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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von Henoch am 14.08.2017 17:28

Hallo Thomas,

natürlich sind wir aufgerufen, uns selbst zu prüfen, ob wir den Leib des Herrn unterscheiden. Man kann ihn auf vielerlei Weise nicht unterscheiden. Eine davon ist, wenn man gleichgültig bzw. einverstanden ist, dass Ungläubige teilnehmen.

Wir sollen nicht prüfen, ob wir genug Hingabe haben, um am Abendmahl Teil zu nehmen, sondern ein Leben in Selbstprüfung leben, weil wir den Leib des Herrn geringachten, wenn wir das nicht tun. .... Ich denke, es ist schon etwas seltsam, sich erst in den 3 Minuten zu prüfen, wenn man beim Abendmahl sitzt. Welchen Sinn macht dann das Gebot "und so esse er". Da steht nicht "oder auch nicht". Man muss sich also konstant prüfen, damit man sich vorbereitet auf die Teilnahme und zuvor und rechtzeitig in Ordnung bringt, was in Unordnung ist. Das meine ich mit einem Leben der Hingabe und dem nötigen Ernst in aller Schwachheit.

Jesus sehnte sich das Passah zu essen, ja, aber ER SELBST ist das wahre Passah und das Abendmahl ist ein Gedenken an das letzte und wahre Passah. Und wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt ist, da ist er mitten unter uns. Versammeln wir uns denn in seinem Namen, wenn wir WISSENTLICH! mit Ungläubigen feiern? Ich meine nein, denn der Herr lädt nur die Seinen ein und es ist das Mahl und der Tisch des Herrn. Er ist der Gestgeber. Laden wir ein, wen wir wollen, dann sind wir Gastgeber und versammeln uns doch in unserem Namen. Ist das das Mahl des Herrn? Ist das der Tisch des Herrn? Ist da der Herr noch in unserer Mitte?

Ja genau, wie Du schreibst, die richtige Gesinnung kümmert sich um den Anderen und sein geistliches Heil. Was mache ich, wenn ich einen Ungläubigen nicht anspreche, wenn er teilnimmt? Was hilft ihm das mit Blick auf die Ewigkeit? Ist es Liebe, zuzuschauen, dass er sich ins Gericht isst und trinkt? Was sollen wir denn mit denen machen, die ungläubig sind und hereinkommen? Zum Abendmahl einladen?????? Nein, es heißt, JEDER soll ein Wort der Weissagung für ihn haben, damit er überführt wird und sich bekehrt.

Liebe ist niemals teilnahmslos.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.08.2017 17:36.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von nennmichdu am 14.08.2017 16:41

Hallo Henoch,


Ich denke, man soll auch nicht teilnehmen, wenn wissentlich Ungläubige am Abendmahl zugelassen werden, ohne deutlich angesprochen zu haben, dass das nicht sein darf.


Das denke ich nicht. Denn wenn wir aufgerufen sind, uns selbst zu prüfen - ob wir nun unwürdig sind oder nicht - dann sind wir nicht aufgefordert hier die Gottesbeziehung unseres Nächsten zu Beurteilen.
Ich denke auch nicht, das dort, wo sich Menschen zum Gedenken an das, was Jesus getan hat, zusammenfinden, dann wieder diejenigen hier beim Abendmahl abzuweisen haben, die keine Christen sind. Zu Zeiten der ersten Gemeinde müssten hier die Geschwister sowieso untereinander gut bekannt gewesen sein - entgegen unseren heutigen oft anonymen Gottesdiensten in den Landeskirchen - als das sie dann eben mal noch die Ungläubigen/Mitläufer hätten ausschließen müssen. Das Auschlußverfahren eines Hananias und einer Saphira griff hier ja schon wesentlich früher...



dieses "unwürdig" steht im Adverb. Es bedeutet eigentlich "unwürdiglich" im Sinne von "den Sinn des Abendmahls nicht würdigend". So versteht man dann auch besser, warum es einige Verse danach heist, dass man sich zu Gericht isst und trinkt, wenn man den Leib des Herrn nicht unterscheidet (gering achtet).


Wir sollen uns also prüfen, ob wir unser Leben mit dem nötigen Ernst und der nötigen Hingabe leben, im Vertrauen auf seine Gnade und Versöhnung.




Mir fällt es schwer dieser Argumentation zu folgen. Wieviel "Hingabe" und wieviel "Ernst" in der Jüngerschaft wären denn dann nötig, um am Abendmahl teilnehmen zu dürfen...? 



Dass er sich mit Sehnsucht sehnt, das Abendmahl mit uns zu essen.


Hier sprach Jesus davon, das er sich sehnte das Passahmahl mit seinen Jüngern zu halten (Lulas 22,15) -- welches dem Abend/Herren Mahl voran ging. Wo er dann anschließend an das Passah Lamm Brot und Wein seinem Wesen/Wirken zuordnete.

So wie die Israeliten jährlich das Passah Fest feierten, wo der Tod der Erstgeburt (Stammhalterschaft) an ihnen vorrüber ging, durch das Blut an den Türpfosten ihrer Häuser, so tobte sich Gottes Zorn über unsere Sünden an Jesus am Kreuz ein für allemal gänzlich aus. Sodass wir im Abendmahl als Menschen zusammenkommen, deren Schulden getilgt wurden und wir nun reingewaschen sind.

Wo Gott den Glauben an Jesu vergossenes Blut (...dies ist der Kelch in meinem Blut) sieht, wo wir ihn im Leben aufgenommen haben (sein Fleisch/sein Leib) und Gottes Wesen nun darstellen, als Gemeinde , in der --UNGETRÜBTEN -- Gemeinschaft der der Sünde sich für gestorben haltenden Jünger (wo zwei oder drei in seinem (Jesu) Namen zusammen sind...)  -- da Verkünden wir das Geschehen, was einmalig am Kreuz geschah. Dessen man sich beim Essen von Brot und Wein nun vergegenwärtigt.

Wenn aber nun noch (unvergebene) Sünde an uns haftet -- und hier sind wir halt aufgerufen zuvor uns selbst ... und nicht den anderen ... zu prüfen.. da erweisen wir uns unwürdig, das im Abendmahl darzustellen, zu verkünden, was Jesus für uns erwirkt hat.

Und darstellen tun wir den Leib Jesu immer dort, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. Ob nun Ungläubige an dieser Gemeinschaft teilhaben oder nicht - tangiert oder stört diese Präsenz Gottes -- da bin ich (Jesus) mitten unter ihnen --- nicht. 


Wenn ich mir noch mal diese Verse anschaue:


26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
27 Wer also unwürdig  

--- und hier bezieht sich das unwürdig auf das nicht richtige beurteilen/unterscheiden des Leibes...-..dessen, was wir in Christus darstellen sollen/tun und dessen, was wir der Sünde ... dem Wesen unseres alten Adams eigentlich abgelegt haben sollten, aber was bei den Korinthern wieder durchbrach....indem sie hungrig zum Abendmahl kamen und dieses dann als Sättigungsmahl für ihr eigenes körperliches Wohlergehen missbrauchten... .

das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein.

28 Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch.

---  sich selbst hier zu prüfen bedeutet dann vielleicht auch sich zu fragen, bin ich mit Gott im Reinen als das ich sagen und feststellen kann, Gott hat alles für mich getan und Brot und Wein geben hiervon nun Zeugnis ab. Nicht das es noch etwas weiteren bedürfte. Oder dieses Brot und dieser Wein meinen noch hungrigen Körper nun sättigen soll..

29 Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt/unterscheidet.

sich selbst Gericht --- interessanter Weise sprechen wir ja von einer Speise auch als von einem Gericht - Mittagsgericht..
nehme ich Brot und Wein also für mich selbst als Gericht/Speise --- esse ich nicht zuvor in meinem Hause mich satt...   werde ich darin ausgerichtet.... bzw. gerichtet als jemand der nur das seine sucht.

Die Gesinnung des Christen -- in der Liebe --- und entsprechend dem Hohelied der Liebe ... das Wesen der Liebe, ist nicht das ihre zu suchen, sondern das was dem anderen dient  --- sollte also nicht auf sich selbst bezogen sein. Frei sein von den eigenen Interessen und Bedürfnissen. Und nur darin kann ich mich dann als würdig für das Abendmahl erweisen - ganz in Liebe für den anderen dazusein --- dem anderen nichts zu schulden --ausser ihn zu lieben. Andernfalls würde ich mich hier als unwürdig erweisen.


Thomas

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Glauben - Großer Glauben

von nennmichdu am 14.08.2017 15:11

Danke für die bisherigen Gedanken zu diesem Thema.


Mir fielen hierzu noch die Aussagen in Römer 14 ein - von den Starken und Schwachen im Glauben:

2 Der eine glaubt, er dürfe alles essen; wer aber schwach ist, der isst kein Fleisch.
5 Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiss.
22 Den Glauben, den du hast, behalte bei dir selbst vor Gott...


und mir fiel die Begebenheit mit Jesus und dem Hauptmann ein...:

Matthäus 8
8 Der Hauptmann aber antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht würdig, dass du unter mein Dach trittst; aber sprich nur ein Wort, und mein Diener wird gesund werden.
9 Denn auch ich bin ein Mensch unter Befehlsgewalt und habe Soldaten unter mir; und ich sage zu diesem: Geh hin!, und er geht; und zu einem anderen: Komm!, und er kommt; und zu meinem Knecht: Tu dies!, und er tut es.
10 Als aber Jesus es hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, bei keinem in Israel habe ich so großen Glauben gefunden.


Bei Petrus auf dem Wasser ist es vielleicht auch noch zu unterscheiden, zwischen dem anfänglichen Befehl den Jesus ihm zuruft - Komm zu mir....! Nachdem Petrus dies Jesus grundsätzlich zutraute, das er als Wundertäter Gottes, als Messias dem alle Macht geben ist, ihm befehlen kann, auf dem Wasser zu gehen.

Dann aber hier Schritte selbst zu gehen, sozusagen Strecke zu machen und  sich nun noch einer Todesgefahr im Blick auf die hohen stürmischen Wellen gegenüber gestellt zu sehen, setzt vielleicht noch mehr Glauben voraus als nur die kühne erste Absicht und das erste zuversichtliche Vertrauen, das Jesus ihm dies grundsätzlich möglich machen könnte.

Merciful beschrieb den Glauben von Petrus hier "kurzgläubig", was es vielleicht gut trifft. Im ersten Moment war er begeistert und voller Elan und Zuversicht. Kurz danach verließ ihn diese Zuversicht schon wieder.

Vielleicht sieht unser Glaube auch zeitweilig mal so aus. Da trauen wir Gott erst alles zu. Verlieren aber das, was wir ihm eigentlich zugetraut haben, schnell wieder aus den Augen und lassen uns von den Umständen entmutigen.

Anders die Zuversicht und der Glaube der Glaubensväter die in Hebräer 11 aufgezählt werden. Unter anderem ein Abraham, der auf seinem Weg zur Opferung seines Sohnes mehrere Tage unterwegs war und hier die Aufforderung Gottes nicht nach einiger Zeit im Rahmen seiner aufkommenden Vernunft wieder verwarf.  - Sollte Gott wirklich das von mir verlangen, hab ich mich vielleicht "verhört".... usw....Sondern hier bis zum Ende bereit war, das zu tun, was Gott von ihm verlangte.

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2512

Re: Jünger Jesu sein _ wie setzen wir den Befehl um? Was ist ein Jünger Jesu?

von Merciful am 14.08.2017 13:08

Ich denke, Jünger bedeutet zunächst einmal so viel wie Schüler.

Jesus sagte: Lernt von mir!

(Evangelium nach Matthäus 11, 29; Lutherbibel 2017)

Jünger Jesu zu sein bedeutet daher von Jesus zu lernen und seine Worte zu bewahren.

Wer mich liebt, der wird mein Wort halten.

(Evangelium nach Johannes 14, 23; Lutherbibel 2017)

Sicherlich ließe sich noch weit mehr schreiben.

Aber für den Anfang ist dies für mich der entscheidende Gedanke.

Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Jünger Jesu sein _ wie setzen wir den Befehl um? Was ist ein Jünger Jesu?

von Burgen am 14.08.2017 13:00

Ich will mich natürlich auch selbst fragen: Was bedeutet mir ein Jünger Jesus zu sein? 

Jesus nachzuvollziehen, ein Nachfolger Jesu zu sein, spricht und denkt sich viel leichter. 

Aber ein Jünger? 

Vermutlich sagt jetzt jemand Jünger und Nachfolger? Na und. Ist doch dasselbe. Ist es das? 

Wir sagen ja auch, ein Schüler, einer, der von einem anderen gelernt hat, ist ein Nachfolger. 

Heute sprechen wir vom Auszubildenden, anschließend vom Arbeiter oder Angestellten. 

Ein Arbeiter oder Angestellter arbeitet fortan im Sinne der Chefetage. 

Tut er es nicht, kann er gefeiert werden. Obwohl, es besteht natürlich ein gewisser Spielraum. 

Innerhalb des ihm gewährten Spielraum kann er einiges, was ihm wichtig ist, zum Wohle 

der Abteilung bzw. der Firma, einbringen. 

*** 
Und ein Jünger Jesu? 

In der Schrift lesen wir, zu jeder Zeit bereit sein, von Jesus zu sprechen. Und das kann zum Problem werden. 
Wir werden dann leicht als Fundamentalisten bezeichnet. 
Es ist zwar negativ gemeint, jedoch kann es durchaus als Kompliment verstanden werden. 

Als junger Christ lernte ich, dass wir, Freiwillige der Gemeinde, am Samstag trafen, miteinander beteten und anschließend 
zu zweit in die Fußgängerzone gingen. Bewaffnet mit Fleyer und bereit Menschen anzusprechen um ihnen von Jesus zu erzählen. 

Eine andere Sache war damals die "Aktion in jedes Haus". 
Das war eine Gemeinde übergreifende Freizeit. 
Auch dort gingen wir zu zweit los und luden die Menschen für den Abend ein. 
Am Abend gab es eine Bibel Arbeit zum christlichen Glauben an Jesus. 
Gesang und Übergabe des Lebens mit Erklärungen für das neue Leben. 

Das waren natürlich wunderschöne Zeiten. 
Inzwischen ist das alles abgeflacht und staunend sehen wir in den Medien davon, 
dass es immer mehr Christen in Länder gibt als im althergebrachten sogenannten christlichen Abendland. 

Das macht betroffen, mich zumindest. Es reicht nicht aus, "nur" in die Kirche zu gehen. 
Letztens war ich mal zu einer Abendandacht. 
Der Mann rechts von mir tauschte seinen Platz mit seinem Rucksack aus , weil der Hund bei mir war. 
Und die Frau links von mir zeigte mir ausdrucksstark die Plakette gegen Atomkraft an ihrem Rucksack. 
Die Frau, die die Andacht mit Inhalt gefüllt hatte, fragte mich hinterher, ob mein Hund Predigten gewohnt ist. 

Tja, so sieht also Nachfolge Jesu aus? Oder gar Jüngerschaft? 

Gruß 
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.08.2017 13:04.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Jünger Jesu sein _ wie setzen wir den Befehl um? Was ist ein Jünger Jesu?

von Burgen am 14.08.2017 10:13

Hallo 

Ist ein Christ automatisch ein Jünger Jesu? 

Gerade war ein Prediger zu hören, der zu dem Thema eine 15 teilige Serie darüber aufgenommenen und geschrieben hat. 
Für mich jetzt war dieses Thema nicht gerade " auf dem Schirm" und somit trafen mich seine Ausführungen recht herb. 

Wie geht ihr mit dem Befehl Jesu im täglichen Leben um ?
Die 4 Evangelien schließen unterschiedlich. 
Und in der Apostelgeschichte Aufzeichnung verabschiedet sich Jesus fast unspektakulär durch die Himmelfahrt. 

Der Pastor/Prediger der Lehrserie machte die Erfahrung seiner Jüngerschaft, verleumdet, angespuckt, entführt, ins Gefängnis geworfen zu werden. 
Und das alles in der westlichen, christlich orientierten Welt als Einheimischer. 

Und trotzdem, oder gerade deswegen? bestätigt Gott seine Arbeit. Ohne Schulden und Bettelgebete bei Gott, wird das Jüngerzentrum 
in Millionenhöhe gebaut. Eine Hälfte steht schon. 

Allerdings wer von uns backt mit Gott derart große Brötchen? 
Doch auch im Kleinen ist jeder von uns groß gefragt Jüngerschaft zu leben. 

Wie sieht es also bei uns aus?

Gruß
Burgen


Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.08.2017 12:22.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 14.08.2017 09:10


Losung 

Achtet genau darauf, dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt und wandelt auf allen seinen Wegen. / Josua 22,5 

Paulus schreibt:
Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung,
sodass ihr prüfen könnt, was das Beste sei,
damit ihr lauter und unanstössig seid für den Tag Christi. / Philipper 1, 9-10

1. Könige 3, 16-28 
Apostelgeschichte 23, 12-35 

Wenn Angst und Zweifel in mir wachsen, dann schenke du mir neuen Mut.
Ich will bei dir bleiben und will dir treu sein;
gib du mir Kraft. (Othmar Schulz)  

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2512

Re: Nie mehr allein!

von Merciful am 14.08.2017 08:44

Cleopatra schrieb: Es geht ihnen nicht gut nein, aber sie spüren, dass sie nicht allein sind und von Gott getragen werden.

Dies ist ein Beispiel für das, was ich meinte.

Diese beiden Menschen erfahren die Hilfe Gottes dadurch, dass Menschen da sind, die sie begleiten und für sie beten.

Merciful schrieb: Ich denke, so will Gott auch heute noch durch Menschen Menschen helfen.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.08.2017 08:48.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5515

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Cleopatra am 14.08.2017 08:12

Danke lieber Beroer für deine Gedanken.
Für mich ist alleine diese Geschichte noch viel interessanter.
Denn: Ein Levit durfte keine Zweitfrau haben.
Wenn man mal liest, was wirklich passsiert ist und was der Levit später wiedergibt, dann sieht man auch sehr große Unterschiede.
Aber wurden seine Worte überprüft? Wurde sich die andere Seite angehört?
Nein, sofort zogen alle wie ein Mann aus und wollten töten und "rächen".

Dass der Levit die Frau in mehrere Teile zerteilt hat, erinnert mich eher an eine Art Journalismus.
Er sorgte dafür, dass er plötzlich alle Aufmerksamkeit hatte.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5515

Re: Nie mehr allein!

von Cleopatra am 14.08.2017 07:48

Wir hatten gestern in der Gemeinde dieses Thema.

Dabei wurde klar- wer war denn wirklich allein?
Jesus, als er am Kreuz hing und ausrief "mein Gott mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

Hier war jemand wirklich allein- und das für mich.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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