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solana

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Beiträge: 4164

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von solana am 07.12.2017 21:20

Ich denke, dass in diesem Gleichnis beides steckt an Bedeutungsinhalt.

Es geht ja um das Himmelreich: "19 Sooft jemand das Wort vom Reich hört ....."

Wir hören das Wort vom Himmelreich, verstehen es und nehmen es an.
Dann sind wir "versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes" (Kol 1, 13).

Und somit gibt esin unserem Leben keine Finsternis mehr,  unser Licht strahlt hell hinaus in die Welt,  das Wort wird eine sprudelnde Quelle in uns (Joh 4, 14) und von unserem Leib fliessen Ströme lebendigen Wassers (Joh 7, 38) .... oder doch nicht so ganz, oder wenigstens doch nicht immer so, wie es eigentlich sein sollte, wenn der gute Same in uns ungehindert aufgeht und seine Frucht trägt .....? 

Ich denke, einerseits ist mit dem guten Boden gemeint, dass dort das Wort vom Himmelreich so Fuss fassen kann, dass dieser Mensch sich erretten und in dieses Reich hinein versetzen lässt.

In seinem alltäglichen Leben gibt es aber auch immer noch "Vögel", die etwas von dem wegfressen, das Gott zu ihm sagt und Disteln und Dornen, die schon aufgegangene Saat unterdrücken, ersticken und verhindern, dass sie Frucht hervorbringt.
Das Aufgehen der guten Saat ist nicht ein einmaliges Ereignis und dann ist aus dem Samenkorn ein grosser,starker Baum (vgl Gleichnis vom Senfkorn) geworden, den nichts mehr umhaut.
Um Gottes Stimme im Alltag zu vernehmen, müssen wir oft genug die anderen, lauten Stimmen zum Schweigen bringen, die nach unserer Aufmerksamkeit schreien, die uns so viel Zeit und Energie rauben, dass wir nicht mehr genug davon übrig haben, um sie für Gott einzusetzen .... also uns mit  "Disteln und Vögeln" auseinandersetzen.  

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von Burgen am 07.12.2017 20:38

Hallo Hans, 

MK4,10 verstehe ich so, dass Jesus zu seinen Jüngern spricht, dass sie seine Botschaft verstehen können, er setzt es voraus.
Die, die noch nicht an Jesus glauben und ihm folgen, verstehen es nicht.
Können es nicht verstehen, weil sie nicht mit Jesus eins sind.

Da kann man sagen, die Welt versteht nicht. Erst durch den Heiligen Geist verstehen sie.

Gruss
Burgen


 

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Post für verfolgte Christen...eine kleine Freude bereiten

von pray am 07.12.2017 17:19

Liebe Cleo,

ja, ich kenne das Heft, aber ich will es nicht bestellen, weil es im Druck sicher einiges kostet und dazu das Porto. Irgendwo fällt mir aber oft eins in die Hände. Ich bekomme so einiges an Post von Missionswerken.

Ich las noch von der Gebetsaktion für Nordkorea. Man kann einige Worte in Englisch aufschreiben und Christen aus Südkorea lassen es für Radiosendungen in Nordkorea übersetzen und strahlen es aus.
https://www.opendoors.de/aktiv-werden/aktionen/schreiben-und-ermutigen/botschaften-fuer-nordkorea

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Nordkorea ein Christenverfolgungsland der obersten Kategorie ist, weil die Leute so zierlich und freundlich aussehen, aber allein der Besitz einer Bibel führt in eines der grausamsten Arbeitslager.

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JeanS

70, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von JeanS am 07.12.2017 14:23

Hallo Cleopatra

Interessant, so ein Gleichnis ausserhalb der Bibel zu lesen. Mir ist bisher noch nie wirklich aufgefallen, dass Jesus "Wort vom Reich hört und nicht versteht" im Zusammenhang mit dem Saatgut erwähnte.

Da könnte man doch auch mal fragen: Wer  versteht was  betreffend dem "Wort vom Reich (Gottes)"?

Dasselbe Gleichnis steht ja auch bei:

Markus 4.10 Und da er allein war, fragten ihn um dies Gleichnis, die um ihn waren, mitsamt den Zwölfen. 11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu wissen; denen aber draußen widerfährt es alles nur durch Gleichnisse, 12 auf daß sie es mit sehenden Augen sehen, und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohren hören, und doch nicht verstehen, auf daß sie sich nicht dermaleinst bekehren und ihre Sünden ihnen vergeben werden.

Fand ich spannend. Weil Jesus hier schon detaillierter erklärt.

Gruss Hans



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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5510

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von Cleopatra am 07.12.2017 10:33

Oh, vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt.

In der Predigt ging es nicht um das Umdeuten, während der Predigt kamen nur diese Fragen auf.

Der Ackerboden ist ja die Welt. Und ich fand den Gedanken interessant, nicht gleich zu denken "aha, Jesus redet auch über die Ungläubigen, aber ich bin ja safe daher geht es mich nichts an", sondern eben auch zu denken "wie ist es bei mir in meinem privaten Leben?"

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5510

Re: Post für verfolgte Christen...eine kleine Freude bereiten

von Cleopatra am 07.12.2017 10:26

Wow das wusste ich garnicht, dann wird es aber kompliziert, aber ich denke, die freuen sich auf jeden Fall auch, wenn es gramatisch und so nicht ganz korrekt ist.

Ich bin nicht durch die drei Kinder dorthin gekommen, ich bekomme regelmäßig Post von opendoors mit einem kleinen Gebetskalender für den jeweiligen Monat.

Diese Schreibaktionen finden immerwieder statt, eben, wenn etwas schlimmes passiert ist, zur Ermutigung. Auch organisiert opendoors immerwieder ganze Tage, in denen man sich informieren kann.

Du kannst einfach auf deren Seite gehen und um dieses Heft bitten.

Oder wenn du möchtest, gibst du mir per PN deinen vollständigen Namen und Adresse und ich schreibe die an, damit du dieses Heft auch monatlich bekommst.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 07.12.2017 09:07

Danke, liebe Solana. 
Das ist gut nachzuvollziehend, dass das ein Augenschmaus war und eine besondere Regung im Herzen hervorrief.
Danke für dein Teilen mit uns.

.......
Losung
HERR, die Erde ist voll deiner Güt; lehre mich deine Gebote.    Psalm 119,64 

Dient einander - ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat - als gute Haushalter der vielfältigen Gnade Gottes.    1.Petrus 4,10 

1.Thessalonicher 5, (1-3) 4-8
Sacharja 2,10-17  




 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von Burgen am 07.12.2017 09:01

Oh, je. 
Ist es nicht ein Wunder, dass ein Mensch an Jesus glauben kann? Ich denke, das ist eines der größten Wunder.

Damit einher geht, dass unsere Sünden vergeben worden ist.
Das i s t bereits geschehen.
Ein Vergleich mit dem Christen neben mir führt zu nichts, demotiviert nur.
Und der Satan freut sich darüber, wieder mal geschafft zu haben, uns in Zweifel usw. gebracht zu haben.

Die von SMart geschilderten Christen kenne ich auch.
Aber, - ich bin ebenfalls Christ, und brauche mich nicht mit den vorne stehenden Christen vergleichen.
Es geht um Beziehung zwischen mir und Jesus.

Und gute zu mir sprechenden Prediger des Wortes, müssen halt gesucht werden wie Perlen.
Andererseits sah ich mal vier Sendungen der verfolgten Christen in China.
Da war sehr schön zu sehen, welch ein Wunder es ist, in einem Hauskreis seinen Glauben
zusammen mit den anderen Menschen zu leben.
Da steht niemand vorne auf der Bühne. Das Leben geschieht in Beziehung mit den Menschen,
die gemeinsam auf dem geistlichen Weg sind.

Die Menschen in unseren westlichen Ländern sind vielleicht viel zu verkopft, alsdass Jesus täglich
durch uns spektakuläre Wunder tun kann.
In Kriegsgebieten heute ist Jesus ebenfalls gegenwärtig und lässt Menschen an ihn glauben.
Das ist das grösste Wunder was es gibt.

Ich beweifel, dass wir wie Jesus Christus, von morgens bis abends Menschen heilen können.
Wir sind es nicht, die Wunder tun und Heilung bewirken.

Die geistliche Welt ist genauso gegenwärtig wie die sichtbare Welt. Unsichtbar uns sichtbar.
Das ist jetzt schon in uns gegenwärtig. Das Leben ist uns schon geschenkt.
Aber - wir beschäftigen uns vielleicht mehr mit dem, was um uns geschieht, unsere Umstände.

Wir sind ja aufgefordert auf Jesus zu schauen und nicht auf die christlichen Menschen um uns herum.
Gal 5 - 22ff zeigt, dass wir alles schon in uns haben, es ist in uns hineingelegt.
Das Wort der Schrift sollte uns ausfüllen, nicht das, was andere tun oder lassen.

Viele Menschen trauen sich vielleicht nicht, oder erkennen nicht, dass Gott gerade in ihrem Leben
hat ein Wunder geschehen lassen.
Z.B. endlich eine Arbeitsstelle bekommen; endlich schwanger werden konnte; plötzlich ist der Krebstumor verschwunden;
oder, oder.
Auch in Zeugnissen ausserhalb der eigenen Gemeinde kann man mutmachender Weise hören und lesen,
dass Jesus am Werk ist, genau wie damals, als Gott Mensch geworden war.

Jeder Christ ist aufgefordert, sich verändern zu lassen. Das kann man nicht machen.
Aber niemand sollte so bleiben, wie er war, als Jesus und sein Weg mit ihm begann.

Gruss
Burgen



 

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 07.12.2017 04:04

... sagen: "Davon wirst du aber nicht satt. Ist altes Rindsleder, da beißt du dir die Zähne aus. Und was du brauchst, ist eh nicht drin. Ich behalte es mal besser."

Wenn ich Gott etwas Schönes sagen möchte, ...

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von SMart am 07.12.2017 03:53

Hallo, ihr Lieben,

da Gott allmächtig ist, glaube ich schon, dass er uns zu Orten führen kann, von denen er weiß, dass wir da etwas Wichtiges von anderen hören werden, die sich vielleicht einfach so über ein Thema unterhalten. So eben wie im Beispiel von Hans. Hier denke ich führt Gott, ohne dass er den anderen gesagt hat, was sie jetzt reden sollen, weil Hans zuhört. Aber es diente ihm.

Das mit der Gunst sehe ich so, dass Christen, also normalerweise sollte das wohl so sein, etwas an sich haben, das andere anzieht oder ihre Gunst weckt. Kann man vielleicht nicht verallgemeinern, denn Islamisten hassen ja Christen, also da wirkt dann wohl nur der Hass. Ich kann mir aber bei dem Gefängnisaufseher von Josef einfach nicht vorstellen, dass Gott ihn quasi benutzt hat, um Josef bestimmte Aufgaben anzuvertrauen. Sondern der Gefängnisausfseher sah, dass Josef gesgenet war, weil ihm alles glückte. So wurde er auf ihn aufmerksam und vertraute ihm immer mehr an. Darin ist Josef zu beneiden, dass Gott so sehr mit ihm war, dass ihm alles glückte. Wo erleben wir das heute?

Kann Gott Menschen benutzen, die ihn nicht kennen, um uns zu dienen? Ich würde sagen: Nein. Aber er wird uns wahrscheinlich wie Hans führen, dass wir Begegnungen haben werden, Kontakte vielleicht, die uns dienen. Vielleicht haben wir auch Gunst bei denen, die Gott nicht kennen, aber unsere Gegenwart geniesen, weil Gott eben mit uns ist. Ich persönlich habe das so nicht erlebt. Weil ich Christ bin, gehts mir eher so wie David. Saul verfolgt mich, vielleicht sind es auch Pharisäer. Ja selbst Christen haben nicht bemerkt, dass ich an den selben Gott wie sie glaube und suchen im Grunde seelsorgerliche Fälle. Wer fragt, hat ja Probleme. Wer sich öffnet, gibt Einblick, da geht man ran. Diese gewissermaßen besseren Christen, die ja in der Seelsorge Gott dienen, sagen anderen dann, was Gott zu ihnen geredet hat, weche Wunder ihnen zuteil wurden, was aber eher demotivert.

So fragt man sich natürlich, wie echt sind die Wunder wirklich? Ist da Gott, wenn es nicht gerade um übernatürliche Heilung geht, überhaupt am Werk?

Wäre ich Gott, würde ich mich vielleicht auch zurücklehnen und gar nichts tun, weil das Reden über Wunder wie ein Selbstläufer ist. Ein guter Christ muss ja Wunder erleben, wenn die Leiter dauernd davon reden, wie eng sie mit Gott unterwegs sind. Komisch nur, dass die Vollmacht, wenn es dann drauf ankommt, nicht da ist. In der Bibel lesen wir aber von vielen Wundern, die nicht mal alle aufgeschrieben werden konnten.

Ich will Gott nicht großreden, ich will ihn groß erleben. Aber da sehe ich weit und breit nur Christen, die eben mal ein Auto von ihrem Onkel bekommen, eine Arbeitsstelle, die ihnen ein lieber Bruder vermittelt hat, der zufällig beim Arbeitsamt arbeitet. Mir geht es um echte oder klare Wunder, Heilungen, Reden Gottes zu uns persönlich oder eben wie bei Hans, indem wie zur rechten Zeit am richtigen Ort sind, weil Gott uns führt.

Aber ich weiß um mein Unvermögen, dass wir nur bitten können, glauben und hoffen müssen. Doch wie wenig ist Gott von unserem bzw. meinem Glauben bewegt, dass ich/wir so wenig mit ihm erleben? Bittet und es wird euch gegeben ist scheinbar nicht wirksam mehr. Dann sucht man Erklärungen, was an unserer Einstellung nicht korrekt ist. Vielleicht waren es schlechte Motive etc. Aber nichts steht davon, dass wir vorher heilig werden oder ein gewisses Wachstum erlangt haben müssen, bis wir schließlich gar nicht mehr erwarten, auf unser Gebet hin überhaupt noch etwas zu empfangen. Die Lehre macht ja viel kaputt, ist aber oft der Versuch, den Mangel im Glaubensleben auf uns zurückzuführen, wo vielleicht Gott locker handeln könnte, aber uns der Draht zu ihm doch fehlt. Dann sprechen wir von Wunder, und müssen dabei kreativ sein, um es als solches erstrahlen zu lassen. Das geht nicht gegen euch, das aber ist mein Thema.

Mal so weit, ihr Lieben.


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