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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: was ist zu verstehen ... Fundament (e) christlichen Glaubens

von Burgen am 17.03.2017 10:46

Ja, ich danke euch für eure Gedanken.

Wie kam ich zu der Überschrift?
Zunächst durch einen Fragenkatalog in einem anderen Thread.

Und dann war das Thema einfach in meinem Herzen als Satz.
Ich denke, es war die Reaktion auf einen gestrigen Beitrag von dem Prof. Pater Wallner
aus Österreich. Er nahm das Thema: Wie ist Gott - : Diffuses Gottesbild - Ursache der Glaubenskrise ? - , in den Blick.

U.a. die leeren Kirchen teilweise.
Und ich fragte mich, kann es daran liegen, dass ein junger Christ, der eben nicht die Kirche von innen kennt und es auch nicht will, trotzdem ein tragfähiges Glaubensfundament entwickeln ?

In Freikirchen, den beiden großen Kirchen findet ja sozusagen eine Einschulung statt,
in denen die Menschen etliche Lernstunden durchlaufen.
Aber sind sie auch dadurch stabil geworden um den Alltag mit Jesus und durch Jesus zu meistern.?

Haben sie ein funktionierendes Gemeindeleben unter Christen erfreulich kennengelernt
im Unterschied zur säkularen Vereinnahmung ?

Die Säulen des Glaubens, können wir so darüber sprechen, dass sie für andere menschen einladend sind?
Dass Fernstehende, oder das Dorf mit ihren Holzkreuzen um den Bau eines anderen Gottestreffpunkt zu verhindern?
Genau wie die vielen Schmuckkreuze am Hals usw. , also dass Fernstehende sich mit Jesus und seinen biblischen
Forderungen, Anforderungen beschäftigen?
So, dass unser Land - das christliche Abendland - diesen Titel, wenn es denn einer sein kann, verdient?

Wenn ich nicht explizit in ein Gotteshaus gehe, treffe ich keine Christen, die die Säulen des Glaubens verinnerlicht haben und es in das Alltagsleben rüberziehen können.
Die Fundamente sollten also so ansprechend sein, dass wir auch darüber sprechen können und ein Mensch darüber weiter nachdenken kann, wird.

Hoffe, nun etwas klarer mein Anliegen formuliert zu haben

Gruss
Burgen


 

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Pavle

47, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 392

Re: der Weg der Wissenschaft...

von Pavle am 17.03.2017 10:21

das, was Wissenschaftler sagen, ...

Das was Wissenschaftler sagen, ist nicht zwangsläufig Wissenschaft. Das kenne ich aus meinem eigenen Bereich leider nur zu gut. Da ist über 95% des geschriebenen Müll oder nachplappern.  

Denn eigentlich sind es doch oft wir Christen, die das, was Wissenschaftler sagen, (vorschnell) als Unsinn abstempeln, weil es nicht in unser Weltbild passt: Die Urknalltheorie, die Evolutionstheorie, Psychoanalyse, wissenschaftliche bzw historisch-kritische Bibelauslegung etc.pp. Da denk ich oft, sind WIR nicht eigentlich die Ängstlichen, seltsamerweise, denn wir bräuchten doch eigentlich gar keine Angst zu haben mit Gott an unserer Seite.

Ich hatte das Gefühl nicht. Ich bin durch die Wissenschaft erst wirklich zu Gott gelangt. Aber man muss nicht zum 10.000.000.000-mal den Schwachsinn der Evolutionstheorie belegen; man muss nicht auf jeden neuen Pfurz der historisch-kritischen Bibelauslegen reagieren; ...

ja man kann die Urknalltheorie auch auf den Schöfungsprozess beziehen.

Das kann man nicht. Der Urknall ist ein rein theoretisches Konstrukt - eine, durch nichts bewiesene, wissenschaftlich Annahme. Das wird auch jeder ehrliche atheistische Wissenschaftler bestätigen. Wie man den mit der Schöpfung verbinden will - ist mir ein Rätsel.

Bist du sicher? Ich hab manchmal grade das Gefühl, dass es um Angst geht. Um die Angst um die eigene Sichtweise und darum, dass der ganze Glaube zusammenfallen könnte, wenn die Sichtweise erschüttert wird.

Will man denn etwas glauben, wenn es berechtigte Zweifel gibt? 

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 17.03.2017 10:19

Guten Morgen zusammen,

gestern Abend hatten wir einen orangen Himmel zu bestaunen.
Und jetzt sind die Wege, zugepflasterten Straßen usw. glänzend vor Nässe.
Auch weht ein dezenter Wind die Tannenkronen hin und her.

Eine große Freude darüber, dass der Streit im Themenforum beigelegt werden konnte.
So wünscht man es sich sicherlich auch für Streit auf der politischen Ebene.
Die inneren und äusseren Augen sehen was ist.
Wir leben in der Welt, sind aber nicht von der Welt.
Das ist manchmal schwer zu vereinbaren, oder nicht?

Gestern wurde ein Stück Land gezeigt, das auf eine abwehrende Reaktion mancher Bürger
mit etlichen Holzkreuzen bestückt wurde. Der Landeigentümer ließ sie alle entfernen. 
Die Bischhöfin und der Pastor äußerten sich dahingehend, dass das Kreuz (hier in diesem Fall)
mißbraucht würde. Es hätte eine andere Bedeutung für den christlichen Glauben.

***************************************************************************************************

Losung
Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit. / Psalm 86,11

Jesus sah zwei Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Boot mit ihrem Vater Zebedäus, wie sie ihre Netze flickten. Und er rief sie. 
Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach. / Matthäus 4, 21-22

2. Korinther 13, 3-9
Lukas 19, 1-10 

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Pavle

47, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 392

Re: was ist zu verstehen ... Fundament (e) christlichen Glaubens

von Pavle am 17.03.2017 10:07

Hallo @Burgen,

je nachdem wie du den Begriff Fundament definierst.

Wenn du es als Verfassung ansiehst - ist es die Bibel.
Wenn du es als Basis definierst - ist es Jesus Christus.

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: was ist zu verstehen ... Fundament (e) christlichen Glaubens

von Henoch am 17.03.2017 09:07

Hallo Burgen,

nun Jesus selbst ist das Fundament, der Anfänger und Vollender des (rettenden) Glaubens. Der Glaube, der rettet, muss gegeben werden.

Und wir haben es mit einem wirklich heiligen Gott zu tun. Ringt darum, durch die enge Pforte ins Himmelreich einzugehen: https://www.youtube.com/watch?v=vC8v2p-mslM

Henoch

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Kowalski s erste Frage.... wie war das nochmal mit Noah und dem Weintrinken...

von nennmichdu am 17.03.2017 08:51

Hallo Kowalski....

1. Themenkomplex ..... Alkohol und Wein/Schnaps/Bier - Cocktails/Malzbier (0,5% Alkohol), vergärte Trauben... Kohlenwasserstoffverbindungen und ihre mehr oder weniger überraschenden Wirkungen im Menschen und im Tierreich...


wenn du dies diskutieren möchtest....

anhand der Bibel kann ich dir alle diesbezüglichen Stellen im jeweiligen Zusammenhang aufzeigen...  -- oder möchtest du hier wissentschaftliche Grundlage hören --wohl eher nicht....

2. Themenkomplex...

Hat Noah etwas verbotenes getan - als er vom Wein seines Weinberges trank und dabei seine Blösse offenbarte  
- seine Verletzbarkeit  - seine Schutzlosigkeit ...  --- in Bezug auf den verlorenen Schutz ... --- nach dem Sündenfall von Adam und Eva ... unter denen dann alle Menschen litten ...  

das nun in die rauhe Welt gestellt sein und sich selbst ein Herr sein zu müssen...da man die Unabhängigkeit von Gott wählte ...
und sich fortan schützen musste  --- vor der Witterung/Kälte... den rauhen Lebensbedingungen auf der Erde.... die nun mal nicht im geschützen Rahmen unter Gottes direkter Obhut mehr waren.... 


Antwort :  Nein -- Noah hat hier nicht gesündigt...wie manche Bibellehrer dies nicht anders zu verstehen wissen und hier lehren...das Noah sich versündigt hatte...als er betrunken im Zelt lag......  --- was so auch nicht in der Bibel steht...


2. Themenkomplex

warum wurden nun die Nachkommen Hams verflucht und nicht Ham selbst.... wo er es doch war... der seinen Brüdern zeigen wollte...das auch der Vater nicht der war...der ihnen Schutz bieten konnte... wo er so dalag in seiner Blösse... in seiner Nacktheit ...ganz und gar abhängig von dem...was auf ihn einfiel...

Was hatte nun Ham dem Vater angetan....?

Es zeigt sich  ---als Folge (und das ist ein Fluch -- das jemand die Folgen seines Handels erfahren muss) ... und dieses nur sprach Noah aus, über den Sohn Hams und seine Nachkommenslinie...  

auch Hams Sohn Kanan sehen muss, wie Schutzlos und Hilfsbedürftig der Mensch (entfernt von Eden - was zwar alle Menschen sind aber hier in Bezug auf die beiden anderen Brüder ... die hier den Schutz des Vaters gesucht haben...) ist....in Bezug auf andere Menschen, denen er (Kanans Nachkommen) nun ein Diener der Diener sein muss ... um Schutz zu finden...

..... ich weiß nicht genau ob mich hier schon alle verstanden haben in der Kürze meiner Erklärung... sonst nachfragen.... --
 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Kowalski fragt... --

von nennmichdu am 17.03.2017 08:35

welche Frage war das noch mal Kowalski.. ich will sie dir ausführlich beantworten... --- .. aber mach einen eigenen Thread auf..sprich mich an oder lad mich ein

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von geli am 17.03.2017 08:14

Hallo liebe Frauen, ich möchte mich entschuldigen.

Ok, Kowalski, ist angenommen.

Ja da ist was dran. Wahrscheinlich mehr narzisstisch als ich mir selber zugestehen möchte.
Siehst du, dann war der ganze Streit ja wenigstens dafür gut, dass ich weiss woran ich noch arbeiten sollte

Ich hätte da noch einen Punkt, an dem Du vielleicht arbeiten solltest:

Weil du jung bist und eine Frau. Die sind immer (meistens) so doof. Sorry, aber so ist es meistens.

Dein Frauenbild...

Lg, geli

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5517

Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Cleopatra am 17.03.2017 07:59

Hallo ihr lieben,

einmal schnell, damit Klarheit herrscht: Kowalski und ich haben alles nun per PN geklärt.
Alles ist gut und wenn möglich, kann das ursprüngliche Thema wieder aufgenommen werden

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2518

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 17.03.2017 07:41

Neige mein Herz zu deinen Zeugnissen und nicht zur Habsucht.

(Psalm 119, 36; Lutherbibel 2017)

Merciful

Antworten
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