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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 13.08.2017 00:50Wochenspruch
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. / Lukas 12,48
Losung
Der HERR ist nahe denen, die ein zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. / Psalm 34,19
Hananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hände auf ihn und sprach:
Lieber Bruder Saul , der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Wege hierher erschienen ist,
dass du wieder sehend und mit dem Heiligen Geist erfüllt werdest. / Apostelgeschichte 9,17
Evangelium Matthäus 25, 14-30
Epistel Philipper 3,7-11 (12-14)
Predigt Matthäus 7, 24-27 Psalm 14
Liebe, du hast es geboten, dass man Liebe üben soll,
O so mache doch die toten, trägen Geister lebensvoll.
Zünde an die Liebesflamme, dass ein jeder sehen kann:
Wir, als die von einem Stamme, stehen auch für einen Mann.
(Nikolaus Ludwig von Zinzendorf)
Re: Nie mehr allein!
von solana am 13.08.2017 00:23Wenn du dies vielleicht einmal näher beschreiben könntest, was Gott denn bei dir tat..... damit ich mir vorstellen kann, was du meinst.....?
Hallo Nennmichdu
Das ist nicht ganz einfach zu erklären.
Ich kann nur sagen, dass ich lange Zeit davon überzeugt war, einen sehr festen Glauben zu haben - so ähnlich wie Petrus, als er sagte: Mt 26,35 Petrus sprach zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen.
Und so ähnlich wie Petrus, kam ich in Situationen, wo mein Glaube an Grenzen stiess und ich Gott nicht mehr vertrauen konnte .... so, wie ich es nie erwartet hätte ....
Gott hat mich trotzdem nicht losgelassen, hat mich sehr geduldig und liebevoll da durch geführt, so dass ich neues Vertrauen fassen konnte .... das dann auch wieder an Grenzen stiess .... und dann wurde ich da wieder hindurch geführt usw, immer ein Stückchen weiter in immer mehr Vertrauen.
Dabei wurde ich einerseits beschämt darüber, was ich mir eingebildet hatte, wie stark und unerschütterlich mein Glaube sei und wie wenig ich in Grenzsituationen es schaffte, meinen Glauben und mein Vertrauen aufrecht zu erhalten
Und beschämt darüber, wie mich Gott trotz allem so gut geführt hat, mich nicht fallen gelassen hat, obwohl ich nicht mehr die Kraft hatten, an ihm fest zu halten.
Dadurch habe ich viel gelernt und viel erkannt - über mich selbst und über den Glauben.
Insbesondere, dass es nicht meine Kraft und meine Leistung ist, sondern Gottes Werk in mir. Mein (kleiner "Senfkorn-")Teil besteht eigentlich nur darin, dass mich mich auf Gott einlasse und sein Werk in mir geschehen lasse ....
Ich weiss nicht, ob du nachvollziehen kannst, was ich meine.
Von diesen Erlebnissen her werde ich immer sehr vorsichtig, wenn jemand davon spricht, dass ein fester, unerschütterlicher Glaube die Voraussetzung für den Weg mit Gott ist und meint, er stehe sehr fest und wenn anderen etwas fehlt in ihrem Leben mit Gott, dann komme das nur daher, weil ihr Glaube nicht stark genug sei ....
Das birgt die Gefahr, dass der Glaube als eine Art menschlicher Leistung angesehen wird, etwas, das der Mensch zu seiner Erlösung beisteuern muss. Sozusagen als Ersatz für gute Werke, mit denen man sich ja den Himmel nicht verdienen kann .... aber irgendetwas muss man ja doch wohl beitragen ....
Ja, wenn du so einen felsenfesten Glauben hast und nicht zweifelst ..... Ich bin da sehr vorsichtig geworden, das von mir zu behaupten. 
Für mich ist der Glaube ein immer wieder neues "Sich Einlassen" auf Gott und seinen Weg mit mir.
Es sind immer wieder neue Vertrauensschritte und auch immer wieder neue Erfahrungen meiner Grenzen und Erfahrungen, dass seine Kraft grösser ist als meine Grenzen und meine Schwachheit.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von SMart am 13.08.2017 00:13... wollte ich, dass Jesus mit mir das Abendmahl feiert.
Ich sehne mich ...
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von bluetchen am 12.08.2017 23:31ist nie hoffnungslos!
wenn ich einen wunsch frei hätte.......
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Nie mehr allein!
von nennmichdu am 12.08.2017 22:32Hallo Solana,
Wenn du dies vielleicht einmal näher beschreiben könntest, was Gott denn bei dir tat..... damit ich mir vorstellen kann, was du meinst.....?
In der Begebenheit mit Petrus auf dem Wasser haben wir dann die zwei Seiten. Jesus fordert (in seiner Authorität und Vollmacht, die Petrus an den Wundertaten Jesu ja schon erlebt hatte) Petrus auf, zu ihm zu kommen. Nachdem Petrus dies ihm grundsätzlich zugetraut hatte.
Auf Jesus Einladung - oder besser Befehl - zu ihm zu kommen, macht er sich dann auf und verlässt das Boot und geht auch auf dem Wasser.
Das Petrus dann aber sich von den Umständen verleiten lässt, seiner sich durchsetzenden Vernunft mehr zu glauben verweist ja auf die Jakobusstelle, wo vom Zweifler gesprochen wird, der in seiner Erwartungshaltung an Gott nicht das bekommt, was er erhofft/erbittet. Und weist dann eigentlich keinen Kleinglauben sondern mehr einen Unglauben aus.
Was Petrus dann aber wieder auszeichnet ist, das er in diesem Zweifel und im drohenden Versinken dann sich doch wieder an Jesus wendet -- Herr -- rette mich.... und sofort ergreift Jesus ihn, nimmt ihn wieder mit ins Boot und der Wind legte sich dazu auch noch...
Die Frage dann Petrus: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Könnte man nun auch so verstehen, wie ein Vater zu seinem Kind spricht...ach du armes kleingläubiges Kind.... warum hast du nur gezweifelt.... siehe doch, das mir alle Gewalt gegeben ist und nichts dir schaden kann..
und dient somit letztendlich zur Festigung des Glaubens von Petrus..
Aber auch die andere Seite höre ich hier heraus.... das wir mit unseren Erwartungen an Jesus halt gewiß sein sollen und nicht in einer Art und Weise etwas erbitten, wo wir denken...naja...vielleicht erhört mich Gott ja... vielleicht auch nicht... schaun wir mal..
Im Glauben etwas zu erbitten bedeutet dann felsenfest mit der Erfüllung dessen worum man gebeten hat (entsprechend dem Wesen des Glaubens nach Hebräer 11) zu rechnen. Ja schon dafür zu danken, als ob man es schon erhalten hätte.
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von burgold am 12.08.2017 19:59....würde ich mit David zusammen musizieren. 
Das Leben mit Gott ...........
Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
Re: Sie werden alle von Gott gelehrt sein
von Cleopatra am 12.08.2017 19:41Lieber nennmichdu, merciful schrieb extra, dass es sich um ein Beispiel handelte.
Bitte achte auch du darauf, dass das eigentliche Thema dieses Thread erhalten bleibt, ja?
Danke dir, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl - Transsubstantiationslehre - echt krass
von Burgen am 12.08.2017 18:54Hallo,
habe die Erklärung des Abendmahls ebenfalls gesehen und gehört.
Und den obigen langen Beitrag als Erklärung der Sicht des biblischen Abendmahls kommt mir etwas schwer lesbar vor.
Ja, das Abendmahl ist ein Gedächtnismahl.
Nicht nur dafür, alle ca 4 Wochen gemeinschaftlich zu feiern.
Wir haben uns schon früher über das Abendmahl - Blut (Wein oder Traubensaft) , Brot - , ausgetauscht.
Und mein eigenes Erleben mit dem Abendmahl ist über die Jahre in unterschiedlichen Gemeinden immer mal wieder
verändert worden, wie auch die Vorstellung darüber, dass Jesus "meine" Krankheit sowie meine Sünde, am Kreuz
"auf sich" genommen hat. Somit kann ich die Freiheit haben, spezielle Krankheiten zu benennen, denn sein Blut hat reinigende Kraft.
Oder anders ein Versuch auszudrücken, das Blut Jesus bedeckt und der Mensch steht durch Jesus gesund und ohne Sünde vor Gott, den
Vater und Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und immer öfter geschieht, dass der Mensch gesundheitlich, sowie gedanklich, heil und wiederhergestellt wird.
Zumindest, wenn man den Briefen der ehemals betroffenen Menschen Glauben schenkt.
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
das (un)verhüllte Haupt
von nennmichdu am 12.08.2017 17:37Hallo Merciful,
nur kurz zu diesem Thema meine Gedanken:
1. Korinther 11
1 Folgt meinem Beispiel wie ich dem Beispiel Christi!
2 Ich lobe euch, weil ihr in allen Stücken an mich denkt und an den Überlieferungen festhaltet, wie ich sie euch gegeben habe.
3 Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi.
4 Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt.
5 Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren.
6 Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Weil es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken.
7 Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz.
Ein Kopftuch kann aber hier - meines gegenwärtigen Verständnisses nach - nicht als Bedeckung des Hauptes gemeint sein, wenn das Haupt der Frau der Mann ist. Das Haupt des Mannes Christus ist.
Etwas auf dem Haupt haben, bedeutet unter einer Herrschaft stehen. Diese Herrschaft wird im Gebet sichtbar und soll sich beim Manne im direkten ungetrübten Kontakt zu Gott entfalten.
Was halt dann nicht möglich ist, wenn der Mann auch noch von etwas anderem beherrscht wird, ausser von Christus allein. --- "er etwas auf dem Haupt hat"...
Eine (Ehe)Frau mit unbedecktem Haupte stellt dann eine Frau dar, die sich nicht unter die bewahrenden und schützende Führung und Fürsorge ihres Hauptes, ihres Mannes begibt und damit einer Geschorenen gleicht. Und Geschorene waren zur damaligen Zeit als Prostituierte bekannt und zeichnen sich halt darin aus, das sie unter beliebiger oft wechselnder Herrschaft stehen.
Re: Abendmahl - Transsubstantiationslehre - echt krass
von chestnut am 12.08.2017 17:09Wir möchten hier keine Hetze gegen andere Glaubensrichtungen.
Deshalb wurde der Thread gesperrt.

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