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Re: Folge mir nach!
von Pal am 24.09.2016 13:19Ja, liebe Cleo, es ist auch etwas weit hergeholt und dennoch überdenkenswert.
Liebe Lila, ich denke nicht, das mit dem "Paradies" vom Schächer das gleiche Paradies, wie das von A&E gemeint ist.
Denn das eine ist ein ewiges, unsichtbares Reich im Himmel, das andere eines, welches sich hier auf Erden, im sichtbaren Raum, befand.
Also läßt sich mE kein solcher inhaltlicher Zusammenhang ausmachen, wie du es tust.
Ja, liebe Salona, ohne Versuchung hätte sich im Paradies niemals das äußern können, was ganz tief in A&E schlummerte. Nämlich ein Verlangen nach dem SELBST! -
Dieses Verlangen hatten sie, mE weil sie Abbilder des Großen ICH BIN, DER ICH BIN waren.
Gott selbst ist überaus würdig und überaus gerne das Zentrum der Welt und aller Lebendigen. Alle und jeder sollen IHN verherrlichen!
Das ist gut und richtig.
Doch seine kleinen Abbilder stehen mE gerade dort in der "UR-GEFAHR", wo dieses selbst, selbst Gott werden will, ohne in Unterordnung an den ALLERHÖCHSTEN zu sein und zu leben. Und gerade dort setzte die Schlange ihren Köder an...
Re: Die Schriftgelehrten
von Merciful am 24.09.2016 11:58Schriftgelehrsamkeit und Nachfolge Jesu sind doch wohl eher nicht als gegensätzlich zu betrachten.
Es gab und es gibt Schriftgelehrte, die Jünger Jesu wurden und Schriftgelehrte blieben.
Da sprach er: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.
(Evangelium nach Matthäus 13, 52; Luther '84)
So gibt es auch umgekehrt Jünger Jesu, die Schriftgelehrten wurden und Jünger Jesu blieben.
Merciful
Re: Die Schriftgelehrten
von Lila am 24.09.2016 11:28Da sprach Jesus zum Volk und zu seinen Jüngern: 2 Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt. 3 Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken tut nicht; denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. 4 Sie binden aber schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; sie selbst aber wollen sie nicht mit einem Finger berühren.
Mt 23 1-4
Möchte hier folgender Worte Jesu herausheben:
Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet...
Wenn sie nicht die Wahrheit (Gottes Gebote) verkündigt hätten, würde Jesus nie das Volk auffordern, das zu halten was die Schriftgelehrten sagten.
Das ist ein anderer Punkt, dass sie sich selber nicht daran gehalten haben. Darum nennt sie Jesus Heuchler.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Folge mir nach!
von Lila am 24.09.2016 10:56Lieber Pal!
Wenn das so wäre, warum sagt Jesus zu den gehängte Übeltäter:
Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein!
Lk 23,43
Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
DerArme
Gelöschter Benutzer
Die Schriftgelehrten
von DerArme am 24.09.2016 10:44Hallo
Man kann sich das , was Jesus mit einem Schriftgelehrten in etwa so vorstellen .
Er kennt die Bibel ( damals Tora ) . Jeden Text und da wir ja nie etwas "umsonst" machen
sind sie darauf aus ihr Wissen anderen mitzuteilen . Das Problem mit dem NT ist allerdings ,
daß Gott das NT ( leider ) so gebaut hat das man es nur versteht , wenn man es tut .
Deshalb sagt Jesus zu seinen Jüngern das nur ihnen es gegeben ist die Geheimnisse des
Reiches Gottes zu verstehen . Wenn man einen Schriftgelehrten vor sich hat und einen Jünger
erkennt Jesus das . Der Schriftgelehrte kennt die Verse , der Jünger die praktische Bedeutung - Wahrheit
( soweit er sie erfahren hat ) . Das 2. Problem mit dem Schriftgelehrten ist , das er den Text "natürlich" beurteilt ,
d. h. er beurteilt sie aus seiner natürlichen Sichtweise ( Verstand , sichtbare Erfahrung etc. ) .
Der Jünger hat Erfahrung im geistlichen Bereich ( Gott ist Geist !! ) , der anders aufgebaut ist
als die natürliche Welt .
Man kann sich das so vorstellen . 2 Leute reden das selbe ( Wort ) meinen aber was ganz anderes .
Ich habe nur die beiden Extreme aufgezeigt . Es gibt natürliche alle möglichen Zwischenformen .
Entscheident ist , welche Frucht man bringt , und die geht nur im geistlichen Bereich zu bringen ( Jesus ) .
Gruß
DerArme
Re: Folge mir nach!
von solana am 24.09.2016 10:41Hallo Pal und Cleo
Ja, das mit dem Egoismus kann ich mir auch nicht so recht im Paradies vorstellen. Denn Egoismus setzt ja eigentlich vorauss, dass es nicht genug für alle gibt und dass einer sich durchsetzt auf Kosten anderer, nur das Seine syucht, nur zusieht, dass er so viel wie möglich hat. Wenn es aber keinen Mangel an irgendetwas gibt und in allem immer reichlich für alle da ist und keiner ein Gebrechen hat oder in irgendeiner anderen Hinsicht Hilfe bräuchte - wie sollte sich da Egoismus äussern?
Aber vielleicht denkst dyu an den Egoismus von Säuglingen und ganz kleinen Kindern, die ganz ohne irgendwelche böse Absicht nur sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse kennen? Und für die es selbstverständlich ist, dass auf ihr Schreien hin ihr Hunger und Durst gestillt wird usw?
Ihnen fehlt noch das Erkennen und die Möglichkeit des Mitfühlens, um etwas anderes als auf diese kindliche Art egoistisch sein zu können.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie A&E im Paradies genau "getickt" haben, wie es war, als all das Negative noch nicht da war.
Aber in unserer Situation als "gefallene Menschheit" stelle ich fest, dass für Erkenntnis in der Regel auch die Erfahrung des Negativen gehört. Die Erfahrung des Mangels und der Not - um das Gute wirklich als Gutes zu erkennen und zu schätzen.
Und vor allem, um die Liebe zu erkennen und ihr darauf in wachsenderLiebe antworten zu können.
Dieses Erkennen und in wachsender Liebe antworten - so könnte man Nachfolge auch beschreiben.
(Auch hier wieder: nicht aus uns selbst, sondern so: Joh 3,30 Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. in uns)
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (34) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nich, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2
von Rapp am 24.09.2016 10:41Ja, in der Nachfolge Jesu führt mein Weg nicht selten durchs Feuer oder durchs Wasser... Hatte Jesus ein Erdenleben, das ich als Honig lecken bezeichnen kann? O, nein! Anfeindungen ganz perfider Art trafen ihn. Wenn ich ihm wirklich folge können wohl diese Situationen auch bei mir nicht ausbleiben. Aber mein Vater steht schon vor mir im Wasser und im Feuer und bewahrt mich vor Schaden.
Wirklich, wir haben einen großen Gott!!
Willy
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (34) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nich, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2
von Burgen am 24.09.2016 10:21Wunderschön und kostbar deine Wiesenblume, liebe Solana. Am glänzenden Bildschirm sehen die Pflanzen besonders hübsch und wohlgeformt aus.
Der Bildschirm ist wie das make up in unseren Gesichtern 
Lassen wir uns vom Herrn ein leuchtendes Gesicht, mit hochgestellten Lachfalten, Mund schenken ...
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Du erkennst ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht. 5. Mose 8, 5
Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. 2. Petrus 3, 18
***
Ich möchte Glauben haben, der über Zweifel siegt, der Antwort weiß auf Fragen und Halt im Leben gibt. Ich möchte Hoffnung haben für mich und meine Welt, die auch in dunklen Tagen die Zukunft offenhält. Ich möchte Liebe haben, die mir die Freiheit gibt, zum andern Ja zu sagen, die vorbehaltlos liebt. Herr, du kannst alles geben: dass Glauben in mir reift, dass Hoffnung wächst zum Leben und Liebe mich ergreift.
(BG: Eberhard Borrmann)
***
Matthäus 14, 22 - 33 ; Jeremia 30, 1-3; 31,1-14 ; Judith 6, 10-21 (6-20)
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Einen wunderbaren, herzenssonnigen Tag im Frieden des Herrn, meines, deines, unseren Herrn.
Seine Liebe liebt uns.
Re: Folge mir nach!
von Cleopatra am 24.09.2016 10:09Lieber Pal,
das finde ich etwas weit hergeholt ehrlich gesagt. Oder ich habe dich falsch verstanden.
Im Paraduies wäre das Kreuz garnicht nötig gewesen.
Aber Gottes unaussprechliche Liebe gab es trotzdem- er selbst und höchstpersönlich hat den Menschen alles gezeigt, ging durch den Garten Eden und hat sogar Adam die Benennung der Tiere überlassen.
Egoismus/ Selbstbezogenheit ist doch Sünde, oder? Die gab es aber erst nach der Versuchung.
Ohne Versuchung wären die Menschen nicht sündig geworden.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Welchen Glauben will Jesus ?
von Merciful am 24.09.2016 09:19Ein Mensch kann nicht zu Gott kommen, es sei denn, es ist ihm von Gott gegeben.
Wenn ein Mensch an Jesus glaubt, dann ist es ihm von Gott gegeben.
Er muss dann nicht an seinem Glauben zweifeln, etwa, ob dieser eventuell sein eigenes Werk sei.
Biblischer Glaube glaubt an Jesus.
Biblischer Glaube fragt nicht: Bin ich richtig? Bin ich von Gott gegeben? Bin ich groß genug?
Biblischer Glaube ist richtig und von Gott gegeben, weil er auf Jesus vertraut.
Die Blickrichtung des biblischen Glaubens ist hier entscheidend.
Wie Cleopatra schrieb in einem anderen Thread: Der Blick auf Jesus - das ist das Wichtige in der Nachfolge Jesu!
Merciful


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