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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von pray am 14.09.2017 20:38

....dass es Gott gibt. (Ich hab ihm übrigens vor Jahren eine rote Goldschnittbibel in seiner Sprache nach Pjöngjang geschickt und bete immer noch, dass er sie mal liest und sich Gott unterstellt. Und ich würde ihn bitten, ob er die vielen Christen aus den Arbeitslagern entlassen möchte, weil sie ihm doch gar nichts tun.

Ich liebe Gott, weil.......

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wahrheit und Erkenntnis

von solana am 14.09.2017 13:41

Da bin ich ganz mit dir einverstanden, Henoch, wie ich ja auch schrieb:


"Über die Motive eindes anderen zu richten" - das heisst doch, einem anderen zu sagen: du tust das aus dem und dem Motiv heraus - und das ist falsch.

Sehe ich genauso.

Das bedeutet aber doch nicht, dass Motivation ein Tabuthema ist und gar nicht - auch nicht ganz allgemein - darüber gesprochen werden dürfte.

So werden wir doch bspw aufgefordert:

Phil 2,3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst,

Mt 6, 1 Habt aber acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden;

Mk 7,6 Er aber sprach zu ihnen: Richtig hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht (Jesaja 29,13): »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.

Lk 11,39 Der Herr aber sprach zu ihm: Ihr Pharisäer, ihr haltet die Becher und Schüsseln außen rein; aber euer Inneres ist voll Raub und Bosheit.

Jak 4,3 ihr bittet und empfangt's nicht, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr's für eure Gelüste vergeuden könnt.



und dazu gibt es noch sehr viel mehr Beispiele.

Es geht nicht nur darum, bestimmte Regeln und Vorschriften einzuhalten, und auch nicht darum, dass man in allem die richtige Erkenntnis hat und sich in keinem Punkt irren darf.

Das, was im Herzen ist, ist wichtiger.

Und wir werden oft genug aufgefordert im NT, uns selbst zu prüfen und auch zu richten (zB 1. Kor 11, 31)


damit ihr euch nicht aufbläht für den einen gegen den anderen.

Ja, genau.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2017 13:44.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wahrheit und Erkenntnis

von Henoch am 14.09.2017 13:12

Hallo Solana,

im 1 Kor 4 (s.u.) steht, dass wir die Regungen des Herzens (also eben alles unsichtbare im Menschen, wie gedanken, Gefühle, Motoive, ...) nicht beurteilen dürfen, nicht einmal bei uns selbst.

1 kor 4, 1 Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes.

2 Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, dass einer treu befunden werde.

3 Mir aber ist es das Geringste, dass ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtstag beurteilt werde; ich beurteile mich aber auch selbst nicht.

4 Denn ich bin mir keiner Schuld bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.

5 So verurteilt nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbaren wird! Und dann wird jedem sein Lob werden von Gott.

6 Dies aber, Brüder, habe ich auf mich und Apollos bezogen um euretwillen, damit ihr an uns lernt, nicht über das hinaus zu denken, was geschrieben ist, damit ihr euch nicht aufbläht für den einen gegen den anderen. 

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2017 13:13.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wahrheit und Erkenntnis

von solana am 14.09.2017 10:06

Henoch schrieb:

Und es ist lieblos, anderer Motive zu richten, ja sogar Sünde.

Hallo Henoch

"Über die Motive eindes anderen zu richten" - das heisst doch, einem anderen zu sagen: du tust das aus dem und dem Motiv heraus - und das ist falsch.

Sehe ich genauso.

Wir können nicht in das Herz eines anderen sehen und erkennen, aus welchem Grund jemand etwas tut.
Über Motive können wir nur mutmassen.
Dh wir würden unsere Mutmassung einem anderen unterstellen und dann darüber richten. (zB er wolle Gott eigentlich gar nicht gehorchen, sondern nur einen Grund suchen, in Sünde zu verharren und das vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen - wie hier schon des öfteren geschehen).

Noch schlimmer wird es, wenn der so Angeschuldigte versucht, sein Verhalten zu erklären und man diese Erklärung nicht akzeptiert und bei seiner verurteilenden Haltung bleibt..... Es gibt dann nicht mal die Option: "im Zweifel für den Angeklagten"....

"Anklagen, richten verurteilen" - das alles betrifft aber immer konkrete, persönliche Fälle.

Ganz allgemein über Motivation zu sprechen und darüber, was ein falsche Motivation für das Handeln ist, das ist doch kein "Richten".

Ich finde es im Gegenteil sehr wichtig, zu verstehen, wodurch etwas motiviert ist, zB der Wunsch etwas falsches oder liebloses zu tun.
Um dann aus der richtigen Motivation heraus richtig handeln zu können.

Nicht nur Vorschriften diskutieren und zu sagen: "das muss halt so gemacht werden, weil es eben da so steht." 

Ich habe die Erfahrung gemacht, das es mir viel leichter fällt, ein falsches Verhalten sein zu lassen, wenn ich die Motivation dahinter verstehe. 
Und mich nicht einfach nur zwinge, das ja nicht mehr zu tun und gute Vorsätze fasse ....."
Wenn ich erkenne zB: dass hinter den Sorgen, die ich mir um eine bestimmte Sache mache und es mir nicht gelingt, sie loszulassen, die Motivation steht, dass ich die Lage selbst unter Kontrolle haben will und ein unerwünschtes Ergebnis nicht annehmen will, weil ich darin ein "Scheitern meiner Bemühungen" sehe ...... und wenn mir dann klar wird, dass dahinter eigentlich der Zweifel daran steht, dass mir Gott alles, was pssiert, zum Besten dienen lassen wird - auch das, was ich als "Scheitern " ansehe - .... dann fällt es mir viel leichter, meine Sorgen auf ihn zu werfen und voller Zuversicht und Freude mit meinen Bemühungen loszulegen .... ohne den Gedanken daran, es könne womöglich alles umsonst sein.

So führt mich das Erkennen in Freiheit.

Würde ich mich stattdessen nur an die Anweisung klammern: "Du darfst dir keine Sorgen machen, Sorgen heisst: "fehlendes Vertrauen in Gott" und das darf nicht sein" .... dann würde ich mich selbst nur noch mehr unter Druck setzen, hätte zum Druck durch die Sorgen auch noch zusätzlich den Druck durch das schlechte Gewissen und den Druck der Anweisung, die ich nicht schaffe, umzusetzen ......

Das ist jetzt nur ein Beispiel und nur ein ganz persönliches Beispiel - bei anderen kann die Motivation ganz anders aussehen, selbst wenn ihr Tun (Sorgen nicht loslassen können) vielleicht ganz genau gleich aussieht ....

Und dieses Beispiel soll auch nur veranschaulichen, dass es wichtig und hilfreich ist, sich über die Motivation hinter einem bestimmten Tun klar zu werden.

Deshalb finde ich allgemeine Überlegungen zur Motivation durchaus  ein wichtiges Gesprächsthema.
Nicht, um in konkreten Fällen über die persönliche Motivation von anderen zu richten.
Aber für jeden selbst, um sich selbst und sein Verhalten (auch das Verhalten anderen gegenüber in Diskussionen ) besser verstehen zu können und vielleicht auch mal etwas zu ändern.
Indem man sich bspw selbst fragt: "Warum ist mir das jetzt so wichtig, dass der andere unbedingt genaus so denkt wie ich?" 

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2017 10:21.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 14.09.2017 09:55

Guten Morgen ihr Lieben, 

es gibt ein wunderbares Video zum Thema : In gefährlichen Zeiten bewahrt bleiben (in denen wir leben)
Da wird erklärt und gezeigt, ua wer wir in Christus sind - die Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus, jeder Wiedergeborene.
Die Stiftshütte, das Lamm, welches die Sünde der Welt durch sein Blut trägt.
Besonders ansprechend ist, dass das Lager damals wie ein Kreuz angeordnet war.
In der Mitte die Stiftshütte. Die Stiftshütte ist mit vier Decken bedeckt.
Die Säulen, das Silber, das Gold, die Farben sprechen von den Evangelien ...
Jesus ist das Lösegeld, starb am Kreuz, war also blau - kam vom Himmel wird rot,
Jesus kam vom Himmel blau und rot wird violett. Mensch wurde rot. Königliche Farbe violett.
Weisses Leinen.

Heute sind wir Priester Gottes, wir sind im Allerheiligsten, weil wir in Jesus sind, die Evangelien bezeugen es.
Deswegen kann die Welt die Lehre nicht verstehen.
Wir erleben Gottes Schutz in der Stiftsthütte, in der nie jemand gestorben war.

Die Decken, ihre Farben , die Menora, der Vorhang, die Bundeslade. Das Allerheiligste.
Vater ist nur ein Wimperschlag bei uns.
Psalm 91 


..............................
Losung
Meine Zeit steht in deinen Händen.   Psalm31,16

Lasst uns wachen und nüchtern sein.   1. Thessalonicher 5,6

Apostelgeschichte 4, 32-37
4. Mose 22, 1-20

Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb nehmen mich gefangen, jagen mich.
Herr, ich rufe:
Komm und mach mich frei!
Führe du mich Schritt für Schritt.
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
(BG: Peter Strauch)  


 

Antworten

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wahrheit und Erkenntnis

von Henoch am 14.09.2017 07:57

Hallo Cleo,

dazu kurz. Liebe ist eng verknüpft mit dem Wort Gottes, das Liebe ist. Liebe ohne die Wahrheit ist etwas anderes als das, was Gott als Liebe bezeichnet. Und es ist lieblos, anderer Motive zu richten, ja sogar Sünde.

Das geschieht hier aber ständig.

Henoch

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5515

Re: Wahrheit und Erkenntnis

von Cleopatra am 14.09.2017 07:44

Ich sehe es ähnlich wie pray.

Liebe Henoch, wenn du nun eine Pause machen möchtest, dann ist es natürlich dir überlassen.
Ich fänds schade.
Das "wie", nämilch Freundlichkeit, Liebe und so weiter wird immer wichtig bleiben in diesem Forum, da die Liebe das oberste Gebot Jesu ist.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Manon7

67, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 56

Re: Krieg gegen die Heiligen

von Manon7 am 14.09.2017 06:06

Auch ich suche dieses Buch in deutscher Übersetzung.Man scheint es nirgendwo mehr zu bekommen.

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: kindlich, unmündig, erwachsen, reif = Vater und Mutter geistlich für andere

von Burgen am 13.09.2017 23:59

Es gibt ja eine Vielfalt biblischer Redensarten und Sprichwörter. 

Zum Begriff "fromm" fand ich ein paar, und dazu Parallelstellen, die die Haltung der Frömmigkeit im alltäglichen Glaubensleben helfen. 

Ausgangspunkt war 1. Mose 17,1 

... wandle vor mir und sei fromm. 
Das sagt Gott zu Abraham bevor er den Glaubensbund mit ihm abschließt. Der Bund ist wie eine Belohnung, eine verbindliche Zusage, dass Gott ihn mehren werde. 
Und A. hatte ein glaubendes gutes Leben. Und er war ein gehorsamer, demütiger Mann. 
Ich denke da an den Tag, als die drei Männer ihn besuchten, Gott, der HERR besuchte ihn. 
Er gab ihnen Wasser für die Füße und er bekoestigte sie bevor er die Botschaft erhielt einen   Sohn zu bekommen im nächsten Jahr. 
Das war der verheissene Glaubenssohn, denn beide, Sara und er waren schon nicht mehr fruchtbar. 

Und uns gilt dieser Satz ebenso: wandle vor mir im Glauben und in Gewissheit meiner Gegenwart und sei fromm 

Mt 18,3 in einer alten Übersetzung heisst es: 

... wie Kinder fromm und fröhlich 

neu heisst es, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder ... 

*** 

1. Johannes 1,7 

... Wenn ihr aber im Licht wandelt, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. 

Sind wir wiedergeboren, sind wir rein von aller Sünde und Krankheit. Er hat am Kreuz für jeden Glaubenden alles vollbracht. 
Und somit leben wir schon im neuen Bund Gottes mit uns. 
Im weiteren Lebensverlauf wird unsere vielleicht zunächst fleischliche Begeisterung immer mehr eine wunderbare, frohe geistliche Beziehung, die in unserem Leben tiefe Wurzeln wachsen lässt. 
Es wird uns ein Leben schaffendes Bedürfniss sein, viel Zeit mit Jesus zu verbringen durch den Heiligen Geist. 
Eben auch wie weiter oben beschrieben in der Familie usw. unsere geistlichen Aufgaben genauso wahrzunehmen wie die tägliche Berufsaufgabe. 

1. Johannes 2,6 

... Wer sagt, dass er in ihm bleibt, 
der soll auch leben wie er ,Jesus Christus, gelebt hat. 

Im Glauben an ihn aus seiner Kraft im Geist und in der Wahrheit und in Dankbarkeit seiner Gnade und Barmherzigkeit. 
Gott liebt jeden von uns, der sich schon oder bald zu ihm bekennt. 





Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2017 00:03.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wahrheit und Erkenntnis

von Henoch am 13.09.2017 20:19

Ihr Lieben,

ihr habt mich ganz falsch verstanden. Ich bin da ja Eurer Meinung. Der Punkt ist, dass der Thread gesprengt wird, wenn wir uns immer wieder auf die Ebene verschieben, wie richtig zu diskutieren wäre. 

Ich kann einfach nicht mehr 90 % aussieben, weil es um Psychologie, Vorwürfe und Ratschläge geht, die das Thema nicht betreffen, sondern irgendwelche Empfindlichkeiten.

Zugleich belastet es mich, denn ich rutsche da schon mit rein (wie man eben gerade lesen kann). Und deshalb mache ich mindestens Pause.

Ich habe das ja schon mehrfach angesprochen in verschiedenen Threads.

Alles Liebe Euch.

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.09.2017 20:21.
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