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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Leah am 15.09.2018 10:15

Also du zeigst mir anhand des Urtextes, das das was ich 1 zu 1 erlebt habe, gar nicht besteht, oder bestehen darf

 

Hallo Pal,

Das ist so, als würde man sagen: "Ich bin schon viele Male über eine rote Ampel gerannt. Das war immer aufregend und nichts ist passiert. Lediglich meine Kondition ist seit dem viel besser. Jetzt lasse ich mir von niemandem mehr sagen, dass in der Straßenverkehrsordnung steht, dass man bei Rot stehen bleiben soll.

Leah

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 15.09.2018 09:59

Cleo: Aber wenn du etwas behauptest (zB eben hier das Sprachenreden und die Ausschüttung des heiligen Geistes an Pfingsten) und man dir dann anhand der direkten Übersetzung eben zeigt, dass es so eben nicht da steht, dann verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum du das so überliest.

Also du zeigst mir anhand des Urtextes, das das was ich 1 zu 1 erlebt habe, gar nicht besteht, oder bestehen darf.
Vielleicht besteht es ja auch nur aufgrund des muttersprachlichen (falsch?) übersetzten Bibel?
Aber es besteht tatsächlich. Und ich kenne es einfach.
Was soll ich denn jetzt machen?
Soll ich mich von dem Urtext überzeugen lassen, das es das, was ich durchlebte, "non-existens" ist?
Oder, noch schlimmer, das es Irrlehre, teuflischen Ursprungs, sein müsse? -
====
Dazu habe ich jetzt ein für mich sehr spannendes Video ...Ich war ein Pfingstler...
eingestellt, wo ich auch diese Fehl-überbetonung und ein schlußendlich tragisches Scheitern von einem Ex-Pfingstler behandle.
Doch sollte es damit heißen: "Hier ist doch der Beweis, das es so etwas nicht geben sollte oder könnte? Das ist alles böser Schein!" -
Was ist aber dann mit den unsagbar kostbaren, positiven Zeugnissen über die verschiedenen "Pfingsterscheinungen"?
====
Ich finde es so wie @Solana ausdrückte, sehr wichtig
Solana: Dennoch finde ich es wichtig, bei der Betrachtung der Bibelstellen auch die mit ein zu beziehen, die "für den Angeklagten" sprechen" 😉.
===
oder, um deine eigenen Worte zu hinterfragen:
Cleo: Ich finde grundsätzlich wichtig, dass wir eben alles mit einbeziehen und nicht einfach nur unsere Meinung stärken wollen.

Liebe Cleo, tust du das? -

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.09.2018 10:01.

solana

-, Weiblich

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von solana am 15.09.2018 09:37

Ja, Cleo, eben alles - auch das, was für den anderen spricht.





Und auf die von mir genannten Bibelstellen wird leider gar nicht eingegangen ....





Gruss


Solana



Entschuldigung, Cleo, du hast 1. Kor 14 ja doch angeführt.



Mir ist jetzt aber immer noch nicht klar, worüber genau diskutiert wird: Zungenrede in unverständlicher Form oder irgendwelche Auswüchse, die keiner hier gut geheissen hat, auch kein Befürworter der Zungenrede?

Dass der Heilige Geist auch zum Kontrollverlust bis hin zum Umfallen bringen kann, steht in den anderen zitierten Stellen aus dem AT.
Zuckungen sind hier nicht erwähnt, aber sich nackt ausziehen und Tag und Nacht so liegen bleiben, ist auch ganz schon heftig ...

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.09.2018 09:52.

chestnut
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Beiträge: 718

Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von chestnut am 15.09.2018 09:37

Burgen: ich wehre mich dagegen,  charismatische Gottesdienste in ein negatives Licht u stellen.

Wenn das so verstanden wurde von mir, dann war es nicht so gemeint.
Ich selbst habe sehr viel gelernt von ihnen und auch bedeutende Impulse für Mein Leben und meinen Glauben erhalten von ihnen, die ich nicht missen möchte.
Aber auch in der charismatischen Richtung gibt es eibe ganze Bandbreite von  Unterschieden wie auch in anderen Richtungen.Ich habe da auch sehr verschiedenes gesehen.  Mir selbst gefällt die Form,  die  Gaby beschreibt persönlich nicht all zu gut, aus denselben Gründen wie sie schreibt. Aber inhaltlich ist da sicher nichts auszusetzen. 

Liebe Grüße
Chestnut

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solana

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Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 15.09.2018 09:34

Ja, es kann schon sein, dass manche Informationen leichter aufgenommen werden, wenn ein Mensch noch mit der Entscheidung ringt.
So richtig vorstellen kann ich mir das aber nicht, dass das nun der optimale Zeitpunkt sein soll, mehr Holzhammer raus zu holen ...

Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung nur sagen, dass nur das dauerhaft hängen bleibt und Früchte trägt, hinter dem ich von ganzem Herzen stehen kann und mich ohne Druck freiwillig dafür entschieden habe, weil ich erkannt habe, dass das wirklich das Beste für mich ist. Und es gerne und mit Freude tue.

Und auch aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Lernen und Verinnerlichen einfach Zeit braucht.

Und im Rückblick stimme ich immer mehr Paulus zu, dass es Gott ist, der das Wollen und das Vollbringen wirkt, zu seinem Wohlgefallen. Und erkenne immer mehr, wie Gott an mir gearbeitet hat und weiter arbeitet, so dass ich seinen Willen gerne und mit Freude und aus ganzem Herzen tun kann - nicht unter Druck und aus Pflichtgefühl und schon gar nicht aus Angst.
Wie er es vorbereitet und nach und nach Veränderungen herbeiführt durch Erkennen, das mein Wollen immer mehr verändert.

Das ist überwältigend zu sehen und gibt einen grossen Frieden und Zuversicht.

Auch Zuversicht, was sein Wirken in anderen Menschen betrifft.
Die Zuversicht, dass er auch da sein angefangenes Werk zum Ziel bingen wird, wie Paulus sagt.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Cleopatra
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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 15.09.2018 09:24

solana: Dennoch finde ich es wichtig, bei der Betrachtung der Bibelstellen auch die mit ein zu beziehen, die "für den Angeklagten" sprechen"

Ich finde grundsätzlich wichtig, dass wir eben alles mit einbeziehen und nicht einfach nur unsere Meinung stärken wollen.

Egal, um welches Thema es sich handelt, es geht schließlich nicht darum, die eigene Meinung mehr zu positionieren, sondern eben die Wahrheit herauszubekommen.
Von daher ist aber eben auch nötig, dass man nicht einfach die direkten Übersetzungen überliest und dann einfach bei der alten Behauptung bleibt.
Ich meine- am Ende ist ja jeder selbst verantwortlich, niemand wird gezwungen, sich selbst zu prüfen und zu hinterfragen.
Zu deinem Bibelvers aus erste Korinther habe ich gerne auch nochmal in den Sprachschlüssel geschaut:
Das Wort "verstehen", bedeutet hebräisch "akouo" (also so wird es ausgesprochen, die hebräischen Schriftzüge kriege ich gerade hier nicht auf den Monitor ;-D    )
Es bedeutet "horchen, hören auf, verstehen, so hören, dass das Gesagte ausgeführt oder bestätigt wird", aber auch "gehorchen".
Da sehe ich nichts von einem Zucken oder Umfallen.
Da hört es sich quasi im Kontext für mich an wie "da kannst du kein Amen drauf sagen, du hast als Außenstehender nichts verstanden".
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Burgen am 15.09.2018 09:12

Amen - so ist es

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5502

Re: Gott öffnet Türen

von Cleopatra am 15.09.2018 09:11

Liebe Anne,
ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende.
Du bist sicher langsam aufgeregt, oder?
Bestimmt wirst du auch nach und nach eingearbeitet, du musst ja nicht am ersten Tag schon die komplette Arbeit machen.
Ich finde es auch besser, erstmal in Teilzeit einzusteigen, als sofort von 0 auf 100 zu gehen ;-D
Ich wünsche dir übermorgen einen tollen Start
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von solana am 15.09.2018 09:11

Hallo Cleo
Wie ich schon schrieb, kann ich mit der Zungenrede auch nicht viel anfangen.

Dennoch finde ich es wichtig, bei der Betrachtung der Bibelstellen auch die mit ein zu beziehen, die "für den Angeklagten" sprechen" 😉.
Und in 1. Kor 14 sagt Paulus, dass niemand das versteht, was im Zungengebet gesagt wird, dass er Geheimnisse redet - keinen Dialekt.
Offenbar ist eben beides möglich.
Sogar Ergriffenheit mit Kontrollverlust bis zum Umfallen, wie oben auch zitiert.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (1) wir sind geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken Eph 2,10

von Burgen am 15.09.2018 09:08

Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott kommt und schweiget nicht. Psalm 50,2-3

Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Peopheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Hebräer 1,1-2

Markus 12,41-44
Prediger 4,1-12

O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren:
Mach uns allesamt bereit, öffne Herzen, Mund und Ohren;
Unser Bitten, Flehn und Singen lass, Herr Jesu, wohl gelingen.
(Tobias Clausnitzer)

Aus Markus 12,41-44
Und Jesus setzte sich an dem Opferkasten gegenüber und schaute zu, wie die Leute Geld in den Opferkasten legten.

Und viele Reiche legten viel ein.
Und es kam eine arme Witwe, die legte zwei Scherflein ein, das ist ein Groschen (bei uns war ein Groschen zehn Pfennig Münze)

Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen:
Wahrlich, ich sage euch:
Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten gelegt als alle, die eingelegt haben.

Denn alle haben von ihrem Überfluss eingelegt;
Diese aber hat von ihrer Armut eingelegt, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.

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