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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5509

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von Cleopatra am 06.07.2018 07:32

Also in deinem ersten beispiel verstehe ich die andere Frau nicht.
Meint sie damit, dass du diese eine Kirsche quasi gestohlen hättest?
Wenn es bei euch so normal ist und vom Verkäufer akzeptiert ist, dann hast du nichts gestohlen, dann ist doch alles gut.
Ich selbst würde es wohl nicht machen, weil ich nicht weiß, wer alles zuvor mit seinen Patschehändchen dran war ;-D
Aber du hattest die Absicht, die Kirsche zu prüfen und hast es gemacht. Und anschließend hast du welche eingepackt zum Kaufen.

Was die Frau sagt, dass manche sich da satt essen und dann nichts kaufen- das finde ich echt dreist.
Zu deinem zweiten Beispiel musste ich ein bisschen schmunzeln, denn von diesem "Liegen-Battle" hatte ich bisher nur gehört. Ist das wirklich so?
Nun, wenn du die Liege benutzt hast, dann hast du sie benutzt. Ich frage mich nur, wieso der Anbieter, wenn dieses Problem wohl besteht, nicht noch mehr Liegen bestellt und aufstellt. Aber ok ;-D
AAuf die Frage hin, wie "kleinlich" wir Christen sein sollten, kann ich nur antworten: "Nicht Kleinlich, aber auch nicht zu tolerant".

Ich nehme Gottes Anweisungen sehr ernst. Nehmen wir das Beispiel Lügen. Wenn Gott sagt, dass er keine Lügen haben will, dann ist das für mich Fakt. Dann gibt es auch keine falsche Toleranz bei den so genannten "Notlügen". Dann brauchen wir auch keine Ausreden suchen, oder maaaaaaaal nicht sooooo ganz richtig reden, verstehst du, was ich meine?
Wir haben sehr viele Freiheiten, ja. Aber wir haben auch Verantwortung und wollen Gott schließlich eine Freude machen. Und dies tun wir unter anderem durch geliebten Gehorsam.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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ELISABETHA
Gelöschter Benutzer

du bist ein Geschenk Gottes

von ELISABETHA am 06.07.2018 07:30

Durch eine E-Mail bekam ich dieses schöne Gedicht.

Du bist ein Geschenk Gottes an die Welt.
Vielleicht nicht so fein eingepackt,
vielleicht findest du dich nicht so nützlich
wie andere Geschenke,
oder so schön oder wertvoll.
Aber du bist mit viel Liebe ausgesucht
und gerade du hast der Welt noch gefehlt.
Gott verschenkt keinen Ramsch,
sondern von ihm selbst gefertigtes " Kunsthandwerk",
Unikate, Einzelstücke.
Du bist als Geschenk gedacht.
Als etwas, jemand, an dem andere ihre Freude haben,
genauso, wie dein Schöpfer Freude an dir hat
und stolz ist über sein Werk.
Was kannst du jetzt tun?
Halt dich nicht fest, gib dich aus der Hand
und vertrau dich dem Vater an, der gerne gibt.
Er hat den Wunsch, dich dorthin zu geben,
wo du ein Geschenk sein und beschenkt werden wirst.
Hab keine Angst.
Laß dir eine Schleife umbinden.
lebe wie ein Geschenk;
mit dem Bewußtsein deines Wertes
( du bist teuer erkauft ) und deines Auftrags:
Laß es dir zeigen und zeig es der Welt
was es bedeutet vom Vater aller guten Gaben zu kommen.

 

Verfasser unbekannt

hier idie Seite https://ulrikenaegele.wordpress.com/ 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5509

Re: Die Einehe in der Bibel

von Cleopatra am 06.07.2018 07:22

Oh da fällt mir sofort Jacob ein, liebe pray.
Außerdem Abraham, nachdem Sarah gestorben war.

Esau hatte auch zwei Frauen.
Hannah, die Mutter von Salomo war auch eine zweite Ehefrau.
Ich denke, dass sich die Leute eben im Umfeld umgesehen haben und eben dort gesehen haben, dass Männer auch mehrere Frauen hatten und es so einfach kopiert haben.
Ich sehe jetzt in der Bibel kein expliziertes "Nein", aber ein verstecktes "Nein" sehe ich schon, nämlich, wenn man eben die Auswirkungen ansieht, dann sehe ich darin eine Warnung.
Der Beitrag von Jonas hat mir auch sehr geholfen. Ja, man begeht ja quasi schon Ehebruch, wenn Mann eine andere Frau geistig nackt sieht. Wie soll der Mann denn dann mit einer zweiten Frau keinen Ehebruch begehen.....?
Lg Cleo

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von solana am 05.07.2018 23:28

Liebe Pray

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott mich korrigiert, wenn ich ihn darum bitte.
Und wenn ich mir bei einer Sache nicht sicher, was genau das Richtige ist, dann finde ich das sehr befreiend, das tun zu können, was mir nach bestem Wissen und Gewissen das Richtige ist und dabei offen zu bleiben für Korrektur.
Und ich habe erfahren, dass Gott mich mit viel Liebe korrigiert, so dass ich keine Angst haben muss, mal etwas falsch zu machen.

Auf diese Weise wachsen wir doch und erkennen immer mehr von seinem Willen.
Und tun ihn gerne, nicht aus Angst vor Strafe. Sondern im ständigen Kontakt, im Hören und in vertrauensvoller Kommunikation.

Ich denke, dass Gott das von seinen Kindern mehr erwartet, als dass sie immer ganz perfekt sind.

Mir fällt dazu das ein, was Paulus über das Geben sagte:

2Kor 9,7 Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.

Übertragen auf die Frage, wie "kleinlich" wir in diesen Situationen handeln müssen, würde ich sagen: Nicht mit Unwillen oder aus Zwang. Sondern so, wie es  uns nach unserem (liebenden) Herzen das Beste erscheint.
Im Vertauen darauf, dass Gott uns zeigt, wenn es doch nicht so ganz richtig war.
Und wir dürfen ihn sogar bitten, dass er unser "Wollen" verändert, wenn wir erkennen, dass etwas eigentlich doch nicht so ganz richtig war, aber zugleich auch ein innerer Widerstand dagegen zu spüren ist, so dass wir uns doch nur "aus Zwang" dazu durchringen könnten, das Richtige zu tun.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von pray am 05.07.2018 22:51

...das Wort "kleinlich" hat einen etwas unwillig klingenden Beigeschmack, was aber nicht sein soll. Ich hätte das Thema auch nennen können:
Was ist richtig? Was erwartet Gott von uns?
Ich habe 2 aktuelle Bespiele, bei denen ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll:
Beispiel Nr. 1:
Hier in der Großstadt haben die Leute die Angewohnheit, kleineres Obst vor dem Kauf zu probieren. Wenn man beim "Türken" einkauft, ist das Gang und Gebe so, bei einer Nachfrage wird es immer erlaubt und eigentlich erwartet das ausländische Obstgeschäft nicht mal eine Nachfrage, ob man  e i n e  Kirsche oder Traube probieren darf.
Als ich vor vielen Jahren Christ wurde, habe ich nicht mal das kleinste Stückchen Obst probiert, sondern einfach gekauft. Inzwischen hat sich das hier und da etwas gelockert. Gestern habe ich bei REWE eine Kirsche probiert. Die sahen gut aus, aber manchmal sind die dunklen Kirschen auch nicht mehr knackig sondern eher matschig. Dann hätte ich nicht für 2 oder 3 Tage gekauft, sondern nur ein paar.
Prompt sieht das eine iranische Frau, die auch futterte und wir kamen ins Gespräch über Obst und Jesus. Sie war katholische Christin und sah das "Kirschenproblem" weeeeitaus gelassener als ich. Sie meinte, es gäbe auch Leute, die essen sich satt bei ihren Probieraktionen und kaufen dann gar nichts. Ich wollte ihr immer klar machen, dass sich nach der Bekehrung doch auch das Leben ändern musste, aber ich hatte ja dazu schlechte Karten, eben  w e i l  ich diese eine Kirsche ja Minuten zuvor selber verspeist habe. Auch wenns nur  e i n e  war.
Beispiel Nr. 2:
Ich komme gerade aus dem Urlaub und habe zum ersten Mal gesehen, wie schön es sein kann, auch am Pool zu liegen. Das Hotel hatte wirklich viele Liegen mit Schirm und Auflage und man bekam sogar täglich ein großes frisches Handtuch für die Liege. Allerdings waren mindestens ab 8.30 Uhr schon alle Liegen "reserviert", indem die Leute da einfach ihre Handtücher drauflegten, sogar gefaltet und teilweise erst mittags kamen.
Ich habe mir gedacht, dass man das als Christ eigentlich nicht macht...dass man ja beten könnte, dass Gott ein Wunder tut....und dann fand mich meine Tochter total übertrieben und ist vor dem Frühstück auch per Handtuch reservieren gegangen. Aber eben nur für die Zeit des Frühstücks, danach sind wir sofort runter gegangen. Ergebnis war dann, dass wir da nicht so immenes Glück hatten mit den Liegenachbarn. Einmal eine total laute Familie und einmal eine Gouluars und Zigarre rauchende Familie. Da habe ich mir gedacht, dass das Gottes "Antwort" §§ für uns ist. Vor den Rauchern sind wir dann an den Strand geflüchtet und habe uns kostenpflichtig Liegen und Schirm geleistet.  Also ist meine Tochter, die immer vor mir fertig war, dann ab dem nächsten Tag runtergegangen und hat sich tatsächlich für eine Zeit auf die Liege gelegt und gelesen und dann haben wir sie ja benutzt gehabt und sind kurz zum Frühstück und eincremen und das Handtuch blieb liegen. Ich hatte ihr gesagt, ich habe eben ein "schwaches Gewissen" und deshalb hat sie für die neue Variante klein bei gegeben, aber gesagt, ob sie dann nur für sich eine Liege belegen soll.
Meine Frage also: Wie seht ihr das ?

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Die Einehe in der Bibel

von pray am 05.07.2018 22:18

Liebe Geli,
ich kann mir eigentlich auch nur vorstellen, dass es keine "Erlaubnis" von Gott für Vielehen gab, vielleicht hat die Bibel wie immer einfach berichtet, was gewesen ist.
Für einen König gab es folgendes Gebot: Der König soll sich auch nicht viele Frauen nehmen, damit er nicht auf Abwege gerät. (5. Mose 17,17)
Wenn ich das jetzt lese, klingt es so, als könne sich der König ruhig ein paar Frauen nehmen, aber nicht zuuuu viele. Es könnte aber genausogut daraus abgeleitet werden, dass der König mit  e i n e r  Frau zufrieden sein soll und sich nicht noch viele andere nehmen soll. Oder was meinst du?
Ad hoc fallen mir nicht mal Männer ein (außer König Salomo), die mehrere Frauen gleichzeitig hatten. Mose nicht, Abraham nicht, Isaak nicht, Josef, Noah nicht. Lot nicht - kannst du mal schreiben bitte, wer sich denn mehrere Frauen "hielt"?

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Die Einehe in der Bibel

von Jonas am 05.07.2018 21:03

Herzlichen Gruß an alle!

 

Jesus hat es unter anderem so ausgedrückt:

Mt 19,4 Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat
und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

um dann auch noch zu zeigen wie wichtig dem Herrn die Treue zwischen diesen beiden Partnern ist:

Mt 5,27-28
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen.
Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Der Herr hat die Ehe als heilige Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau gestiftet, in der der Plan des Schöpfers, die gelebte Nächstenliebe, verwirklicht werden soll.
Das Eheversprechen beider Partner geht idealerweise soweit, sein eigenen Leben zugunsten des anderen aufzuopfern, sowie Jesus sein Leben für die Seinen aufgeopfert hat.

Es kann nur die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau geben, da der Begriff der Treue im Treueversprechen beider Partner füreinander, im Begriff der Liebe enthalten ist.
Im Vergleich dazu die Treue des Herrn, die personifizierte Liebe, zu den Menschen.

Die Gesetze der Menschen seinerzeit bez. der Ehe, zB im Falle einer Scheidung, lauteten schon vielfach anders als vom Herrn selbst:

Mt 19,7-8
Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will?
Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so.

Menschen haben immer schon ihre eigenen Gesetze gelehrt und sowie auch bei der Vielehe, dem Willen Gottes widersprochen.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.07.2018 10:25.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 05.07.2018 10:56

JeanS:
Keine Massregelung, auch keine heftigen Worte, sondern eine sachliche Feststellung wie mir scheint, dass es so ist, sie also mit einem Mann zusammenlebt, ohne mit ihm verheiratet zu sein.

Ja, das stimmt. Im Allgemeinen wird diese Frau als "Sünderin" dargestellt - aber hier in diesen Versen wird das an keiner Stelle gesagt.

Dass sie mit diesem Mann, den sie "jetzt hat", nicht verheiratet ist,  denke ich auch, denn Jesus sagt ja: "Hole deinen Mann". Und sie sagt: "Ich habe keinen Mann". Da sie aber mit einem Mann zusammenlebt - "der, den du jetzt hast" - ist nicht dein Mann, ist wohl mit "Mann" ein "Ehemann" gemeint.

Mit den anderen vorher war sie wohl auch verheiratet, denn Jesus sagt: "5 Männer hast du gehabt". Nur der Letzte ist "nicht ihr Mann", in dem Sinne, dass sie nicht mit ihm verheiratet ist.

Die einzige Aussage, aus der man schließen könnte, dass diese Situation "Sünde" ist, ist das, was die Frau selbst über sich sagt: "Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe" - daruas könnte man schließen, dass sie es als Sünde bezeichnet, nicht verheiratet mit einem Mann zusammenzuleben. 
Denn man sagt ja oft: "Was hast du getan?", im Sinne von: "Was hast du falsch, oder Böses, gemacht".

Allerdings ist das jetzt fast ein bisschen vom Thema weg - denn sie hatte diese Männer ja nicht gleichzeitig, sondern hintereinander, hat also immer nur einen Mann gehabt. Da geht das Thema eher dahin, ob man heiraten muss oder nicht.

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.07.2018 11:14.

JeanS

70, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Die Einehe in der Bibel

von JeanS am 05.07.2018 10:26

Also ich habe mich auch schon mehrmals gewundert, was da in AT-Zeiten in im Zusammenleben von Mann und Frau(en) so gang und gäbe war.

In 1. Tim. 3,1- 13 wird aufgelistet, was von den Bischöfen und andern Dienern Christi erwartet wird. Beide Male geht es  Paulus darum je Mann einer Frau zu sein. (unverheiraten zu sein und bleiben findet Paulus zudem persönlich besser = angebliche Begründung Zölibat?)Das wirkt auf mich, wie wenn es auch Vielweiberei im Volk gegeben haben könnte.

In 1. Korinther 7 gibt es noch viele umfangreiche, detailliert aufgezeigte Ausführungen von Paulus, wie er überhaupt zum Heiraten steht. 

1 Wovon ihr aber mir geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist dem Menschen gut, daß er kein Weib berühre. 2 Aber um der Hurerei willen habe ein jeglicher sein eigen Weib, und eine jegliche habe ihren eigenen Mann.

Wie seht Ihr denn das Verhalten Jesus, nachdem er von einer Samariterin um Wasser bittet, die schon 5 Beziehungen hatte und der Mann mit dem sie zusammenlebte nicht ihr Mann ist? Mal abgesehen davon, dass die Frau überrascht gewesen ist, dass ein Jude sie überhaupt ansprach, was offenbar ansonsten nicht der Fall war.

Johannes 4.16 Jesus spricht zu ihr: Gehe hin, rufe deinen Mann und komm her! 17 Das Weib antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann. 18 Fünf Männer hast du gehabt, und den du nun hast, der ist nicht dein Mann; da hast du recht gesagt.

Keine Massregelung, auch keine heftigen Worte, sondern eine sachliche Feststellung wie mir scheint, dass es so ist, sie also mit einem Mann zusammenlebt, ohne mit ihm verheiratet zu sein. Im Gegensatz dazu ist ja bekannt, dass in vielen, oder fast allen Gemeinden teils heftig reagiert wird, wenn ein Mann und ein Frau ohne Trauschein zusammenleben, resp. wollen, ob jung oder alt. Wäre interessant, finde ich, wie solche diese Joh. 4.16-18 auslegen.

Gruss Hans

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.07.2018 10:28.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 05.07.2018 09:36

Ja, an 1. Mose und 1. Tim. habe ich auch gedacht - es kam dann die Frage auf, warum denn die Männer des AT meistens mehrerer Frauen gehabt hatten, und ob das denn Sünde gewesen sei? 
Soweit ich weiß, gab es im AT noch kein Gesetz oder eine Vorschrift, dass jeder Mann nur eine Frau haben sollte.

Jesus hat zwar von Ehescheidung gesprochen - aber ich wüßte nicht, dass es irgendwo eine Vorschrift dazu gäbe, auf der dann die Aussage in 1. Tim. basieren würde. Dort steht nur, dass es so sein soll, dass jeder Mann nur eine Frau haben sollte - aber dann kommt natürlich die Frage auf (auch bei den Menschen, die in heutiger Zeit alle mögliche Lebensformen, dabei auch mit mehreren Frauen, im Sinn haben), wo Gott das genau gesagt hätte, dass er das nicht will?

Ich wüßte dazu nur 1. Mose, weil Gott damals nur einen Mann und eine Frau erschaffen hat. Aber kein Gesetz, kein Gebot, keine Anordnung diesbezüglich.

LG, geli

Antworten
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