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solana

-, Weiblich

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Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von solana am 24.09.2018 22:30

Ja, Chestnut, Dankbarkeit ist ein ganz wichtiger Punkt. Und es steht ja auch in dem zitierten Vers mit der Aufforderung zum Fröhlichsein zusammen: 1Thess 5,16 Seid allezeit fröhlich, 17 betet ohne Unterlass,
18 seid dankbar in allen Dingen.

Dankbarkeit verändert die Einstellung.
Wenn man etwas mit Dankbarkeit empfängt, fühlt man sich völlig anders, als wenn man sich etwas nimmt, weil man meint, dass es einem zusteht oder wenn man sich etwas kauft, weil man es sich leisten kann usw.

Dankbares Empfangen bedeutet auch: ich vertraue Gott, dass er mir das Beste für mich gibt, dass er mir nichts Gutes vorenthalten wird, das gut für mich ist. Und wenn er etwas anderes gibt als gewünscht, dann muss das wohl besser für mich sein ....
Dankbar empfangen kann ich in manchen Situationen nur dann, wenn ich Gott mehr verrtaue als meiner Einschätzung.

Also beinhaltet die Aufforderung zur Freude "allezeit und allewege" auch eine Aufforderung zum Vertrauen auf Gott, auf seine Liebe und das er in jedem Fall das Beste für mich will und mir alles zum Besten dienen lässt. Sonst wäre das gar nicht möglich

Danksagung verändert viel, in einem Vers spricht Paulus davon, dass sie "heiligt":

1Tim 4,4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.

Wenn wir mit Danksagung empfangen, nehmen wir nicht nur etwas in Empfang, wir werden beschenkt und gesegnet und erfahren in dem Geschenk Gottes Liebe. Wie sollte das keine Freude hervorrufen?

Ein anderer Punkt wurde oben schon angesprochen, mit dem Frieden, der die Voraussetzung für die Freude ist und der durch Sünde oder fehlendes Vertrauen gestört sein kann .... auch hier wieder Vertrauen ....

Und beides, Frieden und Freude, werden durch Unzufriedenheit verhindert.
"Murren" ist eine schlimmere Sünde, als uns oft bewusst ist (1Kor 10,10 Murrt auch nicht, wie etliche von ihnen murrten und wurden umgebracht durch den Verderber.11 Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist.)
Murren beinhaltet Undankbarkeit und fehlendes Vertrauen, gibt Gott nicht die Ehre, verweigert sie ihm und setzt die eigene Einschätzung über Gottes Geschenk, zweifelt an seiner Liebe ....

Und beides Frieden und Freude stehen ganz weit vorn in der Aufzählung der "Frucht des Geistes" (Gal 5,22).
Also beinhaltet die Aufforderung des Paulus: Gal 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, (und anderen Stellen) auch: Freuet euch und habt Frieden - durch den Heiligen Geist.
Und wenn dieser Friede und die Freude nicht da sind und stattdessen etwas anderes, andere Gefühle, in uns mehr Raum haben, dann hat auch der Heilige Geist in uns zu wenig Raum ....

So ein paar Gedankensplitter noch dazu ....

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.09.2018 22:31.

chestnut
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Beiträge: 717

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von chestnut am 24.09.2018 21:36

Was ist, wenn ich gerade mies drauf bin und keinen Anlass zur Freude habe? Kann man Freude einfach so befehlen, dazu aufforden: "freut euch, seid fröhlich", wie Paulus es macht?

Wenn ich dieses Zitat von solana lese, dann muss ich mindestens sagen, ich kann nicht auf Befehl "mich freuen". Ich mich zwar bis zu einem rechten Grad entscheiden, ob ich mieser Laune bleiben will oder nicht. Aber damit freue ich mich ja noch nicht.


Ein Mittel um zu dieser Freude zu kommen ist die Dankbarkeit. Vielleicht schliesst das Wort der Dankbarkeit deswegen an den Vers zur Aufforderung an die Freude an.
Wenn ich mich umsehe und frage, wofür ich alles dankbar sein kann, dann wende ich den Blick weg von dem, was grad nicht gut ist. Da gibt es doch so vieles: Wir haben fliessendes Wasser, Seife, Waschmaschine. Wir haben eine funktionierende Stromversorgung, dies funktioniert zB in Afrika längst nicht immer über den ganzen Tag, oder es gibt gar keine. Wir haben nicht nur einen Arzt auf 10'000 Leute, unsere Strassen strotzen nicht vor Schlaglöcher usw.

Dankbarkeit macht froh.
Aber Dankbarkeit als Lebenshaltung zu leben, ist gar nicht so einfach; wie oft vergesse ich das wieder und sehe nur noch das, was grad nicht läuft oder was mir eine schlechte Laune beschehrt.

Chestnut

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von solana am 24.09.2018 21:08

Noch ein anderer Aspekt: Gefühle gehören nun mal elementar mit zu unserem Leben.

Und wenn sich unser Leben verändert, neu wird durch den Glauben, dann verändert sich nicht nur unser Lebenswandel, und wir haben nicht nur neue Ziele und Prioritäten und es ändert sich nicht nur unser Denken - sondern auch unser Fühlen.

Paulus fordert im Philipperbrief auf: Phil 4,4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!
Und das nicht nur einmal: Phil 3,1 Weiter, meine Brüder und Schwestern: Freut euch in dem Herrn! Dass ich euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht euch umso gewisser.

Also ist diese Freude etwas, zu der wir aufgefordert werden können. 

Oder auch: 1Thess 5,16 Seid allezeit fröhlich, 17 betet ohne Unterlass,
18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

"denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch." Dass wir fröhlich sind und Freude haben.

Und wie erfüllen wir diesen Willen?
Was ist, wenn ich gerade mies drauf bin und keinen Anlass zur Freude habe?
Kann man Freude einfach so befehlen, dazu aufforden: "freut euch, seid fröhlich", wie Paulus es macht? Und nicht nur zu einem besonderes Anlass, zB bei einem Fest, auf dem aufgefordert wird: greift zu, amüsiert, euch seid fröhlich ... sondern "allezeit", "allewege"?

Was meint ihr dazu?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von nennmichdu am 24.09.2018 19:08

Hallo Cleopatra und Pal,


Glauben haben - das uns Jünger Jesu Gerechtigkeit wiederfährt, das sollen und dürfen wir haben.

Und darin dann nicht nachlassen immer alles von Gott zu erwarten meint "allezeit beten". Es meint nicht in Gebetslitaneien umher zu gehen. Es meint die ständige Erwartung und offene Hand für das was Gott tut und wirkt.  In steter Abhängigkeit von ihm  verharren-- und nicht im Blick auf das eigene Vermögen/die eigene Gerechtigkeit sich selbst Recht/Rache/Genugtuung zu verschaffen.


Dann kann ich diesen Vers 8 aber auch auf Jesu Kommen vor 2000 Jahren beziehen.

Johannes 1,
10 Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht.
11 Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an;
12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
13 die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Wenn er abermals wiederkommt, dann nicht als Lamm Gottes sondern als König und Herrscher, dann soll es ja so sein wie zur Zeit Sodom und Gomorrahs.
Der eine (Lot) wird/wurde angenommen, der andere (seine Frau, die zur Salzsäule erstarrte - weil sie die Welt noch mehr lieb hatte) bleibt zurück.

Hatte Lot nun Glauben? 
Er wurde als gerecht befunden.  Mehr lesen wir über ihn nicht.


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Pal

67, Männlich

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Re: Wird Jesus Glauben finden?

von Pal am 24.09.2018 19:04

Cleo: Jesus hat es nicht nötig, die Frage so zu stellen, als wüsste er die Antwort nicht. Denn er weiß natürlich die Antwort schon. Deshalb verstehe ich das eben so nach dem Motto "aber macht euch mal Gedanken darüber, wie wahrscheinlich das ist".

Ja, das finde ich auch sehr wichtig. Jesus stellt diese Frage doch gewiß nicht, weil ER dafür die richtige Antwort bräuchte. Ist ER doch, als Gottessohn, eh allwissend!
Cleo: Ich lese, dass er es zu den Jüngern sagte.

Ja, so lese ich es auch:
Luk_18:8 ..., meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?
Dieser hier angesprochen "du", das bin meines Erachtens eben auch ich, hier und heute!
Mit dieser Frage kommt Jesus also auch ganz persönlich zu mir, am 24.9.2018.
Was wäre denn meine Antwort? -
==========
Oder wie wäre eine andere Frage=>
"Meinst du, daß ICH auch werde LIEBE finden auf Erden?"

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Re: Wird Jesus Glauben finden?

von Cleopatra am 24.09.2018 18:51

Ich sehe gerade meine Vermutung bestätigt, denn in Vers eins steht:
1 Eines Tages zeigte Jesus seinen Jüngern durch ein Gleichnis, wie wichtig es ist, beständig zu beten und nicht aufzugeben.
Meinst du die Thread Frage stellte Jesus nur den Pharisäern? (#1) Nur den Jüngern?(#2) oder ganz allgemein allen Menschen, durch all die Jahrhundert, bis eben zu uns heutzutage? (#3)

Ich lese, dass er es zu den Jüngern sagte.
Ich denke aber auch- da es in der Bibel niedergeschrieben ist, dass es uns als Beispiel/Motivation/Hoffnung dienen kann.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Re: Wird Jesus Glauben finden?

von Cleopatra am 24.09.2018 18:49

Hallo Pal,
ich habe die Begebenheit mal in der Bibelübersetzung "Neues Leben" gelesen, ich finde, die erklärt ganz viel von sich aus:
.....6 Und der Herr sagte: »Aus dem Handeln dieses ungerechten Richters sollt ihr etwas lernen: 7 Wenn selbst er schließlich ein gerechtes Urteil fällte - wird Gott da nicht seinen Auserwählten, die ihn Tag und Nacht anflehen, ihr Recht verschaffen? Wird er sie vertrösten? 8 Ich sage euch, er wird ihnen Recht verschaffen, und zwar schnell! Doch wenn der Menschensohn wiederkommt, wie viele wird er dann vorfinden, die solch einen Glauben haben?«

Also mir selbst macht dieser Bibelabschnitt Hoffnung.
Es geht ja um den Glauben und die Hartnäckigkeit dieser Frau.
Sie ließ sich nicht entmutigen, trotz Ablehnung.
Und dann stellt Jesus die Paralele- nämlich zu seinem Vater.
Wenn schon ein ungerechter Richter, der am Ende einfach nur das tut, weil er genervt ist-wieviel eher wird dann doch Gott tun, wenn wir mit einem solch großen Glauben immer und immerwieder bitten?
Aber hierfür ist natürlich auch der Glaube wichtig, der Glaube, dass Gott wirkt, selbst wenn es mal etwas dauert.
Und dranzubleiben.
Ich verstehe die letzte Frage von Jesus rethorisch, nach dem Motto "aber sei mal ehrlich- wieviele werden wohl solch einen hartnäckigen Glauben haben?"
Jesus hat es nicht nötig, die Frage so zu stellen, als wüsste er die Antwort nicht. Denn er weiß natürlich die Antwort schon.
Deshalb verstehe ich das eben so nach dem Motto "aber macht euch mal Gedanken darüber, wie wahrscheinlich das ist".
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Pal

67, Männlich

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Re: Wird Jesus Glauben finden?

von Pal am 24.09.2018 18:24

Danke Thomas, für dein Feedback! -
Meinst du die Thread Frage stellte Jesus nur den Pharisäern? (#1) Nur den Jüngern?(#2) oder ganz allgemein allen Menschen, durch all die Jahrhundert, bis eben zu uns heutzutage? (#3)

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von nennmichdu am 24.09.2018 18:05

Hallo Pal,

im Kapitel spricht Jesus vom "Kommen" Gottes als Richter zu den Pharisäern und er beschreibt den Zustand der Welt dann, wie sie insgesamt aussehen wird:


28 Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
29 an dem Tag aber, da Lot von Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.

30 Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen offenbart wird.

31 An jenem Tag - wer auf dem Dach sein wird und sein Gerät im Haus hat, der steige nicht hinab, um es zu holen; und wer auf dem Feld ist, wende sich ebenso wenig zurück.
32 Gedenkt an Lots Frau!
33 Wer sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer es verliert, wird es erhalten.
34 Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett sein; einer wird genommen und der andere gelassen werden.
35-36 Zwei werden zusammen mahlen; die eine wird genommen, die andere gelassen werden.
37 Und sie antworten und sagen zu ihm: Wo, Herr? Er aber sprach zu ihnen: Wo der Leichnam ist, da sammeln sich auch die Adler.

 In Kapitel 18 spricht er dann zu seinen Jüngern:

Und es geht insgesamt auch um das Thema "Gerechtigkeit"  - sprich im rechten Verhältnis zu Gott stehen...auf das Gott keine Schuld findet/ahndet

1 Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie allezeit beten und nicht ermatten sollten,
2 und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und vor keinem Menschen sich scheute.
3 Es war aber eine Witwe in jener Stadt; und sie kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher!
4 Und eine Zeit lang wollte er nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und vor keinem Menschen mich scheue,
5 so will ich doch, weil diese Witwe mir Mühe macht, ihr Recht verschaffen, damit sie nicht am Ende komme und mir ins Gesicht fahre.
6 Der Herr aber sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt!

7 Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?

8 Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?


Den Glauben, an den Sohn, an Jesus Christus, der unsere Gerechtigkeit nur sein kann. In dem und durch den wir als Gerecht befunden werden.

Bevor jedoch Jesus Christus sichtbar für alle Menschen wiederkommt, kommt der "Sohn des Abfalles" - der Antichrist - der sich ausgibt Christus zu sein..
wovon es zwar immer wieder schon welche gab und gibt...
aber zum Ende dieser Erden/Weltzeit dann noch jemand, der die ganze Welt und Menschheit unter sich vereint. Erst weltweit Frieden stiftet und dann ein Schreckensregime ausführt.

Dies könnte man zumindest aus den Propheten (wie zum Beispiel auch das Buch Daniel) schließen. Man müsste dann auch noch andere Propheten des alten Testamentes betrachten.

Eine häufige Vorstellung ist, das beim Kommen des Herrn die Gemeinde von Christen schon bis auf den letzten Christen nicht mehr da sein wird.  

Und dann findet er zwar keinen Glauben (von Christen) mehr, aber er findet Menschen vor, die auf ihn blicken. Die auf ihn zugehen. So würde ich zur Zeit (alles unter Vorbehalt) das Ende von Kapitel 17 sehen.
Auch in Hinblick auf die 5 törichten und 5 klugen Jungfrauen.

Gott ahndet dann sowieso zu allen Zeiten auch Unrecht - angefangen im Buch Richter. Oder siehe am Beispiel von Psalm 149:

4 Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk. Er schmückt die Demütigen mit Heil!
5 Die Frommen sollen jubeln in Herrlichkeit, jauchzen sollen sie auf ihren Lagern!
6 Lobpreis Gottes sei in ihrer Kehle und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand,
7 um Rache zu vollziehen an den Nationen, Strafgerichte an den Völkerschaften,
8 um ihre Könige zu binden mit Ketten, ihre Edlen mit eisernen Fesseln,
9 um das schon aufgeschriebene Gericht an ihnen zu vollziehen! Das ist Ehre für alle seine Frommen. Halleluja!



Das gilt zeitübergreifend für alle "Frommen". Aber wenn auch nicht immer in dieser Zeit sichtbar, dann zumindest wenn Jesus im 1000 jährigen Reich mit denen wiederkommt, die zuvor in der großen Drangsal der letzten 7 Jahre ihr Leben ließen.

Wobei ich jetzt Schwierigkeiten haben hier unbedingt 7 und 1000 Jahre als auch solche Zeitspannen anzunehmen.

Vielleicht ist deine Frage ja nun etwas mehr beantwortet worden.

Antworten

Pal

67, Männlich

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Wird Jesus Glauben finden?

von Pal am 24.09.2018 17:38

Hallo ihr Lieben!
Vielleicht könnt ihr mir helfen bei meiner Vorbereitung für mein nächstes "Bibelklar-Video"?
Das Thema geht von folgender Bibelstelle aus=>
Luk 18:8 Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?

Was für eine Frage!
Wie kommt Jesus dazu sie zu stellen?
Wem stellt er sie?
Warum stellt er sie?
Wer ist hiermit in der Pflicht zu glauben?
Vielleicht möchtet ihr mit dazu beitragen?

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