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Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Pal am 24.05.2017 23:05Sind die Törichten die Bösmenschen? Sind die Klugen die Gutmenschen?
Sind jene, die ihre Sünden bereuen, Gutmenschen? Sind jene, die ihre Sünden nicht bereuen, Bösmenschen?
Auf jede der 4 Fragen hast du mein "Ja, so sehe ich das!"
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 24.05.2017 22:14HERR, ich gedenke des Nachts an deinen Namen und halte dein Gesetz.
Das ist mein Schatz, dass ich mich an deine Befehle halte.
(Psalm 119, 55.56; Lutherbibel 2017)
Merciful
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Merciful am 24.05.2017 10:29Gutmenschen, Bösmenschen, Törichte, Kluge.
Ich habe mal nachgesehen, der Begriff 'Gutmensch' steht tatsächlich im Duden, der Begriff 'Bösmensch' hingegen nicht.
Soweit ich sehe, wurde der Begriff 'Gutmensch' in diesem Thread aber nicht so verwendet, wie im Duden definiert.
Insofern ist es ohnehin schwierig über solche Begriffe im Gespräch zu sein, weil es diese Begriffe eigentlich gar nicht gibt.
Und was hat es nun mit den Törichten und Klugen auf sich?
Sind die Törichten die Bösmenschen?
Sind die Klugen die Gutmenschen?
Sind jene, die ihre Sünden bereuen, Gutmenschen?
Sind jene, die ihre Sünden nicht bereuen, Bösmenschen?
In der Bibel sehe ich Begriffe wie 'Sünder', 'Gottlose', 'Frevler', 'Spötter' einerseits, 'Gläubige', 'Heilige' andererseits.
Jesus sprach von Guten und Bösen, von Gerechten und Ungerechten.
Über diese lässt der Vater im Himmel die Sonne aufgehen, aber auch regnen.
In finde es insofern problematisch, sich selbst als 'Gutmensch' oder 'Bösmensch' zu sehen oder zu definieren.
Würde ich gefragt werden, wer bist du, was bist du?
Dann würde ich ohnehin mit anderen Begriffen antworten.
Man stelle sich vor, einer wird im Alltag gefragt: Wer bist du, was bist du?
Und der würde antworten: Ich bin ein Gutmensch. Oder: Ich bin ein Bösmensch.
Der, der die Frage gestellt hat, würde doch sicher die Stirn runzeln.
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Mk 9, 24)
von Burgen am 24.05.2017 10:18Hallo ihr Lieben,
Mk 9, 14 - 29 erzählt die Geschichte von der Heilung des besessenen Knaben im Anschluss der Verklärung Jesu auf einem hohen Berg.
Die verbliebenen 9 Jünger waren nicht in der Lage den Jungen zu heilen. Die drei Lieblingsjünger waren während der Verklärung bei Jesus.
V23 Jesus sprach zum Vater: Du sagst: Wenn du kannnst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.
Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Und Jesus bedrohte den unreinen, sprachlosen und tauben Geist.
................
Der Jinge war anschließend gesund, heil.
Interessant ist, dass der Geist Jesus sah, als der Junge zu Jesus gebracht wurde.
................
Ich fragte mich, inwieweit wir ähnliche Erfahrungen in unserem Leben machen wie die verbliebenen Jünger.
Es ist immer mal wieder zu hören, dass während einer Versammlung Gläubiger, Menschen Heilung erfahren.
Oftmals ohne, dass eine andere Person speziell für den betroffenen nun geheilten Menschen gebetet hätte.
Die andere Frage bewegt mich, inwieweit der Betende Mensch - der Fürbitter, und helfen wollende Mensch -
den Mut hat, das Vertrauen hat, festen Sinnes der unsichtbaren Welt gegenüber zu treten und für den anderen
einzutreten, so wie Jesus es tat.
Berufen - abgesondert - eingesetzt - ausführen.
So handelten die Menschen, die uns in der Schrift begegnen.
Ich bin mir sicher, dass manch ein wiedergeborener Mensch, gerne ebenso handeln möchte.
Und es wäre ein Geschenk Gottes für ihn, zu sehen, was Gott durch ihn getan hat, anderen geholfen hat.
Durch Glauben, Vertrauen, Wort und Tat - im Namen Jesus.
Wie seht ihr das?
Gruss
Burgen
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Pal am 24.05.2017 10:08Ja, lieber Merci, und Beides gibt es unter uns!
Törichte und Kluge!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 24.05.2017 09:06Losung
So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott,
der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen,
die ihn lieben und seine Gebote halten. / 5. Mose 7,9
Jesus betet:
Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
(Johannes 17,1)
Markus 9, 14-29
Apostelgeschichte 3, 11-26
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Merciful am 24.05.2017 08:11Danke auch dir, Henoch, für deine Antwort.
Ich denke, es ist nun deutlich geworden, dass ihr beiden, Pal und Henoch, von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgegangen seid.
Daher hatte es den Anschein, als ob ihr (völlig) entgegengesetzte Meinungen vertretet.
Pal aber dachte an Sünde, die nicht bereut wird, an der der Mensch festhält und sie fortgesetzt tut.
Henoch hingegen dachte an Sünde, die bereut wird, mit dem festen Entschluss, diese zu lassen.
Merciful
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Cleopatra am 24.05.2017 07:45Liebe Henoch,
genauso sehe ich das auch.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Henoch am 23.05.2017 22:00Hallo Merciful,
ja, so hab ich es gemeint, aber darüber hinaus auch noch mehr aufzeigen wollen.
Als Kind Gottes bin ich Kind des Allerhöchsten. Es gilt mir seine väterliche Liebe unter allen Umständen und ewig, auch wenn er züchtigt, also Maßnahmen ergreift, die mich vor größerem geistlichen Schaden bewahren sollen und ggf auch mal sehr unangenehm sind.
Ferner unterscheide ich zwischen dem Zorn Gottes, der auf denen bleibt, die das Evangelium nicht annehmen, und dem, was zwischen mir und meinem himmlischen Vater oder auch zwischen mir und meinem Heiland geschieht, wenn ich sündige.
Meine Sünde betrübt Gott, den Vater, den Sohn und den Geist. Er ist traurig. Die Beziehung hat einen ernstlichen Herz-Schmerz, eine schwere Verletzung erlitten. Was geschieht dann für mich als Kind Goittes? Der Vater bleibt in der Liebe zu mir unverändert und versucht mit allen Mittel in vollkommener Weisheit mich auf den rechten Weg zu bringen. Der Herr bleibt in der Liebe zu mir unverändert und betet als Hoherpriester für mich und sein Herz verlangt nach Versöhnung und Buße und Bekehrung, weil er seine Gnade überfließen lassen will. Und der heilige Geist überführt mich von der Sünde und führt mich dann in Buße und Bekehrung. Das alles geschieht aus Liebe zu mir, denn ich brauche die ungetrübte Beziehung um selig und glücklich und inniglich mit Gott vetraut zu sein und geistlich wachsen zu können. Die Liebe von Gott zu mir ist immer unveränderlich, unendlich und ewig, sein Wunsch, das Beste für mich zu wollen, ebenso. Es betrübt ihn aus tiefer Liebe zu mir, dass Sünde mir schadet und mich vor ihm innerlich weghält. Ich fühle mich unwohl, getrennt von ihm, verunsichert und traurig, bis ich bekenne und sie von ganzem Herzen lassen will.
Da fällt mir der Psalm ein, den David betet, als er lange seine Schuld verschwieg. Ja, so geht es uns dann... https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Psalm32
Und wie schön, wenn dann die Beziehung wieder hergestellt ist. Siehe Vers 11.
Henoch
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Merciful am 23.05.2017 20:56Danke dir, Pal, für die Antwort.
Merciful


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