dieser Glückseligkeit besitze und gewöhne mich an diesen Zustand. So sehr, das ich kaum bemerke, wenn mich dieser Friede verläßt. Aber genau das ist der Indikator, das meine lebenswichtige Beziehung anfängt zu zerbröckeln, sich aufzuweichen.

Cleo: Was aber eben wichtig ist, dass wir als Christen nicht "stehenbleiben"; sondern uns verändern lassen, im Glauben wachsen, und Früchte tragen. Intensive Kommunikation, muß intensiv gepflegt werden.

Intensiver Friede, muß intensiv gepflegt werden. Die Sprache muß ihre Inhalte so deutlich wie möglich rüber bringen.
Neulich stehe ich in einem Laden und höre Ausländer sprechen. Ich meine es ist Russisch, weil ich das ja ein wenig kenne. Doch dann ist es polnisch und es versinkt in Unverständnis. Ja, polnisch und russisch sind slawische Sprachen und einander verwandt. Dennoch muß ich unbedingt lernen den Unterschied heraus zu bekommen.
Wenn ich die Weltfreude und die natürliche Freude mit der Freude des Geistes verwechsel, dann kann es zu "tödlichen Mißverständnissen" kommen. Dann denke ich womöglich: "Oh, wie herrlich dies und das ist jetzt Gottes Einfluß / Reden in meinem Leben. Ich fühle mich davon beglückt. Doch dann war es in Wirklichkeit nur ein "Fremdsprache" des Feindes.
Dann folge ich nicht auf dem Weg des echten Friedens, sondern ich folge auf dem Pfad des falschen Friedens, der mich ins Verderben leitet.

Wenn ich als Christ das nicht lerne, dann werde ich mein "blaues Wunder" erleben. Und das kann sehr tragisch ausgehen.
Ich kenne Christen, die sind mit der vollsten Überzeugung in den Fußspuren ihres eigenen Geistes gefolgt. Sie meinten sogar, das wäre der Wille Gottes für sie gewesen. Aber es war "polnisch" und nicht "echt russisch". Sie haben ihre Friedensempfindung mißverstanden. Sie wurden verleitet.

Hier ein allgemeines Beispiel:
Manchmal empfinde ich es als schwer zu beten oder Bibel zu lesen. Ich möchte meine Zeit lieber mit einem Film ablenken und damit "verschrotten" ... jetzt als Beispiel.... denn auch der unnütze Film gibt mir eine gewisse "Freude" - aber eben nicht die Freude, die mir mein Gott für diese Zeit zudenken wollte. Und so muß ich tagtäglich zwischen zwei sich widerstrebenden Kräften wählen.
Wenn ich dann das Göttliche als Wichtigstes behandle, dann erhalte ich gerade in dem Gehorsam IHM gegenüber den Frieden, der mir wiederum
1Jo 5:3 Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
die Leichtigkeit bewirkt, eben weil:
Röm 7:22 Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen!
Das ist aber immer der gottliebende, neue Mensch in mir.
Der alte Pal, verabscheut diese Lust und hat nur Lust nach der Erfüllung der "Natur-Gesetzlichkeit" meines Fleisches nach dem äußeren, natürlichen Menschen. Da will ich immer nur Egoist sein, mich selbst auf den höchsten Thron setzen etc.
Und nun gilt es faktisch zwischen zwei "Lüsten" / zwei Friedens-arten - Freud-arten - Liebes-arten "Sprachen" zu wählen.
Da kann ich nicht gleichzeitig polnisch und russisch beantworten. Entweder ich werde dem einen Herrscher folgen oder dem anderen. - Doch beide widersprechen einander.
Ich kann nicht auf zwei Pferden gleichzeitig reiten, insbesondere dann nicht, wenn sie in grundverschiedene Richtungen galoppieren!

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Freude - ein Fremdwort?

von Rapp am 02.03.2015 10:17

Da hab ich wieder mal zu wenig klar geschrieben:

Jansen war mein direkter Vorgesetzter. In jener Abteilung der Druckerei waren ihm die Fachleute davon gelaufen und so musste er sich mit angelernten Leuten begnügen. Zudem wusste er, dass ich neben der Arbeit eine Gemeinde leitete... Das konnte der Arme nicht ausstehen. Alois war Assistent in Jansens Labor. Der hatte den Chef den ganzen Tag um sich!

Es ist wie du sagst: gebe ich Gott Raum, kann er durch mich wirken. Nicht vergessen: es leben zwei Kerle in mir: der, dem ich Futter zuschanze bekommt die Oberhand: füttere ich den Neuen mit Gottes Wort und verbringe  ich Zeit mit Vater, wird er erstarken und durch Gottes Gnade den Sieg davon tragen. Andernfalls muss ich über mein jämmerliches davon kriechen auch nicht staunen...

Selbst bekam ich nach etlichen Monaten eine Stelle im Außendienst, wofür ich sehr dankbar war. Dabei musste ich aber umziehen und die Gemeindearbeit anderen überlassen. Aber das ist ganz was anderes...

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.03.2015 10:17.
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