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NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Gesetz versu Gnade
von NorderMole am 26.09.2016 10:24Burgen: Und dennoch; das Gesetz ist nicht aufgehoben, wie Paulus schreiben ließ.
Überhaupt geschah alles aus Gnade und Barmherzigkeit Jesu. Das läßt sich
unmittelbar ableiten: ...Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht
am Opfer. ... .(Matth. 9.13.).
Re: Gesetz versu Gnade
von Lila am 26.09.2016 10:13Lieber NorderMole!
Hier geht es darum, dass jemand meint nur durch das Halten die Gebote gerechtfertigt zu werden. Nur durch die Gnade Gottes in Jesus sind wir dazu befähigt!
In den Sendeschreiben in der Offenbarung beurteilt Jesus die Werke die Gemeinden.
Und noch etwas, ein Glaube ohne Werke ist tot!
Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit ein jeglicher empfange, was er vermittels des Leibes gewirkt hat, es sei gut oder böse.
2Kor 5,10
Darum ist es nicht gut, die beide Begriffe gegenseitig ausspielen.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Gesetz versu Gnade
von Pal am 26.09.2016 10:10Ja, lieber @NorderMole, deine Zitate geben zu Denken! 


Re: Gesetz versu Gnade
von Pal am 26.09.2016 10:07Der Glaube -kann führen zur> Liebe zu Jesus -, die führt zum> halten des Gesetz -, das führt zur unverdienten> Gnade -und das Ergebnis ist die> Errettung.
Lieber Pavle, meine Reihenfolge sieht wie folgt aus:
Die unverdiente Gnade steht zu allererst (!), die wirkt in mir den Glaube - der führt dann zur> Liebe zu Jesus -, die führt zum> Halten des Gesetzes -, und das End-Ergebnis ist die> Errettung/Himmel.
Die Reihenfolge ist immens wichtig. Ich behaupte ja mit keinem Wort, das man das Gesetz in den Mülleimer hauen darf! - Das Gesetz ist schließlich so heilig und göttlich, wie eben nur Gott selbst (!), schließlich kommt es ja auch nur von IHM!
Aber das Gesetz hat eben in sich keinerlei Kraft um geistlich lebendig zu machen oder gar zu erlösen! Null Power!
- Ganz im Gegenteil! In dem Moment wenn ich die Gesetzeserfüllung als meine Seligkeit betrachte, wird es tödlich, weil es mir nur beweist was für ein ekelhafter Sünder ich bin! (2Ko 3:6)Und völlig unbrauchbar hinsichtlich der Gerechtsprechung vor dem allwissenden Herzenskenner!
Das zu beachten, ist soo wichtig!
Denn nicht ich habe Christus gesucht oder geliebt, sondern ER hat mich zuerst gesucht und geliebt! Und das ohne einen Funken von meiner (Verdienst-) Seite.
Und das ist das entscheidende von der GNADE Gottes!
Dabei spielt Gesetz-halten oder Nichthalten überhaupt keine Rolle!
Kern und Startpunkt ist absolute "Unverdientheit" von meiner Seite.
Diesen Punkt darf man nie aus den Augen verlieren, wie es die Galater (durch falsche Gesetzeslehrer) zustande brachten. Und da wurde Paulus unheimlich "sauer"!

Um den verwirrten Galatern klar zu machen, das sie mit ihrem Mißdeutung (zuerst müssen wir das Gesetz halten, dann wird Gott uns daraufhin begnadigen) sie aus der echten Gottes Gnade fallen, Christus ihnen gar nichts mehr nützt (Gal.5,2 / Gal.2,21), ja, sie sind und bleiben unter dem Fluch / Zorn.(Gal 3,10), unterwerfen sich nicht der göttlichen (Gnaden-)Gerechtigkeit, sondern bleiben in ihrer Selbstgerechtigkeit verstrickt (Röm.10,3-5) und können gar nicht begreifen, das UNVERDIENTHEIT herrscht! So stöß sich der eigenstarke Mensch, und nimmt Antoß an dem wahren Christus! (Röm 9,31-32).
Das ist die GEFAHR, die auch heute unter uns Christen wütet!
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen
von NorderMole am 26.09.2016 10:05Auch das ist gesetzlich:
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten/Matth. 22.40.
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Gesetz versu Gnade
von NorderMole am 26.09.2016 10:00Gottes Antwort zu diesem Titel:
Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit. (Römer 4.5.)
Denn das Gesetz richtet nur Zorn an; wo aber das Gesetz nicht ist, da ist auch keine Übertretung. (Römer 4.15.)
Re: Gesetz versu Gnade
von Lila am 26.09.2016 10:00Danke, Merciful und Pavel!
Genau darum geht es! Gnade und Gesetz kann man nicht gegeneinander ausspielen. Die beide gehören zusammen, wie Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, Beide sind Gottes Eigenschaften.
Schauen wir mal was Jesus sagte:
Was heißet ihr mich aber HERR, HERR, und tut nicht, was ich euch sage?
Luk 6,46
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. 14 Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt.
Offb 22,13-14
Die Frage bleibt noch offen über welchem Tor wir in der Himmlischer Jerusalem eingehen möchten... 
LG
Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Gesetz versu Gnade
von Pavle am 26.09.2016 09:10Wenn ihr mich liebt, dann haltet meine Gebote! (Johnannes 14,15)
Kann man noch klarer sein?
Für diejenigen, die immer noch zweifeln:
Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester nichts anzuziehen und Mangel an der täglichen Nahrung hätte und jemand unter euch sagte zu ihnen: »Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!«, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat: Was würde ihnen das helfen? So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selber tot. Aber es möchte jemand sagen: »Du hast Glauben, und ich habe Werke.« Zeige mir deinen Glauben ohne deine Werke, dann werde ich dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen. Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust gut daran; die Dämonen glauben es auch und zittern. Willst du aber begreifen, du törichter Mensch, dass der Glaube ohne Werke tot ist? Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerechtfertigt worden, als er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? Da siehst du, dass der Glaube mit seinen Werken zusammengewirkt hat, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden; und die Schrift ist erfüllt, die sagt: Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden, und er wurde Freund Gottes genannt. (Jakobus 2,14-26)
Das ist keine Werkgerechtigkeit. Jakobus redet von der logischen Folge.
Hier sagt Johnannes gleiches:
Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: »Ich kenne ihn«, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollendet. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch so leben, wie er gelebt hat. Brüder, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr von Anfang an gehabt habt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang an gehört habt. (1. Johannes 2,3-7)
Also jeder der denkt er wird erettet ohne die Gebote zu halten - "ist ein Lügner" (1. Johannes 2,4) und "denn er [Satan] ist ein Lügner und der Vater derselben." (Johannes 8,44).
Also entweder man hält alle Gebote oder man hat Satans Seite gewählt.
Fazit: Gesetz vs. Gnade geht nicht. Richtigerweise heißt es:
Der Glaube -kann führen zur> Liebe zu Jesus -, die führt zum> halten des Gesetz -, das führt zur unverdienten> Gnade -und das Ergebnis ist die> Errettung
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Gesetz versu Gnade
von Merciful am 26.09.2016 08:47Ich möchte feststellen und festhalten, dass die Gebote Gottes und die Gnade Gottes von dem einen Gott und Vater Jesu herkommen.
Für einen Christen ist daher beides wichtig, sowohl aus der Gnade zu leben als auch in den Geboten zu leben.
Merciful
Re: Die Eigenschaften eines Christen
von Cleopatra am 26.09.2016 08:00Ich kann geli hier nur zustimmen.
Ich musste von Anfang an an die Früchte des Geistes denken, habe hier die Beiträge gelesen und war sooo froh, als geli sie dann erwähnte ;-D
Ja, die Früchte, an denen man uns erkennt. So steht es in der Bibel.
Das sind "Ergebnisse". aber eben auch Eigenschaften.
Ich habe das Gefühl, dass hier von zwei Seiten aus gesprochen wird.
Einmal, was wir als Christen aktiv tun sollten, und einmal, was das Ergebnis ist, kann das sein?
Um also zu diesem Ergebnis, den Früchten zu kommen, an denen man uns erkent, finde ich als allererstes die Demut vor Gott wichtig.
Wir wissen, dass wir es nicht verdient haben, erlöst zu werden.
Wir wissen, dass wir zu schwach und klein sind, um alleine etwas zu erreichen.
Aber wir wollen Gott dienen, ihm danken, und wir wollen nach seinem Maßstab leben.
Und wie wir das am Besten tun, sagt uns Gott in seinem Wort. Auch sprichht er durch den heiligen Geist zu uns.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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