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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 13.11.2017 04:00

... "Mensch ärgere dich nicht" sonntags mit den Eltern.

Als Tier wäre ich gerne ...


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LittleC

82, Männlich

  Neuling

Beiträge: 44

Re: Wer oder was ist Gott?

von LittleC am 13.11.2017 00:02

Hallo, auch an alle!

Jonas schrieb:
Ich nehme Gott auch so an wie er ist. Allwissend, Allmächtig und Vollkommen. Aber wenn du meinst, Gott könnte von Gefühlen übermannt werden, dann machst du aus Gott eine Karikatur. Man nennt das auch Blasphemie. Und mit Verlaub, wenn du dann versuchst die Bibel dementsprechend auszulegen, kann einfach nichts mehr sinnvolles dabei herauskommen. Unser aller Problem ist, dass wir im naturwissenschaftlichen Denken ausgebildet sind. Und im Falle Gottes, des Logos, bringt die Naturwissenschaft diesbezüglich bis jetzt leider nicht wirklich etwas brauchbares hervor.

Ich sehe das auch so, dass nur Naturwissenschaft und Glauben (bzw. individuelle Erkenntnis) zusammen etwas Brauchbares hervor zu bringen in der Lage sind.

Es existiert nicht alleine und nur die materielle Welt; gleichzeitig existiert auch (und durchdringt alles ohne alle Grenzen) die spirituelle Welt, der Sinn und Geist in allem und über alles.

Immer wieder wird in diesem Forum z.B. auf Joh.1,1-4 Bezug genommen. Für mich beginnt hier der Schreiber (Autor) dieses Bibeltextes mit seinen grundsätzlichen Überlegungen zu Gott und zu dem, was Gott von Anfang an war und bis in unsere Zeit ist und auch in Ewigkeit sein wird.
Hier die Naturwissenschaft mit einzubinden ist doch überhaupt kein Problem.
Wenn die Wissenschaft davon ausgeht, dass alle Existenz überhaupt auf einen Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren zurückgeht, dann geht sie damit doch auch davon aus, dass alles, was diesen Urknall „bildete/verursachte", der Ursprung der Schöpfung, also GOTT ist, von/aus dem alles kommt.

Mit persönlich fällt es nicht schwer, die Verse 1-4 des Johannes-Prologs so zu verstehen:
1) Im Anfang war das Wort (der Sinn und Geist Gottes) und das Wort (der Sinn und Geist Gottes) war bei Gott (also auch in der Grundlage aller Existenz) und das Wort war Gott (der bestimmende Teil, der Wille Gottes).
2) Im Anfang war es bei Gott (der Wille Gottes ist die Grundlage/Ursache für den Anfang der Schöpfung)
3) Alles ist durch das Wort geworden (die Schöpfung geschah/geschieht nach dem Willen Gottes) und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist (ohne den Willen Gottes gibt es nichts).
4) In ihm war das Leben (das Wort als der Wille Gottes alleine ist der Spender allen Lebens) und das Leben war das Licht der Menschen (die Menschen „sehen"/existieren nur durch das Wort/den Willen Gottes).

Steht diese, meine persönliche „Interpretation" eigentlich irgendwo den Vorstellungen oder dem Verständnis langjähriger Bibelleser entgegen oder kann man die Bedeutung der Textzeilen doch auch so sehen?

Wenn es darum geht, dass mir vielfach angeraten wird, die Bibel zu lesen, dann fällt mir dazu nur ein recht häufig zitiertes Wort von Arthur Schopenhauer ein:
Lesen heißt, mit einem fremden Kopf statt dem eigenen zu denken.

Wir sollten -so denke ich- beim Lesen der Bibel den eigenen Kopf niemals ausschalten...

LG von LC

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Burgen
Gelöschter Benutzer

der Heilige Geist im AT , der Heilige Geist im NT

von Burgen am 12.11.2017 22:09

Hallo an alle, 

wir lesen ja oft, dass Gott Geist ist, Jesus ua. Weisheit, der Heilige Geist Kraft.

Und wir haben gelernt, uns keìn Bild von Gott zu machen, weil Gott es so will.

Am Anfang der Schrift lesen wir, dass der Geist über den Wassern schwebte. Mit ihm beginnt Leben.

Die Weisheit war von Anbeginn beteiligt zu bauen, modellieren, schaffen ...

Das Buch der Sprüche ist ganz der Weisheit gewidmet in Beziehung zum Menschen gesetzt.

Jesus wird auch das Wort genannt. Am Anfang war das Wort ... Johannesprolog.

In der Offenbarung lesen wir, dass Jesus zur Rechten Gottes sitzt, später, wenn er sein endgültiges Amt

antritt, wird der Geist Gottes sich über dem Haupt Jesus plazieren.

- der Geist Gottes im AT wird nicht auf das ganze Volk Gottes ausgegossen, wie an Pfingsten für die Gemeinde.

- der Geist Gottes erfüllt einige Menschen und kann auch wieder den Menschen verlassen, wie z.B. Saul.

- der Geist Gottes wird für einen bestimmten Auftrag eines Menschen gegeben.

- der Geist Gottes und der Geist Moses waren meist eins. Mose galt als Fürbitter und demütiger Mann im AT.

- Josua bekam den Geist Gottes für die Überquerung des Jordan und die Landeinnahme.
  Kaleb war vom Geist Gottes noch mit 80 Jahren in Kraft, sodass er Land bestellen konnte,
  Beide Männer hatten einen guten Blick für die Zukunft, nach dem sie das zukünftige Land ausgekundschaftet hatten.

- Simson erhielt den Geist Gottes, solange kein Schermesser an sein Haar kam.
  Mit der Kraft des Heiligen Geistes vernichtete er die Philister

Der Geist Gottes ist also sehr speziell, Kraft, Weisheit, Demut ...
Die 70 Ältesten um Mose wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt um Recht sprechen zu können und um Mose zu entlasten.
Die Richter, die Propheten, die sogen. kleinen und großen Propheten.
Und auch einzelne, wie Daniel, Josef, und andere Namen. Sie alle lebten mit und durch den Geist Gottes und erfüllten ihre Berufung.

Ein Beispiel noch:
Im AT starben auf einen Schlag 3000 Menschen wegen Ungehorsam.
Im NT wurden 3000 Menschen gerettet, als sie mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden.
Und dieses hält solange noch an, bis die "Braut Christi" vollständig ist.

Gruß
Burgen



 

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Reformation = 500 Jahre protestantischer, evangelischer Glaube

von Jonas am 12.11.2017 21:04

Gruß an alle!

Ich habe gestern auch daran gedacht und Gott gedankt, dass er einen Menschen befähigt hat und auch mit so viel Mut ausgestattet hat, uns die Bibel zu übersetzen, so dass wir alle in der Bibel lesen können.

Dies ist auch eine der reformatorischen Legenden, dass erst durch Luther die Deutschen zu den Bibeltexten in ihrer Landessprache zugang haben.
Es ist wohl eher so, dass der Buchdruck in die Zeit Luthers viel und erst dadurch die deutsche Bibelfassung rassant Verbreitung fand.
Denn schon lange vor der reformatorischen Zeit gab es schon eine Vielzahl von nicht lateinischen Bibeln, die dem einfachen Volk zugänglich waren, sofern sie lesen konnten.

Schon Raban Maur, 776 in Mainz geboren, übersetzte das Alte und das Neue Testament ins Teutonische. Einige Zeit später besorgte Valafrid Strabon eine neue Übersetzung der gesamten Bibel. Huges von Fleury übersetzte die Schriften ins Deutsche, und der Mönch Ottfried von Wissemburg übertrug sie in Versform.

 

Allein zwischen 1466 und der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert wurden nicht weniger als 14 vollständige Ausgaben der Bibel in Hochdeutsch veröffentlicht, fünf weitere in Dialekt.

Die erste hochdeutsche Bibelübersetzung stammt danach keineswegs von Luther, sondern wurde 1466 von Johann Mendel in Straßburg veröffentlicht.

Weitere Ausgaben in Hochdeutsch, die VOR der Reformation erschienen, waren:

- Straßburg 1470, 1485
- Basel 1474
- Augsburg 1473 (2), 1477 (2), 1480, 1487, 1507, 1518
- Nürnberg 1483

In Dialekt erschienen die folgenden vollständigen Bibelausgaben:

- Köln 1480 (2)
- Lübeck 1494
- Halberstadt 1522
- Delf 1522 oder früher

(alle Angaben nach: Johannes Janssen, History of the German People From the Close of the Middle Ages, 16 Bände, tr. A.M. Christie, St. Louis: B. Herder, 1910, Original 1891, Band 1, S. 56-57 und Band 14, S. 38

Franz Falk (The Bible in the Middle Ages, Köln 1905, S. 24 und 91 ff.) zählt zwischen 1450 und 1520 viele nicht-lateinische Ausgaben der gesamten Bibel, darunter:

17 in Deutsch,
11 in Italienisch,
10 in Französisch,
2 in Böhmisch,
eine in Russisch usw.

 

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.11.2017 21:06.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von pray am 12.11.2017 19:14

...eine schöne und irgendwie spannende Wartezeit auf Jesus...jetzt auf eine neue aufgefrischte Erinnerung, dass Er auf diese Welt kam.
Aber nun auch das Warten, dass Er nochmal kommenwird nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern in Herrlichkeit.

Als Kind hatte ich am meisten Freude bei dem Spiel...

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Glaube und Sünde - Freude und Leid

von Pal am 12.11.2017 19:04

Pavle: Leiden - natürlich. Ist doch hoffentlich bei allen so. Aber die Intensität ist doch das Entscheidende.

Ich würde sagen:

Aber die Identität ist doch das Entscheidende!
Nicht die Intensität meiner Sünde, sondern die Frage nach der Glaubensidentität ist mE vorrangig.
Wie behalte ich meine Identität in Christus auch dann noch, falls ich deftig sündige?

Dazu ist mein Paradebeispiel
König David

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.11.2017 19:07.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Jesus ist Gott

von pray am 12.11.2017 19:03

@pavle Wenn in mehreren Bibeln etwas NICHT so steht wie du schriebst,z.B. in Apg 7.59 wobei ja in 56 Stephanus Jesus als Menschensohn bezeichnet, der zur Rechten Gottes ist im Himmel

Hallo Angel,

du weißt ja sicherlich, dass Menschensohn ein "Titel" aus dem Buch Daniel ist:

Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht.
14 Ihm wurde gegeben Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.

Das klingt, wie das Reich Gottes. Ich frage mich, WEM würde Gott so viel Macht geben und solch ein Reich, dass doch offensichtlich keine menschliche Herrschaft ist.

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angel121

60, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 154

Re: Jesus ist Gott

von angel121 am 12.11.2017 19:02

@Solana
Gott sieht sich sein Herz an, heisst es...und bei Gott ist nichts unmöglich.  Bei dem von Dir geschilderten "Fall" estimiert Gott meines Erachtens dessen Einsicht und Wille zur Umkehr. 

Und nochmals bezüglich Jesus Christus inniger Gottverbundenheit, Gottestreue, Gottesoffenbarung, da bin ich überzeugt, dass Jesus wichtiger wäre, statt ihn als Gott selber zu bezeichnen, Jesus zu glauben, dass der allein wahre Gott ihn gesandt hat um dessen Lehren, Wesen, Willen, Gnade, Barmherzigkeit zur Erkenntnis zu geben und dessen Evangelium vom Nahen dessen Reiches auf Erden, wo nebst bedingungsloser Liebe, Friedfertigkeit herrscht.

Mir fallen gerade Jesus Worte ein, was nennt ihr mich Herr Herr und tut doch nicht was ich euch sage? Oder dass nicht alle die zu Jesus sagen werden Herr, Herr in den Himmel.kommen, sondern die tun den Willen meines Vaters im Himmel. Und das ist gelebte Liebe.
 

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angel121

60, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 154

Re: Jesus ist Gott

von angel121 am 12.11.2017 17:26

@Burgen
Herzlichen Dank, Burgen. Kurz und klar geschrieben, was auch ich so erkannt und erfahren habe.

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Manon7

67, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 56

Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?

von Manon7 am 12.11.2017 15:18

Danke Angel, ich habe es auch so erfahren und erlebe das bis jetzt so. Sobald man irgendwie wieder in eigene Anstrengung hinein kommt,gelingt es nicht, geht alles schief, zieht sich der Geist Gottes zurück.

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