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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM
von nennmichdu am 19.03.2018 20:21Hallo Hans,
was ich lediglich festgestellt habe und Paulus in Römer 7 am Ende auch nur darstellt, das der natürliche Mensch in sich das Gesetz des alten Adams wahrnimmt, was ihn - solange er noch Knecht der Sünde ist - zwanghaft immer wieder dazu verleitet, etwas zu tun, was seinem moralischen Empfinden eigentlich zu wider geht.
Aber du hast natürlich Recht, Paulus bleibt hier dann nicht stehen, bei dem "das Gute zwar wollen aber nicht vollbringen können", sondern fährt in Römer 8 fort aufzuzeigen, das wir nun als erlöste Christen, die wir die Vergebung unserer Sünden in Anspruch genommen haben, nun durch den heiligen Geist, der uns dann in der Wiedergeburt geschenkt wird, die Fähigkeit haben, die (bösen) Werke des Fleisches im Tode zu halten. Und wenn wir einmal sündigen, hier durch das Bekenntnis unserer Sünden nicht mehr verdammt zu werden.
Gruss
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM
von nennmichdu am 19.03.2018 20:13Hallo Nobse,
wenn ich davon sprach, das es nur darum gehen kann - dann auch als Rebe am Weinstock - mit Christus verbunden zu sein, dann liegt es nun weiterhin nicht an der mehr oder weniger intensiven Anstrengung der Rebe, ob und wieviel sie Frucht bringt, sondern es liegt allein daran, ob sie überhaupt vom Saft des Weinstockes - den heiligen Geist - versorgt und erreicht wird. Die einzige Aufgabe der Rebe, des Christen, ist dann nur noch in Jesus Christus zu bleiben. Am Weinstock zu bleiben. Wieviel Frucht dabei heraus kommt, liegt aber nicht in ihrem Vermögen. So wie dem einen Menschen in einem anderen Gleichnis zwei Talente gegeben sind, aus denen er vier Talente erwirtschaftete und dem anderen Menschen fünf Talente gegeben wurden, aus denen er weitere fünf dazu erwirtschaftete. Und so bringt der eine auch dreißig fältig, der andere siebzigfältig und der andere hundertfältig. Das liegt aber dann nicht an der eigenen Anstrengung, wieviel ich nun aus dem mache, was Gott indivuell mir an Gaben mit auf den Weg gibt. Nur das ich überhaupt etwas daraus mache, mit dem Weinstock dann als Rebe verbunden bleibe, liegt in meiner Verantwortung. Meine Talente nicht zu vergraben.
Die Verbindung mit Gott entsteht dann dort, wo ich überhaupt erstmal mit der Bekehrung/Wiedergeburt Vergebung meiner Sünden empfangen tue. Dort bin ich dann ganz rein. Ganz mit Gott verbunden. Und bedarf fortan nur noch der Fußwäsche, der Vergebung der täglichen Fehltritte.
Wenn ich weiterhin davon sprach sein selbstbestimmtes Leben aufzugeben, in der Buße, in der Hinwendung zu Gott, dann heißt dies nicht, das ich nun als Christ eine Marionette bin die von Gott ferngesteuert bin. Ich bin weiterhin mit meinem Willen gefragt in das einzustimmen, was ich - nun durch meine erneuerten Sinne im Wissen um Gut und Böse - jetzt - im Einklang mit Gottes Willen - für gut heißen tue.
Der Unterschied besteht nur darin, das ich als nichterlöster Mensch nicht anders kann und um nichts anderes weiß, als vorangig meine Bedürfnisse zu befriedigen und meinen Begierden zu folgen. Die den alten Adam in mir nun mal ausmachen. Das verstand ich unter dem selbstbestimmten Leben als Nichtchrist, der halt erstmal nur auf seinen Weg schaut.
Du schreibst weiter von einem immerwährenden Gebet, was in die Verbindung mit Christus und Gott führt. Hier aber führt uns kein Gebet hin, sondern nur Gott selbst. Wir können nichts dazu tun, überhaupt errettet zu werden, überhaupt die Verbindung mit Gott zu bekommen. Das ist allein sein Werk und seiner Gnade zu verdanken. Das wir ihn erkennen dürfen. Er beugt sich zu uns hinunter. Wir selbst können aus unserem Vermögen und unserer Anstrengung heraus nicht die verlorenen gegangene Beziehung zu Gott wiederherstellen.
Herzlichen Gruß,
Thomas
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias
von SMart am 19.03.2018 19:45Na, die liebe geli wies schon deutlich auf den gemeinsamen Versöhnungsauftrag der beiden Propheten hin.
Man könnte es dramatisieren:
Elia am Karmel stellte die Menschen vor die Entscheidung, sich zu Gott zu bekehren. Gottes Ruf galt dem ganzen Volk.
Johannes wies auf Jesus hin, was genau so dramatisch ist bzw. endet, wenn wir uns ihm nicht zuwenden. Auch sein Ruf meinte das ganze Volk, die Heiden inklusive.
Die Verbindung der beiden Gesellen wird in Lk1 noch deutlicher.
Die beiden Propheten jedenfalls sahen sich selbst nicht so groß, aber ihr Auftritt und ihr Auftrag waren es dafür umso mehr.
Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias
von pray am 19.03.2018 19:10Halli hallo,
wollte euch eine Antwort von einer anderen Christin mitteilen.
Sie brachte auf den Gedanken, dass Johannes ja der Größte unter den Propheten lt NT war, den wertvollen Einschub, dass Elia ja nach Mose der größte (auch von seiner Wirkweise) im AT war. Das sieht man daran, dass Mose und Elia bei der Verklärung Jesu auf dem Berg waren.
Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias
von pray am 19.03.2018 14:39Vielen Dank fürs Mitdenken.
Weiß auch noch nicht, Geli, ich sammel erstmal alles zusammen.
Ja, das steht so in Lk. 7,28 (ergänze ich mal mit der Bibelstelle). Das verstehe ich so, weil von ihm im Geist Gottes vorhergesagt wurde, dass er dem Herr vorangehen wird und seinen Weg bereitet und Seinem Volk die Erkenntnis des Heils in der Vergebung der Sünden gibt. (steht so in Lk. 1,76-77)
Er predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden (Lk. 3,3) und kündigte klar den Herrn Jesus an. (z.B. Lk. 3,4.6)
Ich wüsste nun ad hoc keine Stelle, in der die AT-Propheten so klar einen Heilsweg genannt haben, der über das Halten der Gebote hinaus ging.
Aber trotzdem ist bei mir noch immer nicht der Groschen gefallen, warum ausgerechnet die Kraft und der Geist Elias mit Johannes dem Täufer verglichen wurde. (Das kann doch z.B. nicht an den Ähnlichkeiten der Kleidung liegen?) Die anderen Propheten des Alten Bundes hatten doch auch einen großen Geist und Kraft.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 19.03.2018 09:47Der Himmel lacht, freut sich über die, die nach Ihm, Jesus, dem Licht und der Sonne Gottes, ausschau halten ....
Die Wolken verursachen die allerbesten Bilder. Der Himmel geht auf über dir ....
Losung
Bist du es nicht, HERR, unser Gott, auf den wir hoffen? Jeremia 14,22
Wir sind Gott gegenüber voller Zuversicht, dass er uns hört, wenn wir ihn um etwas bitten, das seinem Willen entspricht. 1.Joh 5,14
Epheser 2, 11-16
Johannes 15,18-16,4
Wohl mir, dass ich dies Zeugnis habe!
Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit und weiß, dass alle gute Gabe, die ich von dir verlanget jederzeit,
die gibst du und tust überschwänglich mehr, als ich verstehe, bitte und begehr.
(Bartholomäus Crasselius)
Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM
von JeanS am 19.03.2018 08:43Hallo nennmichdu
Die Sünde uns nicht mehr (zwanghaft) bestimmen tut, auf das wir durch den heiligen Geist, im Wandeln durch den Geist Gottes, die Möglichkeit haben, die Werke des Fleisches (die Sünde) im Tode zu halten - nicht mehr zu vollbringen. Die Freiheit unsere Gedanken - unsere Ziele und Wünsche - selbst zu bestimmen, hat natürlich jeder Mensch. Auch der Mensch, der noch von seinen Sünden geknechtet ist, der vom alten Adam regiert wird. Und über den Paulus sagt:
Römer 7
15 denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
16 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist.
17 Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
18 Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.
19 Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
20 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
Das sagt doch Paulus über sich (und als ehemaliger Christenverfolger mit dem inneren Drang die Gemeinde Gottes mit allen Mitteln zu zerstören zu versuchen auch nachvollziehbar) und Paulus wollte garantiert nicht, dass man das Menschen einfach so suggeriert ihnen unterstellt, auch wenn sie das Gute tun wollten könnten sie es nicht, sondern würden sich doch für das Böse entscheiden.
Römer 7.20 nehmen viele herkömmlich BEKEHRTE als Ausrede, wenn sie das Sündigen nicht lassen können, weil der Teufel noch immer Macht über ihr Verhalten hat, statt dass sie numehr auf den Hl. Geist in ihnen hören und entsprechend geistlich handeln.
Wie oft hörte ich schon, dass jemand, der /die angeblich eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus habe bezeugte, dass sei nicht er/sie persönlich, der/die falsch, also herzlos, gottlose handelte, also sündigte, sondern die Sünde in ihm/ihr.
Ich bin sicher, dass Paulus sich gar nicht drüber freuen würde, dass man ihn immer so einseitig zitiert und das wofür er sich im Sinne Jesus einsetzte, ja ebenfalls sein Leben opferte, dermassen ins Hintertreffen gerät.
Gruss Hans
Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM
von nobse am 19.03.2018 08:41Hallo Thomas,
Es mag sein, dass das in der Bibel nicht ausdrücklich thematisiert wird.
Doch betrachte das Gleichnis vom Weinstock und von den Reben. Nicht alle Reben bringen gleich viel Frucht. Diejenigen, die mehr Fruchtsaft aus dem Weinstock entnehmen, bringen auch mehr Frucht. Und diese werden vom Herrn auch stärker in Anspruch genommen, wenn es gilt, etwas für IHN zu tun.
Au weia. Dann kann ja keiner von uns mit Gott eine Verbindung haben. Oder glaubst du allen Ernstes, du begingest nicht hie und da eine "kleine" Sünde?
Selbstbestimmung widerspricht nicht dem Erfüllen von Gottes Willen. Gott läßt uns unser Leben leben. Er möchte nur, dass wir es in der Gemeinschaft mit IHM leben. Und die Wahrheit wird uns frei machen, so zu leben, wie wir es möchten. Gott macht uns keine Vorschriften, er möchte nur, dass wir Liebe leben.
Nein, es ist das immerwährende Gebet, das in die Verbindung mit Gott und Christus führt. Und unreine Gedanken behindern die Wirkung von Gebet. Ob wir beten, ist aber eine Willensentscheidung.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM
von JeanS am 19.03.2018 08:30Hallo liebe solana
Und wieder hast Du geschrieben, was mit meinen Überlegungen vollkommen übereinstimmt. 
Folgende Worte von Dir wiederhole ich sehr gerne:
Denn sie entsprechen vollkommen Jesus Worten in:
Von andern Mitmenschen oder sich selbst auferlegter Leistungsdruck ist fehl am Platz im Weinberg Gottes. Egal wie lange jemand dort wirkt oder wie intensiv, der Lohn ist immer derselbe. Denn ich glaube, Gott freut sich schon, wenn man sich für das Arbeiten im Weinberg gewinnen liess und beherzt umsetzt was er jedem je nach Zeit und Begabung aufgibt.
Und wenn man mit dem Weinstock wahrhaftig verbunden ist, wie Du ja auch treffend schriebst, dann kann er uns befähigen gute Frucht zu bringen. Und wenn dann Nutzniesser unserer Liebeswerke nach seinem Willen nach dem Ursprung unserer Freude unserer Kraft fragen, dann kann man säen und trifft eventuell gerade dann auf guten Nährboden.
Mit wahrhaft christlichem Verhalten,im Sinne Jesus Christus, wie es im Buche steht
kann man aufgrund meiner Erfahrung Menschen eher auf den Geschmack bringen, Jesus Christus näher kennenlernen zu wollen (man will ja auch wissen, wem man künftig die Führung des Lebens übergeben will) Nachfolger Christi zu werden, als allen gleich zu unterstellen sie seien so oder so allesamt Sünder vor Gott also auch, wenn ihnen keine Sünde vorzuweisen ist, sie von Jesus zu den Gerechten zählen würde.Dem Evangelium dienstbar ist nach meinem Empfinden, wenn man Schätze im Himmel sammelt, also sich unter der Regie durch den Hl. Geist Gottes nurmehr geistlich gesinnt ist und entsprechend geistlich reagiert, wirkt oder wie Paulus sagte, dass die Jesus angehören ihr Fleisch -ihm und seiner Aufopferung zuliebe- in tiefer Dankbarkeit kreuzigen.
Das gefällt dem Vater im Himmel, und natürlich freut sich der Himmel auch über jeden Sünder der sich künftig von aller Bosheit fern halten will um sich zum Gerechten zu bekehren. Denn wo der Wille des Vaters Jesu auf Erden wie im Himmel geschieht,kann sein Reich sich auf Erden ausbreiten. Im Reich Gottes herrscht Frieden, Freude, Liebe, Barmherzigkeit, Versöhnungsbereitschaft, und der Arge hat dort keine Angriffsfläche mehr, ist er entmachtet, in die Wüste geschickt worden oder wo der Pfeffer wächst oder fussballerisch hat man dem Widersacher Gottes die rote Karte gezeigt = Platzverweis.
Gruss Hans
Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias
von Cleopatra am 19.03.2018 07:57Johannes kleidete sich auf jeden Fall wie Elia (2.Könige1,8) und sprach über die Notwendigkeit der Sündenvergebung.
Dies zeigt auch schon Ähnlichkeiten auf.
Elia war ein sehr großer Prophet, der auch als Vorbild galt in Sachen Rebellion.
In Maleachi wird er angeküdnigt als der Vorbote.
Und Johannes ist ja der Vorbote von Jesus.
Jesus selbst sagt, dass es keinen größeren Propheten gab als Johannes der Täufer.
Obwohl er unscheinbar klang, war er es eben nicht. Wir sehen auch, dass die Menschen zu Johannes hinausgingen, nicht er ging zu denen.
Zu der Zeit waren die Israeliten ja alle in einer Wartehaltung und haben gespannt darauf gewartet, dass sie wieder erlöst werden von den Römern.
Sie kannten die Verse von Maleachi und haben die ganze Zeit Ausschau nach Elia gehabt,. Jesus sagt ihnen später "da ist er doch."
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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