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Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16
von Cleopatra am 04.01.2016 07:41Guten morgen, ihr lieben 
Auch von mir ein frohes, neues Jahr allen Oasis 
Schön, Inyanael, dich auch gesehen zu haben 
Meine Tage waren auch ziemlich voll.
Seit Weihnachten habe ich angefangen, meine Gehstrecken immer mehr auszuweiten.
Es tut so gut, wieder andere Wege durch die kalte Luft zu laufen ;-D
Heute Morgen, als ich aufgestanden bin, sah ich Schnee.
Und das an meinem ersten Arbeitstag ;-D
Ich freue mich sehr, wieder arbeiten gehen zu können und bin mal gespannt, wie es heute wird 
Sylvester war auch sehr schön, die Rückfahrt war sehr abenteuerlich, weil man nur in Schrittgeschwindigkeit fahren konnte, da man wegen dem starken Nebel nur ca 30 cm, manchmal noch weniger sehen konnte.
Liebe adi, nun beginnt wieder der Alltag, hm? Ich muss mich auch aufraffen ;-D
Klasse liebe solana, das mit der WG, das nimmt euch sicher viel Druck weg, oder?
Finanziell bedeutet das sicher einen großen Unterschied.
Liebe Cosima, auch schön, dich zu sehen.
Wird es jetzt wieder etwas ruhiger bei dir?
Lieber Rapp- was ist denn die Ursache für diesen Schwindel?
Für mich hört es sich an wie ein Problem im Ohr...?
Und wieso wird es immer so bleiben?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gedanken zur Religion
von christ90 am 03.01.2016 23:58Danke zunächst für die rege Beteiligung. Mit so viel Resonanz habe ich kaum gerechnet.
Auf einige Stellen möchte ich im Folgenden kurz eingehen.
Hallo @kahate, du hast den Satz schon richtig verstanden. (ich wüsste auch nicht wie man ihn sonst noch verstehen könnte) Es freut mich, dass mein Beitrag für dich soweit verständlich rüberkam und du ihm überdies einiges abgewinnen konntest. Wie du richtig sagst handelt es sich um Gedanken und Überlegungen, keine festgefügten Thesen. Es freut mich wenn ich etwas zum nachdenken anregen konnte, auch über den Tellerrand der eigenen Religion hinaus.
Was mich zu einer Sache führt, die ich gerne klarstellen möchte: Den Begriff Religion gebrauche ich hier im weitgefasstem Sinne von Rückbindung. Es geht mir weniger um den „tätlichen" Aspekt (gewissenhafte Beachtung von Vorschriften), als um den Ideellen, den spezifischen Glaubensinhalt; wobei beide Aspekte letztlich zusammenhängen. In jeder Religion gibt es nebst Glaubens- auch mehr oder minder konkrete Verhaltensvorstellungen, -maximen; ein völlig abstrakter Glaube dürfte selten anzutreffen sein.
Deinen Ausführungen, @Willy, bezüglich Religion (im enger gefassten Verständnis), kann ich mich nur anschließen.
Was diese Art von religiösem Verhalten betrifft würde ich im Übrigen zwei Extreme ausmachen. Einmal jene, die lieblos-mechanisch, auf pharisäische Weise pedantisch die Gebote erfüllen, gleichsam ihre Pflicht abgeltend, sodann jene wahrhaft gottesfürchtigen, die es Gott, als einem liebenswürdigen, doch strengen Vater, „recht machen" wollen, seinen (vermeintlichen) Ansprüchen gerecht zu werden trachten, wobei sie (aus Respekt, Unterordnung) die Gebote nach einem tieferen Sinn erst gar nicht hinterfragen. In beiden Fällen kann man nicht von einer Beziehung sprechen, beide haben Gott nicht erkannt. Erst wo Gehorsam sich mit persönlicher Einsicht und Überzeugung verbindet kann daraus wahre Freundschaft mit Gott erwachsen.
@Sonnenkind: Nun noch zu deinen beiden Einwänden.
Damit hast du zweifellos recht. Ganz augenscheinlich ist dies der Fall. Der Mensch kann sein Verlangen nach Halt auch kompensieren, ihm aus dem Weg gehen - in der heutigen Welt leichter denn je, oder aber er findet Halt durch Sinn, in Dingen und Aktivitäten die seinem Leben Sinn geben (die von dir aufgezählten Dinge fallen wohl kaum darunter). Es fällt ihm dann leichter auf den Halt (die haltgebende Enge) eines religiösen/weltanschaulichen Systems zu verzichten. Ich möchte betonen, dass, auch wo ein weltanschaulicher Halt nicht gegeben ist, Menschen nicht zwangsläufig in Oberflächlichkeit oder Beliebigkeit verfallen. Nicht jeder nimmt vorlieb mit den ihm dargebotenen Antworten, manch einer bleibt sein Leben lang auf der Suche.
Auch die „Tradierung" von Halt spielt in dem Zusammenhang eine Rolle, was mich zu deinem zweiten Einwand führt:
In jedem Fall kommt ihr eine nicht unwesentliche Bedeutung zu. Wächst jemand in eine Glaubensgemeinschaft hinein, so fällt es ihm i. d. R. schwer sich von diesem Halt, dieser Prägung wieder zu lösen. Hatte man zum übernommenen Glauben hingegen nie einen wirklichen Bezug, bzw. verbindet man mit ihm sogar negative Erfahrungen wird man wohl zu ihm auf Distanz gehen. Irgendwann kommen die meisten Menschen an einen Punkt, an dem sie sich kritisch mit dem übernommenen Glauben auseinandersetzen und dann ihr Verhältnis zu diesem neu festlegen. Doch zeigt die Erfahrung, dass die meisten dann eher geneigt sind den einmal erworbenen Glauben zu behalten.
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zur Religion
von Rapp am 03.01.2016 22:40Durch meine Werke kann ich Gott niemals gnädig stimmen. Das kann dir Religion vorgaukeln. Gnade gibt es nie aus meinen Werken, niemals. Aber Gott hat den, der nie gesündigt hat, für uns ans Kreuz nageln lassen: er trug meine Schuld hinweg durch seinen Tod und seine Auferstehung. Das bedeutet, dass ich in seiner Kraft leben darf und von Gott gesehen werde, als hätte ich niemals gesündigt. Gott selbst hat mich gerechtfertigt, weil ich Jesu Opfer für mich in Anspruch nehme. Das ist Gnade und nie und nimmer Verdienst.
Willy
Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von sandtigeress am 03.01.2016 22:09Rauch
Re: Gedanken zur Religion
von alles.durch.ihn am 03.01.2016 20:46Liebes Sonnenkind,
was "verbindet" denn alle Glaubensrichtungen miteinander? Was haben sie denn tatsächlich miteinander gemeinsam?
Ich glaube, die Gemeinsamkeit, besteht eher zwischen uns Menschen, als zwischen allen Religionen.
Sie heißt "Sehsucht nach Angenommensein" , nach Liebe, ja nach Gott, denn nur er ist imstande, uns all dies vollumfänglich zu geben.
Wir Menschen sind da mitunter - je nach Charakter und eigener Lebensgeschichte und -situation - mitunter recht ruppig...

Ich zB war lange jemand, der, aus falsch verstandener Rücksicht, Dinge nicht beim Namen nannte und mit seiner Meinung zurückhielt.

Aber ich kann es nicht mehr mit Liebe vereinbaren, wenn ich ruhig bin, wo ich nach heutigem Verständnis der Ansicht bin,
dass mein Gegenüber vielleicht verloren geht.
Der Punkt ist der, dass ich absolut bemüht bin, alle Menschen anzunehmen/ zu lieben, wie sie sind,
mir aber erlaube, Dinge, die ich anders sehe, eben nicht "anzunehmen" und nicht zu lieben.
Wir haben vieles gemeinsam, aber nicht alles.
lg dir, adi
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16
von Cosima am 03.01.2016 19:57
Nun ist in meiner klieinen Stadt auch der Winter eingekehrt!
Da bin ich froh, dass ich keinen Schnee räumen muss. Die Aussicht genieße ich.
Allen Oasis und stillen Mitlesern ein von Gott reich gesegnetes Jahr 2016!
Ich hoffe nun auf ein paar ruhige Tage, denn hinter mir liegt eine turbulente Zeit.
Hier von euch zu lesen, macht mir immer Freude.
Liebe Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16
von alles.durch.ihn am 03.01.2016 19:29Amen, lieber Willy..
Liebe Solana, ich musste echt lachen. ja, so in etwa sah das aus! 
Die "Belohnung" war Hähnchenbrustgeschnetzeltes mit Sahnesauce und Bandnudeln.. 
Dir und allen hier Gottes reichen Segen - er ist uns nahe.. :- )
Gott nahe zu sein... <3
lsg, adi
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Re: Gedanken zur Religion
von Annette am 03.01.2016 19:17Religion ist für mich das ich Gott oder die Götter gnädig stimme durch Werke.Ich habe Rituale und ich vollbringe gute Taten für die Götter oder Gott.Ich tue viel für meine Erlösung ins Nirvana(Budismus) oder das mich Gott annimmt.
Ich bin in der kath.Kirche aufgewachsen.Andere sind in einer anderen (christl.)Religionsgemeinschaft aufgewachsen.Ich habe meine Religion ausgeübt,hatte aber keine Herzensbeziehung zu Gott.
Gott hat sich mir durch Jesus Christus offenbart, in einem Beichtstuhl.Durch einen Pfarrer(Christ) der mich fragte, ob ich Jesus in mein Herz aufnehmen will.Durch ein Gebet das er sprach und ich nachsprach, erlebte ich Jesus! Ich war 12 Jahre.
Gott spricht durch den Heiligen Geist den Menschen an und der Mensch antwortet Gott!Der Mensch kann nur Gott antworten,weil Gott an dessen Herzen arbeitet.Es ist Gottes Werk!!
Wenn wir in eine Liebesbeziehung zu Gott durch Jesus Christus leben,lernen wir wahrhaftig und authentisch gegen über einem selbst ,gegenüber Gott und gegenüber seinem Nächsten sein.Das ist der Anfang vom Ende der Religionsausübung!Dies ist ein Prozeß oder geistliches Wachstum!
LG Annette
Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen!
Re: Gedanken zur Religion
von alles.durch.ihn am 03.01.2016 19:17Liebe Solana, danke für deiner Ergänzung! <3
Hab(t) einen gesegneten Abend und Wochenbeginn,
adi
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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