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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5509

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von Cleopatra am 11.05.2018 07:28

Ihr habt wirklich sehr wertvolle Gedanken.

Meine "Freiheit" bezog sich mehr auf das Thema frei von Sünde aber lustigerweise geht es im Römerbrief genauso weiter, wie ihr beide geschrieben habt.
Nämlich darum, dass wir nicht mehr Sklaven der Sünde und der menschlichen Natur sind, sondern eben Gottes Kinder und den heiligen geist in uns haben.

Das wir nun eben ein Leben führen können, vom heiligen Geist geleitet, so, dass es Gott gücklich macht.

Diese Freiheit von Sünde, von Gott gerecht gesprochen hat gleichzeitig auch etwas vom anständigen Leben zu tun und kann nicht getrennt werden.
Paulus fragt ja selbst ganz provokativ "bedeutet das, dass wir dann jetzt lustig weitersündigen dürfen?" Aber hier gibt er sofort die Antwort "Nein"
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von solana am 10.05.2018 13:07

Ja, genau.
Wir sind frei geworden, das Leben zu haben, das Gott für uns vorgesehen hat.
Seinem Willen entsprechend zu leben ist des beste Leben, das wir ur haben können; und das erkennen wir immer mehr, je mehr wir uns darauf einlassen.

Im Römerbrief steht eine gewaltige Aussage dazu:

Röm 8,29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

Die Gnade erhebt uns in seine Herrlichkeit, gleichgestaltet dem Bild seines Sohnes.

Wir Menschen gehen da oft ganz anders miteinander um.
Wir sagen zwar: "Ich vergebe dir." - aber im Hinterkopf behalten wir trotzdem das "Bild" des anderen, in dem er auf seine Sünde festgenagelt ist - das ist "der Lügner", der "Dieb", der "Untreue" usw, dem man auch in Zukunft nicht so richtig trauen kann ....

Wenn wir uns von Gott befreien lassen, schenkt uns das auch eine neue Freiheit für den Umgang miteinander, die wir viel mehr nutzen sollten!

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 10.05.2018 09:24


HIMMELFAHRT DES HERRN 
Christus spricht:
Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.    Johannes 12,32 

Was versteht jemand unter der Aussage, 'wenn ich erhöht werde' ?
- Jesus hängt am Kreuz, ist gekreuzigt, was damals ein Fluch war.
- das Kreuz stand auf dem Berg, weithin sichtbar.
- Gott 'benutzt' dieses ganze Geschehen für seine Zwecke
- es war genauso gekommen, wie es in den Propheten und Psalmen mitgeteilt worden war.

Im NT der "Basis Bibel" steht V32 so:
Aber ich werde von der Erde erhöht , 
Und dann führe ich alle zu mir.

Damit deutete er an, auf welche Weise er sterben sollte.
Die Erklärung an der Seite:
Jesus spielt auf seine Kreuzigung an: Er wird am Kreuz in die Höhe gehoben.
Damit wird er gleichzeitig in seine göttliche Herrlichkeit und Macht eingesetzt.

V36
Glaubt an das Licht, solange ihr es bei euch habt.
Dann werdet ihr selbst zu Kindern des Lichts.
Erklärung:
Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung.
Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben,
während Dunkelheit für den Tod steht.

Losung
Der HERR wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre.    Jesaja 58,11 
Jesus spricht:
Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.    Johannes 14,18 

Apostelgeschichte (historisches Geschehen) 1,3-4 (5-7) 8-11
Lukas 24, (44-49) 50-53
Predigt Offenbarung 1, 4-8               Psalm 68, 1-19

Detlev Block (BG)
Du trittst beim Vater für uns ein, auch wenn wir es nicht sehen.
Trotz Widerspruch und Augenschein kann uns doch nichts geschehen,
was deinem Wort, Herr Jesus Christ, und deinem Sieg entgegen ist.
Hilf uns darauf vertrauen.






 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von geli am 09.05.2018 21:34

Cleopatra: Wir sind frei, wir dürfen uns freuen, Halleluja ;-D

Dazu hab ich mal gelesen - und ich finde, es paßt ganz gut dazu:

"Wir sind frei, das zu tun, was Gott will".

LG, geli

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Was habt ihr für eine Vorstellung vom älter werden?

von Cosima am 09.05.2018 20:21


Hallo liebe Burgen, 
diese Frage hast du schon vor zwei Wochen gestellt und sie hat mich angesprochen, ich kam aber nicht dazu, meine Gedanken darüber zu schreiben, weil ich keine Zeit hatte. 
Ich bin sicher die Älteste hier im Forum und auch im Chat, deshalb ist es vielleicht gut, wenn ich euch meine Vorstellung vom "älter werden" mal mitteile. 
Von meiner Jugend an habe ich jedes neue Lebensjahr mit Freude begrüßt, weil es immer spannend für mich war, was das neue Jahr bringt. So ist das tatsächlich geblieben - bis heute. Ich freue mich jetzt schon auf meinen 80. Geburtstag und mache mir seit einiger Zeit Gedanken, wie ich ihn feiern werde. 
Natürlich hat sich mein Leben verändert, mit den Jahren. Alles geht ein bisschen langsamer, manches macht mir Mühe. Aber da stehe ich dazu, habe auch gelernt um Hilfe zu bitten. Ist mir am Anfang gar nicht so leicht gefallen. Sich zu etwas überwinden - das gehört zum Älterwerden dazu. Zum Beispiel Gymnastik zu machen - Fahrrad zu fahren - sich bewegen - nicht zu viel essen - dafür regelmäßig trinken, ich bevorzuge Wasser und Tee, aber ich trinke auch gern mal ein Glas Wein zum Essen. Was mir schwer fällt, ist möglichst acht Stunden zu schlafen. Das schaffe ich kaum...aber es wird empfohlen, dass man im Alter für ausreichend Schlaf sorgt. Aber das werde ich noch lernen.... Ja das Lernen ist auch etwas, was ich nicht aufhören will. Es gibt immer noch Neues zu entdecken und ich habe mir angewöhnt, auswendig zu lernen - um meine kleinen grauen Zellen aktiv zu halten. Verschiedene Psalmen - und das Kapitel 1. Korinther 13, das ist programmiert bei mir. Ich muss es allerdings immer mal wieder auffrischen... aber das macht mir auch Freude, weil ich den Inhalt liebe. Auch alte Lieder - die ich in meiner Kindheit schon gelernt habe, frische ich auf, wenn ich einige Verse vergessen habe. 
Das Lieblingslied meiner Großmutter, bei der ich aufgewachsen bin, war "Jesus geh voran - auf der Lebensbahn!" Das hat mein Leben geprägt und geprägt haben mich auch Menschen, die zwar alt waren, aber Jesus liebten und für mich zum Vorbild geworden sind: So wollte ich auch werden! Und da spielte es überhaupt keine Rolle, wie alt man war, ob man rüstig war - oder krank - oder gebrechlich - mit Jesus ist jede Lebenssituation ein Segen, wenn man IHM vertraut. 
Ui, jetzt ist es doch recht viel geworden. Aber ich möchte euch Mut machen, mit Freude alt zu werden. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer und macht Freude! Gott sei Dank dafür! 
Herzliche Grüße von Cosima. 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 09.05.2018 09:18


Losung

Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen.    Jesaja 30,15

Jesus sprach zu Martha:
Du hast viel Sorge und Mühe.
Eins aber ist Not.
Maria hat das gute Teil gewählt; das soll nicht von ihr genommen werden.    Lukas 10, 41-42

Markus 9, 14-29
Hebräer 5,11-6,8

So lange man noch immer will, so lange mag man sich bekümmern:
Kaum wird das Herz vom Wirken still, fängt Gott an, unser Glück zu Zimmern.
(Nikolaus Ludwig Zinzendorf)   


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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5509

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von Cleopatra am 09.05.2018 07:33

Ich lese gerade in Römer und musste dabei an diese Diskussion denken.

Ich denke, es ist oft mal hilfreich, ganz offen in der Bibel ganze Abschnitte (nicht nur einzelne Verse) zu lesen.

Im Römerbrief fiel mir auf, die Paulus die Sünde als echt ätzend beschreibt.
Aber wir sind erlöst durch den Glauben, das wiederholt Paulus im Römerbrief immer wieder.

Er betont, dass wir nichts dafür können, dass es eben Gottes große Gnade,sein Geschenk ist.

Er schreibt auch immerwieder, dass wir eben gerettet sind- durch Jesus.

In Römer sechs habe ich auch einen sehr schönen Vers gefunden, der denke ich mal sehr viel aussagt:

"14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade." (Interessanterweise kommt direkt im Anschluss die Frage, ob wir dann nach Herzenslust weitersündigen dürfen, als würde Paulus schon geahnt haben, wie viele daraufhin argumentieren würden ;-D  )

Wir sind frei, wir dürfen uns freuen, Halleluja ;-D

Lg Cleo


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 08.05.2018 09:13


Losung

HERR, deine Ratschluesse von alters her sind treu und wahrhaftig.    Jesaja 25,1

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken ; denn er ist treu, der sie verheißen hat .    Hebräer 10,23

Lukas 18, 1-8
Hebräer 4, 14-5,10

Wir wissen nicht den Sinn, das Ende. Doch der Beginn ist offenbar.
 Nichts ist, was nicht in deine Hände am ersten Tag beschlossen war, und leben wir vom Ursprung her,
 bedrückt uns keine Zukunft mehr. (Jochen Klepper)

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5509

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Cleopatra am 08.05.2018 07:36

Lieber Beroer,

du hast sehr wertvolle Gedanken.

Sollte dieser Bericht aber zeigen, das Gott immer dem Menschen bestimmt, was er tut, dass er eigentlich nie einen freien Willen hat?

Das ist das typische bei uns Menschen, finde ich, auf jeden Fall fällt es mir oft auf- wegen einer Begebenheit wird ein "immer" draus gemacht.

Es zeigt mir,wie wichtig es eben ist, die ganze Bibel zu kennen und den Kontext zu beachten.

Ich denke auch, in manchen Dingen schreitet Gott eben ein, wie zB bei meinem Unfall.
Gott wollte noch nicht, dass ich sterbe, obwohl dies aus logischer Sicht hin passieren musste.
Aber Gott schritt ein.
Das tut er aber nicht im ganzen Leben von mir. Wenn ich mich entscheide, einen falschen Weg zu gehen, dann hällt er nicht meine Füße fest. Er lässt es gewähren, er öffnet mir die Arme, erinnert mich immer liebevoll, zurückzukehren. Aber er lässt mir den freien Willen dazu.

Lg Cleo

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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Beroeer am 07.05.2018 20:01

Burgen
Zu dem obigen Beitrag denke ich, dass Gott natürlich weiss, was er will und plant.
Gott ist Geist, heisst, er kann viele Dinge gleichzeitig 'erledigen'. Dazu gehört natürlicherweise,
dass er Menschen befähigt selbstständig zu denken und Entscheidungen zu treffen.
Ist ein Mensch , aus welchen Gründen auch immer, nicht bereit, zu tun, was Gott im Geist längst vorbereitet hat,
wird er einen anderen Menschen befähigen seinen Plan zu tun.

Gott kommt zum Ziel, mit oder ohne dem ursprünglich vorgesehenen Menschen.

Gottes Geist ist keine Straßenbahnschiene von a nach b. Wie gesagt, er ändert nach Bedarf ,

Doch über den Kopf des Menschen hinweg zwingt er niemanden seinen Plan auf.
Genauso sehe ich das auch. Ich komme später noch auf ein paar Deiner
Gedanken zurück


In meiner Überlegung gehe ich zunächst mal davon aus, dass
der Mensch tatsächlich einen freien Willen hat.
Dieser kann natürlich nur relativ sein. Die Grenzen sind vielfältig:
Persönliche Schwächen, Naturgesetze, zufällige Ereignisse auf die
wir keinen Einfluss haben (zur falschen Zeit am falschen Ort) oder
das direkte Eingreifen Gottes und auch das Wirken des Satan.
Wie „hart" oder „weich" diese Grenzen im Einzelfall wirken,
ist nicht immer erkennbar.

 

Ein interessantes Beispiel ist Bileam, der gegen Lohn, das ganze
Volk Israel verfluchen wollte. Es war sein Wille. Hier schritt Gott aber ein.
Er verbot es ihm und als er die Israeliten doch verfluchen wollte,
wandelte Gott den Fluch in einen Segen. Warum?
Gott lässt sich sein Vorhaben nicht vom „freien Willen" des Menschen
durchkreuzen.
Dieses Vorhaben sieht u.A. vor, die Errettung der Menschen durch den
„Samen der Frau" (1.Mose 3,15) der durch die Nachkommen Israels
kommen würde durchzuführen. Dies WIRD geschehen.

Sollte dieser Bericht aber zeigen, das Gott immer dem Menschen bestimmt,
was er tut, dass er eigentlich nie einen freien Willen hat?

Interessanterweise gebot Gott dem Bileam später nicht Einhalt,
er ließ ihn gewären als er dem Moabiterkönig einen „Tipp" gab,
wie er den Israeliten schaden könne.
4.Mose 31
16 Siehe, haben nicht diese die Israeliten auf Bileams Rat hin vom
HERRN abtrünnig gemacht in der Sache mit Peor, sodass der
Gemeinde des HERRN eine Plage widerfuhr?
Wieso ließ Gott jetzt Bileam seinen Willen?
Gott wusste wohl, dass der Rat Bileams nicht zum Verderben
des ganzen Volkes führen würde - sein Vorhaben war nicht gefährdet.
Jetzt konnten alle „Beteiligten" ihrem Willen gemäß handeln.
Jedermanns(+Frau) Neigungen kamen nun zum Vorschein ohne
dass sie von Gott bestimmt oder manipuliert wurden.

All das Schlimme, das geschah (Götzenanbetung und Unsittlichkeit)
war dem Missbrauch des freien Willens geschuldet, es wurde
von denen verübt die das wollten, es war nicht in der
Gedankenwelt Gottes geplant und bestimmt.
Es zeigte sich aber auch, wer entschlossen auf der Seite Gottes
sein wollte - Stichwort Pinhas.

Weiter dann in meiner Fortsetzung:
Ist durch die vorgenannten Überlegungen Gottes Allmacht begrenzt?

 

Grüße

Beroeer

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